Es scheint mir gerade, als ob sich Menschen unglaublich viel aufladen. Sie beladen sich mit Dingen, mit Schwere, um nicht „abzudriften“ in Angst. Ich kenne das, es hilft ja, sich zu erden. Wenn der Emotionalkörper, der sehr wohl zum Körper gehört, so aus dem Takt gerät, oder auch die sogenannte Dissoziation eintritt, die ja eine Art Rettung sein soll aus der Überlastung, dann gerät man erst recht ins Schwimmen. Es fühlt sich eher wie ein Strudel an, in dem man erst lernen muss zu schwimmen. Erden ist Erden. Sich mit Dingen zu befassen, die man anfassen kann. Dem Körper. Fuss fassen, Grund finden und durchfliessen lassen. Atmen.
Manche alte Menschen haben viele Jahrzehnte hinter sich gebracht, in denen sie sich festhalten an Dingen, die die Angst in Schach halten sollten, die in ungeheuerlichen Situationen auftrat.
Nun sind es oft die Dinge, die sie am Loslösen hindern. Wer dieses Leben hinter sich lassen muss, gerät vielleicht noch einmal in die Angst von damals. Sie versuchen das verzweifelt zu vermeiden.
Ich habe gelernt, dass alle Materie aus Energie besteht, vielmehr aus geistiger Substanz, und doch alles untrennbar ist. Werden wir „mehr“, also durch innere Verbundenheit zu den Pflanzen und Leben um uns in das Ganze eingebunden, dann begreift man eher, dass wir nicht verloren gehen können. Das ist eine alte Angst. Wir sind ein Teil des Lebens.


Ich versuche mich trotz vieler negativer Nachrichten auf das Kommende, Zukünftige zu focusieren, denn ich glaube wirklich daran, dass die Wahrheit und die Naturgesetze letztlich siegen werden über das Unrecht. Das heißt aber nicht, dass ich den Kopf in den Sand stecke um es nicht zu sehen, das ist manchmal ein echter Spagat, aber ich gebe den Schreckensnachrichten keine Energie mehr..
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Ja, ich glaube das auch. Jedoch auch die Naturgesetze können schrecklich wirken, damit bin ich aber mehr einverstanden. Ich dosiere Nachrichten gerade sehr, und so lange es warm ist, draussen zu sein und mich an den Früchten des Sommers zu erfreuen.
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