Buchrezept

Diese gut lesbaren Bücher sind nach dem gleichen Rezept gebacken. Und es kommt an. Immer gibt es eine Liebesgeschichte einer enttäuschten Frau, die noch jung und auf dem Weg ist, zu sich selbst zu finden. Es gibt dann wieder einen Mann, von dem sie Enttäuschendes erwarten. Aber es gibt auch diese zeitlichen Sprünge in eine Vergangenheit und Familiengeschichte, Zeitzeugen, und aufgedeckte Geheimnisse. Das ist, besonders in den französischen und irischen Romanen, eine Historie aus den letzten Weltkriegen. Man bekommt den Eindruck, dort sei manches nicht so vergessen, auf ganz andere Art als hier bei uns mit den offiziellen Gedenkpflichten. Und diese Bücher vermitteln das sehr gut. Es ist keine Romantisierung wie in manch einem Mittelalterroman.

Und dass es eine America-first Bewegung bereits zur Zeit des zweiten Weltkrieges gab, lernte ich bei Barbara Davis, wo man auf den Spuren der Familiengeschichte entdeckt, dass so manche keine Einmischung in diesen Krieg wünschten. Diese Geschichten so leicht zu schreiben, ist sicher nicht so leicht. Es gibt auch einen großen Respekt vor den Künsten und den Wegen der Vorfahren. Dazu aber auch meist eine klar wahrgenommene Frauengeschichte, mit all den Nachteilen, denen Frauen ausgesetzt waren, die als selbstverständlich galten. Ich mag diese Zusammenstellung von heute und damals, und wie oft wir lernen müssen., uns von dem Übernommenen zu lösen.

Advent Advent

Ich bin dieses Jahr etwas nostalgisch eingestimmt, womit ich gar nicht so die Weihnachtsfeste meine, die es in meiner Familie gab. Ich mochte das nie. Weder christlich noch materiell. Aber all dieses bunte Lichtergeglitzer, das habe ich mir in Spanien aufgeschnappt, wo man mit dem Kitsch zu leben versteht.

Und ich entdeckte auf dem Flohmarkt so viel Wunderbares, so dass es nun also Mäuseprinzessinnen gibt auf dem improvisierten Weihnachtsbäumchen.

Schönen Advent also, Lichterfest.

Inselfeeling

http://www.infocanaria.de/html/hautacuperche.html

Das ist ein KI erzeugtes video, welches mir gut gefällt! Shola selbst ist hier mit der Statue des Hautacuperche im Valle Gran Rey zu sehen. Es ist toll, wie in so kurzen Sekunden so viel Aussage rüberkommen kann. Es ist „nur“ eine Werbung für Kleider? Ach nein. Die Liebe und Verbindung zur Insel La Gomera, sie dauert für alle, die einst dort lebten, immer an.

Hautacuperche selbst wird in den Beschreibungen als Mörder genannt, was ja doch eine gewisse Verzerrung der Geschichte darstellt. Die Canarios haben ihren Stolz und sehen sich bis heute nicht ausschließlich als Spanier. Soweit ich weiß, haben Genetische Analysen ergeben, dass die Ureinwohner einst mit Berbern aus Nordafrika verwandt waren. Auf La Gomera besteht noch die größte Übereinstimmung mit Ureinwohnergenen.

Shola kam auf die Insel, und sie malte. Heute macht sie daraus auch wunderschöne Kleider und Seelenbilder, und sie ist so ein kreativer spiritueller Geist, der inspiriert und weitergibt.

Ich selbst würde mich nicht mit der bekannten Statue darstellen, bin aber ebenso verbunden und liebe die Berge wie das Meer sowie manches mehr…(und Sholas Bilder)

Unsichtbar

Noch nicht vorhanden, – die Kugeln zum Weihnachtsbaum. Und tatsächlich, die KI hat mir geholfen. Nachdem ich mich beruhigt hatte, konnte ich die Anweisung überhaupt erst verstehen…und ausführen. Die unsichtbare Intelligenz. Das Problem ist immer, dass ich denke, ich verstehe es sowieso nicht. Unterdessen guckte ich den interessanten Beitrag

https://www.ndr.de/kultur/kunst/hamburg/genie-oder-blender-ard-doku-ueber-wunderkind-leon-loewentraut,loewentraut-100.html

um einen Künstler, von dem ich noch nie gehört hatte. Muss man auch nicht. Ich finde ihn aber sympathisch, abgesehen vom Kunstverständnis. Die Kritiker, nun ja, sie sind wirklich…arrogant. Aber wenn auch ich eben so malen könnte, ich würde ja auf die ganze show kein Lust haben. Dazu muss man schon Ausdauer haben. Ach und ich bin auch nicht mehr up to date, was die moderne Welt angeht. Hu, die Post! Meine neues Buch kommt gerade an! Es heißt: Das Echo vergessener Bücher“, von Barbara Davis. Denn mal tschüss bis später…

Du lieber Himmel

…sagte meine Mutter immer, wenn gar nichts klappte.

Nun hatte ich mich leichtsinnigerweise mal abgemeldet, und muss mich auf allen Geräten neu einloggen. Denk mal nicht, dass man mich lässt! Ich soll ein neues Passwort haben, das wollen sie aber auch nicht. Also keine Fotos vom handy…von meiner schönen Weihnachtsdeko, die ich unterdessen bastelte. Ich glaube, ich gehe nun wieder stricken. Ommmmmmmmm.

Pause

Ich denke gerade, ich mache hier mal eine Pause. Ich weiß einfach nicht, wie ich mit diesen Bezahlmethoden klar komme, ich weiß nicht mal, was eine Debitkarte ist. Jedenfalls habe ich sowas nicht, scheint es. Und dann bin ich an jemand geraten, der mir boshafte Antworten gibt auf einen meiner Kommentare. Das ist das allerletzte, und habe ich hier noch nie erlebt.

Mein Bedarf an Narzissten ist gedeckt, und ich werde mich nicht zum Ziel solcher machen. Ich hatte noch nie von schwarzer Rhetorik gehört, nur von scharzer Magie und schwarzer Pädagogik, und es liegt mir ziemlich fern, solches auszuüben, – zu welchem Zwecke denn?

Ich bin kein Tunneldenker, ich denke in Assoziationen und kann immer in weite Kreise reichen. Vom Stöckchen zum Hölzchen. Ich bin auch nicht gezwungen, in akademischen oder intellektuellen Kategorien zu denken. ich bin in keinem Forum geschweige denn auf facebook. Weil mir die Art von Kommunikation dort nicht gefällt.

Ich finde es jedenfalls nicht notwendig, völlig fremden Personen solches vorzuwerfen.

Impossible

Ich schaffe es nicht mit dem Upgraden. Es werden mir nur zwei Zahlungsmethoden angezeigt. Die ich nicht verwende. Es ist unmöglich anders zu bezahlen! Nachdem ich nun stundenlang versucht habe, gebe ich auf…

Langhaarkatze

Das ist wirklich etwas anders. Meine Kleine hier kommt vom Bauernhof, und sie ist Freigängerin, nicht wie die armen Rassekatzen, die in Wohnungen gesperrt werden, weil sie so teuer waren. Jetzt im Winter ist das Fell noch länger und dichter. Immer wenn sie wieder reinkommt, hängen Blätter am Bauch oder schlimmer….) Eine Schnecke musste ich mal rausschneiden. Die hatte sich eingewickelt. Aber den Winter findet Chilli wesentlich besser als den heißen Sommer. Da habe ich natürlich nicht drüber nachgedacht, als ich sie als Babykatze sah…Sie ist so unendlich weich und schmusig und fordert das auch ein…aber Haare abschneiden? Da fange ich mir eins. Selbstbewusst seit eh und je, behauptet sie sich gegen andere. Nur der Kater,der wilde, der tut gar nichts, aber es gab schon Brüder von dem, die sie überfallen haben. Das Dorf ist irgendwie voll mit weißscheckigen Katern.

Der traut sich jetzt auch in die Küche. Wenn der Hund abends kommt, verschwindet Chilli in „ihrem Zimmer“ Aber nun verschwindet ja auch der Wilde, wenn der Hund kommt, und das finden sie dann alle wieder gut und machen sich diesen Hund zum Verbündeten. Es ist ein ständiges Lernen und Abchecken, und Beobachten. Und geknurrt wird auch, wenn einer zu dicht kommt.

Von wegen süß.

Heller Nebel

Nebel hüllt uns leise ein, dichter Nebel von Tiebensee bis Wiemerstedt. Bleiche Schafe auf abgeernteten Kohlfeldern. Von den Windmühlen sieht man nur den oberen Teil, mit Rotorblättern, so als schwebten sie in der Luft. Ich musste eine vergessene Rechnung in der Werkstatt zahlen. Wie konnte mir das passieren? Der Nebel macht alles gleich und alles so hell. Vergessen, das ist ähnlich. Was war denn noch vor einem halben Jahr?

Gestern war mir so todlangweilig, ich hatte zu gar nichts mehr Lust. Dann am Abend immerhin ein echt spannender Film: Der Nebelmann. Unheimlich war der auch, und ich weiß immer noch nicht, wer es eigentlich war, so verzwickt und intrigant war die Geschichte…

https://www.3sat.de/film/spielfilm/der-nebelmann-100.html

Nun , Kritiken gibt es, sie erklären mir nicht viel. Vorhersehbar fand ich da jedenfalls gar nichts, und das war ja das Gute. Auf italienisch heißt es das Nebelmädchen! Ganz schön anders! Aber die Hauptfiguren sind diese Männer, die sich gegenseitig fertig machen wollen…so unverdächtig scheinen…

Nichts los hier

Von einer echten Schamanin,der ich lange folge, lese ich im newsletter, dass sie den Krebs ohne Chemo und Operation umgewandelt hat. Immer wieder mal höre ich das. Würde schon gern an einem ihrer workshops teilnehmen. So oft fragen wir uns, warum habe ich dies oder jenes „bekommen“ . Sie sieht das so, dass es dem Lernen diente.

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