Katzenjammer

Nun, nicht wirklich. Wir gucken raus in den Regen und sind ein bisschen unzufrieden. Aber da es warm und kuschelig ist, gibt es auch keinen Grund zum Jammern. Die „Katzenjammerkids“ sind ein comic aus dem New York vor mehr als 100 Jahren. https://www.deutschlandfunkkultur.de/einer-der-aeltesten-comics-der-welt-125-jahre-katzenjammer-kids-in-neuauflage-dlf-kultur-1b0f74d4-100.html

Nun, das besondere ist, dass die Zeichner nicht nur deutsche Wurzeln hatten, sondern direkt aus Heide in Dithmarschen eingewandert waren. Und hier hat sich ein heutiger Comic-Zeichner, Tim Eckhorst, um diese Geschichte bemüht und es gab auch etliche Veranstaltungen und eine Ausstellung im Mueum Lüttenheid. https://www.timeckhorst.com/

Es gab schon Comics aus Dithmarschen- Werner wurde auch recht bekannt, von Brösel Gezeichnet. https://de.wikipedia.org/wiki/Werner_(Comic)

Wenn man hier so wohnt, dann erkennt man, woher diese Ideen stammen könnten…

Ich lese in einem Verlagskatalog, dass es nun Bilderbücher für Erwachsene gebe. Nun ja. Ist nicht wirklich neu, nicht wahr. Zumal die manchmal nett gezeichnet sind, aber ist das noch echt? War es die KI? Die besondere Ausdruckform von Comics hat so viel mehr, Humor und Übertreibungen, Körpersprache, und dann sind sie vielleicht auch noch richtig viel wert, wenn sie hundert Jahre auf dem Dachboden überleben.

Mich kennt hier eigentlich niemand

Das sagte ein Freund zu unserem Dorf. „Aber dein Haus kennen sie alle“ sagte ich.

Das Haus ist nämlich gegenüber der Schule, und es ist über und über mit Mosaikschmetterlingen bestückt. An sich ist auch seine Werkstatt- in der er nichts verkauft- oft geöffnet und viele Leute machen dort Halt, nutzen die offene Tür für Gespräche. Die jedes Mal unweigerlich bei Jesus enden, und da enden sie eben. Nicht jeder kann diese absolute Hingabe begreifen. Oder ist es Beschränktheit, wie ich denke? Hingabe kann ich verstehen, aber an die Worte eines Buches, das so oft verändert wurde und nun ja, auch wenig Sinn für mich ergibt. Das sieht er ganz anders, aber er bekommt es auch täglich von den online Pastoren der Kirche erklärt.

Den Freund mögen wir gern. Meinung, Glaube, Ansicht, da sind wir alle anders.

Der erste Schnee

Und ich bin doch davon überrascht, er bleibt sogar liegen und die Wiesen werden weiß. Stille senkt sich herab. Man hört die Flocken nicht, im Gegensatz zu Regen.

Alle Katzen sind im Haus. Auch der „Wilde“. Es dauert, aber er fasst Zutrauen. Ich weniger…er stinkt. Zum Glück betritt er nur die Küche durch die Waschküche, unseren Hinterausgang. Ich habe eine Falle, aber ich will ihn nicht einfangen und zum Tierarzt schleppen. Anfassen- no way.

Ich werde mal fragen, ob man das anders lösen kann. Katzenschnupfen ist ein Elend.

Das Buch von gestern hat mich sehr bewegt, es war spannender als jeder Krimi ( Der verschwundene Buchladen). Es war nicht nur romantasy, sondern realer Geschichtshintergrund, Wissen um wertvolle Bücher und Schriften, Frauenrechte, oder vielmehr das Unrecht, dass ihnen-uns- immer wieder angetan. Es liest sich wohl anders, wenn man selbst davon betroffen war. Und auch wenn man schon mal etwas von den Schwestern Bronte gehört oder gelesen hat. (Bronte mit zwei Punkten über dem e)

Ich bin dankbar für das, was jetzt ist. Es passiert einiges um mich herum, manche sind krank und andere verlieren ihr Zuhause. Ich muss nicht weg morgens um sieben, ich habe alles.

Wir schauten einen Film aus den neunzigern. Das war doch …die Sprache ganz anders, und was heute alles unkorrekt wäre, jeder Witz …Ob Estevez das heute noch wagen würde…(Men at work) https://www.filmdienst.de/person/details/386/emilio-estevez

Es hat sich viel verändert, man merkt es ja dann erst. Und die Jungen, die da erst geboren wurden, was merken sie. Beneiden tu ich sie nicht.

Licht

Eine verlassene Stadt- so wirkt Friedrichstadt ohne Touristen – und wie angenehm! Grachten ohne vollbesetzte Boote, leere Parkplätze, nasse Straßenpflaster. Da tanzen die bunten Lichter ganz ohne Aufwand über dem Wasser.

Ich trat gerade aus dem kleine Buchladen, um die Sonne untergehen zu sehen. Im Westen liegt hier die Nordsee, nicht weit, aber doch so weit, dass ich nicht hinfahre, um es am Meer zu sehen.

Und ich hatte ein Buch unter dem Arm, ein wunderschönes. Da macht man sich ein bisschen Gedanken um weibliche Leser, und ja, ich werde von schönen covern angezogen. Es ist ein winziger Buchladen, und er ist zum Glück noch da. Das Buch heißt nämlich: Der verschwundene Buchladen“ ( Evie Woods, Adrian Verlag) und ist natürlich ein Genuss für Buchliebhaber. Das wirkt so heimelig und gemütlich, aber es geht auch um Gewalt an Frauen, damals wie heute, es werden parallel zwei Zeitabschnitte erzählt. Ich bin gespannt, ob sie den Buchladen finden. Ob sie sich selbst finden.

In zwei Wochen beginnt die „Grachtenweihnacht“, da wird es funkeln und die Besucher werden strömen. Als historisches Städtchen muss man die Kulisse doch ausnutzen. Die Stadt wird begrenzt von zwei Flüssen, der Eider und der Treene. Das Wasser macht sie so besonders. In einem strengen Winter sah ich Kormorane in der Stadt unter der Brücke, Es ist übrigens eine Schande, dass wilde Vögel getötet werden, die angebliche Vogelgrippe bringen, um die krankhaften Geflügelbetriebe zu schützen. Eine Schande ist das alles für den Menschen.

Es gibt gar keine Entschuldigung für diese Art der Tierhaltung. Und sie bringt uns das Verderben. Wilde Vögel leiden genug unter dem Rest der insanen Menschenwelt. Windräder, rund um den Nationalpark, mehr und mehr, und nun ist das Solarpfründeparadies im Kommen. Eine Schande.

Schön ist, dass die Stadt ihre Krähenkolonien duldet, die sich allabendlich zu den hohen Bäumen im Stadtpark begeben, die mit einem vielstimmigen Gekrächze und am bewölkten wilden Himmel den Anschein wecken, es sei alles Natur und wunderbar…

.https://www.friedrichstadt.de/die-stadt-entdecken/veranstaltungen/grachtenweihnacht

Auflösen

Diese Dokumentation https://www.arte.tv/de/videos/094460-000-A/johatsu/ finde ich spannend.

„Die sich in Luft auflösen“- authentisch auf japanisch erzählt mit deutschen Untertiteln. Tatsächlich bin ich erstaunt, wie viele Menschen dort verschwinden. Sie verschwinden heimlich aus ihrem Leben und lassen alles zurück. Das hängt mit der Art der Gesellschaft zusammen, in der strenge Regeln herrschen, Hierarchien, und wer immer einen Fehler macht, wird getrieben, sich vor der Schande zu verstecken- oder sich umzubringen. Das hat eine lange Tradition aus alten Kriegerdynastien.

Nun, wer denkt nicht manchmal, wie das wäre…alles dalassen und neu anfangen. Ich habe es mal gemacht. Aus dem Grunde bin ich dann auch in Japan gelandet und habe es ein wenig miterlebt. Solange ich für Monate im Gästehaus im Stadtteil Mejiro von Tokio lebte, traf ich dort interessante Menschen. Straßenmusiker aus Europa, Vietnamveteranen, Israelische Bilderverkäufer und uns hostessen, die ihr Geld für das weitere travellerleben in Asien verdienen mussten. Legal war das nicht als Tourist. Aber wir waren nicht verfolgt. Es waren die achziger. Und im Gästehaus wurde diskutiert, über Politik und Israel, damals. Es wurde in der gemeinsamen Küche getrunken, gegessen, gefeiert. Und dabei war auch ab und an ein Japaner, Norio. Er war Übersetzer und wir tranken so manches Bier zusammen. Leider hatten wir davon oft zuviel. Weshalb er kein japanisches Leben lebte, weiß ich nicht und ob ich es jemals erfuhr.

Sich einfach auflösen- heutzutage dürfte das nicht einfach sein. Und deshalb haben diese praktischen Japaner auch eine Firma, die einem dabei hilft! Oder mehr als eine.

Ich muss immer kichern bei dem Wort „auflösen“.Es ist das Lieblingswort der Heilerszene und der Spirituellen. Die wollen nämlich auch ihr altes Ich in Luft auflösen. Die alten Traumata, die Gewohnheiten, die Bindungen. Naja, alles was einen so werden lässt, wie man ist, soll „aufgelöst“ werden. Ich weiß natürlich. dass es geht, den Schmerz zu lösen und vieles hinter sich zu lassen. Nur so, wie ich es damals gemacht habe, mit Weglaufen und Sucht, ging es natürlich nicht. Ganz im Gegenteil hatte sich da ein Haufen mehr davon angesammelt.

Man kann also davon ausgehen, dass die Menschen nicht unbedingt glücklicher dabei werden. Es sei denn, sie flüchten tatsächlich vor Gewalt. Und vor einer unerbittlichen Gesellschaftsstruktur, die einem keine Chance lässt, sich weiter oder anders zu entwickeln als vorgesehen.

Und das ist die Frage: wer hat das eigentlich vorgesehen? Die unsichtbaren Grenzen, die sind schon längst überholt. Und manchmal…ach. Es wär auch nicht schlecht, mal auf dem Jakobsweg zu laufen oder so was.

Kleider machen Leute

So ähnlich hieß das doch früher. Je feiner die Kleider, umso mehr wird man respektiert.

Was aber sollen uns die Kleiderberge von heute sagen, die in Säcken vor den Sammelcontainern stehen, auseinandergerissen, nassgeregnet, wertlos. Wir bemühen uns gerade, welche unterzubringen. Die container sind sowieso überfüllt, obwohl sie regelmäßig geleert werden. Bei hoelp sah ich einen riesigen LKW Hänger stehen, da stand Bethel drauf. Das, was da hin geht, wird glaube ich nicht mehr verkauft.

Wir wissen alle, was alles da in die ärmeren Länder geht, wo auch mittlerweile so viele in T-Shirts und Sweatshirts und Traingshosen herumlaufen- die Kleider der Armen. Auf dem Land ja auch ganz praktisch. Wir haben noch Flohmärkte für die Kindersachen, aber die Art der Stoffe wird immer schlechter. Arme Kinder müssen in Polyester schwitzen. Das Plastik davon wird in die ganze Welt verteilt, in die Natur everywhere. Es ist ja eigentlich Erdöl. Wenn wir das mal wieder schätzen würden…unsere Erde. Wer verdient an dem?

Auch ich habe wieder viel zu viel.

Kristalle

Nun, ich habe natürlich noch einen Gomerakrimi gelesen, der mir besser gefallen hat. Er heißt “ Tödliche Kristalle„, von Michael Junge, auch im Selbstverlag, wenn ich das richtig sehe.

Nach den „Tödlichen Trommeln“ also die „Tödlichen Kristalle“ . Ich muss wohl vorausschicken, dass in Krimis grundsätzlich alles Esoterische als Scharlatanerie aufgedeckt wird, und solche Autoren grundsätzlich keine Ahnung haben von Heilmethoden und Kristallen und sonstigem, weil sie nicht daran glauben wollen. Immerhin werden die Menschen hier sympathisch dargestellt.

Ich denke also, grundsätzlich gibt es keine tödlichen Kristalle. Ganz im Gegenteil gibt es sehr alte Heilweisen mithilfe von Kristallen; ob die Rituale dazu richtig angewendet werden, ist natürlich nicht sicher. Soweit ich das weiß, speichern Kristalle Energie, und können Information aufnehmen, ebenso wie Wasser. Wir müssen uns an neue Denkweisen gewöhnen, nämlich dass es mehr gibt als wir bisher glauben. Das ist doch mit jeder Technologie der Fall. In anderen Fällen von Technik nehmen die Leute es alles unkritisch hin und lassen ihr Leben davon bestimmen.

Es handelt sich wieder um eine relativ einfache Geschichte, gute Krimis kommen heutzutage schon sehr viel mehr verschachtelt daher, aber trotzdem macht es Lust zu lesen, denn die Ortsbeschreibungen sind ganz nett, und es kommt sogar die spanische Sprache vor!

Wir erhalten also Informationen über die Insel auf eine spielerische Weise, was für Neuankömmlinge wie eine der Hauptpersonen sehr hilfreich ist. Und es ist nicht so furchtbar eingedeutscht, was mich zunehmend stört an Orten, wo es eine einheimische Bevölkerung gibt. Daher gibt es hier eine Deutsche mit einem spanischen Partner, so wie es auch in zahlreichen neueren Fernsehkrimis der Fall ist . (Barcelona-Krimi, The diplomat etc)

Warum fahren manche Leute überhaupt ins Ausland, fragt man sich. Ach, die Bösewichte sind dann doch Deutsche…besonders Reiche und Drogendealer. Ich weiß nicht recht, ob die gegen ebensolche Spanier eine Chance hätten…meine Lieblingsserie ist da immer noch „El Hierro“, welches auf der Nachbarinsel spielt, eine spanische Produktion, menschlich herausragend.

Nun. Je mehr man liest, je mehr man sieht und erfährt und erlebt, umso besser kann man alles erkennen, unterscheiden, und lernt etwas dazu. darum ist es auch gar nicht verkehrt, diese kleinen Krimis zu lesen.

Der Kristall-und Mineralienreichtum der Kanarischen Inseln ist eine Reise wert! Was hätte man dazu alles schreiben können…

Mineralien der kanarischen Inseln„, Rudolf Franz Ertl, Turquesa.

Peinlich

Ach. Was soll ich sagen…ich nahm den neu bestellten Gomerakrimi zur Hand. ( Brandwunden, Klaus Rose, tredition) Hätte ich doch bloß die Leseprobe angesehen wie bei den anderen. Mir wäre es peinlich, so zu schreiben, es ist ein sprachliches Desaster. Mal abgesehen von unkorrigierten Fehlern, selbst wenn jemand so redet, würde ich ihn wohl nicht kennen.

Ich gebe zu, die Insel ist für mich eine Art Heiligtum, und offenbar reklamieren das auch andere für sich, bei denen ich so gar nichts heiliges erkennen kann. „Damals“ – das ist das woran die meisten hängen und wo sie ihr Herz verloren. Die einst freie Hippiezeit, mit denen hat es der Autor aber so gar nicht. Bzw seine Figur, eine Art Protz, dem es an Sensibilität fehlt.

Die Polizei kommt hier auch wieder nicht so gut weg, wenn auch manches Wissen vorhanden ist,vor allem über echte Orte und Leute, die jeder kennt. Im Vorsatz wird ausgeschlossen, dass das etwas anderes als Zufall sei. Klar. Mit echten Namen.

Jeder Tourist schmückt sich gern damit, dass er diesen und jenen kennt. Leider wurde das Thema, nämlich der verheerende Brand, mit all dem Leid den er brachte, nicht wirklich gewürdigt.

Zum anderen soll man sich nicht einmischen in die Dinge, die so laufen, vieles erfährt man im Laufe der Zeit und warum Leute nicht mehr miteinander reden oder ganz weit oben auf den Berg gezogen sind,…aber das ist auch alles „damals“. Der Stolz und die spanische Herablassung gegenüber anderen- das ist eine Sprache, die man lernen kann. Sie ist verständlich…aber nun gut, so manche Schikane hinterlässt auch etwas Wut. Leute, ihr seid auf einer Insel, wo sie euch die Hunde vergiften oder die Palmen, und manches mehr. Wer da lebt, wurde etwas stiller im Lauf der Zeit. Manchmal auch nicht mehr so glücklich auf der „magischen“ Insel.

Aber die an den Haaren herbeigezogenen Geschichten- in einem Krimi muss es ja um Mord gehen- nein, ich lese das nicht! Die Sprache ist unter der Gürtellinie, eine Sammlung der dümmsten Sprüche, schade dass das Publikum auf der Insel mittlerweile so verkommen ist. Was übrigens jeder denkt, einschließlich des Autors selbst über andere.

Nun, die Möglichkeit, bei tredition und sogar bei amazon etc. selbst Bücher herauszugeben, wen hätte die noch nicht gelockt. Ich tu es nicht- ich könnte es vielleicht besser, aber ohne Lektor und Profiblick eben auch nicht gut genug, um meinem eigenen Anspruch zu genügen.

Aber eins weiß ich- meine Lust, auszuwandern ist unter null gesunken.

Gebrauchte Bücher

Das ist eigentlich klasse, dass Bücher beim Gebrauchen nicht verbraucht werden, so wie andere Dinge. Sind sie überhaupt Dinge? In meinen Augen nicht, sie sind lebendig bleibende Geschichten und untrennbar mit ihren Autoren verbunden. Ich habe wieder eine Rundfahrt gemacht zum Markttreff Delve und ein wenig die Stapel sortiert, die jemand dort abgelegt hatte. Richtig gefreut habe ich mich über Francoise Sagan, “ Ein bisschen Sonne im kalten Winter„, ein Klassiker, der in meiner Jugend schon einer war. Und mittendrin bin ich in einer spannenden Geschichte von Claude Gallay: „Die Brandungswelle„. Die Französinnen, -welche Erholung von diesen amerikanischen Frauenromanen, die immer in Amerika spielen. Werden davon zehnmal so viele übersetzt oder gibt es so viele? Da ist mehr Handwerk dabei als echte Kunst.

Ach ist das arrogant….aber ich liebe nun mal ausführlichere Beschreibungen, die eine Stimmung erzeugen. Schließlich SEHE ich das vor dem inneren Auge beim Lesen. Reichtum von dem, was der Autor sieht. Andere sehen weniger. Und ein bisschen gebrauchtes Sehen bestellte ich auchin Form von Gomerakrimis…besonders gespannt bin ich auf “ Brandwunden“ von Klaus Rose- kenne ich den? Ich weiß nicht. ( Anmerkung : Den kann ich nicht kennen. Das Buch ist ein sprachliches Desaster) Jedenfalls spielt das Buch an einem echten Ort, den ich sehr gut kenne, und zwar nach dem großen Waldbrand von 2012, der mir sehr unter die Haut ging, obwohl ich ein Jahr zuvor wegzog. Ich könnte sagen, zum Glück. Denn Freunde wie alle anderen Anwohner des Tales wurden evakuiert und verloren zum Teil alles. Noch heute gibt es Ruinen von damals, obwohl das Grün wieder über die Wunden wuchs. Aber nicht alle.

Auch aus Portugal hörte ich von persönlichen Tragödien, Brände betreffend.

Da ich gestern wieder Blätter fegen durfte, die Eichen vom Ehrenmal, mir heute die Knochen weh tun, muss ich einen Lesetag einlegen…trotz Sonnenschein. Der Frühnebel sah wunderbar aus.

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