Buch: Kulinarische Krimis

Es ist nicht neu, doch ich habe es eben erst entdeckt:

Bittere Schokolade, Ein kulinarischer Krimi, von Tom Hillenbrand.

Beim Lesen sollte man etwas Leckeres vorrätig haben, denn unweigerlich bekommt man Appetit! Der einem später dann wieder vergeht, denn in dieser sehr informativen Geschichte erfahren wir viel über den Welthandel mit Kakao, so wie in einer ganzen Reihe weiterer Krimis des Autors, der sich mit Honig, Oliven und anderen hochwertigen Lebensmitteln gut auskennt! Spannend ist es auf jeden Fall und leider wohl auch vieles wahr!

Ich liess mich dazu hinreißen, einen Lauchquiche zu backen, und inspiriert wurde ich dazu von Madame cuisine:https://www.madamecuisine.de/quiche-mit-lauch-porree-quiche/, die sich wohl auch gut mit französischen Krimis auskennt oder solchen, die in den Landschaften Frankreichs spielen.

Anders erging es mir mit: Die Nudeln meines Lebens von Giulia Melucci, die uns allerdings mit guten italienischen Rezepten direkt im Buch bereichert. Dazu muss man aber die Beschreibungen diverser Liebhaber ertragen und ich stellte mir lebhaft vor, wie ich all meine Männer mit den Gerichten in einem langen Buch zusammentragen würde, wow das wäre …Dabei haben aber eher die Männer gekocht. Irgendwas hat sie ja auch falsch gemacht, weil die immer wieder abgehauen sind, entweder weil es alles Schriftsteller waren, oder weil sie es mit dem Kochen übertrieben hat. Italienisch, ich erinnere mich, da war das wirklich wichtig und in den drei Wochen, die er hier war, hat er mehrere Flaschen Olivenöl verbraucht beim Backen und Wirken, und ich war eher fett geworden….Nun gut, dass es nicht länger war. Aber lecker. Der englische Katzensitter war seit dreißig Jahren Veganer und hielt es mit riesigen Töpfen voller Currys, die ich auch nicht vertrug. Zu scharf.

Ich koche nun wieder selber. Klassisch. Hühnersuppe.Salate. Kohl. Mein Freund ist Dithmarscher Landmann, arbeitet draußen, und einzig sowas wie Sahnetorte kriege ich gar nicht hin. Ich habe sogar zum ersten Mal im Leben eine Weihnachtsgans gemacht- und zum letzten Mal. Diesmal darf die ein Mann kochen. Vertragen habe ich die auch nicht.

Das beste Essen hatte ich vermutlich in Japan. Das kann ich aber nicht. Die Romane allerdings …großartig.

Stille

Stille Nacht, Heilige Nacht, das ist hier eigentlich meistens.

Wir hatten nun schon ein paar Mal die Meditationsgruppe oben, und wenn alle still sind. im Kreis, dann ist es wirklich still. Wir sind am Ende einer Sackgasse. Es ist so schön, die Stille zu hören! Manchmal natürlich ist Sturm, dann tost der Wind in den Bäumen, oder manchmal feiern die Nachbarn in ihrer Gartenhütte. Im Sommer ist es weniger still, so hat der Winter eben auch seinen Sinn. Ich reagiere auf kleinste Töne, oft denke ich gleich, es ist ein Kätzchen, das weint. Auch wenn es keines ist, sondern nur der Kühlschrank. Kommt ja vor, dass ich aus Versehen mal eine Tür zumache und das Kätzchen im Keller ist oder so. Nachts höre ich sie atmen.

Jetzt ist es auch schon wieder dunkel. Das gefällt mir weniger. Man vergisst leicht, dass es auf den warmen Kanaren, wo ich gerne wäre, auch früh dunkel wird, und das immer. Wie oft war ich da morgens wach und es war noch nicht hell. 12:12, und mittags schläft man auch, weil es da zu heiß ist. Ja manche sagen, sie vemissen den Winter….

Ich warte einfach nur drauf, dass er vorbei ist. Still halten und Stille genießen.

Wichtel

Gestern besuchte ich einen Weihnachtsmarkt. Es war fürchterlich. Das Ambiente des Alten Packhauses in Tönning verlockte mich, es liegt am historischen Hafen.Drumherum waren alle Parkplätze bereits überfüllt. Ein steter Strom von warm eingepackten Familien bewegte sich auf das Gebäude zu, welches mit den vielen Fensterchen wie ein Adventskalender geschmückt war. Meine Socken rutschten. Draußen an der Wasserkante standen die Freß- und Glühweinbuden. Dorthin verschlug es alle Hundebesitzer, denn die durften nicht rein. Wie auch- die Enge und Lautstärke waren grässlich. Aufwendige Deko machte schöne Stimmung in den schönen Räumen. Leider war das Angebot wohl auf „selbstgemachtes“ beschränkt. Eine Invasion von Wichtelmännchen und kleinsten Weihnachtsmännern säumte meinen Weg. Und das übliche. Und das zu ungeheuren Preisen. Überhaupt scheint es, als wäre Weihnachtsdeko das wichtigste auf der Welt, wo soll die bloß noch hin? Aus Wachs, aus Glas, aus Keramik. Aus Wolle, aus allem ja allem kann man Weihnachtsdeko machen. Ich spare mir das sowieso dieses Jahr, habe ich doch eine sehr junge Katze, für die jegliche Deko, nein, jeglicher kleine Gegenstand der hängt oder pendelt, ein Spielzeug darstellt.

Ja gut, ich habe den Kronleuchter geschmückt, der hängt hoch genug. Bei mir kommen nur ein paar Männer zum Essen, die Deko völlig überflüssig finden und falls die Freundin käme, die immer mit dem Akkordeon Weihnachtslieder anstimmt, Reißaus nehmen würden. Dafür machen wir die Feuerschale auf der Terasse an. Nein, ich mag auch keine Weihnachtslieder hören und vermeide das Fest mit der Familie schon lange Jahre. Da war es früher eine Geschenkeschlacht gewesen, noch schlimmer weil so viel Geheuchel. Aber allein soll auch keiner sein. Lustig soll es sein.

Vorher feiern wir ja noch die Sonnenwende am großen Feuer auf dem Bauernhof. Da singt man so Lieder für Mutter Erde, na gut, auch immer die gleichen, aber das ist mir lieber. Man ist draußen und kann sich hin und weg bewegen. Das ist mir sowieso am liebsten.

Unangenehmes

Ich fand gerade heraus, dass Unangenehmes gleich zu erledigen, es viel weniger unangenehm macht. Ich verbringe dann weniger Zeit damit, mir das Unangenehme auszumalen und vorzustellen. Und am Ende ist es ja nicht wirklich schlimm. Es ist mit einer latenten Angst aus frühen Zeiten verknüpft.

Zum Beispiel etwas umzutauschen, das nicht passt. Wie einfach es geworden ist! Aber dennoch- man hat etwas falsch gemacht, das war einmal mit Bestrafung oder Häme belastet. Auch Anträge abzugeben ist mir außerordentlich unangenehm, jeder Fehler könnte Folgen haben, die sich auf meine Existenz auswirken. Da ist zwar niemand, der mir Vorhaltungen machen könnte, das hatten wir lange genug!

Angst ist da nur für irgendwann einmal, wenn ich so alt bin, dass ich tatsächlich nichts mehr auf die Reihe kriege. Ich bin schon tüdelig, wie man hier sagt. Mir fallen Dinge aus der Hand. Die Kraft wird weniger. Und manches kapiere ich auch nicht mehr, und wenn ich dann auf fremde Hilfe angewiesen wäre, würde ich auch das unangenehm finden. Wie mein Vater mit 92. Er könnte Hilfe bezahlen, aber Fremde sind bei uns zu Hause schon immer unangenehm gewesen. Dabei sind doch die Verwandten manchmal so viel unangenehmer, und aus den Fremden suchte ich mir immer meine Wahlverwandtschaft heraus. Nun sind die ja auch so alt wie ich. Und krank. Und wollen gar keine Hilfe….Dazu gibt es noch Hippies, die quasi obdachlos sind, weil jahrelang im Auto gewohnt, das nun kaputt ist. So eine Situation ist richtig richtig unangenehm, wenn man sich ins Aus manövriert hat. Wohnen gegen Hand erfordert Arbeit, die Kräfte reichen nicht, oder die Depression macht alles zunichte. Die Wahrheit ist, das Lebenskonzept funktioniert nur zeitweise. Man verlernt dabei, sich anzupassen, und behauptet dann auch noch, das sei Freiheit.

Jaja, ist noch nicht so lange her bei mir. Ich hatte doch Glück, nun ein Zuhause, und alt genug um zu machen, was ich will. Das heißt, Kaffee trinken, wann ich will, viel schlafen und die Natur betrachten. Ein Haus und meine Katzen versorgen. Bedürftigen Hippies aus dem Wege gehen…ein gebranntes Kind…Unangenehm sind Schmerzen, da kann man mit leben.

Individuell

In einem guten Beitrag, den ich las, über die Gesetzmäßigkeiten von Stammesgesellschaften und die Unmöglichkeit, diese in unsere „freiheitliche “ Gesellschaft des Individualismus zu integrieren, siehe http://fassadenkratzer.de/2024/12/06/bewusst-importierte-feinde-der-freien-individualitat/, fällt mir manches auf. Ja, ich verstehe mich als Individualistin und würde dies auch immer verteidigen. Ich habe auch Stammesgesellschaften wie in den Bergen der Phillippinen miterlebt, persönlich, und auch da gab es die sogenannte Blutrache unter Familien. Das ist tragisch und schrecklich und ungerecht, es hat auf jeden Fall mit Islam überhaupt nichts zu tun.

Wir als touristische oder globetrottende Individuen haben auf jeden Fall mehr importierte Werte ins Ausland mitgebracht als es je umgekehrt der Fall ist. (Die anglikanischen Nonnen im Dorfe des Stammes (Igorot, Ifugao, Kalinga) hatten wohl kaum mehr Freiheiten als im Familienverbund) Denn wir hier nehmen deren Stammeswerte ja nicht an. Ich denke, wir haben westliche Clans mit all ihren Insignien, Sprachcodes und vielem mehr. Seien es Fans von Fussballclubs oder Hardrockbands, auch da ist Gewalt im Spiel und fanatische Verteidigung. Das Stammeshirn ist in uns allen. Von daher-völlig unwissenschaftlich natürlich- betrachte ich diese Gesellschaft nicht sonderlich als individuell. Was ist denn hier so individuell? Hier gilt die Massenware, gleiche Kleidung überall, Aldi bietet an. Individuell waren einmal Künstler und Pioniere vielleicht. Heute ist das doch ziemlich schwer, bei der Masse an Kreativen, und nun auch noch KI-Bilder . Was für eine Entwicklung ist das denn, welche Werte gelten denn bei uns? Beim Lügen und Betrügen darf man sich nicht erwischen lassen, ja ?

Dieses völlig überhebliche Feiern unserer freiheitlichen Gesellschaft empfinde ich als nicht gerechtfertigt. Die Menge entscheidet und bestimmt. Da ist doch gar kein Platz für die individuelle Bewertung! Das Mittelmaß richtet über alles. Ja, ich darf anders sein, anders denken. Aber der Respekt ist wohl nicht dafür selbstverständlich. In engeren Gemeinschaften ist das ein Ausschlußgrund, ich weiß. Doch die Helden sämtlicher Geschichten und Filme sind immer die, die diesen eigenen Weg gingen! Stellvertretend wohl. Sie retten ja auch immer die ganze Truppe, weil sie sensibler, mutiger, oder anders denken und somit einen Weg finden, statt im Sumpf des Gewohnten stecken zu bleiben.

Ich sage nur, dieses Integriertwerden wird überbewertet. Das war auch das Ziel, als ich einst vor Jahrzehnten einer Therapie unterworfen war, keineswegs ging es da nur um Heilung. Mittlerweile kann ich das klarer sehen: Anpassung ist gescheitert, weil sie nicht zu mir passten, die Regeln. Die Gesundung ist erfolgreich: Ohne (auch stoffliche!) Abhängigkeit zu bestehen, und zwar weit mehr als viele angepasste Individuen, die ich beobachte.

Jeden Morgen

Ich male mir nun jeden Morgen eine kleine Welt…vielleicht ist es eine Übersetzung von Eindrücken, vielleicht auch Kosmogramme, wie ich sie früher zu bestimmten Orten in der Geomantie machte. Ich denke nicht all zu viel darüber nach, freue mich an den Farben und hänge sie alle an die Wand. Manchmal ist es noch dunkel, wenn ich den ersten Kaffee trinke, dann verzerrt das künstliche Licht die Farben. Aber auch das macht nichts, weil ich will ja nichts Bestimmtes. Kleine Projekte erfreuen auch, hier nur auf Din A 4, es ist leicht, es muss nicht schön sein, aber doch…nicht alles gefällt mir.

Gestern verschenkte ich eines zum Geburtstag. Da gibt es ein ganzes Haus voller Bilder, Buddhafiguren und anderem, so dass es mich auch erfreut, wenn es dazu kommt. Wenn es gesehen wird.

workshop oder mehr

Ich bin noch sehr beeindruckt von der schamanischen Zeremonie, an der ich gestern teilnehmen durfte. Zu Gast im spirituellen Wohnzimmer war Ilin Kyn aus Jakutien, und wir eine Gruppe von 10 Frauen. Zuerst gab es ein Feuerritual draußen im Kalten, wir wurden gereinigt mit Rauch und gesegnet . Wir begrüßten die vier Himmelsrichtungen.

Später erklärte Ilin, die mit ihrem deutschen Mann in Jakutsk lebt, die Arbeitsweise von weißen und schwarzen Schamanen und manches mehr aus ihrer Heimat. Anschließend wurde gesungen. Das Singen, Besingen war ein Segen für sich und ungeheuer kraftvoll. Ich kann mich kaum erinnern, dass das normale Singen von Liedern jemals so viel ausgelöst hat. Als ich in der Mitte saß und besungen wurde, erhob sich ein Kraftfeld wie ein Tempel um mich herum, bei anderen liefen die Tränen und ich bin ganz sicher, dass hier Heilung geschah durch den Segen des Himmels. Denn die weißen Schamanen rufen nur die Geister des Himmels. Sie bereisen nicht die Unterwelt, um sich nicht mit den anderen Energien zu vermischen. Es ist fühlbar und ein Erlebnis, das so intensiv nachwirkt.

Mir gefällt das gut, dass keine Handlung und Gedanken dazu gehören, die etwas manipulieren. Welcher Segen gegeben wird, entscheidet die geistige Welt. Wichtig ist, dafür offen zu sein und den Segen zu empfangen. Dafür gibt es den geschützten Raum. Es war das erste Mal, dass ich eine authentische Vertreterin einer solchen Kultur selbst kennen lernen konnte. Und ja, es gibt da sicher eine Verbindung zu diesen Völkern im Osten von meinen Vorfahren her, allerdings wäre es mir sicher viel viel zu kalt dort.

Ich bin noch erfüllt und entspannt, dankbar für die Zeit, es einwirken zu lassen.

Ahnenreihen

Das Thema der Ahnen scheint in unserem Lande gerade eine große Aufmerksamkeit zu erfahren. Entweder weil etliche coaches es für sich entdeckt haben; nachdem nun alle auf den Narzissmuszug aufgesprungen waren, muss was Neues her. Oder auch weil tatsächlich viele Seelen Verstorbener noch nicht ihren Frieden gefunden haben. Da geht es um das Schuldthema, und viele empfinden, dass das Leid der Bevölkerung nicht gesehen und verdaut wurde. Gerade die aktuellen Kriege holen vielleicht manches wieder hervor, und es ist unfassbar, wie viel neues Leid da erzeugt wird für Generationen.

Es ist nur zu hoffen, dass in der neuen geistig anders wirkenden Wassermannzeit es schneller gehen wird, damit klar zu kommen.Aber leider darf ja vieles immer nicht gesagt werden.

Möglicherweise sind ja gerade Fremdenergien und Besetzungen, alter Unfrieden daran beteiligt, dass wieder so viel Grausamkeit herrscht. Und da vermisse ich bei all den vielen, die wieder Kerzen aufstellen und Bilder ihrer Opas rauskramen, die echte Aufarbeitung, die schon seit Jahrzehnten zB. in Familienaufstellungen stattfindet. Also ich kann nur darüber sehen, die Erfahrungen die ich machte, dass in vielen Familien diese Ahnenlinie unterbrochen war, so dass sich die Kraft der Alten nicht in die neuen Generationen fortsetzen konnte. Und dazu ist so eine Ahnenreihe ganz sinnvoll, um zu gucken und wieder zu verbinden. Manchmal finden die Seelen einfach nicht nach Hause, wenn sie in Gefangenschaft oder anderorts verstarben. Oder sie hängen sich an die Verwandten, wo sie im Grunde mehr Schaden anrichten, weil es den Lebenden behindert, seine Kraft nimmt. Er vielleicht Gedanken wahrnimmt, die nicht seine eigenen sind. Das kann man ändern, wenn man davon weiß, dass es diese Möglichkeiten gibt. Früher…also unsere Ahnen…die wussten schon darüber Bescheid, und hatten ihre Leute dafür, die Schwüre, Flüche oder Gelübde von einem nahmen. Leider natürlich auch jene, die diese aussprachen. Auch das alles wimmelt noch in der Grauzone der erdgebundenen Seelen herum.

Ich las gerade auf Empfehlung des Fantasyblogger https://fantasyblogger.wordpress.com/2024/11/15/waechter-des-wyrdwood-von-rj-barker/ein neues Buch, bestellte mir:

“ Wächter des Wyrdwood“ von R J Barker. Eine grausame, menschlich kalte und von seltsamsten Wesen bevölkerte Welt wird da erzählt, deren Namen und Eigenarten man erst mal verstehen muss. Leider sind die Folgebände noch nicht auf deutsch erschienen. Und da es schon so viele fremde Worte sind, erlasse ich mir die englische Version, und warte. Parallelen zu unserer Welt sind nicht ausgeschlossen, und vielleicht gibt es auch gute Handlungsweisen als Vorbild.

Und ich fand die durchaus nützlichen Büchlein: „Energievampire“ von Maryan Stone, sowie „Clearing“von Bianca Denise Albrecht, als Ratgeber und Therapiewegweiser, so dass diese Thematik und Aufmerksamkeit nicht nur allein der Fantasy-Literatur vorbehalten bleibt. Das sind nämlich die besten Kenner und viele Leser wissen, dass dort eine Menge echte Information versteckt ist.

Zu sagen „daran glaube ich nicht“ hat auch nichts verbessert.

Überlegungen aus Anlass

Narzissten bereiten einem Partner oder ihrer Zielperson, die zum Opfer werden soll, immer das Gefühl, nicht richtig zu sein. Sie brauchen das.

Es wirkt bei dem Anderen, der bereits damit aufwuchs: mit der Wahrnehmung, dass er es nicht richtig machen kann und auch nicht soll, denn damit wäre die vermeintliche Überlegenheit zunichte.

Solange man also versucht, irgendetwas vom Narzissten zu wollen, bleibt man abhängig von dessen „Wohlwollen“. Das aber hat der nie im Sinn. Er kann es nicht.

Er geht eine Pseudo-Gemeinschaft ein, die nie gleichwertig wird. Wirkt dieses Handeln aber nicht, beginnt er wieder mit Täuschung oder Drohung.

Wer das erlebt, durchlebt, überlebt hat, fällt oft in das gleiche Muster und kämpft dagegen an, gegen dieses benutzt werden als Energielieferant, denn es saugt einen aus. Das Kämpfen ebenso.Der Narzisst blendet vielleicht mit Charisma, ist Meister der Redekunst, jedoch ein Mitgefühl kennt er nicht und imitiert geschickt.

Der einzig gangbare Weg ist, ihm nichts mehr zu geben. Nicht jeder lässt sich regieren.Ein Narzisst erkennt sich nicht. Nimm‘ DICH zurück, bedeutet nimm dich selber: All deine innere Hässlichkeit und Schwäche, die du gern in anderen siehst. Die fordernde Art, die Verächtlichkeit gegenüber jeder anderen Sicht.

Man wird gefangen, man wird besetzt, solange man es nicht weiß! Es ist doch eine Lüge, dass Selbstwert mit Gedanken erreicht werden kann! Das Unerkannte schafft auch mit an deiner Wirklichkeit. Es gibt Felder von Unerkannten in Jedem.

Der Narzisst wird die seinen nicht finden, sagt man. Oder die Narzisstin.

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑