Das ist ein ganz vernünftiger Beitrag, wenn man erst einmal verstanden hat, dass diese Phänomene einen Einfluss auf uns alle haben. Das äußere Feld- das innere Feld- ganz getrennt sind sie nicht. Ich fühle mich wacher. Aber nicht unruhig. Unruhig bin ich schon im Normalzustand, aber eher so, dass , sobald ich schlafen gehe, und es ruhig und dunkel ist, im Kopf der Film beginnt. Wach eben. Es kommen mir derzeit so viele Szenen aus meinem Leben in den Sinn, genaue Erinnerung.
Nicht unbedingt wichtige Szenen. Vielleicht ist Ausnahme auch schon normal. Wir haben doch so lange auf diese Zeit gewartet. Am Himmel fällt mir die Venus auf. Hier gab es keine Polarlichter.
Ich bin an einem Fluss aufgewachsen, dem Rhein. Da war zwar eine Landschaft, aber doch am Rande der Großstadt Köln, und auf der anderen Seite von Rodenkirchen ist Wesseling, eine Raffinerie großen Ausmaßes. Damals war der Rhein dreckig. Wir fanden tote Fische am Ufer, wo wir mit dem Fahrrad hinfuhren, und unser Hund liebte es, sich in denen zu wälzen.
Heute ist Rodenkirchen ein schicker Vorort, beliebt bei Ausflüglern, mit dem Restauranthausboot und dem Treppchen. Regelmäßig gibt es Hochwasser.
Heute lebe ich nahe der Eider, ein so viel gemütlicherer Fluss. Tatsächlich erschloss sich mir die Schönheit erst spät…Eider-Treene-Sorge – eine Flusslandschaft, mit Mooren und kleinen Campingplätzen und Bootsfahrten und Badeplätzchen. Da habe ich früher gedacht, da machen auch nur Rentner Urlaub, wo doch das Meer nur eine Stunde entfernt liegt. Nun ja, selbst nun im Rentenalter…Den Nord-Ostsee-Kanal gibt es hier auch, totlangweilig außer für Rentner, die Schiffe gucken. Erstaunlich war das schon, die großen Pötte in dem kleinen Kanal zu sehen. Sie fuhren ja abwechselnd im Konvoi in je eine Richtung. Ich wohnte vorher bei der Ostsee, wo die Eider entspringt, und von dort fließt sie hierhin Richtung Westen, wo sie dann in die Nordsee mündet. Ein Teil wurde zum Kanal. Kleine Fähren überqueren den Kanal und auch die Eider. Regelmäßig fuhr ich bei Schinkel mit dem Fahrrad rüber, um am Flemhuder See entlang zu radeln.
Die Bargener Fähre an der Eider nahe Pahlen fährt nur im Sommer über und transportiert Radfahrer und Fußgänger.
Ich sah einen ganz schönen Kurzfilm, der an einem Fluss in Frankreich spielt.https://www.arte.tv/de/videos/128707-000-A/die-workation/ . Und da fiel mir auch wieder ein: an der Ardeche war ich, an der Rhone….es hat eine Art von Märchenhaftigkeit. Die Flüsse sind die Adern der Erde. Ohne sie hätten Menschen sich bestimmt nicht entwickelt. Heute wurden im Radio die Wasserreserven der Menschheit angesprochen, sie würden knapp. Na also…Flüsse seien erneuerbare Reserven, allerdings verenden sie oft schon, bevor sie das Meer erreichen. Ob das wohl an Staudämmen liegt usw? Ich finde schon die ganze Ausdrucksweise entsetzlich. Alles wird zu einer Sache, die einen messbaren Wert hat. Und die im Grunde erpresst wird. Wie wichtig ist für uns das Lebendige am Fluss! Nicht umsonst haben sie Namen und wurden zu Göttern erhoben.
Es ist gelungen, die Domain zu verlängern. Und ja, es war mein Unverständnis für derartige Vorgänge. Ich lese dann auch die Erklärungen nicht richtig, weil ich schon glaube,…das kann ich nicht. Immer diese leichte Panik! Dabei machen sie es uns ja ziemlich leicht, auf eine Art. Man kann auf dem Hintern sitzen bleiben, muss nicht in den Frost oder Warteschlangen oder…
Mein Auto habe ich diese Woche verliehen und werde zum Einkaufen abgeholt. Ohne das Auto ist es hier ganz schön im Abseits. Welch ein Luxus, normalerweise, für eine Kleinigkeit loszufahren. Und so unzeitgemäß. Wäre es mir möglich gewesen, in Spanien zu leben, so hätte ich weder Heizkosten noch diese anderen Kosten. Allerdings, meine Freunde dort , sie haben auch Autos. Denn der kleine Laden oben am Berg hat zugemacht. Sie könnten die 6 Kilometer steil runter auch mit dem Bus fahren. Aber ich, hier,mit dem Fahrrad. Gestern war ich mal um die Ecke damit. Geht. Leider habe ich dann kurz darauf komische Krämpfe. Ebenso wie wenn ich schwere Einkaufstaschen oder Rucksack vom Bus nach Hause tragen müsste. Insofern ist der Luxus eben doch gesundheitserhaltend .
Nicole Bondani, 2025. Band 2 ,Seelen ins Licht führen und Antworten empfangen/ Energieheilung, für Bewusstsein, Ahnenarbeit, Karma und Raumheilung
Dieses Buch ist ein echter Lichtblick, ein vernünftiges Handbuch, von einer erfahrenen Frau geschrieben und besonders ausführlich, wie schon der Titel .
Das Pendel ist seit Jahren mein Begleiter und obwohl auch ich Tabellen zur Raumheilung verwende (Hans Hansen), bin ich doch eher strukturlos unterwegs und berate ja keine Klienten. Diese Struktur ist hier ganz meisterhaft in sehr vielen Tabellen (120) dargelegt, die man sich auch herunterladen kann als Leser.Denn im Buch sind sie sehr klein. Und dazu ist es nur einer von Fünf Bänden.
Ich denke, zum Erlernen und Nachschlagen ist es gleichermaßen geeignet. Wer es nicht ständig nutzt, denkt manchmal nicht an bestimmte Aspekte. Welches Pendel man nutzt, ist dabei wohl egal. Hauptsache, es tut sich was. Ich habe mal wieder ein chinesisches Billigpendel bestellt, von echtem Edelstein ist da nichts zu sehen…Doch sehe ich das so, dass mein geistiger guide durch alles spricht. Ich kann auch ohne Pendel. Es ist nur einfacher im Alltag und gut, es anzufassen.
Immer pendele ich die Menge von Tropfen aus oder globuli, wenn ich meine Medizin benutze. Das geht ja auch alles ohne Tabellen. Ich finde es aber sehr gut, wenn sich für diese Themen zwischen den Welten, auf der Seelenebene , auch ganz praktische Führer finden. Das Buch wurde wohl selbst verlegt, sehr ordentlich gemacht.
Band zwei ist in neun Teile unterteilt, und hat insgesamt 18 Kapitel. Schicksale erdgebundener Seelen und auch von Räumen werden beispielhaft dargestellt und es orientiert sich auch an Familiensystemen wie bei Aufstellungen. Diese Werkzeuge, da beide medial, lassen sich auch gut verbinden. So kann ich auch in einer Aufstellung bei einzelnen Fragen pendeln, zum Beispiel ob noch eine weitere Person dazu muss oder welche. Ich weiß nicht mehr, wie das für Anfänger ist.
Ich habe die Zwischenwelten zuvor ohne Pendel erforscht und bestimmte Bilder und Landkarten gespeichert. Ich denke, das meine guides durch dieses Pendel sich äußern. Aber auch anders, Träume sind immer wichtig, wenn ich auf ein Thema fokussiere.
„Innehalten und Nachspüren“- nach jedem Kapitel gibt es dafür eine Seite. Und das ist besonders gut.
Ein Kapitel befasst sich mit dem Thema Organspende, welches mich auch schon sehr beschäftigt hat. Ich bin dankbar, dazu etwas Neues zu erfahren. Denn ich habe große Abwehr gegen moderne Medizinmethoden. Bisher lag das auch zum Glück jenseits meiner Erfahrungen.
Für die meisten Menschen sind diese Welten nicht sichtbar oder von falschen Vorstellungen durchdrungen. Aber diese Ebenen haben große Auswirkung auf uns. Es ist also sinnvoll, pragmatisch damit umzugehen anstatt geheimnisvoll esoterisch .
Kann es das geben, ein Zimmer zuviel? Für mich schon. Dieses Zimmer ist deshalb das Kofferzimmer. Da ist alles abgestellt, was zuviel ist, aber vielleicht manchmal gebraucht wird. Was normalerweise im Keller wäre, oder auf dem Dachboden. Das Zimmer hat ein Wandregal aus Holz und eine Holztäfelung, es erinnert mich immer an eine Hütte, so wie ich am liebsten wohnte- in Holzhütten. Allerdings ist es etwas muffig dadurch.
Zum Schlafen zu muffig. Das finden die Katzen allerdings nicht. Denn wenn es sich machen lässt, erobert jede ihr eigenes Zimmer. Innerhalb des Zimmers gibt es dann noch erst-Klasse-Plätze, so wie dieser Sessel. Er ist uralt und seit Generationen im Katzenbesitz. Und wer hat ihn nun? Das ist der sogenannte wilde Kater, also der zuletzt gekommene. Einfach gekommen.
Der nächste Erste-Klasse-Platz ist auf der Fensterbank über der Heizung. Da hat sich Chilli breit gemacht. Sie ist einfach breit, so viel Fell ist unglaublich. Es beeindruckt die anderen ob ihrer schieren Größe. Ja, und da gibt es so viele Fensterbänke mit gemütlichen Plätzen, immerhin lebten hier mal viel mehr Katzen. Es regnet.
Spaziergang war gestern wieder möglich, für mich, aber manche Stellen doch sehr glatt. Besonders am Quellgrund, wo einige Bäche vom Hang herunter auf den Weg fließen. Da bin ich vor zwei Jahren mal aufs Steißbein geknallt. Heute regnet es, was mich der Aufgabe enthebt, die Straße zu harken von all den hingewehten Zweigen und Zapfen. Der Nachbar ist nun auch in Rente, der hat es schon gemacht.
Die anderen gegenüber haben die Weihnachtsdeko abgebaut.
Was sehen wir hier? Das übliche Reviergerangel der Damen. Es genügt sich mit Blicken, Gesten und Knurren. Und im Demolieren meines Teppichs, denn das Kratzen mit den Krallen ist eine Form der Markierung. Martha kam erst letzten Februar zu uns, einfach gekommen . Sehr insistierend vor der Tür gesessen. Sie ist sehr bedacht, ihren Platz zu erhalten.
Und es geht dabei auch um die Nähe zu mir, denn ich werde ebenfalls besessen. Aber nicht bekratzt sondern umschmeichelt. Dies ist das Morgenzimmer mit dem laptop, wo ich immer mit dem ersten Kaffee sitze, hier im Osten, wo es sonst hell ist.
Schöne Fotos habe ich mit der Kamera gemacht, nur habe ich sie nicht hochgeladen. Der Blumenstrauß vom Geburtstag hielt eine Woche, heute entdeckte ich, dass manche Blumen mit einem Draht umwickelt waren, der oben im Köpfchen steckte. Aua, wer macht denn sowas! Den schönen Schein auf Kosten der Grausamkeit herstellen, das ist vermutlich gar nicht so selten. Blumen im Winter sind eben immer mit gemischten Gefühlen zu betrachten. Und Köpfe hängen lassen, das geht ja gar nicht.
Ständig überlege ich, welche Sachen ich denn nicht mehr brauchen würde, wenn ich denn nur ein Zimmer hätte. Oder in eine Hütte ziehen würde, ein Wohnmobil oder so…Geht ja gar nicht. Und es gab mal Zeiten, wo ich nur den einen Koffer besaß.
Aus einem gewissen Abstand heraus kann ich erkennen, wie das Eine zum Anderen führt.
Da alle Beteiligten traumatisiert sind durch frühere Ereignisse, und die Reaktion eine überschießende Emotion ist, die einen jeden in einen Raum jenseits der Realität katapultiert, ohne dass er in dem Moment viel dagegen machen kann. schaukelt es sich gegenseitig hoch.
Das heißt, JEDER fühlt sich bedroht. Er versucht sich Beistand zu holen.
C. fürchtet, dass ein Brand ausbrechen könnte, das hat er schon erlebt, und dringt wutschnaubend in einen Raum ein. Den geschützten Raum von A. der gerade aus dem Schlaf erwacht oder anders vollkommen überrascht wird und daraufhin eine zunächst verständliche Reaktion auf die Bedrohung und Beschimpfung zeigt, die das Ganze eskaliert.
A. weitet die Beschimpfungen aus, lässt andere daran teilhaben und jeder beschuldigt den anderen, bis hin zu Erpressungen und äußersten Androhungen. K. soll das ganze mitgeteilt werden, weil C. nicht reagiert- er beantwortet die für ihn erlebte Gewalt mit Starre. K. ist wiederum selbst traumatisiert von Beschimpfungen und früherer Gewalt und erlebt jetzt auch eine Retraumatisierung. Verständlich wird das Ausmaß der Beschuldigungen nun nicht mehr.
Es hält sich auch nicht mehr an die Wahrheit, was immer das ist. Keiner kann diese sehen. K. erlebt Schmerz wieder , der ihr früher zugefügt wurde. Sie lehnt daraufhin Kontakt zum Schimpfenden ab. Manche Leute können nicht ermessen, welchen Schaden verbale Attacken und Worte auslösen können bei jemandem, der das alles für Wahr hält. Bei jemandem, der das jahrelang ertragen hat, mit psychisch kranken Menschen, denen das ihrerseits einst angetan wurde, – wer ist Täter?
Der Auslöser ist es jedenfalls nicht. Ob man sich weiter in einem ungeschützten Umfeld bewegen möchte, wo das jederzeit wieder passieren kann, ist fraglich. Aber vermeiden kann man solche Auslöser im Leben auch nicht. Vielmehr scheint es auch so, dass sich traumatisierte Menschen um eine Auflösung des sie in einem Bann haltenden Erlebten bemühen, leider oft auf ungeeignete Weise.
Wir alle haben versucht, überschießende Emotion mit Alkohol, Drogen, mit Dissoziation und Flucht, mit Rückzug von anderen Menschen in den Griff zu kriegen. Ja auch mit jahrelanger Therapie, mit professioneller Hilfe, manche aber auch mit Wiederholung potenziell gefährlicher Situationen, um eine Lösung zu bewirken. Das ist vielen Fällen allerdings völlig unbewusst und in Unkenntnis der eigenen Betroffenheit, die ja teils abgespalten ist, oder in Panikzustände mündet.
Das kann natürlich dazu führen, dass man Unfälle oder Zerstörung unbewusst „erschafft“. Diesen Umstand sehe ich persönlich, obwohl er auch auf ganze Gruppen und die heutige Welt durchaus übertragen werden könnte.
Da ich alles gerade erlebt habe, und Tage brauchte, um wieder aus dem Angstzustand herauszukommen, denke ich, jeder muss damit bei sich und seinem Umfeld bleiben. Es nützt nichts, wenn zur Entlastung weit entfernte Feindesbilder angegiftet werden.
Als Gift empfinde ich die entsprechende Sprache, in der sich Hass ausdrückt, der sich aus Verzweiflung und Ohnmachtsgefühlen entwickelt. Denn ich spüre direkt körperliche Symptome, die krank machen auf Dauer. Auf Dauer habe ich es erlebt bis zu einer offiziellen Angststörung. Ein Bewusstwerden darüber kann man erlernen, jedenfalls manche Menschen, die das wollen. Wer aber bereits krank ist, kann nicht immer das Rad zurück drehen.
Es fördert nicht das Vertrauen in andere Menschen. Man muss nun immer „auf der Hut“ sein. Andererseits sucht man auch Menschen, die einen verstehen. Die einen akzeptieren mit diesem Schaden, den man hat. Und da findet man eben jene, denen es mehr oder weniger genauso erging und die leider weder konfliktfähig noch kommunikationsbereit sind. Leider befinden sie sich auf ständiger Flucht. Die Emotionen sind ja oft kaum auszuhalten.
Von den sogenannten Normalen ist aber auch kein Verständnis zu erwarten. Ich weiß, die Begriffe krank, normal und Schaden sind etwas abstrakt. Es gibt Leute, die völlig normal erscheinen, aber statt ihre Wut auszudrücken stattdessen ihr Auto in einen Graben lenken oder andere Katastrophen produzieren. Daran sind sie natürlich nicht schuld…Das Wort Schuld wird ohnehin völlig überbewertet. Wem nützt es überhaupt, wenn eine Schuld festgestellt wird ? Wer hat Schuld, wenn solche Menschen ganze Länder ins Unglück stürzen, weil sie sich permanent bedroht fühlen?
Verstummen ist auch keine Lösung. Es verringert aber die unmittelbare Gefahr. Angemessene Grenzen, auch in der Sprache empfinde ich als wichtig. Auch wenn man ein Virtuose in Wortgewaltigkeit und Boshaftigkeit ist, ist man kein Geigenspieler, sondern ein Panzer, der andere überfährt. Vor allem verkennt man, dass andere dieser Sprache gar nicht mächtig sind, sie auch nicht entsprechend der Absicht verstehen.
Meine Lösung befindet sich auf geistiger Ebene. Nicht Denken, sondern spirituell betrachtet gibt es dort die Energiebewegungen und nicht selten auch entsprechende Energiewesen, die für mich ebenso real sind und selbst erschaffen sein können. Von höherer Ebene, und das kann auch Beten sein, whatever, kann die niedrigere Ebene bereinigt werden. Das kann man ganz im Stillen versuchen.
Die Mühle ohne Flügel ist mein täglicher Anblick. Solche Temperaturen sind hier zwischen den Meeren aber selten. Schön sieht es aus, aber fünf Minuten draußen reichen mir schon…es ist die Luft, die mir zusetzt. Sehr trocken und es wirkt gar nicht so kalt.
Die Katzen machten in der Nacht Radau- die Katzentür war wieder zugefroren und sie kamen nicht wieder hinein. Ich wurde wach. Abends hatte ich in der Autobiografie von Patti Smith geschmökert, welche mich sehr berührt. Da ist so viel Ähnliches, wie seelenverwandt. Auch sie ein Steinbockkind, bockig, wissbegierig. Mir scheint viel auch in den Fünfzigern wie noch europäisch gewesen zu sein in Amerika.
„Bread of Angels“, Patti Smith
Dank Blaue Feder für den Hinweis! Ein anderes Buch von ihr kannte ich schon, M Train. Sie ist die Einzige, die wirklich wahrhaftig ist. Keine Rolle, keine Show, sondern sich selbst treu. Und darin ein Vorbild wie kein anderes, nun außer ihren Vorbildern: Männer. Jungs. Bob Dylan, den ich auch schon früh liebte. UND die Jungs liebten sie auch. Weil sie so ist. Ging mir auch so, ein bisschen beides sein.Wegen der Freiheiten.
Ich bin staunend vor Bewunderung!
Aber auch wie sie ihre Kindheit beschreibt, oder sich zu Zeiten als Reisende, die nicht reist, zu anderen als Schriftstellerin, die nicht schreibt. Es ging ja nie alles.
Und ich eine Fotografin, die nicht fotografiert. Wie die Mühle ohne Flügel. Sie ruht sich aus. Weil alles um mich herum schon tausendmal gesehen.
Die Gegensätze sind doch faszinierend- bei uns ist alles eingeschneit, so richtig. Meine jungen Katzen finden es toll- sie rasen herum und spielen im Schnee. Die Ältere mag es gar nicht.
Und dann bekomme ich das Bild gesendet, von einem Freund. Das ist der dunkle Strand, playa del Ingles auf La Gomera und es strahlt Wärme aus.
Aber in der Tat finden sie es dort auch kalt, man friert dann schon bei 17 Grad. Ich finde 10 Grad schon warm. Es hat mit der Gewöhnung des Körpers zu tun. Nun, an das Schneeschippen gewöhne ich mich nicht mehr gern. Ich bin kein Mensch für den echten Norden, wo immer Schnee liegt. Aber raus muss ich, die Vogelfuttersäulen aufhängen, denn am Abend soll wieder Sturm kommen.
Der Fasan war schon da, er ist ja nicht zu überhören. An den Spuren erkennt man auch das Rehböckchen, sie finden nichts mehr. Ich habe die Äpfel wieder ausgegraben. Und Kürbis. Allerdings friert das alles ein und ist steinhart.
So schön die Idee ist, den Winter über zu verreisen, sogar möglich auf einmal- aber wer sorgt dann für die ? Nee, auf einem Flughafen wollte ich jetzt auch nicht festhängen. Meine Freundin düst diese Wochen nach Marokko…ich gönne es ihr, denn sie arbeitet im Sommer hart. Dann gibt es wieder schöne Bilder zu gucken…
Mein Geburtstag war immerhin gemütlich, vier Gäste hatten den Weg gefunden, im Schneckentempo. Man muss ja von einem anderen Dorf anreisen, und nicht immer ist alles geräumt. Es schneit ja weiter.
Manch einer kommt dann lieber mit dem Trecker. Da sind sie hart im Nehmen mit der Kälte. Es gab dann eine Hühnersuppe passend zum Winter. Und neue Bücher. Einen Kuchen aus den eigenen Boskop-Äpfeln.
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