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https://www.echt-dithmarschen.de/typisch/event/heider-kultour-tage-sonnenspirit-fotografie-malerei
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Oder wie soll ich es nennen…Ich schreibe ja nicht gern Schlechtes über Bücher, ich bin nur eine Leserin und kenne mich nicht aus in dem Geschäft. Aber wenn ein schlecht geschriebener Roman, ein Thriller soll es sein, ein Spiegel bestseller Schild aufweist,- wundere ich mich. Der Spiegel ist ja sozusagen zum Bewerter der Literatur geworden, so oft wie man dieses Schild bei gebrauchten Büchern findet. Dieser Thriller ist nicht alt. Er kam im coronajahr 21 heraus, und ich erstand das Mängelexemplar im Supermarkt. Mir scheint, dieses Buch war eine Auftragsarbeit eines Journalisten, Jahrgang 58 wie ich, Handwerk ersichtlich, doch vollkommen lieblos . Die Thematik aktuell- was passiert, wenn das Internet ausfällt. Komplettes Chaos. Keine neue Idee, sondern recht real. Als science fiction-Leser kann man sich nur über die Einfallslosigkeit des Buches wundern, und ich hoffe gar, dass die Geheimdienste nicht derart bescheuert sind wie dargestellt. Noch blöder allerdings wird die Masse des Volkes dargestellt, die sich als Aluhutträger und rechtsextreme Dummies über Regierung und Eliten aufregen, während die echten Drahtzieher der Sabotage- anders kann das anscheinend nicht passieren- die üblichen Verdächtigen sind. In Wahrheit ist wohl alles noch viel komplizierter. Ah, es handelt sich auch nicht um einen bestseller, sondern nur um einen bestseller-Autor. Sein erstes Buch „42 Grad“ handelt von- na was wohl. Vermutlich endet die Welt dort ebenfalls im Chaos, wenn wir nicht brav unser co2-Soll erfüllen. Es gibt viel bessere Romane über diverse Katastrophen. Nur wenn sie in Deutschland spielen, sind sie derart langweilig. Das Denken der Figuren ist einfach…einfach. So sind wir nicht.
Und dann gibt es die beispielhafte Familie, in der sogar ein Flugzeugabsturz überlebt wird, nunja schon irgendwie dilettantisch, finde ich. Wie heißt überhaupt das Buch? „System Fehler“ von Wolf Harlander. Zum Thema haben wir derzeit auch eine norwegische Serie auf ard
Die muss ich (?) noch zu Ende schauen, obwohl ähnlich vorhersehbar . Beispielhafte Familien geraten in die Mühle der Systeme. Ein Land schottet sich ab, während Europa bereits im Chaos versinkt, doch auch dies scheint nicht als Lösung zu taugen. Es ist aber das, was wir uns vorstellen, nur nicht ganz so zivilisiert. Diese Kritik muss ich nicht selber schreiben, sie findet sich hier
Sogar der Titel ist nicht neu, es gab schon mehrere Filme mit dem Namen.
Und klar, ich kenne die Überlegungen sehr gut, Denn uns hat man ja bereits versucht auszuschließen aus dem System.

Und wieder Regen…da brauche ich Lesestoff. An dem einen Sonnentag, -auf den unweigerlich eine Woche Regen folgt,- habe ich dermaßen viel draußen geschafft, dass ich wirklich zufrieden abends einschlief. Ich werde nämlich Platz brauchen für die vielen Keimlinge, die Bohnen, Erbsen, Kürbisse und was da alles in den Töpfchen aufgeht. Eine Hälfte des Gartens steht nun weiterhin unter Wasser.
Und aus Neugier hatte ich „Das letzte Buch“ bestellt, ein kleiner Kriminalroman von Zoran Zivcovic, dtv Verlag 2008. Es kam spät an, auch ist es nur einer von verschiedenen Titeln, die sich „Das letzte Buch“ oder „Ein letztes Buch“ nennen. Letztendlich schreibt ja jeder Schriftsteller irgendwann einmal sein letztes Buch. Manchmal wird es nach seinem Tod noch fertiggestellt, womit auch nicht alle glücklich sind. Dieses spielt in einem Buchladen namens Papyrus. Und es spielt. Es spielt mit Realitäten und sogar damit, das eigene genre des Kriminalromans wieder aufzuheben, es spielt mit uns, den Lesern? Leser sind ja auch die Protagonisten, offenbar besessen davon, ein letztes Buch in die Hände zu bekommen. Wer es aufschlägt, stirbt leider dabei. Ja, logisch….
Für mich wird dies definitiv nicht das letzte Buch gewesen sein, welches ich aufschlage. Das nächste Buch ist schon bestellt, es kommt mit 60 Heilkarten, und ist ein Begleitbuch. Eigentlich ist ja jedes Buch ein Begleitbuch…es begleitet mich. In diesem Fall begleitet es die Karten und erklärt sie, es gibt auch videos von Felix Baritsch und Maria Blumencron, die das Kartenset erklären. Das spielt sich auch auf mehreren Ebenen ab, vielleicht werde ich noch mehr darüber berichten, wenn ich ein wenig Einblick habe.https://youtu.be/If6jmsFtQNA?feature=shared
Die Homöopathie ist für mich kein beruflicher Weg, sondern ein persönlicher Heilweg und eine Verständniserweiterung in Maßen, wie es eben zu mir kommt. Felix Baritsch hörte ich schon vor einiger Zeit in einem Homöopathiekongress. Ich bin relativ wissenslos, doch habe ich Intuition. Die tut mir gute Dienste.
Und ich habe Beziehung zu den Mitteln, die im Grunde die Welt sind. Minerale, Pflanzen, Tiermittel. Milche und Flechten, sogar unsubstanzielle Medizin wie es sie im Schamanismus und anderswo auch gibt, können das fehlende Puzzleteilchen sein, der Weg führt tief in geistige Räume und eben da eröffnet sich die Bedeutung des Wortes Medizin, wie ihn Indigene schon immer verwenden. Alles kann Medizin sein. jeder hat seine ganz eigene Medizin. Es kann ein Lied sein.
Ich bekam eine Medizin mit dem „Herzsamen“, cardiospermum Urtinktur aus einer tropischen Schlingpflanze. Auf deren Samen zeigt sich ein weißes Herz. Das ist so wunderbar, das könnte ich mir nicht mal ausdenken. Allein das Wort ist doch schon heilsam, Heilsame.
Wolfram Fleischhauer, Roman, Droemer 2003
Ein ganz außerordentliches Buch, dessen Titel sich erst einmal nicht so leicht erschließt. Die Geschichte spielt um 1780, eine Zeit des deutschen Reiches, die uns durch manche „neue“ Reichbürger nochmal erinnert wird. Schonungslos wird die damalige Gesellschaft hier in einem spannenden plot dargestellt, in dem es um die Durchsetzung neuer Ideen geht, durch die letztendlich die bekannte Welt verschwindet. Und so ist es ja auch gekommen. Die erlaubte Welt, vielmehr, denn die war damals noch katholisch.
Heute wird die damals als neu eingeführte Gedankenwelt der Vernunft des Immanuel Kant als Wegbereiter einer rein materiellen Betrachtung und damit des Unterganges gesehen.
Im Roman dachten verschiedene Gruppierungen, das Heilige würde verschwinden und die Seele. Zum Teil ist das auch passiert. Oder ist es schon unumkehrbar?
Die damals neue Welt ist heute die Alte, die Sendung des swr ist ein Zeichen, dass auch die denkende Zunft merkt, dass da etwas nicht stimmt. Zitat:
Wenn ich das richtig verstehe, darf ich leider nicht aus dem Manuskript zitieren.
Ein Hörspiel, dessen Manuskript auch zu lesen möglich ist. Für viele Andere ist dies schon lange klar, auch wenn der Begriff lange hier relativ ist…so alt ist die Idee nämlich gar nicht! Und es gibt, auch wie anno dazumal, Gegenbewegungen und hoffnungsvolle Versuche, den Weg in die unbeseelte Menschheit aufzuhalten. Denn genau dahin führt diese Vergegenständlichung, die jetzt auch (wieder) unsere Körper zu Objekten macht, die nicht mal uns gehören sollen. Doch auch die Seele ist Objekt von Methoden geworden, die uns formen und verbessern sollen! Dieses Denken macht nirgends Halt.
Man mag denken über Alicia und Robert, was man will, sie haben sich einer authentischen alten Lehre der Maya verschrieben und geben viel, um diese am Leben zu erhalten. Die Welt braucht auch diese Ältesten, die über sie ihre Stimme erheben und gehört werden. Das Thema ist genau das. Und deshalb teile ich hier ein video, auch wenn sich der Zusammenhang nicht gleich herstellt. In meinem Denken tut er das, es ist irgendwie Multi-Strang-Denken. Oder eher ein Sehen.
https://youtu.be/-feDtsLXaxc?feature=sharedhttps://youtu.be/-feDtsLXaxc?feature=shared
Um noch mal auf das Buch zurückzukommen: Die Geschichte dreht sich um einen jungen Arzt und zeigt auch den Stand der Medizin zum damaligen Zeitpunkt recht drastisch auf. Es ist doch deutlich, dass jedes Wissen nur temporär sein kann, und dennoch jedes Neue zu verhindern gesucht wird auf Seiten etablierter Präsentanten. Die an der Macht sitzen. Doch die war in jenem Reich reichlich durcheinander.

Roman von Anja Jonuleit, dtv
Ein so spannendes Buch wie ein Krimi, und doch eine berührende Aufarbeitungsgeschichte von Generationen. Von Deutschland bis nach Norwegen hinein. Irgendwann war dieses Buch auch ein Spiegelbestseller, wie viele, die ich in der Bücherhütte finde. Und ja, so ein Thema geht auch alle an und ist gesellschaftlich relevant, nicht nur während ein Buch aktuell ist. Doch ist es ja ein Wahnsinn, wie viele Neuerscheinungen es jährlich gibt, gerade wieder zur Buchmesse.
Und wie viele Bücher wohl nicht gedruckt werden! „Das letzte Buch“ wäre auch ein toller Titel, und das wird es hoffentlich nie geben! Gespannt bin ich noch auf “ Das Buch, in dem die Welt verschwand“, von Wolfram Fleischhauer. „Die Bücherdiebin“ habe ich schon einmal erwähnt. Viele Bücherschreiber empfinden das Buch an sich als eine Welt, über die sich Geschichten um Geschichten spinnen lassen.
„Mogador“ von Martin Mosebach fand ich noch, ein geniales Innenbild , welches in die Lebenswelt von Marokko versetzt die Fremdheit der Welten quasi seziert…sprachlich genial. So hat meine Dorfgemeinschaft mich mit Worten versorgt über die Feiertage. Dazu hatten wir ein wunderschönes Osterfeuer, da wurde ein wenig gesungen und man sah sich endlich wieder nach dem Winter. Und zu guter Letzt der Einstandsspaziergang im Steinzeitpark, in dem die Museumspädagogen seit gestern wieder im Einsatz sind. https://steinzeitpark-dithmarschen.de/veranstaltungen/ Neu dazu gekommen ist die Rolle des Schamanen, von einem klugen Medizinhistoriker ausgeführt, der uns wirklich in den Bann zog. Und neu dazu gekommen ist das Cafe mit dem guten Kuchen.
Das letzte Bild wird es hoffentlich auch nie geben, und wie im erstgenannten Buch ist eine alte Kamera mit einem nie entwickelten Film manchmal das, was alles erklärt….für mich sind es die stetig geführten „Fototagebücher“, die sich zwar in seltsam benannten Ordnern verstecken und vergessen werden, aber eines Tages -hoffentlich- ein Bild unserer Tage zeichnen, für wer weiß welche späteren Historiker.
PS.: Das letzte Buch gibt es tatsächlich schon. Und zwar mehrfach!
Ja, ich bin eine alte Schrulle, ist das ein schönes Wort!
Schreckschraube war auch so ein Wort, welches wir als Kinder gebrauchten. Vermutlich für unfreundliche alte Damen. Aber herrlich, wenn frau sich endlich erlauben kann, unfreundlich zu wirken. Ich muss ja nicht allen gefallen. Außerdem scheine ich nur mit anderen Schrullen in Wortgefechte zu geraten. Meist geht es dann um unterschiedlich verstandene Begriffe, die ich erklären will, so zum Beispiel “ Karma“ In welcher Weise das heutzutage gebraucht wird, nenne ich mal Desinformation. Dabei bin ich gar nicht so dogmatisch noch gehöre ich einem festen Glauben an. Aber hier wird ja alles durcheinandergewürfelt und das Gesetz von Ursache und Wirkung ist nun mal keine Strafe, wie es oft verstanden wird.
Mir fiel auch ein etwas dümmliches Büchlein in die Hände, namens „Mieses Karma“. Bestimmt ist es eine Satire, solche verstehe ich ja nie. Aber es stimmt schon, es gibt ein buddhistisches Sprachrepertoire, dessen man sich untereinander bedienen kann, und andere Leute will man gar nicht darüber belehren. Außer wenn die daherkommen und mich belehren wollen, aber gar nichts wissen. So gar nichts! Hat mich doch geärgert, klar. Über mein Karma mache ich mir gar keine Gedanken. Oder ob ich noch mal wiederkommen will. Ich mache auch keine Übungen, damit ich bloß nicht wiederkomme auf diese Erde. Eigentlich finde ich die trotz aller Schrecken und Schrullen ganz wunderschön.
Wir haben hier richtiges Aprilwetter, der Boden ist nass und die Sonne warm. Starker Wind. Meist von Westen, wo die Nordsee nicht weit ist. An manchen Tagen bin ich draußen und bereite den nächsten Versuch vor, Gemüse zu ziehen. Das ging mal gut und mal weniger in den letzten Jahren. Es liegt an meinem jeweiligen Einsatz, an den Schnecken, oder an den Fehlern, die ich machte.
Als erstes schauen die Köpfe der Feuerbohnen aus den Töpfen. Und wie auf dem Foto ersichtlich, werden diese geschützt mit einem „Steinzeitkorb“vor etwaigen Pinkel-und Kratz-Attacken der Katzen. Diese Art Korb aus Zweigen herzustellen wie anno dazumal vor 6000 Jahren lernte ich bei Werner im Steinzeitpark, natürlich ohne die Wollfäden. Praktisch sind sie, nur nehmen sie im Innenraum zu viel Platz ein. Ob ich die Weidenrinde als Heiltee nehmen kann? Ich muss jemand fragen, der sich auskennt.
Die Erdbeerpflänzchen kommen jedes Jahr wieder, das Bohnenkraut, der Frauenmantel und die Minze. Die Brennesseln sowieso, auch sehr viel Moos- angeblich kann man auch alle Moose essen, falls es mal hart kommt- ich habe es nicht versucht. Der junge Kater erlebt seinen ersten Frühling und haut die Bienen aus den Krokussen. Mit Begeisterung genießt er sein Leben! Und der Giersch ist überall. Der blüht nachher schön und sieht gut aus mit den Rosen. Auch wenn dann die Sauerkirschen blühen und der Weißdorn ..das ist die allerbeste Zeit.
Kalifornischer Mohn und Vergissmeinnicht kommen vorher. Sie säumen die Terasse wie sie wollen.
Hoch hinaus wie die Vögel möchte ich gern. Am liebsten fliege ich in inneren Reisen. Mit dem Flugzeug aber auch. Der Himmel so blau. Doch auf dieses Rad wage ich mich nicht.

Andi ist gestorben, wir vermissen ihn. Isma ist ebenfalls gestorben, und wir bekamen es erst ein halbes Jahr später mitgeteilt. Und wir bleiben noch ein bißchen. Wir schätzen um so mehr, was ist.
Diese Frau ist wirklich erstaunlich. Für mich neue Ideen, so klug vorgetragen.
Zitat: „Worte als Trägerinnen der Schöpfungs-Intelligenz“
Leider verpasse ich ihre Sonntags-Stammtische auf zoom, weil meine alten laptops den neuen zoom Update nicht installieren wollen, aber dies ist wieder so ein Leckerbissen der Sprache, an dem wir teilhaben können.
Vor allem, wenn in der Realwelt so viel Verwirrung vorgetragen wird, mit vollster Überzeugung, sowas wie „Naturgesetze sind Anarchie“, und ich an mich halten muß, nicht mehr zu antworten, weil es nur Energie abzieht. Von diesen Leuten habe ich genug. Im doppelten Wortsinn. Sie verstehen mich grundsätzlich falsch, nehmen alles persönlich und besonders meine Weigerung, zu diskutieren. Dabei sind die Voraussetzungen einfach nicht gegeben, denn wenn ich sage, der Buddha hat das auch schon gewollt, mit der Freiheit, – dann ist das für mich klar, dass es um eine ganz andere Ebene geht. Manche fühlen sich von so einem Satz nur verarscht.
Nun gespannt auf die Quellen!
von Andreas Eschbach, 2022 Lübbe
Das Buch ist ein science fiction Roman, da er in der Zukunft von 2064 spielt. Er zeigt eine durchtechnisierte und überwachte Gesellschaft, in der das bedingungslose Grundeinkommen zum sog. Freiheitsgeld umbenannt wurde, und vielen Leuten der Sinn abhanden gekommen ist. Es handelt sich um eine sehr wahrscheinliche Zukunft, meiner Meinung nach. Die Handlung findet in Deutschland statt, und entgegen den amerikanischen narratives gibt es hier keinen Helden, der alle vor dem bösen System rettet. Es ist zu spät! Für uns könnte das ein deutlicher Hinweis sein, denn die Anzeichen gehen bereits in diese Richtung.
Bargeld wurde abgeschafft, die Autos fahren selbstständig-oder auch nicht, – und eine Arbeit zu finden ist ein Privileg, für das man einen hohen Preis zu zahlen bereit ist. Nun, ganz glaube ich nicht, dass solche Perfektion erreicht wird, und auch in jener Gesellschaft gibt es Wege, die Technik zu umgehen. Also der echte Freiheitswille der Menschen findet immer einen Weg, auch wenn es wohl nicht so viele Menschen sind, die es durchschauen und auch noch den Mut haben, sich gegen die, die angeblich es gut mit uns meinen, aufzulehnen. Ein bisschen Humor ist, wenn man trotzdem lacht.
Und der Roman ist spannend sowie kurzweilig zu lesen, hier schreibt ein Autor und nicht ein Sendungsbewusster .
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