Tausend Sonnen, Tausend Gedanken

Tatsächlich bin ich noch in Gedanken versunken, um die Botschaften herauszufinden, die etwas bedeuten und die vielen Eindrücke zu sortieren. Dabei war ich NUR in Eckernförde zu einer Messe, die sich nannte “ Weite Horizonte“, wellness, Gesundheit und Spiritualität. Es war voll. Vor allem mit Ausstellern. Das Gebäude ist eine besondere ökologische Konstruktion, das TÖZ hat einen überglasten Innenhof, in dem Palmen und Bananenbäume wachsen. Dennoch hat es diese Atmosphäre einer in sich geschlossenen Blase, und so war es auch mit dieser Spiritualität. Es gab vieles was mich nicht interessiert, doch einige Menschen, die ich schon kannte, sind mir wert, sie zu sehen.

Da war Hans Hansen, mein alter Geomantielehrer, Uli der immer fröhliche Organisator, Dörte und dann die Kristallmenschen, die ebenfalls strahlend und fröhlich ihre Frau standen, um die Botschaften von Sabine Wolf in die Welt zu bringen. Die Sonne durchflutete die Halle. Alle zwei Meter wurde ich angelächelt und in ein Gespräch gezogen, es gab schöne Kleider, Düfte und Karten aller Art. Neue Heilmethoden, deren Namen ich mir nicht merken muss. Doch, ernsthafte überzeugte Menschen, die daran arbeiten, ihre Vision unter die Leute zu bringen, um Gutes zu tun. https://www.weite-horizonte.de/

Und natürlich viel zu viel für mich. Zwischendurch fuhr ich noch mit meinem Begleiter zum Strand hinunter, und da war es noch voller! 23 Grad und Sonntag- normalerweise meide ich die Stadt dann ja auch, ich kenne sie zu allen Zeiten weil ich hier lebte, und mag sie auch eher ohne Touristen.

Nun ja, was ist die Essenz? Akzeptanz, Liebe, Dankbarkeit.

Es gab einen gut gemachten Vortrag von einem anderen Geomanten, Frank Hubert Rahdes, ebenfalls in Angeln ansässig, ein Lehrer der Wahrnehmung mit absoluter Wahrhaftigkeit. Wir sind Viele, die an unserer Vision arbeiten, und diese Arbeit ist nicht immer lächeln und Sonne.

Die meisten Heiler müssen durch schwere Zeiten gehen, um zu heilen. Mir fiel wieder ein altes Buch in die Hände, Castaneda: Die Kunst des Pirschens. Da wird ein solcher Weg beschrieben. Der ist nicht rational begreifbar. Und dann hat man schon ein Problem hierzulande. Wie reden wir zu Leuten, die solche Erfahrungen nicht hatten?

Diese Beiden machen das gut, finde ich, aber ihr Weg ist nicht einer, den Viele gehen. Sie waren diesen Sommer in Deutschland, um Kraftorte aufzusuchen, und dort Zeremonien durchzuführen, nach Art der alten Maya, die sie auch mitbrachten aus ihrer Wahlheimat in Guatemala. Sehr beeindruckend und ehrlich. Da muss jemand mit einem Blick von Außen kommen , um zu sehen.

Ein andere Beispiel dafür, wie wichtig diese Ahnenarbeit und Schattenarbeit ist, und dass sie jetzt richtig in Fahrt kommt. Hier geht es um die Gefallenen der Kriege, und es ist nicht so, dass Geomanten und Hellsichtige erst seit heute damit zu tun haben. Aber heute haben alle damit zu tun, denn wir haben sie in unseren Familien. Und es gilt sie zu würdigen und zu befreien, die Seelen.

Ich träume davon immer mal wieder, dann weiß ich, dass ich jemandem helfen kann, auf seinen Weg zu gehen, weil er sich gezeigt hat. Dass das überwältigen würde, wenn es mit hunderten geschieht, kann ich mir vorstellen. An manchen Orten ist es aber so. Ich hatte schon eine dunkle Zeit an einem Ort, wo es um die Zwangsarbeiter aus dem Krieg ging, und ich hatte eine Resonanz dazu und wirkte.

Da reden wir nicht mal von den aktuellen Kriegen, in denen das alles fortgesetzt wieder geschieht und einfach weh tut, der Erde und der Menschheit. Den Nachkommen, dem Land, und nicht vorstellbar ist, warum es nicht anders gelöst werden kann. Nun, Dazu habe ich auch noch einen link….https://wordpress.com/read/feeds/157791906/posts/5393036482 . Wobei ich nicht wirklich ein Interview von Tucker Carlsson ansehen möchte, aber anscheinend reden ja die wichtigen Leute mit ihm.

Wir beobachten, erfahren Botschaften aus allerlei Quellen und zwischen den Zeilen, und dabei bin ich immer mit der Erde verbunden, mit der Sonne, als unsere Lebensquellen, unsere wichtigsten Ratgeber, in dieser verwirrenden Zeit mit all den falschen Ansagen und Aussagen.

Da gehe zu zu einem Baum und ans Meer, und du brauchst all diese vielen Menschen nicht dafür. Lerne zu lauschen. Dies wird leichter als dem Gedankengewusel der Menschen zu folgen, dass nicht immer führt. Oder Wohin? führt.

Kunst auf dem Land

Am Wochenende gab es viel zu bestaunen, Flohmarkt ist ja immer irgendwo und diesmal erstand ich einen Mittelalterumhang für den Freund. Die für Männer sind nämlich nicht ganz lang, und er hat eine Zipfelmütze weil für Elfen gedacht. Es findet in der Stadt Heide regelmäßig ein großes Mittelalterevent statt, dieses Jahr waren wir nur zu Besuch in der Arche Warder, wo Freunde lagerten, und er hatte nichts richtiges anzuziehen.

Dann gibt es in diesen Wochen den jährlichen Kunstgriff, bei dem Künstler der Region Ausstellungen machen und einiges andere mehr.

http://KUNSTGRIFF 30/2024: Skulpturengarten in Hägen 14. September 2024 – 14:00 – 19:00 Uhr Veranstaltungsort: Atelier Elke Schadwell, 25779 Hägen, Dorfstraße 9 Veranstalterin: Atelier Elke Schadwell, Dorfstraße 9, 25779 Süderheistedt-Hägen, Telefon: 04836/1231, Mobil: 0152-02792195, E-Mail: Schadwell@web.de, Internet: www.elke-schadwell.com

Diese schöne Ausstellung von Elke Schadwell habe ich besucht und bin sehr begeistert. Ich kannte Elkes Atelier schon, es befindet sich zwei Dörfer weiter. Der Garten ist wie eine große Parkanlage, mitten in einem Dorf mit Kuhställen und Biogasanlagen, ist ja klar, dass diese Leute aus der Stadt zuzogen. Und in diesem Garten wiederum die kleinen wundersüssen Figuren, die sich wie Naturwesen einfügen und ganz sicher sind diese ebenfalls entzückt von dem Raum, der ihnen hier gegeben wird.

Wir aus der Stadt haben einen anderen Blick für die Umgebung als die Menschen, die hier aufwachsen. Mit der Zeit versteht man das auch, denn sie sorgen für Ernährung und müssen unglaublich vieles im Blick haben. Manchmal ist auch jemand dabei, der hellsichtig ist, und die Naturwesen erkennen kann, wie mein früherer Geomantielehrer Hans Hansen aus Nieby an der Geltinger Bucht, der 40 Jahre lang Biobauer war, bis er sich mit über 60 entschloss, sein Wissen weiterzugeben und Geomantie zu unterrichten.

Wenn Städter zuziehen, machen sie erstmal alles falsch. Die Jahreszeiten kennen, die einzelnen Elemente, und sich langsam eintunen, das braucht Zeit.

Ob diese Künstlerin an die Naturwesen wirklich glaubt, weiß ich nicht, aber – sie werden sichtbar in ihrer tiefgründigen Arbeit.

Die Lesung von Heiner Egge im Atelier war gut besucht und wurde von der Trommelgruppe im Garten eingerahmt. Aus „49 Geschichten“ las er vor .

Aufrecht oder Aufrichtig

So würde ich den Titel des road-movie “ Upright “ übersetzen, den ich im zdf in der mediathek anschaute. Denn darum geht es irgendwie, auch nach einem schweren Schlag und Verlust wieder aufrecht zu gehen. Und ehrlich hinzuschauen. Zwei völlig unterschiedliche Menschen haben mehr gemeinsam als sie denken, und sie sind unterwegs von Sydney nach Perth, auf einer langen Straße, an der unterwegs praktisch NICHTS ist außer australischer Busch. Dieses Nichts ist allerdings recht sperrig.

Dieser Fim hat mich sehr interessiert, weil ich selbst einmal in meiner naiven Jugend diese Strecke getrampt bin und dort unvergessliche Begegnungen hatte. Zum Glück nicht so krass wie in diesem Film, aber fast. Hier passieren eine Menge absurder und chaotischer Dinge, die man vielleicht in unserem geordneten kleinen Land nicht für möglich hält. Und die Wüste, die Stille, die roten Sonnenuntergänge. Dafür gucke ich jeden australischen Film.

https://www.zdf.de/one/upright/page-video-ard-tag-1-102.html

Ja, leider schaffe ich es mal wieder nicht, das video direkt anzuhängen.

Wenn man genau hinguckt auf seinen Fahrten, ist das Leben ein road-movie und ich muss sagen, wann immer ich Dieselabgase rieche, was hier auf dem Land durchaus vorkommt, denn die Traktoren düsen zu Zeiten durchs Dorf, dann denke ich an Busfahrten und Busbahnhöfe in Asien, Busse ohne Fenster auf nepalesischen oder philippinischen Bergstraßen , Schotterstraßen mit abenteuerlichen Abgründen und bin froh, dass ich das alles erleben durfte. Wobei das währenddessen unendlichen Stress bedeutete. Wer hätte damals gedacht, dass ich so alt werde und gern daran zurückdenke. Gerüche sind starke Erinnerer und besonders in warmer Luft wehen sie weiter. Hier rieche ich auch oft das Meer von Westen und jetzt rieche ich wieder Holzfeuer, ein ganz starker Lieblingsduft…auch ich zünde abends schon den Ofen an. Es ist ja womöglich so, dass all das verboten werden soll, die Welt ist dann eine andere als die meines erinnerten Lebens.

Zu den Übersetzungen: wörtlich sind sie nicht zu nehmen, daher finde ich gut, wenn der englische Titel gelassen wird. In meiner Spanisch-Übersetzung (siehe vorher) muss ich feststellen, dass vieles nicht wörtlich geht, weil die Sprichworte und Bilder eines jeden Volkes ganz andere sind! Sehr spannend, denn das Denken geht andersherum. So ein Übersetzer ist wahrhaft ein Wortkünstler ersten Ranges!

Mitteilen

Es geht um Geomantie. Bei Caroline Wünsche heißt es Geomediation und das passt vielleicht noch besser als Begriff. Das sich Mitteilen mit Bäumen und Felsen und alten Zeiten, das Lebendigwerden und Miteinander verweben.

Ich empfinde ihre Arbeit, Kraftplätze zu verbinden und uns nahe zu bringen, wertvoll und klar und authentisch. Daher hier ein link zu den videos.https://youtu.be/-JABiH1l7xQ?feature=shared

Geomadiation Foundation.

Und es muss getan werden. Manche haben diesen Ruf und die Wahrnehmung. Wie dankbar und froh ist die Welt darüber, der große Teil des Lebens, den fast nie mehr jemand anspricht.

Ich begann mit Geomantie 2006, doch vorher war ich schon immer Beobachterin, schon immer. Mir fällt auf, dass in den Medien so etwas kaum ein Thema ist, und anders als vor 15 Jahren findet man nicht mehr die videos von Geomanten in der ersten Reihe. Vielleicht sind wir aber auch einfach mehr und mehr in die Tiefe gegangen und es ist nicht unsere Aufgabe, neue Menschen zu überzeugen. Wir reden mit Bäumen und Vögeln. Und sind damit nicht allein.

Präsenz

Meiner bescheidenen Meinung nach wird es immer noch Präsenz geschrieben und nicht Präsens, was doch etwas anderes ist. Obwohl ich es in der Form bei Journalisten finde, was mich verunsichert. Die Betonung ist doch ganz anders. Wie dem auch sei, ich habe mich entschieden, Präsenz zu zeigen und muss dafür im Präsens anwesend sein. Und auch mit Geistesgegenwart. Von heute aus gesehen Futur, am nächsten Samstag, Pfingstsamstag mit Kunst auf dem Südermarktplatz in der Stadt Heide./https://heider-kultour-tage.de// von 10.30 bis 15 Uhr.

Da werden manch KünstlerInnen und auch Musikdarbietungen zu erleben sein. Aus persönlicher Seite ist das aufregend. Hätte nicht Miss Meta die Kunstmeile für uns klar gemacht, wäre ich vermutlich nicht so präsent. https://www.youtube.com/watch?v=D37TzoU8ADg

Sie hat auch die Lieder und die Idee für das musical entwickelt und seit Monaten wird geprobt für die erste Aufführung. Mein Freund macht da mit und alle anderen auch. https://missmetaart.de/

Nur ich, ich singe nicht.

Ich singe für die spirits. Auf jeden Fall musste ich hier https://beingalive.jimdofree.com/ meine webseite auf aktuell bringen, denn die ganzen Texte von mir finden sich bei wordpress.

Die ich oft schon längst vergessen habe. Daher weise ich noch einmal hin auf die kleine Geschichte: Der magische Ort, die nun eine eigene Seite auf der homepage hat und auch nicht so lang ist wie Marlans story https://beingalive.jimdofree.com/der-magische-ort/ Eines Tages in Druckform, wer weiß. Vielleicht gibt es auch noch mehr stories über andere Orte.Heute früh träumte ich, mein Tagebuch würde in einem reißenden Fluss davonschwimmen und ich rannte hinterher, damit das nur nicht von anderen gelesen werde. Ich sprang von hohen Felsen- ich war fit- und bekam es dann zu fassen!

Vergangenheit

Geplante Ausstellung auf dem Marktplatz. Zwei Meter für Bilder. Und wie präsentiere ich die Fotos, ohne dass es viel kostet. Bilderrahmen sind teuer und es lohnt sich so gut wie nie, den Aufwand zu betreiben. Meine Freundin findet es nicht schön. Na gut, ich finde auch nicht alles von den anderen schön…Wir sind eine ganze Künstlerinnenmeile. Ein bisschen nostalgisch finde ich es, denn nun sind auch diese Fotos mit meiner ersten Digitalkamera schon 14 bis 16 Jahre alt. Ist das schon historisch? In der Tat, vieles auf der Insel La Gomera, ebenso wie anderswo hat sich in dieser Zeit verändert . Die Pflanzenwelt und die Felsen aber nicht. Für mich ist ganz viel Erinnerung dabei, und noch nie wurden diese gezeigt. Ja, und die Kartons. Die sind umsonst und werden normalerweise weggeworfen, bzw. recycelt, trotz des Aufwandes sie herzustellen. Damals, also als ich auf der Insel lebte, da lebte ich mit Kartons und Koffern. Da lebte ich einfach, und man verwertete alles was ging. Auch damit hat es zu tun, mit einer Art von Kultur, die uns schäbig vorkommt. Da in der Stadt Heide ist aber auch so manches noch schäbig. Das sind die sogenannten strukturschwachen Gegenden, die aber langsam aufgewertet werden. Wir bekommen ja eine Batteriefabrik, hurra, dann wird alles teurer. Und wie überall. Eckernförde war schon nicht mehr bezahlbar. Gerade war ich wieder einmal an der Ostsee, und ich hatte fast vergessen, wie es dort so anders ist.

Ich liebe das Einfache, auch wenn es eben nicht „schön“ ist. Leider mache ich die meisten Bilder nun mit dem handy, dabei geht etwas verloren. Bilder aber sind immer Vergangenheit….der Moment- verloren.

Buch: Das letzte Bild

Roman von Anja Jonuleit, dtv

Ein so spannendes Buch wie ein Krimi, und doch eine berührende Aufarbeitungsgeschichte von Generationen. Von Deutschland bis nach Norwegen hinein. Irgendwann war dieses Buch auch ein Spiegelbestseller, wie viele, die ich in der Bücherhütte finde. Und ja, so ein Thema geht auch alle an und ist gesellschaftlich relevant, nicht nur während ein Buch aktuell ist. Doch ist es ja ein Wahnsinn, wie viele Neuerscheinungen es jährlich gibt, gerade wieder zur Buchmesse.

Und wie viele Bücher wohl nicht gedruckt werden! „Das letzte Buch“ wäre auch ein toller Titel, und das wird es hoffentlich nie geben! Gespannt bin ich noch auf “ Das Buch, in dem die Welt verschwand“, von Wolfram Fleischhauer. „Die Bücherdiebin“ habe ich schon einmal erwähnt. Viele Bücherschreiber empfinden das Buch an sich als eine Welt, über die sich Geschichten um Geschichten spinnen lassen.

„Mogador“ von Martin Mosebach fand ich noch, ein geniales Innenbild , welches in die Lebenswelt von Marokko versetzt die Fremdheit der Welten quasi seziert…sprachlich genial. So hat meine Dorfgemeinschaft mich mit Worten versorgt über die Feiertage. Dazu hatten wir ein wunderschönes Osterfeuer, da wurde ein wenig gesungen und man sah sich endlich wieder nach dem Winter. Und zu guter Letzt der Einstandsspaziergang im Steinzeitpark, in dem die Museumspädagogen seit gestern wieder im Einsatz sind. https://steinzeitpark-dithmarschen.de/veranstaltungen/ Neu dazu gekommen ist die Rolle des Schamanen, von einem klugen Medizinhistoriker ausgeführt, der uns wirklich in den Bann zog. Und neu dazu gekommen ist das Cafe mit dem guten Kuchen.

Das letzte Bild wird es hoffentlich auch nie geben, und wie im erstgenannten Buch ist eine alte Kamera mit einem nie entwickelten Film manchmal das, was alles erklärt….für mich sind es die stetig geführten „Fototagebücher“, die sich zwar in seltsam benannten Ordnern verstecken und vergessen werden, aber eines Tages -hoffentlich- ein Bild unserer Tage zeichnen, für wer weiß welche späteren Historiker.

PS.: Das letzte Buch gibt es tatsächlich schon. Und zwar mehrfach!

Aufräumen

Gestern habe ich einen Aufräum-Ratgeber durchgeblättert. Magic Cleaning von Marie Kondo. Nun ja, sie ist Japanerin und sie hat vermutlich auch eine Zwangsneurose. Sie machte einen Beruf daraus. Doch ich erinnere mich sehr gut, in Japan geht man achtsam mit den Dingen um, und es ist üblich, schöne Dinge sparsam und kostbar zu verwenden. Mein Traum. Ich folgte ihrem Rat nicht, mit der Kleidung zu beginnen…aber ich sortierte drei Kisten Bücher aus. Wie komme ich zu 200 Büchern? Ich bin zu lange nicht mehr umgezogen. Dabei gebe ich die meisten eh schon weiter, in die Tauschhütten, zu Freunden. Leider gehe ich auch gern auf Flohmärkte, aber nicht zum Verkaufen. In Japan trägt man keine gebrauchte Kleidung, das hat mit dem Glauben zu tun, den Ehren der Verstorbenen. Darum ist die Ratgeberin so besessen vom Wegwerfen. Wenn man Platz hat, also solange man Platz hat, findet sich für all das erst mal eine Ecke. Das ist der Fehler. Und gebrauchte Kleidung ist so billig, dass sogar ich mir viel davon leisten kann.

Ich kenne ein paar echte messies, viel schlimmer als ich. Aber den Sammeltrieb habe ich auch. Wie meine Eltern. Besondere Steine, besondere Hölzer, Kristalle, Pyramiden, Kartendecks, eigentlich ist die ganze Wohnung ein Altar. Aber man verstopft sein Leben…mit Erinnerungen. Das Interessante ist, dass mein Gedächnis nicht besser wird, ganz im Gegenteil. Es ist gar nicht mehr so wichtig, mich an alles zu erinnern. Es war nämlich zu viel.

Und ja, bei Dingen wie Schmuck und anderen, da ist schon Energie der Vorbesitzer drin, auch in den Häusern selbst, das ist ja eine der Aufgaben von Geomanten, die unschönen Seelenabdrücke und ähnliches abzulösen. Im feng shui-die chinesische Geomantie – ist auch für alles eine bestimmte Himmelsrichtung vorgesehen und nach Elementen sortiert. Es ist kompliziert, finde ich. Aber die Grundidee habe ich im Seminar von Sabine Wolf- Die dritte Haut- gelernt.

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