Die Schatzkisten

Auf der Suche nach Schildkröten öffnete ich meine kleinen Schatzkisten, die nur für mich Wertvolles enthalten. Erinnerungen, Steine, Ringe. Ererbtes von meiner Mutter. Flohmarktketten. Zu vielen könnte ich eine Geschichte erzählen. Den Gedanken bekam ich von Cynthia durch ihren Beitrag https://cynthiaphilebrunn.wordpress.com/2026/02/07/anker/

Unter den Steinchen befindet sich auch Feuerstein und winzige Lavasteine aus La Gomera. Und was ist denn dieses Gehäkelte, winzige Täschlein mit Kräutern drin….davon gibt es fünf, die ich als meine Schilde entwarf. Schilde im schamanischen Kontext sind so etwas Magisches. Die sind auch viel größer, wohl. Ich machte auch noch einmal welche aus Filz, als ich am entsprechenden workshop von Sonia Emilia rainbow teilnahm. Auf meiner Seite https://beingalive.jimdofree.com/ gibt es Fotos zu sehen.

Schilde dienen dem Schutz, doch auch geht es da um den eigenen Prozess. Wir holen sie nur zu Ritualzwecken heraus. Und sonst sind sie im Medizinbündel oder eben in der Schatzkiste.

Etwas Besonderes ist der Kristall. Kristalle bewahre ich anders auf, am Licht. Es gibt auch noch Körbchen mit Steinen für Aufstellungen. Und dieser Eine,- den habe ich selbst gefunden.Ich glaube es war Selenit, im bröckelnden Vulkangestein am Hang des Tunnels. Auf der Insel lassen sich so manche geologische Wunder entdecken. Zeit wird man dafür brauchen und Kenntnis. (Das Buch : Mineralien der Kanarischen Inseln, von Rudolf Franz Ertl habe ich schon mal vorgestellt)

Irgendwie wird in ihnen Zeit aufbewahrt.

Gestern stellte ich mir eine Gruppenreise vor, aber eine, auf der jeder macht, was er will.

So, wie die Steine, Heilsteine, Metalle, alle verschieden durch unterschiedliche Prozesse geformt, sind wir doch auch. Manche sind in kunstvoll geschnörkelte Schmuckstücke eingelassen. Aber unser Rohmaterial ist das, was uns mit der Erde verbindet, mal abgesehen von der Eigenwirkung. Ich habe mir heute den Herkimer ausgewählt, natürlich kein echter Diamant. Den gibt es nur an einem einzigen Ort der Erde. Ich hatte ihn schon öfter verloren, verlegt, vergessen. Einmal wurde er mir sogar nachgeschickt nach einem Auszug, da hatte ich ihn unter dem Kopfkissen gelassen, wo er jede Nacht lag.

Meine Verbundenheit mit der Erde ist stetig gewachsen, und damit wurde ich selbst auch immer vollständiger. Reinigen lassen sich die Schmuckstücke auch energetisch mit Salz. Dies ist ja ebenfalls ein Erdenkristall und die habe ich in großen Stücken aus Pakistan, vielleicht nicht so teuer wie das edle Himalayasalz. Es ist genauso rosa und salzig.

Das Pendel ist vielleicht aus Staub gemacht. Wäre es Kristall, hätte ich den vermutlich schon kaputt gemacht…ich trage es nämlich ständig bei mir, obwohl ich kaum Fragen stelle. Es ist mein Anker. Sogar im Traum kommt es vor, als Verbindung zur echten Welt. Im letzten Traum kam aber doch tatsächlich erstmals ein handy vor!

Milch und Gedanken

Einiges Interessantes los heute. Die Milch in Glasflaschen gibt es nur noch in einem Supermarkt, und dort nur von einer einzigen Marke. Das ist nicht mal die Biomilch, denn die ist auch immer überall in Pappkartons. Und ich muss schon einiges mehr drauflegen, für die Flasche, nicht nur das Pfand. Das mache ich manchmal, damit es die überhaupt noch gibt.

Zu den Epstein-files ein wichtiger Beitrag aus mehr als der Empörungsschiene. https://youtu.be/OEZBPs_Bcpk?si=dtf53gqQST4udzaq Ein video von Lars Köhne, der seit langem als Schamane tätig ist, zuvor aber als Fernsehjournalist Dinge erlebt hat, von denen er berichtet und aus heutiger Sicht fragt, was kann man tun. Er bietet einen Weg.

Für die meisten ist die Thematik weit weg, aber wenn man mehrere Jahre in Asien gelebt hat, ist einem dort schon manches aufgefallen. Trotzdem unvorstellbar, außer man hatte mit Menschen zu tun, dh kennt sie gut, die solches erlebt haben.

Von Oben betrachtet

Der wilde Wille

Ich wollte mal wieder, ganz begeistert, an allen möglichen Fotoprojekten mitmachen. Aber halt! Das geht gar nicht, wenn man kostenlos dabei ist. Also hier geht das jetzt schon, aber anderswo gibt es auch Regeln, zum Beispiel nur fünf Fotos in der Woche hochladen ist erlaubt. Bis ich das überhaupt erst mal wieder kapiert hatte, waren meine Augen schon am durchdrehen.

Das 365-Tage Ding ist dann schon mal raus, und Maunz mache ich auch nicht mit, weil dann mit meinen Katzenbildern gebastelt wird. Ich habe lieber ein copyright. Geld verdient habe ich noch nie mit meinen Bildern. Aber ehrlich, da sind Millionen von Katzenbildern. Und noch mehr andere. Schön finde ich, dass es noch Leute gibt, die wirklich Wert legen auf gute Fotografie. Oder überhaupt wissen, was das ist.

Manche haben dann viel mit Technik und Bildbearbeitung im Sinn, mit Perfektion. Das war mir irgendwann mal zu langweilig. Aber diese Verzerrungen durch die handylinse passen mir auch nicht. Klar, es ist eine Art Bildtagebuch und hält eine Menge fest, was wir erleben. Gibt es noch eine Erziehung in Ästethik, oder hat sich das völlig gewandelt?

Es gab schon mal Projekte, diese kalte Technikfotografie mit loomies oder mit Polaroid zu durchbrechen. Künstler dürfen schließlich alles. Nur nicht diese Toristenbilder, wo jeweils eine Person vor einem allzu bekannten Denkmal steht…Zuviel Wollen ist nichts, zuwenig auch nicht. Wer immer zuviel will, sind die wilden Katzen, wenn ich sie dann ans Haus gewöhne. Sie verfolgen jeden meiner Schritte, jede Handbewegung. Das ganze Wollen wird von Fressen beherrscht.

Mir macht es viel Freude, hier die Reisen und täglichen Bewegungen der Bloggemeinschaft zu verfolgen, teilzunehmen an anderen Orten, es ist viel schöner als Zeitung lesen. Das echte Leben. Aber sicher habe ich mir die herausgesucht, weil sie mir nahe scheinen. So wie mein Nachbar mit den Mosaiken am Haus.

Eisiger Wind

Mir liefen so die Tränen vom Wind, dass scharf stellen ein Glücksfall war. Der Autofokus geht nicht, am Objektiv.

Unser üblicher Hundebadeplatz und Kanueinsatzstelle, fast zugefrorener Fluss.

Ich kann mich kaum erinnern, ob ich solch einen Winter hier schon erlebte. Die letzten harten Winter waren 2013 und 2014, an der Ostsee. Da hatte ich nämlich nur Holzofen. Und wir schleppten Holz, auch in Zytanien. Dagegen ist es nun eher die Kür, den Ofen am Abend mal anzuheizen. Die Garage ist voll mit Holz.

Mauz

Chilli ist in die Maunz-Gewerkschaft eingetreten. Noch so ein Foto-Projekt. Lustig ist es.

fotocommunity

Tatsächlich bin ich da schon seit Jahren Mitglied und habe nicht einmal hinein geschaut. Nun habe ich das plötzlich als app auf dem handy, wie kam das? Ach,…und ich entdecke meine eigenen Bilder wieder. Tausende haben die schon angeschaut. Ich finde es gut, wenn sich Leute ein paar mehr Gedanken über ihre Fotos machen. Und hier https://news.fotocommunity.de/das-365-tage-projekt-fotografieren-als-taegliche-praxis/ gibt es auch Projekte, da mache ich jetzt mal mit!

Nur wie man ein Hochformat dreht, entzieht sich meinem Verständnis. Bekam trotzdem ein like dafür, hihi-. Es macht schon Sinn, Bilder auch anderswo als im heimischen Ordner aufzubewahren. Nun also wieder die richtige Kamera ausgepackt, sie ist schwer, ein zwanzig Jahre altes Ding, aber schon digital. Ich bin seit meiner Fotografenausbildung ein canon-User, das bleibt so. Auf Reisen trage ich sowas allerdings nicht.

Schreib-Etüden

Februar 2026, initiiert von Christiane, mit der Wortspende Putzmacher- spitzfindig-abkupfern

Charlotte

Charlotte wurde geboren als eine von fünf Schwestern. Die Eltern hatten ein Milchgeschäft. Das Mädchen bekam einen edlen Namen, der alsbald zu Lotte abgekürzt wurde, ebenso wie Grete, Klärchen und Martha und Liese. Im Alter von acht Jahren wurde Lotte zu einer unverheirateten Tante gegeben, die einen Putzmacher -Laden führte. Das hat mit dem Putzen, wie wir es heute sagen, nichts zu tun. Sie stellten Hüte her und allerlei Tand, mit dem sich Damen zu schmücken pflegten. Schöne Stoffe und Glitzerwerk fanden sich dort. Spitzfindig wurden die Entwürfe aus den ersten Modemagazinen abgekupfert, um immer auf dem neuesten Stand zu sein, auch wenn man dem Stand der Reichen und Adeligen nicht angehörte.

Dann starb die Tante.

Lotte, wie sie ihr späterer Mann Hermann immer nannte, musste wieder Kühe melken. Doch sie wusste ihr erworbenes Können anzuwenden und nähte…wunderschöne Kleider, mit denen sie sich des Abends heimlich fortstahl, um auf den Dorftanz zu gehen. Zum Melken musste sie in der Frühe wieder zurück sein, nach einem langen Fußmarsch im Dunkeln.

So begegnete sie dem Müllergesellen Hermann, der noch auf Wanderschaft durch die Lande war, die schöne Charlotte aber nicht vergaß und sie heiratete, als er eine Mühle zur Anstellung bekam.

Zeit ihres Lebens nähte Charlotte Kleider und brachte dies auch ihren beiden Töchtern bei. Die Jüngere, Elsa, nähte für ihre beiden Töchter noch viele Jahre die Kleidchen, bis dies aus der Mode kam. Die trugen dann Jeans und nie mehr Kleider.

Charlottes Schwestern blieben in Wuppertal und die Familie widmete sich der Bordürenweberei, die zum Aufputzen beitrug. Viele Röckchen wurden nach Familienbesuchen mit Litzen und Spitzen verziert.

PS: Auf den Fotos meine Oma Charlotte und Opa Hermann, sowie Oma mit mir und meiner kleinen Schwester

Birth Control in Husum

am 30. 01. 2026, ein tolles Konzert! Der Raum war rappelvoll, die Karten ausverkauft. Darum hatte ich die schon 3 Monate vorher online bestellt. Und satte Musik, zwei Stunden lang tanzen, und gute Stimmung. Und ich kannte ja die Musik, seit ich noch ein teenie war. Die Musiker sind zum Teil älter als ich, immer noch kraftvoll und haben Spaß am Spielen.

Auch wenn das Publikum immer den alten Hit hören will, der sehr bekannt wurde. Gammay Ray. Das wurde zum Schluss dann angespielt und weit improvisiert, und für Nordfriesländer war die Begeisterung gar nicht mehr zu übertreffen.

Von Hinten

Das ist gar nicht so einfach, sich selbst von hinten zu sehen. Gesehen bei Amorak, sie hat die gleiche Haarfarbe und es sieht toll aus. Ich hatte das gar nicht mehr vor, dieses leuchtende Rot. Aber ich vergaß die Zeit, während ich mit dem Handtuch auf dem Kopf einen sehr schönen kleinen Film schaute.Die Frau in Blau. https://www.ardmediathek.de/video/die-frau-in-blau/die-frau-in-blau/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyOTMxMDc

Joachim Krol ist immer noch einer der besten Schauspieler, und um Kunst geht es da auch. Ich bin raus aus dem passiven Loch, habe wieder mein Auto und gestern mit drei Menschen eine tolle Trommelsession erlebt. Wir haben uns ausgetobt, das tut so gut! Und gesungen. Das konnte geschehen, weil unser Meditationsanleiter halt krank war, andere auch, und so meditierten wir gar nicht…zudem die tolle Frau, die shrutibox und Didjeridoo mitbrachte und der Gastgeber, bei dem allerlei Instrumente herumstanden, am warmen Holzofen und überhaupt.

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