Das Fernsehen

Wir verbrachten einen gemütlichen Abend vor dem Fernseher, dem sogenannten Fernsehgerät. Ein Krimi war langweiliger als der andre, und ich glaube, die sind nur noch für alte Leute. Sicher, wir sind langsam und junge Leute gucken netflix oder sonstwas. Daher frage ich mich, warum heißt es fern sehen. Und Television bedeutet auch nicht fern sehen, sondern Nah sehen. So wie bei Teleobjektiv.

Die Krimilandschaft der Deutschen hat sich in unzählige Regionalserien aufgeteilt, ein Kommissar gewöhnlicher als der nächste. Und nun gibt es den Trend, atypische Personen darzustellen, um uns etwas aufzuwecken. Das machen die Schweden, und die Australier alles viel besser. Nun gut, die haben auch die Landschaft für großartige Bilder, und die verschrobenen Originale. Und die Schriftsteller.

Ich weiß es ja, das genre erfordert gewisse Strukturen, die müssen eingehalten werden. Wie im Handwerk, und eben da scheidet sich das von Kunst.

Ein Film, diesmal von den Franzosen, der noch Tage im Kopf verblieb, war : Who killed Marilyn? Da ist der die Geheimnisse aufdeckende ein Krimischriftsteller, ein bekannter, und die Fälle haben etwas mit seinen Krimis zu tun, die von allen gelesen werden. Das ist mal eine vielschichtige Idee! Da es im Juragebirge spielt, wird einem kalt beim Gucken, denn es gibt nur Schnee dort.

Ja natürlich sehe ich gar nicht fern, ich „streame“. Sonst wäre ich ja an die Uhr gebunden, und das muss ich nicht mehr, Ich lebe im flow. Ich mache alles dann, wenn es mir gerade einfällt. “ Wenn es passt“ Das geht gut wenn man allein ist, sonst eher nicht. Außer auf La Gomera, da ist der Standardsatz schon : ja mal schaun, wenns passt. Man kann sich auf nichts verlassen…man sieht sich sowieso.

Der flow und der stream, also der Strom fließt, der aus Wasser und auch der Energiestrom , dafür verbrauchen wir ihn also. Ich bin mit Schuld, dass die Strommasten und Sendetürme und Windmühlen um uns errichtet werden. Da wird die Landschaft eng, statt weit und macht auch im Film nichts mehr her. Anstatt das Echte wahrzunehmen, sind wir programmiert auf die Bilder von anderswo, auf gekünstelte plots, und wo wäre es noch anders?

E

Tägliches Schreiben

Ich muss wieder! Sonst gehen mir die Worte verloren. Heute Nacht gab es einen ordentlichen Sturm. Frische Luft. Ich lebe ja an der Westküste von Schleswig-Holstein. Nicht ganz am Meer, und heute erfahre ich von den Heider Kultourtagen, zu Pfingsten, an denen einige Freunde teilnehmen mit Musik und Strassentheater, und es erfreut mich , mich darauf freuen zu können. Ich könnte da theoretisch sogar eine Lesung machen, sagt Meta. Oh weia, das wäre viel zu viel Stress für mich. Obwohl ich die Leute ja kenne. Ich würde ja nachts noch schlafen wollen, damit ich die Konzerte am nächsten Tag hören kann. Nicht mal auf einer eigenen Ausstellung mochte ich etwas sagen…doch damit bin ich nicht die Einzige.

https://didgeridoo-wave-days.info/kultour-heide/

Wir sind in der Provinz, erstaunlich viele Künstler und man kennt sich auch, ein buntes Durcheinander und Menschen mit Power, um Projekte auf die Beine zu stellen.

Das Objekt des Beitragsbildes ist von Rainer Muus und befindet sich in meinem Dorf. Beinah hätte ich doch geschrieben Heimatdorf. Ky 24

Marsch

Der Pflegehund ist schon längst auf dem Bauernhof zurück, der Schnee ist weg. So sieht es aus hinterm Dorf. Es gibt da eine Bank im Nirgendwo, zu allen Seiten freies Nichts…

Blues

Ich höre den Bluessender. Das hat für mich etwas Zeitloses, doch es entspricht auch meiner Stimmung. Ich habe den Winter-Blues, wenn dieser Winter einfach nicht zuende geht.Oder ist es schon länger so, dass ich nicht mehr weiß, was ich noch wollen will. Ich habe den Mut verloren, viel zu wollen.

„Blues“ weiterlesen

In Teufels Küche

Sobald ich mich irgendwo einmische, das heißt, Kommentare abgebe, komme ich gleichsam in Teufels Küche. So könnte man diverse Gruppen auf telegram durchaus nennen. Da brodelts, da wird einiges durcheinander gemischt und gerührt, und es ist auch völlig egal, von woher die vermeintlichen Informationen kommen- sobald man ach man darf man auch nicht sagen,- sobald ich etwas anmerke, in der Richtung das hielte ich für unkorrekt, werde ich abgestraft. Das war schon früher auf facebook so, wo ich mich noch gegen die Oberflächlichkeit wehren wollte. Um anderen die Augen zu öffnen. Nun das wollen diese ganzen Postverbreiter wohl auch. Oft hören sie nicht mal an, was sie weitersenden. Facebook ist schon lange tabu für mich.

Aus politisch motivierten Gruppen halte ich mich raus, das halte ich nicht aus.

Ich rede von esoterischen Gruppen. Von Licht und Liebe Fraktionen, die wie Pilze aus dem Boden schießen und immer Unsinnigeres von sich geben. Daher bin ich ausgesprochen froh über die Initiative von Alicia und Robert, und teile hier mal explizit ihr video ( ja das Sendungsbewusstsein ist noch da, oder ist es eine Verantwortung?) , diese Beiden sind spirituelle Anbieter und sehr aktiv im Sinne einer indigenen Linie der Maya in Guatemala. Dort haben sie gelernt, dort leben sie. Das verfolge ich seit ein paar Jahren. Auch da muss man überprüfen, ob alles authentisch ist. Auch dort gibt es Trittbrettfahrer, vor denen sie auch warnen. Die Naivität so Vieler ist erschreckend. Es gibt in jedem spirituellen System ein Schattenreich, es gibt diese Küche des Teufels, in der man sich so mancher tools bedienen kann. An den Teufel selber muss man sich da nicht wenden.

Vielleicht bin ich ganz froh, hier nur wenige Kommentare zu erhalten, von wohlwollenden, die mich länger „kennen“. Doch, dort wo jemand regelmässig schreibt, kennt man sich, kennt man sie, erfährt viel über sie und ihre Einstellung, ihr Leben. Es macht einfach mehr Sinn.

„In Teufels Küche“ weiterlesen

Homöopathie

Nun, ich hatte das Glück, bei einem homöopathischen Arzt von der Krankenkasse bezahlt, eine Behandlung zu erhalten. Die Medizin selbst ist ja nicht teuer, frei zugänglich zum Teil, doch es ist ein relativ komplexes und kompliziertes System, das ich nicht mehr ausreichend erlernen kann. Man muss dazu voraussetzen, dass man mehr für möglich hält als eine mehr und mehr verdummte Gesellschaftssicht, die durch Wiederholung des Falschen nicht besser wird. Und auch wenn es mich brennend interessiert, meine Krankheitsgeschichte kenne, usw., wäre ich niemals selbst darauf gekommen. Und auch die Hausapotheke im Alltag ist unverzichtbarer Begleiter für eine selbstbestimmte Gesundheit. Für die gibt es genügend Bücher und Foren, wobei die Mittelfindung tatsächlich mit der Person zusammenhängt und nicht für jeden mit dem gleichen Symptom das Gleiche gilt. Bedenklich sind vielleicht die gutgemeinten falschen Ratschläge von unzureichend gebildeten Helfern. Ein gutes Gespür, Neugier, Ausprobieren und Erkenntnisse erlangen- wäre für mich wissenschaftliche Voraussetzung. Also machen wir es. Ky 23

Und wieder die Worte

Es gibt weniger Drama in meinem Leben, doch ärgern kann ich mich schon – wieder- über falsch geschriebene Worte, die mir leider haufenweise begegnen. Menschen erschaffen sogenannte Posts über Gesundheitsthemen, aus denen ich öfter etwas Neues lerne. Besonders in den „alternativen Medien“. Wenn dann das Niveau keine Rolle mehr spielt, melde ich mich ab und an und werde dann als Eine bezeichnet, die anderen Kritik wie einen nassen Waschlappen um die Ohren haut. Halleluja.

Ich wagte zu bemängeln, daß es keine „Weißheitszähne“ sind….das gibt dem Wort doch eine ganz neue Bedeutung, das Wort gibt es aber nicht…Ich bin auch nicht sicher, ob ich alles richtig mache. Ist es ein bisschen oder ein bißchen…Das Gebiss der Biss das Beißen bissig und ein Bieschen von Biese gibt es auch.Das kennen vermutlich nur Schneider. Die Sprache ist doch recht unterhaltsam.

Das Alte

Ich bin ja nun alt. Und ich bin auch oft für das Alte. Ich freue mich über alte Bücher, und wenn ich eines finde von 1970, dann ist das ein Schatz. Eigentlich könnte ich „das Alte“ mit „Werte“ übersetzen. Ich  mag Klassiker, auch die Krautrockmusik von 1970. Es gibt so vieles, was ich damals gar nicht kannte. Da war ich ja auch erst 12.

Ich finde das Buch “ Gespräche mit Seth“ von Jane Roberts, nie gelesen, aber viel davon gehört.Und endlich die Gelegenheit, mich selbst zu überzeugen. Wertvoll ist mir das, weil so viele darauf aufgesprungen sind, auf den Zug, ohne die gleichen ernsthaften Absichten zu haben. Aber ich schätze die Kommunikation mit der geistigen Welt, mit Wesenheiten des Kosmos, um endlich einen Sinn zu entdecken. Um Identität zu erweitern. Und habe reichlich eigene Erfahrungen gemacht, nun, es gibt immer noch nicht mehr Menschen, die was davon verstehen. Zu viele lassen sich über den Tisch ziehen. Aber das gehört dazu, dass man aufmerksam wird, die eigene Fähigkeit entwickelt, ernsthaft. So lernt man auch. Ich werde es nun erst mal lesen, bis dann, Ky.

Bauernland

Heute früh erwachte ich vom Hupen des Treckerkonvois, der unser Dorf durchquerte. Es klang ein wenig wie rollende Panzer. Doch, Bundeswehr gibt es hier auch, die manchmal so zu Übungzwecken Konvois durchs Land rollen lässt. Doch diese Woche sind es die Bauern, die protestieren. Hier ist jeder für die Bauern. Wir leben auf dem Land der Bauern. An jedem Ortsschild hängt ein Paar Gummistiefel, mit etwas Absperrband, welches auch viele Autofahrer ans Auto binden, um ihr Einverständnis zu zeigen. Ich bin auch für die Bauern. Seit ich hier lebe, habe ich viel über ihre Arbeit gelernt, welche harte Anforderungen hat. Da ist nichts mit Vier-Tage-Woche, wie sie jetzt die Handwerker bekommen, damit auch der Nachwuchs bleibt. Ich bin auch für Tierschutz, für Umweltschutz und andere Sachen, die die Bauern nicht gut finden. Es kann sein, dass sie mehr Sachverstand haben und tatsächlich vier Prozent eines jeden Hofes ein Unsinn ist, der gar keinen Umweltschutz hervorbringt. Wir sind am Wattenmeer, hier sind Seevögel und Naturschutz ohnehin ein großes Thema. Hier sind die Fischer mit im Boot, die ebenfalls durch Beschränkungen erdrückt werden. Natürlich sind diese auf dem Papier sinnlos, nicht der Realität entsprechend. Die Umwelt macht schon auch reichlich Probleme. Mal steht alles unter Wasser, oft sogar, und es kann nicht ausgesät werden. Auch der Mais konnte nur geerntet werden, im Herbst, in völlig vernässten Feldern und zurück blieb ein Riesenmatsch.

Ja , dass da über den Dürresommer gelacht wird, verstehe ich. Ich erkenne sehr wohl mancherlei Manipulation in den Medien, Achtung böse Theorie, und verstehe das Misstrauen. Ich bin für die Bauern, weil sie Menschen sind. Ehrliche Menschen, und solche die große Verantwortung tragen.

Ich bin nicht gegen jemanden. Immer für die Tiere. Die Bauern wollen das Alte, sie wollen das Subventionssystem erhalten. Das besteht ja nun aufgrund der billigen Auslandsimporte, nicht wahr, an denen die Bauern keine Schuld tragen. Es beruht auf der Ausbeutung anderer ärmerer Länder, dadurch dass dort wo viele unserer Produkte herkommen, von deutschen Firmen ausgelagert, unter menschenunwürdigen Bedingungen gearbeitet wird, ein Sklavensystem, jawohl, genau das.

Leider sind unsere Bauern auch für Glyphosat, sie haben Verträge für Mengenabnahmen ganzer Ernten und anderes. Es ist nicht so einfach.Aber sie verstehen sich als freie Menschen. Dass in einem Artikel geschrieben wurde, hier gebe es den Spruch: Lieber tot als Sklave- klingtda etwas missverständlich. Auf plattdeutsch gibt es diesen Satz seit ein paar Hundert Jahren und zwar aus einer Zeit, in der die Bauern hier ausgepresst wurden ebenso wie die im Ausland heute. Von den Herren . Heute beschäftigen sie Bulgaren und Polen, weil viele Deutsche diese Arbeit gar nicht können. Aber identitätsbildend ist dieser Satz schon. Wer tagtäglich auf dem weiten Land unterwegs ist, im freien Raum, der denkt anders als jene Herren in den klimatisierten Büros.

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑