Farben im September (21)

Eine challenge von AMORAK

Alles so schön bunt hier- auf der Messe „Weite Horizonte“ in Eckernförde sammelte ich einiges von den Bergen von Material, das die Aussteller dort präsentieren. Auch gab es einen Bücherflohmarkt der spirituellen Inhalte. Das findet man hier in unserem Landesteil nur spärlich.

Doch die Bandbreite der Inhalte ist schon reichlich. Im Grunde hat ja jeder von uns seinen eigenen Zugang, zum Göttlichen, zur Erde, zu einem Werkzeug und einer Methode, mit etwas Hilfe. Und wirklich, mir gefielen die farbigen Kartensets, Energiebilder, Energiekleidung, Klangschalen und Gesänge. Es gab sogar ein Paar, das free hugs anbot- Umarmungen. Das wäre mir energetisch vielleicht zu wahllos und ich weiß nicht recht, – ich finde es so schon schwierig, mich von so einem Tag des Bombardements zu erholen. Da muss ich erst mal in die Natur.

Was im übrigen mein allerbester Zugang ist, channeln eingeschlossen.

Buch: Die vier Toten von Tibet

Eliot Pattison, Aufbau Verlag, 2020

Noch einmal Eliot Pattison, diesmal habe ich den neuesten Band der Krimireihe gelesen, die so viel mehr ist als Krimi. Mit China und Tibet treffen zwei total gegensätzliche Extreme aufeinander, wie er meisterhaft darzustellen versteht. Ich lerne, dass der Autor ein Anwalt ist.

Nun passieren im Buch wundersame Dinge, wie man sie sich wünschen würde im Angesicht der Ohnmacht gegenüber totalitären Systemen. Und wer weiß. Tibeter jedenfalls sind fähig, daran zu glauben. Ich bin wieder tief beeindruckt .

Zwar auf englisch, doch bietet die webseite des Autors einiges an Hintergrund und das tun die Romane übrigens auch- ich habe hier viel gelernt, was ich im buddhistischen Kontext nicht unbedingt erfahren habe, so wie er im Westen oft gelebt wird.

Es geht hier um Menschlichkeit. Es geht überhaupt bei allem um Menschlichkeit. Und der Titel des Buches, die vier Toten- nun. Es sind ja so viel mehr als Vier.

Buch: Steine am Strand

Das Buch ist von einem alten Freund gemacht, der schon sein ganzes Leben lang an der Ostsee Steine sammelt , Führungen gibt und immer noch begeistert ist und dieses weitergibt.

Meine Auswahl von gestern: fast alles Feuerstein. Ein Porphyr noch. Die Varianten von Feuerstein begeistern mich endlos. Und Manchmal ist noch eine Seeigelabdruck oder andere Fossile drinnen, oder die Kristallisierung davon.

Leider, ja leider, sind die tollsten viel zu groß und viel zu schwer. Doch die sollen ja auch da bleiben. Dafür gibt es Fotos, und ich machte vor langen Jahren auch schon eine Ausstellung damit, wo der Verein geo step by step aus Kiel die geologischen Beschreibungen dazufügte.

Ach, und mir fehlen sie so hier an der Nordsee, wo das platte Watt so endlos weit…

Heute Abend in Garding gibt es Musik auf platt.

Mini-Urlaub

Mit Freunden einen Tag an der Eckernförder Bucht verbracht – auf jeden Fall ist das ein Urlaub von Zuhause. Auch Besuch zu haben ist sehr schön. Finden die Katzen auch, sie dürfen bei denen im Bett schlafen. Mehr Herrchen ist besser als nur ein Frauchen.

Also Eckernförde- ich wohnte da früher, daher kenne ich es. Das dachte ich. Ich war wohl zu selten da, denn die Veränderungen haben mich überrascht. Mal abgesehen von der Riesenbaustelle am Hafen, die der Sanierung dient, liegen da plötzlich Yachten statt Fischerboote…Auch die neuen Häuser entlang der Hafenkante- Eigentumswohnungen, gesichtslos…Dahinter gibt es noch die gepflasterten Gässchen mit Rosen vor den kleinen Häuschen. Diese als Ferienwohnungen natürlich auch zum Teil. Das ist der Gang der Dinge, von einem vernachlässigten Fischerhafen ins Blickfeld reicher Hamburger.

Aber immer noch schön ist die Ostsee mit den Bergen von Algen am Ufer, grün wogt es im seichten Wasser und am liebsten sind mir die steinigen Strände mit ihren Schätzen vielfarbiger Feuersteine.

Es war absolut windstill, am Himmel kleine Wölkchen und der wilde Strand, mein Geheimtipp, war fast menschenleer. Nicht mal Hunde. Nicht mal Surfer. Weit ab vom Kurstrand mit den vielen Touristen, verraten werde ich hier nichts. Aber toll am Hafen ist immer noch der große Biomarkt, in dem man Mittagstisch bekommen kann und Backwaren. Nicht ein einziges bekanntes Gesicht sah ich- das war mal anders. Und weiter draußen lagen sie dann, die alten Segelschiffe mit zwei oder drei Masten, tolle alte Holzschiffe mit Gesicht und Geschichte.

Auf der Rückfahrt, stilecht im alten VW-Bus, hielten wir dann noch an einer Tanke, um Eis zu essen. Die Preise waren echt Urlaub. Wie es sich gehört. Eine Seniorenkaffeefahrt…ich schleppte allerdings etwa zwei Kilo Steine mit. Für mich sind die Steine so wie Freunde. Verlässlich, mit Kristallen im Innern wenn man zu sehen versteht. Mit vielerlei Farben und Facetten.

Der Rote Teppich

Ja, so heißt es: der rote Teppich wird ausgerollt, wenn jemand offiziell und ganz ehrenhaft empfangen wird, meist sind es VIPS, Stars, Politiker, die zu Recht oder zu Unrecht auf dem roten Teppich schreiten dürfen.

Hier hat nun -zufällig- jemand rote Teppiche entdeckt, ausgerollt, und ich durfte darauf wandeln, ebenso der Hund und die Unsichtbaren, also jene Wesenheiten, für die sich hier und jetzt die Portale öffnen, und die wir willkommen heißen. Der Teppichfinder weiß nichts davon, und doch….

Portale sind so eine Sache, bei der nicht jeder wohnen kann. Das sind energetische Wurmlöcher, blödes Wort eigentlich, aber bekannt aus dem Film…Natürlich soll da nicht jeder durchkommen. Dafür gibt es Wächter, Hüter und Leute, die Energien umwandeln, wissentlich ist sicher besser, aber hochsensible Menschen, die auf Energien reagieren, könnten es vielleicht nicht aushalten. Ich habe da schon so einiges erlebt. Ich bin dankbar und froh, dass ich jetzt wieder hingehen kann.

Zumal es sowohl in die untere Welt als auch in die obere Welt geht. Da begegnen sich also Welten. Das habe ich mir so gedacht. Der rote Teppich ist jedenfalls eine gute Idee.

Seien also die Sidhe, die Sonnenalben und Meister willkommen. Ich bin gespannt auf neue Zeiten.

Herold

Das Wort hat mich angesprochen, Herold, ein Herold zu werden. Oder eine Heroldin. Es erinnert fast an Held und Heldin. Nun, worum geht es? Es geht darum, über den Weg der Geomantie Energien und Wesenheiten wahrzunehmen und ihre Existenz zu bekunden.

Noch immer ist das eine meist nicht ernstgenommene Nische.

https://youtu.be/gPgNGfUrXzo?feature=shared

Der link zur Geomantie-Schule von Stefan Brönnle.

Obwohl sich so viele Leute schon mit alternativen Wegen beschäftigen, so doch sehr oft im Rahmen ihrer Gesundheit. Es gibt hier aber ein viel größeres Gesamtbild.

Es gibt dort die Ankündigung eines Portals, na gut, das hört man eher häufig, vor allem im Zusammenhang mit bestimmten Tagen. Nicht immer stimmt das.

Im Zusammenhang mit dem derzeitigen Licht – man siehe die videos- scheint mir das richtig, auf die Lichtelfen, Lichtalben, Sonnenspirits zu achten und eine gute Anleitung erhalten wir hier von einem erfahrenen Geomanten.

In schamanischen Reisen durchschreiten wir immer ein Portal, machen es durch Visualisierung sichtbar im Innen. Nun ist es Zeit für das Außen. Ich nehme das Angebot wahr, teilzunehmen.

Einmal ans Watt

Ich entdecke so gern Strukturen. Manche Schätze fand ich am Deich, bei Westerhever auf Eiderstedt.

Das Wasser ist immer weg, wenn ich komme. Und watttaugliche Schuhe hatte ich nicht, daher blieb ich am Rand.

Fast windstill und ohne Regen, Leute sind da auch nicht viele in Richtung Osterhever. Da sind die Schafe auf dem Deich und kacken alles voll. Und hinter dem Deich…hunderte Nonnengänse.

Farben von Flechten, auf Schlacken zur Deichbefestigung. Sand , an manchen Stellen auch dunkel.Wo sich hier Bernstein verbirgt, habe ich noch nicht rausgefunden. Soll aber, sagt der alte Herr vom Flohmarkt, der eine große Kiste voll davon hat.

Und Meeresblumen…das sind die Schätze, die ich mitnahm.

Blasentang, Mövenfedern, aber die unzählbaren Muscheln liess ich da….

Ein Glück, dass der Regen Pause machte, auch gestern abend zum Osterfeuer.

Und dann ist noch der Papst gestorben heute früh.

Die Saison beginnt

Das Steinzeitdorf ist wieder geöffnet, die Mitarbeiter wieder da und ich habe eine erste Besuchsrunde gedreht. Hundert Kinder kamen mir schon im Eingang des Museums entgegen, sie hatten mit ihren Lehrern vier Tage lang als Projekt Modelle gebaut und dann zum Abschluss die Präsentation gemacht.

Eine Ausstellung drinnen über Großsteingräber gab es schon über den Winter zu sehen. Dieses Neandertalerlager als Diorama von Wiebe gestaltet ist wirklich ein Kunstwerk, so plastisch ist die Wirkung, dass es im Foto mit dem Wald zu einem Bild verschmilzt. Das Licht ist ohnehin ein Traum derzeit, so viel Helligkeit!

https://steinzeitpark-dithmarschen.de/

Es ist ein bisschen wie auf der Insel. Eine Insel im Strom der Zeit.

Siebenstern

Ich sah ein interessantes video, in dem es um die geomantische Anordnung von Bienenstöcken in einem siebenzackigen Sternformat ging.https://youtu.be/QOZ0i0eVBX4?feature=shared

Noch nie hatte ich davon gehört und dies wird wohl nur von Demeter-Imkern betrieben. Es gibt sogar eine Liste der Anwender und wo man den besonderen Honig kaufen kann, der dadurch entsteht. Es entsteht eine Harmonie, offenbar. Obwohl doch die Form der Bienen die sechseckige Wabe ist. Irgendwie sind das alles Geheimnisse, die so verborgen und im Kleinen leben, während im Großen vor allem Disharmonie in die Welt gebracht wird.

Jedenfalls hatte ich Lust, einen Siebenstern zu konstruieren im Garten, auch ganz ohne Bienen. Er ist rechtsdrehend, etwas dass ich mit dem Pendel feststellen kann. Auch der kleine Steinkreis ist rechtsdrehend. Hingegen sind der Brunnen und der Zierbrunnen als Wasserheiligtum beide linksdrehend, was für mich stimmig ist, sie führen in die Tiefe. Ich fürchte, dass ich von sehr vielen geomantischen Messungen überhaupt keine Ahnung habe, sondern meist nach Gefühl und Freude handle. Das kann auch falsch sein, wenn das Gefühl nicht ausgebildet ist. Ich behaupte aber, das übt sich.

Hier mal der Heider Marktplatz am Samstags Wochenmarkt. Und was man da mit den Bäumen macht….

Tatsächlich scheint der Entwurf von Vier-oder Achtecken einfacher zu sein…Warum die Bäume so wachsen sollen, erschließt sich mir nicht,. Es ist ein riesiger Platz mit unendlich viel Platz und so gut wie gar keinem Schatten, was wir in zwei Wochen beim ersten Flohmarkt des Jahres wieder spüren werden. Sofern denn dann noch die Sonne scheint. Wenn sie scheint, dann sehr!

Überhaupt kam ich auf die Bienenstöcke durch den Bienenkongress von Christel Ströbel, und weil ich eine Bienengiftsalbe geschenkt bekam, die gut für die Gelenke sein soll. Alles Wunderwerk.

Licht

Dunkel und Licht gleichermaßen: plötzlich sah ich es in den Fotos, die ich lange nicht betrachtete. Das macht den Zauber eines solchen Ortes aus, und zwar vom tiefsten Schwarz zum hellsten Licht, vor dem man die Augen schließen muss. Die vollständige Welt der Schattierungen, sowie das überwiegende Fehlen künstlicher Strukturen, die Mächtigkeit von Natur. Sicher schafft der Mensch sich kleine Räume, damit er sich sicher fühlen kann, soweit es geht. Je länger er mit mächtiger Natur lebt, umso besser gelingt es. Ich glaube, man erkennt sie an, ihre Zerstörungskraft ist offensichtlich. Der Tod ist auch Begleiter auf manchen Urlaubsorten, wo nicht damit Vertraute sich überschätzen und auf unbekannten Wegen straucheln, oder in die Tiefe gezogen werden. Einige Jahreszeiten müssen schon erlebt werden, um das Unberechenbare zu begreifen.

Ich muss sagen, ich schaute zu Jahresbeginn nach Kalendern dieses Ortes, – doch keiner kommt an meine eigenen Fotos heran, die schon 15 Jahre alt sind. Man muss tagtäglich damit aufwachen, in den Bergen, mit dem Licht, welches hundertmal am Tage wechselt, und dann muss man Zeit haben, beobachten, statt Strecken abzuwandern und abzuhaken die üblichen Touristenspots.

Fotos auf http://beingalive.jimdofree.com

Etliche Pcs gingen an mir vorbei seit jener handylosen Zeit, und ich weiß nicht mehr, wo die Bilder noch gespeichert sind, außer in meinem Inneren. Auch dort haben sich Licht und Dunkel seither in Frieden gefunden. Verzehrende Feuer sind seitdem passiert, Asche trübte mein Herz. Und wie Phoenix erstand es wieder .

Eine Reise an jenen Kraftort , die Insel La Gomera, wird übrigens im April hier https://www.impulseseminare.de/ ausgerichtet, da nicht auf der Seite angegeben, muss man danach fragen.

Ich machte diese Reise 2008 und dann war um mich geschehen- ich blieb länger als gedacht.

Sagen wir mal, bis heute reicht die Wirkung allemal, ohne dass ich körperlich dort anwesend bin. Es hat viele Gründe und die Fähigkeit zu Bindung, die mich nun anderswo hält. Doch im Innern ist es stark, das Feuer und die Schatten.

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