Das Steinzeitdorf ist wieder geöffnet, die Mitarbeiter wieder da und ich habe eine erste Besuchsrunde gedreht. Hundert Kinder kamen mir schon im Eingang des Museums entgegen, sie hatten mit ihren Lehrern vier Tage lang als Projekt Modelle gebaut und dann zum Abschluss die Präsentation gemacht.
Eine Ausstellung drinnen über Großsteingräber gab es schon über den Winter zu sehen. Dieses Neandertalerlager als Diorama von Wiebe gestaltet ist wirklich ein Kunstwerk, so plastisch ist die Wirkung, dass es im Foto mit dem Wald zu einem Bild verschmilzt. Das Licht ist ohnehin ein Traum derzeit, so viel Helligkeit!
Ich sah ein interessantes video, in dem es um die geomantische Anordnung von Bienenstöcken in einem siebenzackigen Sternformat ging.https://youtu.be/QOZ0i0eVBX4?feature=shared
Noch nie hatte ich davon gehört und dies wird wohl nur von Demeter-Imkern betrieben. Es gibt sogar eine Liste der Anwender und wo man den besonderen Honig kaufen kann, der dadurch entsteht. Es entsteht eine Harmonie, offenbar. Obwohl doch die Form der Bienen die sechseckige Wabe ist. Irgendwie sind das alles Geheimnisse, die so verborgen und im Kleinen leben, während im Großen vor allem Disharmonie in die Welt gebracht wird.
Jedenfalls hatte ich Lust, einen Siebenstern zu konstruieren im Garten, auch ganz ohne Bienen. Er ist rechtsdrehend, etwas dass ich mit dem Pendel feststellen kann. Auch der kleine Steinkreis ist rechtsdrehend. Hingegen sind der Brunnen und der Zierbrunnen als Wasserheiligtum beide linksdrehend, was für mich stimmig ist, sie führen in die Tiefe. Ich fürchte, dass ich von sehr vielen geomantischen Messungen überhaupt keine Ahnung habe, sondern meist nach Gefühl und Freude handle. Das kann auch falsch sein, wenn das Gefühl nicht ausgebildet ist. Ich behaupte aber, das übt sich.
Hier mal der Heider Marktplatz am Samstags Wochenmarkt. Und was man da mit den Bäumen macht….
Tatsächlich scheint der Entwurf von Vier-oder Achtecken einfacher zu sein…Warum die Bäume so wachsen sollen, erschließt sich mir nicht,. Es ist ein riesiger Platz mit unendlich viel Platz und so gut wie gar keinem Schatten, was wir in zwei Wochen beim ersten Flohmarkt des Jahres wieder spüren werden. Sofern denn dann noch die Sonne scheint. Wenn sie scheint, dann sehr!
Überhaupt kam ich auf die Bienenstöcke durch den Bienenkongress von Christel Ströbel, und weil ich eine Bienengiftsalbe geschenkt bekam, die gut für die Gelenke sein soll. Alles Wunderwerk.
„Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?“ So ging das Liedchen des pink panther Zeichentrickfilms, den wir als Kinder anschauten. Und , genau, was ist wirklich…die Zeit wird umgestellt? Also in meinen Augen wird hier nur die Uhr umgestellt, die Zeit ist immer unendlich. Sie wird gemessen, nun ja. Es heißt auch, die Zeit ist im Wandel, wir kommen in die Neue Zeit, all das kann man auch messen, aber es ist gewiss nichts Neues. Wandel ist das Wesen von Zeit. Wenn sie mal stehenbleibt, sind das auch kostbare Momente, für einen selbst, dann ist man raus aus dem Rad, das sich ständig dreht. Ich habe noch einen solchen Wecker, wo man am Rädchen dreht, bewusst, nicht alles passiert automatisch statt wir richten uns nach Maschinen.
Wer diese komische Idee der Sommerzeit jemals aufgebracht hat, sie erwies sich als sinnlos- und doch kann sie offenbar nicht wieder rückgängig gemacht werden. Das ist doch absurd, wie wir uns alle unterwerfen! Womöglich ist das der wahre Grund! Jede natürliche Ausrichtung nach dem Sonnenaufgang geht dem Menschen verloren. Wie gut dann auch, dass ich eine kleine Katze habe, die mich pünktlich aufweckt, wenn es hell wird…..wie gut auch, dass ich nicht zu irgendeiner künstlichen Uhrzeit irgendwo sein muss, nicht mehr und hoffentlich nie mehr. Wie traurig, dass sich die Tiere nach den Menschen richten müssen, wie völlig falsch, dieses Rad dreht sich verkehrt herum und wie viele leiden darunter!
Warum genau lässt sich das nicht ändern? Eine riesige Maschine mit tausenderlei Rädchen regiert über unsere Zeit, unsere Lebenszeit, unser praktisch ALLES! Auch über den Inhalt, mit dem wir diese Zeit füllen? Nun, das liegt ja dann doch an uns selber. Theoretisch.
Vielleicht liegt es am Fieber oder es hat sich was verschoben durch ein paar Tage im Bett, wo einfach nur hier und Jetzt angesagt war. Auf einmal erscheinen mir Aussagen von Leuten, denen ich mal gern zugehört habe, als totaler Schwachsinn. Nein, vielmehr wird mir klar, dass Astrologie immer schon ein prima Mittel war, Menschen und sogar Massen zu manipulieren. Man kann mit ihr nämlich alles erklären.
Ich kann das ja nicht nachprüfen, es ist kompliziert und manchem glaube ich auch noch. Nur einer Dame, die in letzter Zeit auf big business macht, sehr professionell, ist mir irgendwie verdächtig geworden. Events hat sie schon vorher gemacht. Dann hat sie sich mit anderen Influencerinnen zusammengetan. Überigens gab es noch eine, bei der es mir ähnlich ging…Lohrey Susanne, ich kann sie nicht mehr ertragen…seit sie mit der Ahnenaufarbeitung so viel Erfolg hatte, wie einst mit ihrem Narzisstenprogramm,…Wir arbeiten seit ewig mit den Ahnen. Ich hasse diese hypes auf die jeder youtuber aufspringt ohne wirklich zu ahnen was es bedeutet.
Nur dass jemand ein jahrtausendaltes buddhistisches Mantra, das Mantra überhaupt, als Friedensmantra ausruft und neu vertont, so als sei es ihres, ohne diese Geschichte zu beachten- und die ist ja machtvoll! Wie wahrhaftig kann derjenige denn wohl sein! Solchen Worten wohnt Kraft inne, sicher. Kann sie sie verwenden, wenn tausende Menschen mit ihr singen, -diese Frau ist keine Meisterin und keine Schamanin. Sie sucht uns auf gedanklicher Ebene mit Logik zu erreichen, aber bitte:“ Der galaktische Schöpfungsmoment befindet sich auf 0 Grad Widder.“ (Zitat Silke Schäfer)
Also ….ein von Menschen ausgedachtes und beobachtetes System, gut ,ja. Aber wieso, ach wer schlechtes verkündete, der wurde ja geköpft, im übertragenen Sinne ist das noch so.
Da rufen wir doch plötzlichen Frieden aus, benutzen die Energie von vielen followern- Verfolgern- um diese selbst zu beruhigen. mag auch ein hehres Ziel sein. Nur höre ich schon seit Jahren, dass wir alle auf Neuanfang gehen und und und. Mein ganzes Leben ist Neuanfang, immer.
Recht kurios mag dagegen ein besonderer Astromann dastehen, für die Menge .
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Der galaktische Schöpfungsmoment?? Werner Held kann uns da besser aufklären. Bei ihm ist es niemals unter drei Stunden und super interessant! Ich schaffe es nur nicht ganz, zu Ende zu hören. Er wirft mit gewaltigen Worten um sich…ich meine das positiv, denn der ist ein Meister.
Woher ich das so weiß?
Ach. Feeling. Intuition. Wissen. Erfahrung. Resonanz. Eigene Stimme. Darauf kommt es an.
Dunkel und Licht gleichermaßen: plötzlich sah ich es in den Fotos, die ich lange nicht betrachtete. Das macht den Zauber eines solchen Ortes aus, und zwar vom tiefsten Schwarz zum hellsten Licht, vor dem man die Augen schließen muss. Die vollständige Welt der Schattierungen, sowie das überwiegende Fehlen künstlicher Strukturen, die Mächtigkeit von Natur. Sicher schafft der Mensch sich kleine Räume, damit er sich sicher fühlen kann, soweit es geht. Je länger er mit mächtiger Natur lebt, umso besser gelingt es. Ich glaube, man erkennt sie an, ihre Zerstörungskraft ist offensichtlich. Der Tod ist auch Begleiter auf manchen Urlaubsorten, wo nicht damit Vertraute sich überschätzen und auf unbekannten Wegen straucheln, oder in die Tiefe gezogen werden. Einige Jahreszeiten müssen schon erlebt werden, um das Unberechenbare zu begreifen.
Ich muss sagen, ich schaute zu Jahresbeginn nach Kalendern dieses Ortes, – doch keiner kommt an meine eigenen Fotos heran, die schon 15 Jahre alt sind. Man muss tagtäglich damit aufwachen, in den Bergen, mit dem Licht, welches hundertmal am Tage wechselt, und dann muss man Zeit haben, beobachten, statt Strecken abzuwandern und abzuhaken die üblichen Touristenspots.
Etliche Pcs gingen an mir vorbei seit jener handylosen Zeit, und ich weiß nicht mehr, wo die Bilder noch gespeichert sind, außer in meinem Inneren. Auch dort haben sich Licht und Dunkel seither in Frieden gefunden. Verzehrende Feuer sind seitdem passiert, Asche trübte mein Herz. Und wie Phoenix erstand es wieder .
Eine Reise an jenen Kraftort , die Insel La Gomera, wird übrigens im April hier https://www.impulseseminare.de/ ausgerichtet, da nicht auf der Seite angegeben, muss man danach fragen.
Ich machte diese Reise 2008 und dann war um mich geschehen- ich blieb länger als gedacht.
Sagen wir mal, bis heute reicht die Wirkung allemal, ohne dass ich körperlich dort anwesend bin. Es hat viele Gründe und die Fähigkeit zu Bindung, die mich nun anderswo hält. Doch im Innern ist es stark, das Feuer und die Schatten.
Meine Bilder und alles andere auch sind Versuche, Erforschungen, ohne dass es jeweils zu einem Ergebnis kommt. So könnte ich mein Leben beschreiben. Und das ist eigentlich auch in Ordnung so, ich bin diese Art Mensch. Das fand ich allerdings nicht immer so in Ordnung, denn ich machte mir die Bewertung anderer zu eigen. Diese fremde Sicht besagte, dass ich es zu nichts gebracht habe.
Ja, aber ich finde, diese ganze bunte Versuchsreihe enthält ja so viele Geschichten, so viel Leben und Durcheinander. Früher hatte ich eine Pinnwand. Heute ist alles die Pinnwand…Dinge aufzureihen ist befriedigend, sie in Beziehung zu setzen, eine sinnvolle Auswahl im Gegensatz zu dem, was man zum Beispiel auf einem Flohmarkt sieht.
Jetzt müsste ich nur noch all diese Geschichten erzählen.
Diese Kühlschranktür ist doch richtig ordentlich. Die Magnete sind ein Versuch, etwas von La Gomera mitzunehmen, Delphine, Wale, Mantas, Lizards. Bedeutende Krafttiere für mich, die gibt es da in echt und sind mir begegnet. Hier habe ich natürlich auch welche, all die Vögel, gestern sah ich ein wunderbares Paar Brandgänse.
In Wahrheit habe ich so viel mehr mitgenommen, aber es wird immer blasser. Menschen vergesse ich nicht, aber das Gefühl, im Meer zu schwimmen, die Berge hochaufragend über mir, die Wellen , die Sonne…wer weiß ob ich jemals wieder hinkomme.
Andere Bilder bleiben auch, Wasserfälle und Reisfelder, Wüste, Felsen. Da komme ich nicht mehr hin.Aber diese Lebensabschnitte sind wertvoll und ich bin dankbar, dass ich alle Kraft damals gab, um zu sehen und zu erleben, statt Dinge anzuschaffen und mich festzusetzen. Also, sesshaft zu werden.
Die gouache Farben haben mich so interessiert, dass ich gleich welche bestellt habe…und so probiere ich mal herum dideldum, wie sie leuchten und sich mischen und meinen Tag erhellen. Am Ort gibt es keine Auswahl , der Kreativladen hat zugemacht. Im Baumarkt ist es teuer, im Chinaladen billig und nicht allzu gut. Und wer fährt schon bis nach Hamburg für einen Künstlerbedarf.
Für nichts fahre ich noch so weit….außer im inneren Reisen, wo ich ständig irgendwo unterwegs bin, oft in der Vergangenheit oder einer imaginären Zukunft. Da ist es doch gut, in der Meditation mal beim Atem und hier im Körper zu sein. Danach fühle ich mich wie aufgeladen, und genauso geht es mir beim Malen. Kreise malen.
Der Titel , das Wort allein bewirkt schon etwas in mir. Ich habe eine Schwester, fast gleich alt wie ich, seit Jahrzehnten. Und mittlerweile ist sie natürlich einer der ganz wenigen,Menschen, die mich so lange kennen. Die soviel gemeinsames erlebten, aber es anders erlebten. Wir sind verschieden, so wie die Schwestern in Mareike Krügels Buch.
Dieses Buch ist ein wahrer Schatz, es geht um nicht weniger als die Frage, was ist das Richtige zu tun, und warum wählt man eine Art zu leben. Hat man immer die Wahl? Eine sehr herzerwärmende Entwicklungsgeschichte in der auch Fragen offen bleiben dürfen.
Ich erzähle nicht den Inhalt. Ich habe bemerkt, dass viele Rezensenten dies tun, es nimmt aber etwas weg. Es nimmt der Handlung ihren Lauf, ihre wunderbare Sprache, den Humor und noch viel mehr. Nur so viel: Da es sich bei einer der Schwestern um eine Hebamme dreht, die Hausgeburten betreut, ist dieses Buch auch für alle interessant, denen dieses Thema ein Anliegen ist. Ich würde sagen, alle werdenden Mütter oder solche , die es werden wollen. Ich bin keine Mutter, aber ich hörte von diesen Geschichten anderswo auch, es ist ein wichtiges Thema!
Von dieser Autorin aus Kiel – ganz nah- möchte ich mehr lesen und zum Glück gibt es auch noch mehr Romane aus ihrer Hand. Freier werden von den Ängsten, die so viel im Leben unbewusst bestimmen, davon kann man nie genug bekommen.
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