Darüber sprachen wir gestern, das heißt raus aus dem alltäglichen Trott. Manche machen immer was Verrücktes, so wie Monika mit dem Straßentheater, dafür fertigt sie Kostüme und trommelt Leute zusammen und sie singt und erfindet kleine Stücke. Wir reden hier von Frauen über 60. Manche leben ja auch im Wohnmobil und eine andere Freundin hat sich nun ein Pferd gekauft, zum Reiten. Das ist nicht so verrückt, denn sie hat einen Hof und Weiden und Stall und so weiter.
Mit fällt gar nichts Verrücktes mehr ein. Alles verschenken und auswandern hatten wir schon, dann zurück mit 10 Katzen und ohne Wohnung hatten wir schon, und all dieses Verrückte hat viel Kraft gekostet. Es brachte mich aus dem Gleichgewicht. Vor allem wandelte es sich in einen Alltag mit kranken Katzen, von denen 5 oder 6 die Zähne raus operiert kriegen mussten .
Andere Menschen werden krank, derzeit. Es ist ein Trauerspiel. Wir feiern Weihnachten mit Freunden, die gerade ihre Eltern zur letzten Ruhe bringen. Manche sind auch so verrückt, ihren Krebs nicht mit Chemotherapie zu behandeln, und ich bewundere das. Verrückt ist ja schon die halbe Welt, was soll man da noch Verrücktes Schönes machen.
Füreinander da sein ist schon das, was gerade zählt. Naja, der Jakobsweg würde mich schon reizen, ist ja nicht verrückt…und dann mit allen zusammen…Wovon träumt ihr denn noch?


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