Bücher, Hunde, Eis

Carlos Ruiz Zafon: „Der Schatten des Windes“ hat mich zuletzt beeindruckt, ich kannte den Autor schon und der schafft es, einen so in die Geschichte hineinzuziehen, dass man nicht mehr aufhören kann. Zugleich war in meiner kleinen Welt so viel los, ich wurde 66 Jahre alt und wollte das feiern. Dann nahm ein Freund einen verwahrlosten Hund auf, den ich tagsüber betreuen darf. Eine gute Lösung, denn ich will mehr laufen und liebe Hunde. Meine Katzen aber eben nicht so….denen kann ich es nicht mehr zumuten, dass ein Hund ständig ihr Reich bewohnt. Der kleine Kater allerdings soll es lernen, dass er keine Angst haben muss. Ein anderer Hund, der uns oft besucht, hat kleine Kater zuhause, die mit ihm kuscheln. Doch mein Mäxchen spuckt und springt, wenn der Riese sich nähert. Aber Mäxchen wird selbst stetig größer und hat schon die ersten Mäuse gefangen! Er gibt mächtig damit an, wenn er sie herumschleudert, die toten. Fressen tut auch er die Spitzmäuse nicht.

„Bücher, Hunde, Eis“ weiterlesen

Die Glaskugel

In letzter Zeit hörte ich mehrmals, wie Journalisten oder Analysisten in Interviews sagten: Ich habe keine Glaskugel, ich kann das Ergebnis nicht vorhersagen. Das ist doch witzig, wie sich solche Aussagen verbreiten, und hätte je irgendwer die Zukunft aus einer Glaskugel gelesen?

Nun, echte und falsche Wahrsager dürften zumindest eine echte Kristallkugel dafür verwendet haben. Das ist eine vollkommen andere Energie. Auch wenn das Sehen nicht direkt mit der Kugel verbunden ist, es gibt ja unzählige andere Verfahren , die dazu dienen, Bilder an die Hand zu geben, um dem Fragenden das Gesehene zu verdeutlichen. Ob Tarot, remote viewing, channeling, ob wahr oder nicht.

Wahr ist, was wir wahrnehmen. Und Wahrsagen ist eine Wahrnehmung. Ich kann zumindest sagen, dass die Wahrsager, die ich aufsuchte, vor langer Zeit, Recht behielten mit ihren Aussagen, und das kann ich erst aus dem Abstand von Jahrzehnten bestätigen. Einer davon war ein kanadischer Halbindigner, der mir die Karten legte. Der hatte es einfach drauf, von den Karten kam das nicht. Die habe ich mir dann allerdings auch zugelegt und ein Leben lang einfach dabei . Der andere war ein alter Chinese in Hongkong, der mir eine deutliche Warnung zukommen liess. Genutzt hat es nichts, aber so manche Sätze vergisst man einfach nicht. Er wurde von seiner Nichte übersetzt, und las aus meiner Hand. Doch eigentlich las er nicht die Linien oder so, er schaute nach Innen, während er meine Hand hielt.

Und auch Lenny, ein australischer Hühnerfarmer, der uns einst auf einer Tramptour quer durch Australien beherbergte, und dabei seine Geschichte als Kind im KZ erzählte, er hatte noch die Nummer am Arm, der las uns aus den Karten und traf damit auch einiges richtig.

Es sind Begegnungen, die man nie vergisst.

Um den Ausgang von Kriegen vorherzusehen, eignet sich das alles nicht . Kann es einen guten Ausgang von Grausamkeit geben? Bleibt das nicht auch alles Jahrzehnte in Erinnerung und mit Folgen?

Und mit dem Glas und dem Kristall….da gibt es noch die Analogie vom gläsernen Menschen: wie wir alle wissen, ist damit der durchkontrollierte Mensch gemeint, über den man alle Daten hat, angeblich alles zu wissen glaubt. Der Kristallmensch dagegen ist ein kosmisches Wesen, so wie wir uns in die Zukunft entwickeln mit Fähigkeiten und Aufgaben, die weiter gehen als die meisten sehen können. Bei https://kristallmensch.net/bibliothek/das-geistige-lehrerzimmer/ gibt es einige Updates für Menschen , die das interessiert.

So wie mir meine Ahnungen sagen, wird es beide Arten von Menschen geben. Man kann sich entscheiden, ob man von KI gelenkt wird oder sie selber lenkt. Die ganze Technik arbeitet durchaus auch mit Kristallen, Mineralen, ist nicht nur künstlich, denn wie jeder Esoteriker weiss, lassen sich diese mit Information aufladen und Information ist in jedem Falle ein Medium der Zukunft.

Ich habe nur eine leise Ahnung von dem, was möglich wird.

KY 23

Alter

Alter, es muss wohl am Alter liegen. Immer wieder begegnen mir Menschen, die begeistert etwas Neues entdeckt haben, – etwas, was ich schon längst wieder ad acta gelegt habe.

Da geht es um die Ernährung, natürlich, auch ich bin ja begeistert über alles was gesund scheint. Besser, gut sein, das Essen, was dich über andere stellt, die böse sind. Langweilt mich schon. Und angefeindet wird man von den Guten, nicht wenig- also wenn das Vegane die Menschen friedlich und freundlich machen würde, ja dann …aber das scheint gar nicht so zu sein. In jenen Jahren waren meine Nerven extrem empfindlich und man mag das „höherschwingend “ nennen, zuletzt war es einfach nicht geerdet, voller Ängste, eben das Gegenteil von bodenständig. Und dann will man, dass alle anderen Rücksicht nehmen, weil man sie nicht mehr erträgt. Ich kann auch nicht mit unsensiblen Leuten, aber ich muss mit ihnen leben.

Und bei anderen Dingen merke ich, oh was ist das, das haben wir doch in den achziger Jahren schon gemacht, besser geworden ist die Welt seitdem leider ganz und gar nicht. Straßentheater gegen die Gier, anprangern der Bösen, der Elite, ach ja. Da könnte man nostalgisch werden. Wie kommt es denn nur, dass das alles nichts genützt hat. Stattdessen sind die Organisationen, die dagegen sind, selbst millionenschwere player geworden dank ihrer Unterstützer, die sich mit ihren Spenden freikaufen wollen, um zu den Guten zu gehören.

Und dann wird man aufgrund des Alters auch noch für schuldig an der Misere erklärt. Begeistern tut mich überhaupt nur noch wenig. Gestern sah ich einen science fiction von 2002, der „minority report“von Stephen Spielberg, der auf einem Buch von 1956 basiert!

Und man würde sagen, so unrealistisch ist das nicht. Es gab genug Warnungen. Und Programmierungen. Sogar die besonderen Fähigkeiten besonderer Kinder werden ausgenutzt, in Staaten die das Potential erkannt haben. Am Ende ist es im Film dann immer der Chef selbst, der sein eigenes Kontrollsystem umgehen kann und das auch tut!

Gut sein ist ohnehin zeitgeistabhängig. Offenbar von Religionszugehörigkeit abhängig. Interessiert aber die Leute an den Hebeln ganz und gar nicht. Mit Gutsein kommt man da nicht hin. Ich würde eher sagen, annehmen der eigenen abgespaltenen bösen Aspekte macht mehr Sinn, statt diese ständig ins Aussen zu projizieren. Wir leben in der dualen Welt, genug Hölle ist dabei, die wir nicht sehen wollen.

Orgonite

In neuester Zeit bin ich fasziniert von den Orgonitpyramiden, die eine Freundin selbst macht. Der Sinn ist ein Schwingungsfeld, welches schädliche Strahlung neutralisiert. Die Form ist gefüllt mit Metallen und Kristallen in verschiedener Anordnung. Es ist etwas Kleines, welches große Wirkung entfalten kann. Wilhelm Reich hat über Orgon geschrieben, das Buch habe ich auch irgendwo. Die Liste meiner gelesenen Bücher ist unüberschaubar größer geworden, weg von fantasy wieder hin zu Homöopathie und Heilkunde, seit ich den onlinekongress darüber teilweise schauen konnte. Da hätte ich mir am liebsten „Die zwölf Juwelen“ von Peter Tumminello bestellt, das Heilkartendeck von Felix Baritsch, die mir aber unerschwinglich sind. „Das Feld der Ähnlichkeiten“ über Systemaufstellungen und Homöopathie habe ich mir geleistet, sowie „Die Königin des Waldes“ von Johannes Latzel. Es gibt so viel neue Forschung , all diese Sprecher, hatten hunderte von Patienten in den letzten zwei Jahren, mit covid und Impfproblematiken, mit shedding und Folgeschäden, und können interessantes darüber berichten. Wie wir uns schützen und gesund halten.

https://mathiasberner.com/nathanael-schwartz-heilpilze-mitgliederbereich/

Aber immer fasziniert das Feld der Ähnlichkeiten, welches jeder in seinem Umfeld nämlich beobachten kann. Mit was verbinde ich mich? Da sind Orgonpyramiden keine schlechte Wahl, Lichtsäulen, Kraftorte, Sonne und Mond. Einfach etwas, das klein erscheint, aber viel viel größer ist. Ein Anker ist anstelle der kleingeistigen Überzeugungen von Menschen, Narrativen, Zeitgeistern. Auch den globuli, so klein sie sind, angeblich inhaltlos, wohnt so große Kraft inne. Man kann lernen, man muss nicht glauben.

Ky 23

Tauwetter

Noch ist es weiß draussen und der Schnee hat für ein Anhalten gesorgt, bei manchen auch drastisch, wenn sie es nicht von selbst einsahen. Aber es war doch so viel los, dass ich zum Schreiben nicht kam. Zweien meiner Katzen ging es so schlecht, dass sie erlöst werden mussten. Dann wurden Bäume gefällt. Auch das musste sein, die Fichten sterben ab und sie sind hoch. Es ist viel loszulassen, zuzulassen, erinnern, und man ändert sich mit dem. Klar, auf dem Flohmarkt erstand ich riesige Koffer, denn der Gedanke: ich will einfach nur weg- erleichtert erst mal. Oder man könnte es auf dem Dachboden unterstellen, das ganze Leben was war. Was will ich überhaupt noch. Währenddessen spielt der neue Kater wild um mich herum und erfreut sich am ersten Schnee seines Lebens, alles zum ersten Mal. Dann erzählt jemand, der anderswo im Paradies wohnt, er will einfach nur weg…dies und jenes unerträglich, also das Paradies ist auch nicht mehr, was er mal schien. Und die nächste hat Heimweh. Wer weiss, wär doch blöd, wenn der ganze Aufwand am Ende sinnlos ist. Am Ende sind wir aber noch nicht. Es taut ja gerade. Vielleicht finden wir eine Lösung.

Natürliche Ordnung

Ob es die bei uns Menschen gibt, oder viele davon, kann ich nicht sagen. Bei den Tieren jedenfalls ist eine Notwendigkeit der Rangordnung zu beobachten. Der neu gekommene kleine Kater behauptet sich bei den vier alten Katzendamen sehr geschickt, der alte Kater ist krank und macht gar nichts mehr. Das Foto ist von 2011, als alle seine Brüder und Cousins ebenso winzig waren. Und glücklich bei ihren Mamas aufwuchsen.

Noch wird der Kleine unters Sofa gejagt, weil die Jüngste der Alten eifersüchtig ist auf jedes Spielzeug und jeden Stuhl, den er benutzt. Sie wissen ja nicht, dass er noch größer wird…aber manchmal bleibt auch dann das gelernte Muster erhalten, und der ehemals Kleine kuscht weiter. Es gab aber auch schon mal den zugelaufenen Chico, der sich vom fast verhungerten unterwürfigen zum anhänglichsten verfressensten Oberkater aufschwang, innerhalb von Jahren, bis er dann leider dem Rattengift irgendwelcher Nachbarn zum Opfer fiel. Ja, das Sterben ist nicht leicht mitanzuschauen. Es ist kein langes Leben, bei den Katern.

Gerade wird im Bekanntenkreis ein Platz für einen Bernhardiner gesucht, verzweifelte Familie weil die Hunde sich fetzen. Ähm, ja. Das wäre dann wohl hier der Supergau…das Ende der Ruhe und Gemütlichkeit. Ich liebe Hunde sehr, aber als Rudelführer bin ich nicht so gut. Und wenn die Katzen jetzt schon auf den Teppich pinkeln, na dann…aus Gewohnheit leben wir mit Wegwerfmöbeln, die schon vorher alt waren. Ich sagte dass ich Leute ohne Tiere gar nicht verstehe, da wäre es doch so unlebendig. Aber was ich gar nicht verstehe, ist wenn der alte Nachbar stirbt, und sich keiner des hinterlassenen Katers annimmt. Die Tierheime haben Aufnahmestopp.

Eigentlich brauchen wir nicht noch solche, mit denen in rumänischen Hundesheltern gute Geschäfte gemacht werden. und die dann als überängstliche Hunde hier vermittelt werden. Einen Bernhardiner kann sich ja auch keiner mehr leisten.

Das Vergessen

Ich werde immer vergeßlicher. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich zu viele Sachen habe oder wenn ich unterwegs bin, so ziemlich alles dabei habe, was im Falle eines Falles wie Regen usw. benötigt werden könnte.

Jedenfalls – ich bin nicht die Einzige- werden nach einem workshop-Wochenende Unmengen von Dingen gepostet, die liegen geblieben sind. Diesmal brauchte ich vier Wochen, um zu merken, dass das tatsächlich mein Rucksack war, der da liegenblieb…Und wie es so ist; weil ich diesen abholte, machte ich einen Abstecher in meinen Lieblings-Steinzeitpark, und weil ich zu früh dran war, bog ich noch einmal zur Büchertauschhütte ab.

Es war bestimmt eine höhere Fügung, die mich genau an diesem Tag dorthin führte. Jedes Dorf hat andere Leser. Und hier standen die alten Bücher, vor allem immer Konsalik, den früher irgendwie jeder las, und heute nicht mehr. Henry Miller nahm ich mit, denn ich las den mal, als ich in den Augen meiner Mutter viel zu jung dafür war. Ja, ich kann es nachvollziehen. Aber ich war ja schon immer neugierig.

Das Buch, welches ich dann fand, machte mich sprachlos: Es war „Ich aber sage Euch“ von der Buchela, ein Buch welches ich einst las und nie vergaß. Ich suchte es, es war nicht mehr zu kriegen. Ich schrieb schon mal über die Buchela. Sie war eine bekannte Seherin und hat uns nicht nur Ratschläge für die Zukunft hinterlassen, sondern eine bewegende Lebensgeschichte.

Und diese lohnt es sich zu lesen, sie hilft sehr gut gegen das Vergessen.

Das Suchen, Verlieren, Vergessen. Alles folgt einem Pfad, auch die Umwege sind sinnvoll.

Dann gab es noch die kleine Ausstellung über frühe Archäologinnen in Schleswig-Holstein, auch dies zum Erinnern. Denn diese mussten über eine Menge Durchsetzungskraft verfügen, hatten aber offenbar fast nur durch Familienbande und Ehemänner einen Fuß in das Metier gesetzt.

So, das Eine hat nun mit dem Anderen so gar nichts zu tun, wie so oft bei mir…

Ky 23

Das geistige Lehrerzimmer

Heute erfuhr ich , das Gunnar Kaiser verstorben ist. ER war wirklich Lehrer, einer der mit Herz und Seele die Wahrheit lehren wollte und wir haben ihm viel zu danken!

Der Begriff mit dem geistigen Lehrerzimmer stammt von Sabine Wolf, sie ist auch schon in anderen Gefilden und hat uns ebenso viel hinterlassen, so eben die kristallmenschbibliothek, in der wir von diesen Lehren lernen können.https://kristallmensch.net/bibliothek/das-geistige-lehrerzimmer/

Eingefallen ist mir dies erst, weil eine andere Lehrende -Silke Schäfer- in einem video von unserem jeweiligen „geistigen Team“ spricht. Das ist ein guter Impuls,um sich mit diesem zu verbinden, wenn auch mir der Ausdruck nicht so gut behagt. https://youtu.be/sQ72bz-AfL8?feature=shared

Sie gibt den Rat sich morgens für 3 Minuten mit diesem geistigen Team zu verbinden. Nun mache ich das eher abends, und das führt manchmal dazu, dass sie mir im Traum begegnen und ich äusserst interessante Dinge erlebe. In dieser Nacht jedenfalls ist mir dazu ausgerechnet eben jene Sabine Wolf und ein ganzer Raum voller anderer Lernender auf einem workshop begegnet! Das ist toll, es zeigt mir wo ich verbunden bin. Ich musste dorthin auf einem schmalen Pfad durchs Gestrüpp klettern, über Zäune steigen und das Gebäude, welches ich erreichte, war wie eine große Schule für geistig beeinträchtigte Menschen. Vor der Tür lagen drei erschossene Rehe und ein kleines lief herum, welches ich zu mir nahm.

Und das war wichtig. Ich musste mich darum kümmern, weil einer der Beeinträchtigten das Tier wegen seines Fells töten wollte. Nun also wurde ich weitergelassen zu dem workshop. Zu lernen ist ein Geschenk für mich .

Silke Schäfer bin ich auch oft dankbar, denn sie möchte Viele mobilisieren. Das muss jemand machen! Ob über den Weg der Astrologie oder anders. Das Einzige, was mich stört, ist ihre Begeisterung über neue Technologien die es geben wird, und auch KI. Das passt nicht in meine Bild von Zukunft, in der wir uns geistig verbinden und ohne die ganze Technik zu brauchen. Wir entwickeln uns, mehr zu spüren, geistige Wesenheiten wahrzunehmen und vieles mehr. Wo da die KI hinpasst, ist doch fraglich. Sie kann das nicht.

Am Ende ist es wie in den Science fiction, wo der Mensch nur dank seiner (über-) natürlichen Fähigkeiten gegen die mächtigen KI eine Chance hat und gegen sie kämpfen muss…Das gilt ja auch jetzt schon, um gegen mächtige Organisationen zu bestehen . Da ist so ein geistiges Team- ich sage lieber Familie- doch ganz hilfreich. Man muss immer sehr aufpassen, in welche Richtung Lehrer einen lenken wollen.

Denn lenken wollen sie einen immer.

Ky 23

Buch: Im Hexenhaus

von Alice Hoffmann,Roman,deutsch 1996 Goldmann

Webseite erstellt mit WordPress.com.

Nach oben ↑