Buch : Honey

von Victor Lodato, 2024

Dieses Buch hat mich wirklich gepackt. Und zwar nicht aufgrund der Beschreibungen darüber, denn die haben das für mich Wesentliche weggelassen. Die Hauptperson ist eine alte Dame, die ihre traumatischen Erlebnisse Revue passieren lässt und sich vor ihrem Tode damit arrangiert.

Das Dame sein schützt nicht vor Gewalt, Gewalt von Männern und solcher, die sie geprägt hat, in einer italienischstämmigen Familie, „der“ Familie, die ihre Regeln auch in Amerika nicht groß verändern.

Am Ende stellt sich die Frage,, ob dazugehören unausweichlich ist, ob es sogar schützen kann. All ihre Zweifel, ihr Bestreben um Würde und ihr Eintreten für Andere, um besser zu sein- es hat mich quasi verlieben lassen in diese Figur. Ich bangte mit ihr mit, wenn die Schwächen des Alters sie einholten. Und dann ist da ein Weg, Würde zu bewahren. Unabhängigkeit um jeden Preis, der mir auch bekannt vorkommt. Wo man lieber nicht zuviel Nähe zulässt.

Das Buch – ich muss meine Schwester fragen, an welcher Stelle sie wohl aufgehört hat, es weiter zu lesen. Das hätte ich nicht gekonnt, ich will immer wissen, wie es ausgeht.

Aus der Archäologie

Aus einem Sonderforschungsbereich der Universität Kiel gibt es hier

https://allesbleibtanders.com/

Ich betrachte allerdings gar nicht so sehr eine Ausprägung von Individualität, sondern dass Menschen heute wieder eine Art Stammeszugehörigkeit suchen- mit Kleidung, Musik, Essgewohnheit etc. sich von anderen abheben , aber zugleich eine eigene Gemeinschaft bilden. Die ist aber nicht räumlich abgegrenzt. Außer auf Festivals und ähnlichen events. Sie ist auch nicht unbedingt eine Gemeinschaft, die zum Überleben beiträgt. Aber auch solche Gruppen gibt es, die sich möglichst autonom abgrenzen wollen vom Rest der zerstörerischen oder in Auflösung befindlichen Gesellschaft.

Lebendige Jetztzeit

Die verbringe ich gern in meinem geliebten Steinzeitdorf. (Albersdorf, Dithmarschen) Obwohl auch heute noch richtiger Wind weht, ist es gut besucht von Familien, die am Osterquizspiel mitmachen. Man kann auch heutigen Kaffee trinken, Bogenschießen und sich manches erklären lassen von Teilzeit-Steinzeitmenschen. Vieles , von dem ich leider vergessen habe und immer wieder nachlesen muss.

Draußen gibt es die Jäger-und die Bauernsteinzeit, sowie einen Bronzehügel und echte alte Großsteingräber.Drinnen ist eine Sonderausstellung zu den Neanderthalern und Fundstellen in der Gegend, sowie die Dauerausstellung von Fundstücken der Epochen.

Und auf der Zeiteninsel sitzt der Wikinger Sven.

Sowohl bei ihm als auch in der Hütte am Wasser brennt ein Feuerchen.

Die farbigen Pigmente sind bereit gestellt, um sich eine Bemalung zuzulegen. Das wurde auch schon in body painting Tagen während des sommerlichen Steinzeittreffens ausgiebig gemacht. Das findet jedes Jahr statt und da wird experimentell steinzeitliches Gemeinschaftsleben geprobt, mit Arbeiten rund ums Handwerk und mitten im Publikumsverkehr. Immer wieder toll zu sehen, welche selbstgemachten Gewänder getragen werden.

Machtlos

Schreibetüde April 2026, Wortspende: Notwendigkeit-authentisch-dämmern, https://365tageasatzaday.wordpress.com/2026/04/05/schreibeinladung-fuer-april-2026-wortspende-von-irgendwas-ist-immer/

Sie fühlte sich einfach machtlos gegen diesen fremden Kater, den sie ins Haus gelassen hatte und der nicht mehr von ihrer Seite wich. Vielmehr von ihren Füßen. Ein kampferprobter wilder Kerl, der ihre anderen Kätzchen verfolgte. Mit diesen von klein auf Vertrauten gibt es wortlose Verständigung.

Sie ließ eben niemanden hungern, doch immer wollten die Wilden dann das ganze Revier übernehmen. Ihr Haus. Ihren Garten sowieso. Als sei es eine Notwendigkeit, Nummer eins zu sein. Ja, ein Alphatier war auch nicht dabei gewesen zur Zeit. Sie wehren sich nicht. Und die Frau- ständig half sie beim Flüchten, öffnete Fenster und fütterte heimlich in anderen Zimmern, um den Kater nicht auf die Spur zu bringen.

Ihr dämmerte langsam, dass das ziemlich nach ihrem eigenen Leben klang. Sie wollte nicht kämpfen, sich ständig zur Wehr setzen müssen und war immer im Rückzug gewesen. Zwar fauchte auch sie, doch es war wirkungslos. In Wahrheit war sie eine Elfe, im Innern, da gab es einige Anteile, und die wirklich authentischen durfte man nicht immer zeigen. Zu viele Leute bemerkten die gar nicht, oder lächelten darüber.

Das Gefühl, nicht sie selbst zu sein, hatte sie auch lange verfolgt. Es gab viel zu lernen von den Katzen. Sie war dankbar, denn wie auch immer – sie musste eine authentische Führungsperson für diese sein. Die merkten alles, was nicht echt war. Bei den normalen Menschen schien das umgekehrt zu sein. Normal oder neurotypisch, mit denen kam sie nicht so gut zurecht. Aber es war ja auch ganz lustig gewesen, Rollen zu spielen, es gab Sicherheit. An der Oberfläche, wo man sich dann bewegte. Die wilden Strömungen darunter konnten jedoch auch in die Tiefe reißen, es war eine Notwendigkeit, schwimmen und tauchen zu lernen.

Eiderdeich

Auch die Eider hat einen Deich. Er ist nicht so groß wie die am Meer. Aber auch hier von Schafen beweidet und instandgehalten. Das ist hier eine wichtige Aufgabe von Schafherden. Jeder Hausbesitzer zahlt auch eine jährliche Abgabe an den Deichverband.

Ich kann mich nur an einmal erinnern, dass der Deich überzulaufen drohte. Da gab es viel Wasser von oben und zugleich war der Ablauf in die Nordsee durch das geschlossene Eidersperrwerk nicht möglich, wegen des Sturms und einer Sturmflut.

Heftiger Wind auch heute, ich verschiebe meinen Ausflug. Wind erschöpft mich sehr, die Augen tränen und brennen,

Unser Schaf im Wolfspelz freut der erste Ausflug ans Wasser. Nur keine anderen Hunde da…

Es ist kalt. Im Steinzeitpark können sie immerhin Pelzmäntel tragen, die Menschen, die nun dort arbeiten, um die Besucher zu informieren über das Leben in der Steinzeit.

Trolle

Trolle tanzen uns auf der Nase herum, bringen uns gegeneinander auf, und respektieren nichts. Keine Werte. Manchmal müssen wir uns aber auch als Troll betätigen, um etwas ins Rollen zu bringen. Wenn Menschen etwas zu selbstgefällig werden, oder so überzeugt von sich sind, dass ihnen andere Aspekte entgehen? Meist steckt aber auch ein Festklammern an ihrer Identität dahinter, oder ihrer Idee davon, die sich in Mustern und Rollen manifestiert.

Ich habe einen guten Troll im Leben, und oft betrolle ich mich auch noch selbst, in der Form, dass wieder zum xten Mal die Milch überkocht, weil ich mich umgedreht habe, oder Dinge aus der Hand fallen, im Bogen umherwirbelnd auf unwahrscheinliche Weise und Chaos anrichten.

Das nervt ! Manchen gehen auch immer alle Geräte kaputt, und da steckt eine Menge Energie hinter. Die Sterne sind also in den Widder eingetreten und es soll hoch her gehen diesen Monat. Was brodelt, muss an die Oberfläche. Und irgendwie muss man damit umgehen lernen, den Wind beruhigen- und trotzdem ehrlich bleiben.

Energie werden wir mal austoben beim Trommeln heute. Sei laut und wild, dafür gibt es Rituale. Ja ach, Karfreitag ist vielleicht nicht der richtige Tag dafür, hat auch eine kollektive Energie…oder umso mehr. Es ist eine gelenkte Energie – ein wichtiges Fest, Tod und Auferstehung. Aber an Reinkarnation soll man nicht mehr glauben? Ich begreife das nicht recht, habe ich noch nie, will ich auch nicht. Wieviel Macht ausgeübt wird über solche „Werte“. Wirbelt mal etwas, damit der Staub sich lichtet.

Überraschungen

Ostereier suche ich ja nicht mehr, aber ich war wieder auf einer Büchertour. Diesmal führte sie mich ins „Bunte Haus“ in Heide, das einer sozialen Einrichtung zugehört, und wo man gegen Spende Bücher mitnehmen kann. Ein hübscher kleiner Laden in der Fußgängerzone, und gut sortierte Regale.

Ich traf auf nette Frauen, wir empfahlen uns Lektüre und ich fand auch immerhin etwas, das ich noch nicht kenne. Das nenne ich Überraschung.

Dazu kommen dann die anderen, die defekten Benzinleitungen am Trecker, geplatzte Reifen und Einkäufe mit Mitbewohnern, die mein Leben tangieren. Das Lesen ist die Beruhigungsphase, die ich auch benötige. Im Moment besonders, da ein Knie sich nicht gern beugen lässt. Autofahren geht, nur das Einsteigen ist mühsam.

Ich kochte ein Huhn und kaufte die ersten Erdbeeren, weil heruntergesetzt. Daraus machte ich Geflügelsalat, und die Knochen stellte ich für die Katzen auf den Boden. Letztes Mal hat es versehentlich der Hund erwischt, zum Glück ist nichts passiert. Es ist ein großer Hund. Aber diesmal- alle Knochen verschwunden! Das können meine nicht gewesen sein, die knabbern langsam alles ab. Dann war also Schwarznase und oder Hermano in der Nacht da.

Das Verrückte ist, dass ich Schwarznase auf einem Suchplakat entdeckt habe, er ist aber schon seit August letzten Jahres wild. Sagte die Frau, die ich anrief. Sie will ihn nicht wiederhaben. Und schlecht ernährt sieht er nicht aus, er ist ziemlich rabiat, sagte jemand anders aus dem Dorf. Vielmehr sagte er, das sei ein Monster, das auf seine Wiese kackt und andere Katzen verprügelt.

Ja, ob man sie haben will oder nicht, die Frage stellt sich nicht. Man hat, was man hat und muss damit klar kommen. Ein Kampfhund, um den sich der Besitzer nicht kümmert, ist schlimmer. Gibt es auch noch im Angebot, die Tierheime sind schon voll davon. Aber dieser ist noch nett.

Ich will auch nie wieder eine Katze mit Zahnproblemen, aber leider. Das scheint sehr häufig zu sein, die Operationen und zahnlose Katzen nehmen zu und sind unbezahlbar. Auch las man in der Zeitung über verwahrloste Tiere, es ist kein Wunder, und ich bin sicher dass diese ganze Futterindustrie prima verdient an ihren Abfällen, die die Tiere krank machen. Vor allem hatte ich sechs Mal solche Operationen beim Tierarzt machen lassen und nur einer Katze ging es überhaupt besser danach. Entzündetes Zahnfleisch blieb, Schmerzen, Zahnlosigkeit, es ist ein richtiges Elend und fressen mochten die gar nichts mehr.

Das überrascht mich also gar nicht mehr. Nur warum Futter mit hohem Getreideanteil überhaupt als katzengerecht verkauft werden darf! Es ist nur eine der vielen Unverständlichkeiten, und ich befürchte, dass die Gier nach Geld hinter jeder Sauerei steckt. Ich bin froh, dass ich nicht Tierärztin bin. Ich würde mein Tun als sinnlos empfinden, dabei war das doch mein allererster Berufswunsch, als ich noch klein war. Amigo war gerade zwei Wochen gesund, solange die Antibiotika wirkten. Nun ist er wieder krank. Ein altes, abgekämpftes Monster, das mir nicht mehr von der Seite weicht. Er stinkt.

Kristallmensch Sabine Wolf, die geistreichen

Immer wieder gut- die Erinnerung an das Verbundensein.

ZITAT: Positive und negative Schwingungsübertragung

Zitat: Einführung in die Naturreiche

Lichtpunkt Rosen

Inhalt:

  • Der Mensch und die Naturwesen
  • Gedankenkraft und ihre Wirkung
  • Gefühle und Gefühlskräfte
  • Die Fühlenden Reiche der geistigen Hierarchie
  • Gefühlskräfte und Gefühlswesen
  • Elementare und Elfen
  • Wohnstätten und Aufgaben der Naturwesen
  • Kontakt mit Naturwesen
  • Positive und negative Schwingungsübertragung
  • Naturwesen und Naturkatastrophen
  • Naturwesen, Dämonen und Kriege
  • Heilung von verdunkelten Naturwesen

In diesem Text geht es um die Gedanken- und Gefühlskräfte im Zusammenhang mit den Reichen der Fühlenden Unbewusstheit und der geistigen Hierarchie, um den Unterschied zwischen Elementare und Elfen, um die Kommunikation und Schwingungsübertragung zwischen Naturgeistern und Menschen, um positive und negative Gefühlskräfte in den Naturreichen sowie die Reinigung und Heilung. Hier werden lediglich wesentliche Grundlagen und Zusammenhänge erläutert. Tiefergehende Beschreibungen von Naturwesen und ihren Eigenschaften sind in großer Bandbreite auf dem Büchermarkt zu haben.

Der Mensch und die Naturwesen

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Filter

Farben im Wasserfilter. Rot Blau Gelb, ein Zufall, aber gesehen. So wie im Traum ich gesehen habe, erlebt und später einen Sinn finden konnte, als ich merkte dass der dreißigste Todestag meiner Mutter sich jährte. Oder habe ich später den Zusammenhang hergestellt und einen Faden gewoben ins Totenreich, in diesem Falle war dort eine riesige Künstlerwerkstatt. Ein junger Mann zeigte mir wunderschöne Objekte, so kleine Glaskuppeln, in denen zarte kleine Dinge eingebaut waren wie eigene Welten, Golddraht oder so, und er sagte dazu: das hat der B. gemacht. Es war klar, er meint den B. der mal meine Kollege war- vor dreißig Jahren und der auch schon neulich gestorben ist, wie ich von seinem Bruder erfuhr. Der B. war Zahntechniker und arbeitete fein mit Gold. Und die Exfrau von dem B. , die ist in dem Haus aufgewachsen, in dem ich jetzt lebe. Also es gibt auch Verflechtungen im echten Leben, auch wenn jahrzehntelang keine Verbindung existiert. Oh existieren….unsichtbar….

Im Traum zeigte sich auch, dass in dieser Zwischenwelt sich sehr viel zum Guten wendet, -meine Mam war eine Künstlerin und es kann gut sein, dass sie dort ihre Träume auslebt mit anderen Gleichgesinnten, und die grauen Zwischenwelten dadurch viel schöner gestalten. Sie kann mich aber nicht selber erreichen.

Der junge Mann verabschiedete sich und sagte, wir finden uns bestimmt wieder.

Dann erwachte ich, der Obermieter muss nun eine Stunde früher zur Arbeit und durch die Geräusche meinten meine Katzen, es wäre auch für mich Zeit, aufzustehen. Aber nein. Ich könnte ja auch nach der alten Zeit weiterleben.

Tia Martha liegt eingerollt neben mir im Bett. Sie ist sehr geduldig.

Amigo ist leider wieder am Schniefen und man hört sofort, wenn er das Zimmer betritt. Er wartet schniefend. Dann kam heute der Andere durch die Katzentür- er meinte wohl, ihm steht nun auch Frühstück zu. Ich nenne ihn den Bruder, Hermano, von Amigo, weil er genau so aussieht. Die kommen alle vom gleichen Bauernhof und nun haben wir noch wen auf der Pelle. Der heißt jetzt Schwarznase.

Chilli und Martha werden von denen verfolgt! Sie verstecken sich. Es ist das übliche Straßenheater, mit dem ich leben muss…Zum Glück haben die Fremden Angst vor mir.

Ob mein Opa Hermann einfach nur „Bruder“ hieß? Bei sieben Geschwistern…vielleicht haben einst die sich gegrüßt und statt „Hey Bro“ gerufen: „Her Mann“. Ich habe Blümchen gekauft, Stiefmütterchen .

Die Fotosammlung, oha. Überraschend, nicht in der cloud. Nichts mit labeln und nur nach Jahren sortiert. Das reinste …Chaostagebuch. Ich kenne C. nun sieben Jahre und wir sind gemeinsam älter geworden. Toll. Mehrere Hunde und Katzen nicht, die schon begraben sind und in meinen Fotos leben. Und in den Träumen.

Es sind nur Filter dazwischen.

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