Aus Marlan´ s Sicht

Dies ist ein Ausschnitt am Ende meiner Geschichte mARLAN´S STORY

;ICH FINDE ER PASST GUT IN DIESE ZEIT: ich schrieb es 2017

https://sonnenspirit.wordpress.com/2020/11/14/marlans-story-2/

In dieser Gruppe teile ich dies, denn Ihr versteht es wohl ohne die vorangehende Reise von Marlan, die aber auch lesenswert ist.

„ Liebe Freunde, Mitreisende dieses Planeten, Familie der Erde!
Es ist der Moment gekommen, in dem wir uns endlich entscheiden können. Es hat Unruhe gegeben auf der Erdenoberfläche, in manchen Weltgegenden habt ihr nichts davon gehört, andere aber sind völlig zerstört und unbewohnbar geworden. Das macht die Zeit dort nicht einfacher. Wir sind eine Familie durch viele Zeitalter hindurch geblieben, und haben immer das Wissen erhalten, durch die Zeit zu reisen, uns zu erinnern und die Werkzeuge des Geistes weiterzugeben, welche in der Zeitlosigkeit selbstverständliches Gut sind.
Ein Stamm von uns ist innerhalb der Erde geblieben, wo wir weitläufige Länder bewohnen. Den meisten Menschen oben sollte dies nicht bekannt werden, um unser ungestörtes Leben zu bewahren. Ihr sollt jedoch wissen, dass ihr eure Zeit wählen könnt, Nicht mehr bedeutet Alter oder Ältester zu sein, dass das Leben am Ende ist. Älteste werden immer gebraucht. „


Ganz begreifen kann Marlan das Gesagte noch nicht. Sie kann die Zeitlosigkeit wählen? Dass sie in verschiedene Zeiten reisen konnte, um Inkarnationen anzusehen, oder zu heilen, oder parallele Lebensstränge, wie immer man es nannte, wußte sie schon. Doch das war vorübergehend. Wie ist das nun mit der Zeitlosigkeit. Ist das menschenmöglich?
So als habe sie diese Fragen wahrgenommen, beginnt nach einer kleinen Pause, in der das Summen wieder ins Bewusstsein kommt, die Stimme in ihrem Kopf zu sprechen: „ Ich grüße Euch, mein Name ist Mani. Ihr kennt dieses Wort. Und richtig, es ist kein Menschenname. Ich spreche in Eurer Sprache. Menschen sind so viel mehr, als es Euch auf der Erde bisher gelungen war, zu verstehen und zu erleben.
Wenn Ihr wieder mit der Erde selbst und ihren Lebensformen in eine Ebene kommt, so ist möglich, was Menschen allein nicht möglich war.
Immer wieder versuchten sie es, mit Kontrolle über unsere Naturreiche, mit technischen und magischen Mitteln, und doch hat dies immer nur zu Zerstörung geführt.
Auch die derzeitige Situation auf der Oberfläche wurde durch zuviel Wollen herbeigeführt, ohne die wahre Dimension wahrhaben zu können.
Für uns ist es möglich, neu zu erschaffen. Keine Zerstörung kann die Zeitlosigkeit erreichen. Wie viele von Euch wissen, wurden die Zugänge für Euch Menschen blockiert, von Eurer Seite Orte entweiht, die jene Tore zu uns enthalten. Einstmals waren diese für alle Menschen offen. Doch auch von uns aus wurden sie geschützt. Geheimnisse mußten gewahrt bleiben und erst zu späteren Zeiten wiederentdeckt. Das hat Euch oft Kummer bereitet, weil ihr sie verloren glaubtet. So wisset nun, dass wir in der Zeitlosigkeit alles Wissen hüten, um die Ursubstanz und die Wege des Lebens selbst. Ihr Anwesenden habt die Tore gefunden, alte und neue, und seid somit die Hüter aus der Menschen Welt, sofern ihr euch selbst dafür entscheidet. Auch ihr seid dabei geschützt.“
Nach diesen Worten wird das Summen in der Höhle wieder lauter und Marlan öffnet die Augen wieder, um sich umzublicken. Sie bewegt ihre Hände, reibt sich über das Gesicht. Auch ihre Mithüter, wie sie sie jetzt nennt, stehen langsam auf, um sich gegenseitig in die Augen zu schauen, ihre Namen zu sagen, und auch ihre Orte mitzuteilen. Da sie mehrere hundert sein müssen, kann dies nicht wirklich in ihrem Traum-Wachbewusstsein Platz finden. Doch in den kleinen Gruppen beginnt nun das Ältestentreffen erst richtig! Verbindungslinien zwischen den Orten und ihren Hütern werden besprochen. Jeder kommt der Reihe nach dazu, seinen derzeitigen Ort auf der Erde vorzustellen. Es wird auch klar, dass an diesen Orten kleine Gemeinschaften mit Lernenden leben können. Die Form des Lernens allerdings wird eine völlig andere sein als gewohnt. Es geht immer nur darum, die Kommunikation zu den Wesenheiten der Natur als das Wichtigste zu begreifen. Und dies nicht etwa, um ihre Unterdrückung zu erzeugen, wie das immer wieder geschehen war.
Auch ihre Namen sind zwar schön zu kennen, doch wurden sie zu oft in Götterfiguren umgewandelt, die Namen selbst erhielten Macht, und diese alte Geschichte hat sich viel zu sehr am Menschen in seiner begrenzten Form orientiert.
„Jaaa,“ sagt Marlan langsam, als sie an der Reihe ist zu sprechen. „ Und so kam es wohl, dass auch Namen, Wörter und Bücher zu Toren wurden….In ihnen können Wesenheiten zu Wort kommen. Ich habe ein solches altes Buch gefunden, welches niemand von uns lesen kann.“ Sie hat das goldene Buch, welches sie während ihrer Wanderung mit Melchor in einer Kirche entdeckt hatte, unter ihrem Mantel und hält es nun in die Runde. „ Für wen es Bedeutung haben mag, er kann sich auf die Reise zu uns machen. Wir befinden uns im großen alten Gebirge Süd- Europas und der Ort heißt casa madeira.“
„ Ich möchte auch gern erfahren, ob sich ein Mann unter uns befindet, welcher Löwe genannt wird. Bitte nennt ihm diesen Ort, und die Mitteilung, dass sein Freund Melchor bis vor kurzem mit mir, Marlan von der casa madeira gereist ist. Es geht ihm gut. Danke. Aho.“
Es wird auch besprochen, wie sich diese kleine Gruppe regelmässig wieder begegnen kann, und dazu Tage ausgewählt, welche ebenfalls wie Tore wirken, wo der Zugang in die Zeitlosigkeit leichter ist. Und vor allem der Zeitpunkt an allen Orten der Erde der gleiche. Es klingt ein wenig seltsam, einen Zeitpunkt für die Zeitlosigkeit. Nun sind die Wege für ein Miteinander und eine gemeinsame Entwicklung offen.
Marlan bemerkt, dass ihre Aufmerksamkeit ermüdet ist, und sie sich langsam fortbewegt von der lebhaften Szene, an der sie intensiv teilhatte. Mit reich erfülltem Herzen taucht ihr Bewusstsein wieder in den Körper des Echtlebens ein,
Vieles, so vieles wird noch mitzuteilen sein, mit den Gefährten zu teilen und zu entwickeln. Doch die Grundvoraussetzung des Naturbewusstseins in sich, die haben diese ja schon. Marlan hört die Stimmen Pintos und Gonzos, wie sie leise singen, den Klang der Gitarrensaiten, und ihr wird klar, dass ihrer Gefährten der casa madeira auf ihre Weise dafür gesorgt haben, dass sie den Ort wiederfindet, und sie während dieser Reise durch das Tor geschützt haben.
Alle Rechte Kayute Kühn 2018

https://youtu.be/J9ALm3a3FPY hier vorgelesen das erste Kapitel

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