Am Anfang war die Maus

Es war einmal eine Maus, die lebte ein paar Tage hinter dem Küchenschrank. Ich merkte es aber erst, als die Katze so interessiert davor hockte. Und tatsächlich- es knabberte. Nun, Schrank vorrücken, Maus wurde sofort gefangen und verspeist, während putzen und umräumen und überhaupt alles von mir auf den Kopf gestellt wurde, weil eine Idee die andere jagte.

Es ging auf der Terasse weiter, – am Ende fiel der Strandkorb auseinander. That’s my day. Dazwischen entdeckte ich die Rauchschwalben zu zweit in der Garage, wo sie schon zweimal brüteten und ihr altes Nest nun wieder aufsuchen. Ich fragte mich: wann ist überhaupt der Vogelzähltag vom NABU. Und siehe da, er ist heute und morgen. Dann zählte ich, aber ich sah nicht viel, sondern hörte nur unzähliges Gezwitscher, das ich meist nicht zuordnen kann., Nur der Kuckuck- der ist auch schon da.

Schwalben werden weniger, das weiß ich noch vom letzten Jahr. Dann werde ich sie wohl lassen, während ich alles mit Plane abdeckte-herrlich, die ganzen Flohmarktsachen!- und meine Jungkatze vor lauter Aufregung durchdrehte. Ich stellte die Leitern weg. Chilli raste die Bäume hinauf . Das ganze Theater ….

Die Krähe auf dem Bild, die brütet hier auch. Immer das gleiche Paar, bzw ihre Nachkommen, und niemals würden die eine andere Krähe in die Nähe lassen. Die setzt sich auch neben die Katze in den Baum, um sie zu vertreiben. Meine Krähe hat übrigens weiße Federn im Schwanz, und daran erkenne ich den Herrn. Ich war so entzückt, dass ein kleiner Junge auf dem Flohmarkt mein Krähenbild liebte, so dass er es für 50 cent bekam. Kunstverstand.

Zwei Welten

Ich mache Blütenessenzen. Apfel, Taubnessel, Löwenzahn. Es gibt solcherlei Essenzen in großen Mengen, ich weiß. Und warum nicht selbst machen? Von jedem Ort sind die Energien anders. Ich rieche Flieder und Diesel. Trotzdem ich in eine Sackgasse wohne, höre ich die Traktoren durch das Dorf donnern.

Nicht nur das Reine und Lichte gehört in die Welt. Soll es Resonanz geben, muss ja auch die andere Seite angesprochen werden. Ich bin eingetaucht in das Buch: An das Wilde glauben. (Nastassja Martin) Dieses in uns selbst zu finden haben Viele verlernt, verlernen sollen. Die Zivilisation clasht hier zusammen mit dem Verständnis einer indigenen Kultur zur schamanischen Initiation.

Die Autorin versteht den Bärenangriff als solche, und ich verstehe das. Es ist eine erschütternde, die Identität ändernde Initiation, die lange integriert werden muss. Bei mir war es ganz anders. Aber um so tief zu tauchen, muss sich erst alles auflösen. Die Stationen sind immer gleich, und es gibt kaum Verständnis dafür in der westlichen Welt. Cambra Skade hat ein neues Buch gemacht, über die wilde Frau. Sie lehrt das. http://cambraskade.blog/2026/05/04/ein-neues-buch/

Schattenkreise auf Linien.

Die Mutter Erde schläft in Blütenträumen. Für mich ist diese Skulptur wie die Erde. Leicht und schwer, Weit und winzig, und träumen konnte ich wieder unglaubliches. Wo passiert das alles?

Ich fand doch noch ein anderes Buch, welches für junge Frauen, ganz junge Frauen, die sich noch in der Schule befinden. „Tödliche Gedanken“ von Linda Metz. Das junge Mädchen hat eine verwirrende Gabe: Sie kann in Abdrücken anderer deren Gedanken wahrnehmen. Ja nein sowas, andere üben verzweifelt um solche Fähigkeiten zu erhalten, und wenn man sie hat und es nicht weiß, kann das ziemlich schlimm sein. Das sollte unbedingt in der Schule gelehrt werden statt in fantasy-Romanen.

Aber klar, wer weiß das schon oder wer glaubt das schon. Eine Frage des Glaubens ist es aber nicht, sondern des Umgangs mit etwas, das so wie ich denke, mehr und mehr unser Aller Realität wird. Ich wusste das auch lange nicht, wie fremdbestimmt ich war. Ich lernte. Zum Glück haben wir Möglichkeiten.Es ist doch egal, was die meisten darüber denken. Wir sind Pioniere. Wir holen uns etwas zurück, was zu uns gehört. Es macht mich glücklich, das mich Verbinden.

Und wieder weg

Durch einen Riss in der Realität ist diesmal mein halber geschriebener Blog entschwunden, wer weiß in welches Zeitalter? Nun, ich hatte keine Lust mehr. Normalerweise wird das schnell gespeichert. Aber es ging um Bücher, hier die aufgereihten italienischen Krimis, die so unterschiedlich sind wie die Städte und Regionen, in denen sie spielen. Doch die Wortgewaltigkeit haben sie alle. Anders als Küstenkrimis, die sich hier auch im Norden verbreiten wie, also wie was denn nur? Es gibt auch zu jeder kleinen Stadt schon eine Serie im Fernsehen, , es liegt an der Anzahl alternder Schauspieler, die alle noch ein Kommissar werden müssen.

Fabio Nola mit „Commissario Gaetano und der lügende Fisch“ hat mir am besten gefallen- Neapel bietet einen großartige Kulisse. Diana Fiammetta Lama stammt auch aus Neapel: „Eine Leiche zu Ferragosto“ spielt auch mit viel Verwirrung. Und „Römische Liebe“von Andrea Isari war nicht ganz mein Fall. Manchmal langweilt es mich, wenn die Romane in der Welt der Reichen spielen, wobei sich natürlich ihre Verderbtheit zeigt, immer. Es geht ja schließlich um Verbrechen.

So im links abgebildeten Buch, auf das ich auch keine Lust mehr habe, auch wenn es sprachlich genial ist. Bilder tun sich auf vor dem inneren Auge, aber sie sind mir zu grell und schmerzen in den Augen.

Dagegen das rechts liegende Buch: „An das Wilde glauben“ – etwas ganz Besonderes. Nastassja Martin hat eigene Erlebnisse beschrieben. Und fertig bin ich damit noch nicht, ich werde es ehren und in Ruhe lesen. Und wieder weg war meine Seite, darum lasse ich es hierbei.

„Und wieder weg“ weiterlesen

Gartentag

Es ist doch eine Schreibetüde geworden, mit den Worten: Intuition-schuldig-rücken

wie in der >Schreibeinladung gefordert

https://365tageasatzaday.wordpress.com/2026/05/03/schreibeinladung-fuer-mai-2026-wortspende-von-werner-kastens/

Nun habe ich die Erklärung: Das Jott-Phänomen: Wenn Gegenstände spurlos verschwinden….(und später wieder auftauchen) Es passiert durch einen Riss in der Realität. https://www.mystikum.at/wp-content/themes/Mystikum-Magazin/ausgaben/Mystikum_Mai_2026.pdf

Und seit der Serien Akte X und Fringe wissen wir das auch : es gab da nichts was es nicht gibt. Nun könnte es sein, dass uns das selber geschieht. Eines Tages. Bisher eine hohe Kunst nur einzelner Schamanen, zwischen den Dimensionen zu reisen, zwischen den Zeiten und Orten, mag es sein, dass wir einfach nur unsichtbar werden dabei für andere.

Ach, für das Märchen vom Froschkönig habe ich auch eine weitere Interpretin entdeckt, eine Edelsteinfachfrau, die sogar hier im Norden workshops gibt, in Steinbergkirche. Fantastisch. https://edelsteinfundament.de/ Edith Helene Dörre.

Sie hat ein Buch zur homöopathischen Verreibung von Edelsteinen geschrieben, und ein Kapitel gibt es als Leseprobe. Und da- ein Märchen zu jedem Stein, hier ist es der Froschkönig zum Amethyst. Ich liebe diese Verbindungen, diese intuitive Herangehensweise und auch die Betrachtung, in der niemand je schuldig ist, sondern alles seinen Sinn findet.

Im Garten wachsen Erdbeeren und Habichtskraut, Zitronenmelisse mit Hohlzahn und alles Wilde mit dem Essbaren durcheinander. Nur die Brombeeren müssen weichen und auch Brennesseln sollen nicht an ihre Stelle rücken. Sie haben einen Platz, aber nicht allen. Ihre Samen ernte ich ebenfalls und röste sie ein wenig an.

Die Natur hat Instinkt, unser Körper auch. Wir wissen, was gut für uns ist. Die Intuition kommt durch den Geist, in der Homöopathie verbinden sich die Dimensionen und wirken auf eine Weise, die nicht erklärbar scheint.

Belladonna- das Mittel der Tollkirsche , es hilft mir. Ich denke dabei „Wilde Frau“ und nicht „Schöne Frau“, wie der Name sagt. Sie hilft mir, zu der mir innewohnenden Natur zurückzufinden, aus der Anspannung hinaus. Eine echte Tollkirsche habe ich wohl noch nie gesehen. Da soll man Respekt vor haben. Sonst geht es Richtung „verrückte Frau“

Fliederhecken

Wir kommen in die lila Phase. Alles mögliche ist lila, vom Gundermann bis Veilchen, und überall sind hohe Fliederhecken. Entlang der Gärten und Felder . Auch weiß blühts noch, aber davon wird es eine neue Phase geben , wenn der Weißdorn kommt. Er ist später als die Schlehen und Kirschen. Das Gewitter hat deren Blüten abgeworfen.

Martha der Kartha.

Die Luft war süß- der Kirschlorbeer hat unvergleichliche Düfte, aber nun ist es wieder etwas kälter.

Ich habe meine Schlüssel wiedergefunden, dafür vermisse ich eine Sendung, die ich für jemand anderen aufbewahrte. Ich kann suchen wie ich will, sie wird erst auftauchen, wenn ich nicht suche. Das ist das Prinzip. Aus Prinzip- wie heißt das wohl?- tauchen manche Dinge genau dann wieder auf, wenn ich sie von neuem bestellt habe. Es werden immer mehr, oder soll ich sagen, weniger? Die Wärmflasche verschollen. Und ich kann mich nicht erinnern.

Ja gut, die habe ich lange nicht gebraucht. Aber das andere war erst vor drei Tagen, in denen ich leider sehr viel umgeräumt habe. Dennoch, die Erinnerung bleibt da stehen und geht nicht weiter…

Berberitze. Auch diese Namen muss ich jedes Jahr neu erinnern. Labkraut, Storchenschnabel, Schöllkraut. Ich denke ein wenig über die Etüdenwörter nach, aber in welchem Text mag ich das Wort schuldig verwenden? Vielleicht nicht schuldig. Ein Herrchen ist gestorben, und der liebe Hund landet im Tierheim, weil er nicht dafür gesorgt hat, wer ihn bekommen soll. Das ist schade.

Aber wer würde je mein Testament finden und wer würde je meine Katzen haben wollen…aber bis dahin leben die vielleicht gar nicht mehr.

Bücher von heute

Heute fand ein Garagenflohmarkt im Dorf der Bärtigen statt. Es ist viel größer als mein Dorf. Bei uns gibt es keine Männer im Alter von etwa vierzig, die lange Bärte tragen, Bären von Männern, die im Garten und Landschaftsbau tätig sind und Familien mit Kindern haben, die entweder Motorrad fahren oder Wacken-Fans sind oder selbst in einer Heavy-metal-Band spielen. So sehen sie aus, ich habe nicht gefragt. In jenem Dorf gibt es sie, freundlich, und es ist auch ein wunderschönes Dorf. Eichhörnchen rannten über die Straße, überhaupt nicht scheu.

Und es gibt da auch alte Damen, die lesen. Junge Damen auch, aber die lesen wohl erotische oder romantische Geschichten. Auch Vampir-stories sind in bei den Gothic-Ladies, für die es hier auch jährliche Festivals gibt, in denen man sich seltsam kostümiert. Schwarze Szene heißt das. Das entnehme ich der Zeitung.

Es ist ein wenig der Gegenentwurf zur Idylle mit den Blumenkübeln, aber es ist auch ein Massenevent. Man könnte natürlich auch zur Mittelalterszene gehören.

Das Schöne ist, man kann mit Jedem reden.

Pferdesachen, Hundebetten, Taschen aus Marrakesch. Mit Elefanten bestickte Seidenkissen, Holzenten, Festkleider. Kindersitze, Waffeln, Steineketten, ein Gummikanu mit Paddeln. Holzdrachen aus China. Schlittschuhe, Langspielplatten von Donovan, Kuhhörner, – das ist ja richtig gut, um mein Gedächtnis zu üben. Und am besten danach alles wieder zu vergessen.

Dorfflohmarkt

Das war super. Ich verkaufte selbst, und kam zu nichts anderem. Nette Leute, tolles Wetter.

Schönster Hof in bester Lage.

Noch ein Bild vom Sonnenaufgang. Ich „machte“ ein paar Blüten-Essenzen, die nun Sonnenuntergang-Vollmond-und Sonnenaufgangsenergie gespeichert haben. Ich, neue Latzhose und rote Stiefelchen aus Ziegenleder. Von der Freundin.

MAI

Das Feuer war groß, es sang, es formte Drachen und Dreizack, lebte auf und sank wieder zusammen. Nicht einmal an dem ganzen Abend dachte ich an Walpurgisnacht. Es war ein friedlicher Abend, und der Mond ging auf hinter uns. Dann kamen zwei Mähmaschinen größeren Ausmaßes angerast und mähten mitten in der Nacht die angrenzende Wiese.

Wir hatten Nudelsalat und Musik aus dem Baustellenradio.

Das Fest

Das Fest der weißen Göttin, der Birken und Weissdorne, der Schlehen und Flieder, des Kirschlorbeer und der Kirschbäume-morgen gibt es das Maifeuer. Dann gibt es dazu den Vollmond.

Wo die Hühner wohnen.

Am Klev mit Blick auf die Marsch

Wo die Geister wohnen,

bewegte Schatten. Das werden wir morgen auch in den tanzenden Flammen sehen. Frieden ist wieder eingekehrt. Ein explosiver April liegt hinter uns.

Ich höre noch interessante Aspekte der Homöopathie, über Edelsteine und Märchen, von Edith Helene Dörre. Von Reeta Pohjonen aus Finnland. Eine solche Fülle überall. Ich bin froh.

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