Das Wort hört sich erst mal so ziemlich religiös an. Eine Weihe heisst, etwas heilig zu machen, oder? Und meist bedarf es einer gewissen Vorbereitung und Lehrzeit, bis jemand „eingeweiht“ ist. Das gilt ja auch für die profanen Lehrinstitute, wo dann am Ende der Ausbildung die Ermächtigung steht, einen Beruf auszuüben.
Nun, ich spreche heute von einer schamanischen Einweihung, oder Kraftübertragung. Eine solche habe ich unter dem Namen Munay-Ki erhalten, und da geschieht diese einmal durch Menschen, die in einer Linie stehend eine Kraft mitsamt der damit verbundenen Verantwortung weitergeben, sowie durch die Spirits, welche diese begleiten. Es geht um Heilung und den space, also „heiligen“ Raum, der dafür geschaffen wird. Schamanismus ist keine Religion, das muss ich als erstes sagen. Er ist die älteste Form von Kontakt mit sichtbaren Naturkräften und ebenso unsichtbaren, die Menschen durch Erfahrung und das Erleben unterschiedlicher Bewusstseinsschichten gesammelt und weitergegeben haben. Daraus entsteht der Begriff einer Linie von Wissen und Kraft. Ich denke, wir können da sehr froh sein, dass wir heute die Möglichkeit haben, dass andere Kulturen diese bewahrt haben und erst seit kurzem überhaupt an uns weitergeben dürfen. An uns westliche rationale analytischen Bildungsmenschen, die schon einige Jahrzehnte lang versuchen, eine andere Sichtweise zu begreifen. Eine große Zahl von spirituellen Lehrern standen persönlich und durch ihre Bücher zur Verfügung, und niemals war ich bisher entschlossen, mich einer Richtung zu verpflichten. Auch wenn ich viele Lektionen aus den buddhistischen Schulen lernte, die mir hilfreich durch schwierige Zeiten waren, eine Basis gaben, dann später zu inneren schamanischen Reisen aufbrach und zu äusseren Gruppenerfahrungen im Mantrasingen, Meditieren und der Kraftorterfahrung in der Geomantie, so kam erst in diesem Jahr der Punkt. Alles auf einen Punkt zu bringen.

Besonders erwähnen muss ich schon, dass die älteste Richtung des tibetischen Buddhismus des Bön viele Elemente bereits mir nahebrachte, auch wenn ich gewiss ihre Tiefe nicht erkennen konnte ohne die dazugehörige Praxis. „The three inner doors of refuge“ war eine solche, und zwar richtet sich diese nach innen, anstatt im aussen einen Buddha anzubeten oder Götter. Alle Götternamen sind für mich Ausdruck bestimmter Kräfte, Sonne und Mond etc. sind in allen Kulturen als enorm wesentlich für alles Leben erkannt worden.
Und so ist mir die Struktur schamanischer Kulturen nahe. Die Anrufung von vier Richtungen, sowie von oben und unten, sowie eines Zentrums. Schon lange mache ich das.
Das Tor zur Anderswelt habe ich oft durchschritten. Es gibt Verbündete aus eigener Erfahrung, es gibt Landkarten anderer Welten. Und doch bin ich nun das Tor in etwas Mehr passiert. Ja, das bedeutet mir viel.
Ich werde noch mehr schreiben, um diese Welten zu erklären, denn ich weiss selber, wie verwirrt jemand sein muss, wenn er einen esoterischen Buchladen betritt, in dem so gut wie alles auf einmal versammelt ist , alle möglichen Systeme aus alten Zeiten…wir müssen ja für unsere Zeit handeln!


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