Noch ist es weiß draussen und der Schnee hat für ein Anhalten gesorgt, bei manchen auch drastisch, wenn sie es nicht von selbst einsahen. Aber es war doch so viel los, dass ich zum Schreiben nicht kam. Zweien meiner Katzen ging es so schlecht, dass sie erlöst werden mussten. Dann wurden Bäume gefällt. Auch das musste sein, die Fichten sterben ab und sie sind hoch. Es ist viel loszulassen, zuzulassen, erinnern, und man ändert sich mit dem. Klar, auf dem Flohmarkt erstand ich riesige Koffer, denn der Gedanke: ich will einfach nur weg- erleichtert erst mal. Oder man könnte es auf dem Dachboden unterstellen, das ganze Leben was war. Was will ich überhaupt noch. Währenddessen spielt der neue Kater wild um mich herum und erfreut sich am ersten Schnee seines Lebens, alles zum ersten Mal. Dann erzählt jemand, der anderswo im Paradies wohnt, er will einfach nur weg…dies und jenes unerträglich, also das Paradies ist auch nicht mehr, was er mal schien. Und die nächste hat Heimweh. Wer weiss, wär doch blöd, wenn der ganze Aufwand am Ende sinnlos ist. Am Ende sind wir aber noch nicht. Es taut ja gerade. Vielleicht finden wir eine Lösung.


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