Im Weidentipi habe ich die eine Futtersäule aufgehängt. Es ist ein wenig Schutz für die Vögel, die sehr schnell zwischen den Ästen ein und aus hüpfen können. Und auch die Katzen können nicht einfach so hinein und hinterher.
So ist das gedacht. Ich muss aber feststellen, dass besonders die Amseln, Drosseln und Spatzen am liebsten vom Boden picken. Alles was beim Anflug der Meisen herunterfällt, an Sonnenblumenkernen, wird unten aufgepickt. In rasender Geschwindigkeit wird die Futtersäule geleert, auch bei Schneefall und eisigem Ostwind. Der Schnee fliegt waagerecht von Osten.

Das Futter im Ort war schon ausverkauft. Und Weizenkörner frisst hier keiner! Die will ich auch nicht liegen haben im Garten. Nun, wer gähnt hier so müde vor sich hin. Martha setzt keinen Fuß vor die Tür. Nur die Schneekatze, die mit dem Maine-Coone-Fell, -sie ist perfekt getarnt bei diesem Wetter. Sie liebt es kalt. Aber nass dann doch nicht.
Im Frühjahr werde ich nicht mehr füttern, denn die Jungvögel kennen die Gefahr nicht. Ich freue mich, dass wieder so viele Amseln unterwegs sind, denn die waren letztes Jahr durch eine Krankheit fast ausgestorben. Nun aber flattern sie erbost umeinander herum und gönnen den anderen keinen Brocken vom Apfel. Wenn sich Katze nähert, merken sie es sofort und warnen alle mit ihrem Ruf.



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