Kleider machen Leute

So ähnlich hieß das doch früher. Je feiner die Kleider, umso mehr wird man respektiert.

Was aber sollen uns die Kleiderberge von heute sagen, die in Säcken vor den Sammelcontainern stehen, auseinandergerissen, nassgeregnet, wertlos. Wir bemühen uns gerade, welche unterzubringen. Die container sind sowieso überfüllt, obwohl sie regelmäßig geleert werden. Bei hoelp sah ich einen riesigen LKW Hänger stehen, da stand Bethel drauf. Das, was da hin geht, wird glaube ich nicht mehr verkauft.

Wir wissen alle, was alles da in die ärmeren Länder geht, wo auch mittlerweile so viele in T-Shirts und Sweatshirts und Traingshosen herumlaufen- die Kleider der Armen. Auf dem Land ja auch ganz praktisch. Wir haben noch Flohmärkte für die Kindersachen, aber die Art der Stoffe wird immer schlechter. Arme Kinder müssen in Polyester schwitzen. Das Plastik davon wird in die ganze Welt verteilt, in die Natur everywhere. Es ist ja eigentlich Erdöl. Wenn wir das mal wieder schätzen würden…unsere Erde. Wer verdient an dem?

Auch ich habe wieder viel zu viel.

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