Etwas ruhiger

Ich erwarte einen Anruf von der Tierärztin.

Dieser Schock, dass mein Tierchen langsam ersticken könnte, ging natürlich abends im Bett nur im Kreis herum im Kopf, und ich muss mir Hilfe holen. Zum Glück wurde mir auch angeboten, dass die Tierärztin zu mir nach Hause kommen kann. Trauer ist auch da, wie jedes Mal. Aber Leiden und Qual mit anzusehen macht noch etwas anderes. Da ist eine Art Traumafeld, welches wieder angetriggert wird. Ich fühle mich schuldig, weil ich etwas machen müsste, wo man aber nichts machen kann. Ich fühle mich hilflos. Das kommt von woanders her, so fühlten sich nämlich schon meine Mutter, Großmütter und viele Vorfahrinnen, die mit ansehen mussten, wenn ihren Kindern etwas Schlimmes passierte. Man fühlt sich doch verantwortlich.

3 Antworten auf „Etwas ruhiger

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  1. ich finde es schön das wir die möglichkeit haben einem todkranken tier zu helfen in dem wir es auf sanfteste weise erlösen. Ich wünschte das wäre bei uns menschen auch so …

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    1. Ja, in der Schweiz ist das ja möglich. Es ist aber doch eine schwere Entscheidung und ich bin froh, dabei auf die Tierärztin zu vertrauen. Gestern abend durften wir noch hin, und sie konnte friedlich einschlafen.Dann fehlt sie natürlich, auch wenn noch drei da sind.

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