Herbstzeitlos

Eine Oktober challenge von AMORAK https://wordpress.com/reader/users/id/1920546

Das musste nun sein, denn auf dem Bild ist die eine Herbstzeitlose, die noch durchgekommen ist. Hier wuchert einfach alles ganz schön dicht. 10 Jahre lang kommen die schon raus.

Und auch die Igelkinder, ach sie sind so süss und noch so klein- wie gut, dass Katzen Reste lassen, hier wird keiner hungrig gelassen.

Dann gibt es noch schönes Licht.

Das leise Knacken

Wenn man das leise Knacken im Glas nicht beachtet,….

So ist es mir geschehen bei der Apfelsaftherstellung, und anschließend die Flasche geplatzt, als ich sie in der Hand hielt. Das war verdammt heiß in den Schuhen. So schnell kann man gar nicht alles ausziehen. Ich hatte gerade gelernt, dass der Saft erhitzt werden muss, um haltbar zu sein. Nun ja, achzig Grad sind schwer zu messen, es kochte bevor ich mich versah. Ich hatte die Flaschen auch heiß ausgespült, alles richtig gemacht. leckere selbstgepflückte Äpfel, viele und riesig in diesem Jahr.

Ich hörte das Knacken, als die Flasche noch in der Spüle stand. Ich sah nur keinen Riss.

Genauso geht es mir mit der Beziehung. Wer nicht hören will, muss fühlen, oder so.

Natürlich kenne ich das Knacken. Ich weiß, wo es knackt….habe mich immer weiter ausgedehnt, um Risse zu überspielen. Wenn einer sich nicht anpassen kann, muss es der Andere. Aber ich bin nun mal kein Hund. Der muss ja, und um den ging dieser Streit…Doch auch Andere haben ihre Grenzen, auch wenn sie klüger geworden sind und ich brauche nicht mehr zu schreien.

Ich muss gar nicht. Dieses Theater haben wir doch schon hinter uns, gaben uns Mühe, bis die Gespräche immer einsilbiger wurden. Wichtige Dinge lieber mit anderen beredet. Dann kommt das schlechte Benehmen wieder zum Vorschein. Da muss ich nicht stolz drauf sein, dass ich das so lange geschafft habe….es gibt dieses Knacken, ab dem man zum Opfer wird. Sich so verhält, keinen Mucks mehr tut, um Stress zu vermeiden und so weiter. Ich war wohl die Erste, die 6 Jahre waren trotzdem kein Zuckerschlecken. Man kann nicht nur Spaß haben….natürlich, Suchtthematik, Co-Abhängigkeit, autistische Züge, ich weiß das alles sehr gut. Nur der Mann versteht nichts davon.

Ich brauche nur was zu sagen- schon ist er weg. Ja wem wird da wohl heiß in den Schuhen. Es gibt Menschen, bei denen hat es keinen Sinn zu reden. Und ich habe schlecht geschlafen und mir schlägt es auf den Magen, der Ärger, den ich nicht aussprechen kann, weil er schon zur Tür raus ist mit seinem Hund. Der muss ja.

September in Farben: Chaosbunt

Eine challenge von AMORAKhttps://wordpress.com/reader/feeds/269413/posts/5814307529

Und gerade ließ ich mich von Gerda http://gerdakazakou.com/ inspirieren, und füge dem Chaos noch etwas mehr Buntes hinzu.Kein Wunder, dass mein Kofferzimmer so aussieht, denn in der zuvor leerstehenden Wohnung ist jemand eingezogen. So musste alles, was mir aus den Augen sollte, wieder zu mir….

Daneben ist der Schreibtisch doch ordentlich. Und mein Essen immer , farblich abgestimmt…und ein neuer Versuch, mehr Richtung Paleo zu essen.

Alte Bücher, Altes Handwerk

Nun doch noch einmal einen Karl May Band in den Händen zu halten….wie kleingedruckt, wie ausführlich die Landschaftsbeschreibungen und die Indianerromantik…Ich habe sie alle verschlungen als Kind. Irgendwie spielte es keine Rolle, dass es da nur Männer gab. Das was sie taten, wollte ich auch erleben. Mit dem Wissen, dass Karl May nie dort war, und seine Bücher im Knast schrieb, möchte ich das nicht wieder lesen!

Die Romantik hat sich mancherorts gehalten ungeachtet der Tatsache, das echte Indigene es immer noch schwer haben in ihrer jeweiligen Heimat. Auch sind so einige zu uns gekommen um uns zu unterrichten, über Wurzeln, die uns bereits unbekannt waren.

Zu den Dingen, die unsere Vorfahrinnen taten, gehört das Spinnen und Weben, und so habe ich einen Anlass, über Ellie zu berichten, die sich jährlich mit einem Kreis Frauen zum Wolle spinnen trifft.

Im Freilichtmuseum am Kiekeberg ist ihre Wolle und mehr auch zu erwerben. Man kann dort mitmachen bei Vorführungen und ich glaube , auch Akkordeon spielt sie wieder mit Lieder singen zur Weihnachtszeit. Ellie ist ein vielseitiges Talent und sie bringt es unter die Leute!

Sie hält die Kunst unserer Vorfahren in Ehren, nicht nur im Museum, sondern ganz lebendig.

Das andere Buch, das mir gebracht wurde, von Fanny Hurst, ( Seitenstraße des Lebens, 1961, Bertelsmann Lesering) dreht sich wohl um das Thema der Frauenrolle und war für Frauen. Aber wir lasen eben auch Karl May. Die einen durften alles, – die anderen nichts, um nicht in Verruf zu geraten.

Nun, der Ruf war uns irgendwann egal, aber doch nicht ganz. Je nachdem, wo frau lebt.

In den indigenen Kulturen waren diese Unterschiede noch vorhanden.

Farben im September (25)

Eine challenge von AMORAK

Die Weihnachtsbaumtasse! Ein als kitschig belächeltes Geschenk, das ich aber jeden Morgen für meinen Tee benutze- weil es sich gut umfassen lässt, ohne aus der Hand zu rutschen. Woran man so denken muss mittlerweile…Der Tee ist roter Roibos.

Und das Licht—überirdisch! Im Herbst mit der tiefer stehenden Sonne ergeben sich doch allerlei herrliche Anblicke. Weder Schatten noch Spiegelung, was ist das denn? Prisma? Transparenz. Gefärbte Transparenz. Daraus sich neue Formen abbilden…

Licht und Schatten

Auf meinen Frühstückstisch fällt von hinten her ein schmaler Sonnenstreifen und macht morgens einen sehr langen Schatten von allem, was dort liegt. Der Schatten ist völlig immateriell und beweglich. Das Licht natürlich auch. Er erscheint nur zeitweise größer als das Objekt…

Einige Gedanken noch, die auch mit dieser Messe zusammenhängen, die Immaterielles verkauft. Vielleicht geht es auch um das Zeigen an sich, das Darstellen, und zwar von heilenden Methoden und Konzepten, die in die Stille und nach Innen führen, hier aber innerhalb eines überfüllten Großraumes mit dicht gedrängten Ständen und einem unglaublichen Stimmengewirr präsentiert werden jährlich. https://www.weite-horizonte.de/messe/

Ein gewisser Widerspruch, vor allem auch recht anstrengend für Alle, und ein Konsumtempel, denn die Standgebühren sind ja nicht gering und jeder muss etwas verdienen. Mein lieber Kristallmenschverein https://kristallmensch.net/kristallmensch-verein/ hatte auch manches zu verschenken, Unmengen von Handbüchern, damit das Angebot auch verständlich wird. Sabine Wolfs Konzepte sind sehr umfassend und erfordern tieferes Interesse, wenn man sich entwickeln will.

Ich selbst entdeckte ein paar Klassiker wieder, die mir schon einst Freude machten und brauche keine neuen Konzepte. Warum nicht mal wieder Tom Kenyon hören, einfach genial. https://youtu.be/U3AoEWRSPHU?feature=shared. Man sollte eine gute Musikanlage dafür nehmen.

Das Buch: Manuskript der Magdalena, von ihm und seiner Frau Judi Sion ist lesenswert und sehr persönlich. Ich kannte es schon. Es geht um ihre Schwierigkeiten im Leben, die nicht klein waren und wie geistige Führung half, sie zu meistern.

Ein Buch von Carlos Castaneda: Die Kraft der Stille, nahm ich auch mit, nur um mal wieder reinzuschauen. Es sind Geschichten aus dem Leben. Ich bin der Meinung, das kann man sich nicht einfach ausdenken, vielleicht aber im Innen erlebt haben. Das ist ganz egal, denn innere Reisen sind genauso real und hilfreich wie äussere Ereignisse. So ganz verstehen kann ich ihn aber nicht.

Einen krassen Wälzer von David Wilcock: Mysterien des Aufstiegs, Kopp Verlag, fand ich noch, – ob ich das weiterlese weiß ich noch nicht. Dann eine Reisebeschreibung zu einem nepalesischen Schamanen , der ihr in einem Traum erschien: Susanne Krämer, „Am Saum des Himmels“. Sie ist eine ernsthafte Schamanin und mir auch von früher bekannt.

„Die Stimme der Göttin“ Hrsg. Renate Schilling. Liegt auf dem Stapel….In keinem der Bücher geht es nur um Licht. Es geht um ganz viel Schatten, der durchlaufen wird und eine neue Haltung, die anschließend entsteht. Ich finde nach jeder Herausforderung immer zu Dankbarkeit, wenn sie überstanden ist. Das können ganz kleine Dinge sein, die mir aber übermäßig schwer erscheinen.

Aber es finden sich realiv schnell Lösungen mittlerweile. Bei mir geht es um Gesundheit, Schmerz, und ein Haus, für das man alles mögliche tun muss, Heizregelungen und so weiter. Das wollte ich nie, ich war eine Nomadin ohne Verpflichtung. Und nun dieser Klotz. Andrerseits- Zuhause. Das was eben fehlte zuvor und vor allem -tja, das ist die Frage der Fremdbestimmung.

Jemand sagte mir, sie sei nirgendwo zuhause. So ging es mir auch. Aber jetzt, vielleicht bin ich an mehreren Orten zuhause. Zuhause, Zu Hause? Ja genau. Ein Haus ist auch ein lebendiges Etwas. Da wo Andere das bestimmen, bin ich eher nicht zu Hause. In Büchern, Worten, im Geiste, beweglich und immateriell .

Farben im September (21)

Eine challenge von AMORAK

Alles so schön bunt hier- auf der Messe „Weite Horizonte“ in Eckernförde sammelte ich einiges von den Bergen von Material, das die Aussteller dort präsentieren. Auch gab es einen Bücherflohmarkt der spirituellen Inhalte. Das findet man hier in unserem Landesteil nur spärlich.

Doch die Bandbreite der Inhalte ist schon reichlich. Im Grunde hat ja jeder von uns seinen eigenen Zugang, zum Göttlichen, zur Erde, zu einem Werkzeug und einer Methode, mit etwas Hilfe. Und wirklich, mir gefielen die farbigen Kartensets, Energiebilder, Energiekleidung, Klangschalen und Gesänge. Es gab sogar ein Paar, das free hugs anbot- Umarmungen. Das wäre mir energetisch vielleicht zu wahllos und ich weiß nicht recht, – ich finde es so schon schwierig, mich von so einem Tag des Bombardements zu erholen. Da muss ich erst mal in die Natur.

Was im übrigen mein allerbester Zugang ist, channeln eingeschlossen.

Wilder Sturm

Der Sturm tobt seit heute Nacht ums Haus, doch das Wochenende war noch schön und sogar ein Flohmarkt fand statt. Daneben war so viel los, dass ich gar nicht hinterher komme. Erst die Eröffnung des Kunstgriff, kein sonderlich schön gestaltetes Event, eben vom Landrat im Kreishaus Heide, naja. Da hingen aber doch tolle Bilder, von jedem der teilnehmenden Künstler eines, es gab die Broschüren mit den Terminen in den einzelnen Ateliers über die nächsten zwei Wochen.

Wir gingen anschließend noch auf das Platten release Konzert einer Band, allerdings trieben mich die Raucher in die Flucht. Am Sonntag ging es weiter mit dem Flohmarkt und der ersten Atelierausstellung in Nordhastedt mit einer Lesung von Blaue Feder.

Dies war eine Gesamtausstellung „vielerlei federfein“von vier Damen, und befaßte sich mit Vogelabbildungen ganz verschiedener Art. Sehr liebevoll und zart, im Bild zuerst die Pastellzeichnungen von Regina Trog. Meine Fotos sind durcheinander geraten…

Begeistert haben mich die Textilarbeiten von Susanne Linnig, die gestickt und genäht, mit Federn, Steinen und Glitzer bestückt, einfach wunderbar mit den Geschichten zusammengehen, die man per QR Code abrufen konnte, oder eben in der Lesung anhören, oder auf youtube.http://www.youtube.com/@blauefeder6065

Ja, es gäbe noch viel mehr zu sagen. Da habe ich nun auf der Liste so viele Künstler, die ich gern sehen würde. Aber das an zwei Wochenenden? Ich werde es nicht schaffen. Es stehen noch andere Dinge auf dem Programm, unter anderem der Besuch der Messe Weite Horizonte in Eckernförde. Außerdem zieht oben in der Wohnung der neue Mieter ein. Seit 2 Jahren wohnte ich wieder allein im Haus.

Nun, was wäre das Leben ohne Herausforderung und Anregung.

Es ist so schön bunt und wieder alles auf einmal…

Farben im September (14)

Eine challenge von Amorak

KUPFER

An den Kupfergefässen auf dem Flohmarkt kann ich schwerlich vorbeigehen…es ist nicht nur die Farbe. Es gibt ja nun auch moderne Kupferthermoskannen. Das Foto bringt es nicht richtig herüber…

Denk mal

Heute ist der Tag des offenen Denkmals https://www.denkmalschutz.de/denkmale-erleben/tag-des-offenen-denkmals.html. Das weiß ich nun von einer Freundin, die im Museum arbeitet . Heute wird sie dort sein https://www.lueneburger-heide.de/service/sehenswuerdigkeiten/253/moisburg-muehlenmuseum-moisburg.html

in der Wassermühle und sie bietet dort Mitmachaktionen rund um Wolle an, Filzen, Spinnvorführung und anderes. Einmal werde ich über die tolle Ellie Beyer schreiben, was sie alles macht.

Ich bin aber weiter nördlich- und werde heute eine Lesung besuchen mit Ausstellung. Ach, zuerst noch der Straßenflohmarkt in Tellingstedt. Dann geht es weiter nach Nordhastedt ins Gemeindehaus. Das Besondere ist, dass es eine wordpressfreundin ist, die dort ihre Geschichten und Bilder vorstellt, gemeinsam mit ihren Mitkünstlerinnen. http://blauefederhome.wordpress.com/

Normalerweise sind diese ja über die halbe Welt verteilt, Griechenland, Indien und England, und ich lese gern, wie sie anderswo leben. Doch hier eine so ganz in der Nähe zu finden, ist auch schon toll. Natürlich gibt es hier eine Menge Künstlerinnen, wie wir auf der Eröffnung des diesjährigen Kunstgriff sehen konnten, etwa 150 Anwesende, schätze ich. Doch von ihr wußte ich ja nun schon, was sie macht. Und für mich ist das Besondere, dass sie den spirituellen Hintergrund in ihrer Kunst übermittelt. Und so wunderbar Natur und Stoffe/Textilien einwebt und überhaupt alles zusammenwebt mit dem Schreiben und den Geschichten.

Na, also witzig war das schon, dass sie mich gleich auf dem Parkplatz erkannte.

Ich bin hier wie Viele eher anonym und mit Künstlername unterwegs, aus gutem Grunde nennen manche nicht ihren Wohnort, denn wir schreiben viel privates und aus unserem Innersten. Den Menschen aus meiner Nähe gebe ich den link nicht oft. Denn ich bin ehrlich und brauche diesen Raum, um das zu äußern, was ich nicht jedem erzählen will….und dann aber doch wiederum jedem, der es wissen will.

Ich weiß, wie mutig es ist, sich mit seinen Werken zu präsentieren. Meine letzte Ausstellung ist lange her und ich schlief die ganze Nacht nicht vorher, obwohl Freunde die Rede hielten …diesen Stress muss ich meiden, deshalb lasse ich es. Doch der Traum vom eigenen Buch- wer hat den nicht geträumt von uns….ich freue mich schon auf Blaue Feder und will gerne ein paar Fotos machen.

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