Musikerfreunde

Mein ganzes Leben lang hatte ich solche Musikerfreunde. Ich selbst kann gar nichts außer begeistert darüber sein, dass Menschen so etwas zustandebringen. Ich kann also hören, und zwar ganz fein. Ich bin auch stolz auf meine Freunde, im video ist ein Ausschnitt zu sehen von dem musical, das von Meta geschrieben wurde und derzeit geprobt wird. Ein bisschen wird auf den Heider KulTourtagen https://heider-kultour-tage.de/aufgeführt. Und besonders daran ist eigentlich, dass sich diese ganze Gruppe von Menschen in den letzten Jahren erst zusammengefunden hat und auf einen eigenen Weg gemacht hat. Dass wir , ausgerechnet wir, nun in der Öffentlichkeit sein dürfen- niemand kommt auf die Idee, dass es mal anders war. Doch die Lieder selbst, sie kommen schon ein wenig melancholisch herüber, und in der Geschichte geht es ja auch um ein Ausgegrenztsein vom Kern der Gesellschaft, um die Aufteilung in innere und äußere Ringe. Und die Überwindung der Trennung natürlich. Mit viel Hintergrundphilosophie.

Das ist ein krasser Gegensatz zu den Liedern, die mir meine Musikerfreunde von La Gomera senden. Von dort gibt es Aufnahmen von selbst gesungenen Mantras, mit liebevollen Texten, und im Hintergrund die lauten Schreie der über die Köpfe segelnden Sturmtaucher. Sofort erscheint bei mir innerlich das Bild, nein das Gefühl des playa del ingles, mit einem kleinen Kreis der Sängerinnen im Sand, und ich erkenne ihre Stimmen, die Gitarre, die Hang. Da ist für immer ein Teil von mir bei ihnen. Und auch hier überschneiden sich die Kreise…und ich bin in der Mitte. Ich bin zwischen den Kreisen von Lebendigkeit , die mich nähren und erinnern, und es fühlt sich gut an.

Der magische Ort 1

Sie nannten es den magischen Ort.
Tatsächlich brachte die Eigenart des Ortes, möglicherweise eine Art von Magnetismus in den Bergen , verborgene Kristalle oder was immer diesen Zustand hervorrief, eine Form des Vergessens mit sich. Man vergaß den Rest der Welt, obwohl er hier täglich aufs Neue in Gestalt der ankommenden und abreisenden Personen anwesend war. Dies erschien mit der Zeit ebenso wie die Wellen der Gezeiten, die auch manchmal größer und wilder waren, dann wieder freundlich. Wer blieb, wurde zu einem Bestandteil des Ganzen. Und das waren dann eben sie, die mithilfe des magischen Ortes ebenfalls geheimnisumwittert erschienen. Wer sie einmal gewesen waren, interessierte nicht mehr.

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Schutzheilige

Von meiner diesjährigen Reise an denselben aber nicht immer gleichen Ort, La Gomera die kanarische Insel, brachte ich mir überraschend eine Schutzheilige mit. In Form einer Plastikfigur, steht sie mit ihrem Strahlenkranz um den Kopf in einem mit Rosen gefüllten Boot. Ich bin überhaupt nicht katholisch, doch die gelebte Religiosität der ansässigen Menschen hat mich berührt. Das Fest der heiligen Carmen, Maria vom Berge Karmel, Schutzheilige der Fischer und Seefahrer, hat sich natürlich durch diese auch weit verbreitet. Für mich ist sie eine der großen Mütter, eine sehr archaische Art und Weise, die Erde und das Meer zu verehren und mit ihnen in Verbindung zu treten.

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Dice que te vas

Ja, ich sage es: Ich werde ein paar Tage dort sein….vier Jahre ist es schon wieder her! Zu lange. Aber damals dachte ich, es wäre womöglich nie wieder möglich, so zu reisen. Trotzdem, ich werde älter und es ist auch nicht mehr so wie früher. Nichts. Alle älter!

Gara

Gara hiess eine meiner Katzen, und sie ist gestern in die ewigen Jagdgründe gegangen.

Und über Gara muss ich unbedingt schreiben, denn sie war so eine besondere Katze. Geboren wurde sie auf der Insel La Gomera, auf dem Sofa von Hawk in La Viscaina, mit 4 Geschwistern, die nun auch alle schon tot sind.

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Die Spannung steigt

Angesichts unterschiedlicher Orte betrachte ich so eine Art Zeitspanne. Manche reden von Zeitlinien, und ja die gibt es. Doch die kann man wechseln, zusammenlegen, es ist persönlich für den Einzelnen. Was aber – ich forsche hier eigentlich so ganz ins Blaue, eher mich von den beherrschenden Esoterik-ansichten zu befreien – denn die sind auch von gestern. Von vorgestern. Allerdings, damit meine ich nicht die Schamanen. Die bleiben nämlich up to date, machen stetig ihre Befragungen und Prophezeiungen. Die sind auch nicht immer für die ganze Welt.

Da ich mich mit einigen Orten, die für mich Kraftorte waren, vor 15 oder vor 10 Jahren, wo ich lernte und intensive Erfahrungen hatte, sehr verbunden fühle, auch in Kontakt bin, und jetzt an einem Ort lebe, der mit richtig viel Schwere überhaupt nicht „mein Ding“ war, und nun erkenne ich plötzlich, dass das in der Zukunft ganz anders sein mag.

Orte haben besondere Eigenarten, immer, was auch mit dem vorherrschenden Element wie Wasser, Wind etc. zusammenhängt. Orte haben unsichtbare Hüter oder den Ortsgeist und andere. Das ist jetzt mal so grob gesagt, ohne kompliziert zu werden. Mit denen, die z.B. in großen Bäumen sind, kann man gut kommunizieren.

In schwierigen spannungsreichen Zeiten kann man sich immer einen Ort suchen, wo man sich geerdet und verankert fühlt. Auch in der Stadt wird es das geben. Gebäude sind ja teils so geplant, dass sie etwas verkörpern. Schamanen verankern sich im Sonnensystem. Da kann nichts schief gehen oder den Blick trüben. Für sie ist das nichts Fernes, wir sind immer Teil davon. Ein wenig kommt im Westen unser inneres Bild dadurch, dass uns Gott als weit weg im Himmel beigebracht wurde. Ich mag das Bild davon, dass wir , im Zentrum des Universums, ein göttlicher Funke sind, jeder von uns.

Aber wie ist es möglich, dass manche Orte nun in einer Zeit von 2008 verblieben sind, während andere vorausfliegen, es scheint mir die Verwirrung auch daher zu kommen. Die unterschiedlichen Verordnungen, Pläne, Verzettelungen. Es liegt an denen, die dort wirken, auch energetisch. Sind sie auf Zukunft ausgerichtet, mit den Füssen im Jetzt, oder leiern sie ihre alten Methoden und Gebete herunter, denn dann könnten sie in einer Blase gefangen sein, einer alten Energie.

Das ist besonders in Gruppen der Fall, wo alle das gleiche glauben. Sie beziehen ihre Identität daraus und es ist nicht leicht, das zu ändern.

Gerade hörte ich einen Bauern sagen, dass sie nach 3 Dürrejahren immer noch nicht wieder aufgeholt haben, was sie an Futter für ihre Tiere ernten hätten müssen. Er hoffe auf ein normales Jahr im nächsten Jahr. Das ist verständlich, doch ich kann da nur mit dem Kopf schütteln…In trockenen heissen Gegenden gibt es im Allgemeinen keine Milchwirtschaft mit vielen Tieren in großen Ställen. Das ist nicht leicht zu sehen, wenn man so in seinem Alltag verankert ist. Aber es muss sich viel mehr verändern! Das sehe ich.

Und wer das nicht erkennt, der wird es dann womöglich schwer haben. Die Expansion der Milchindustrie hat doch absurde Ausmaße angenommen, wie viel von den Produkten wird weggeworfen, weil sie geringe Haltbarkeit haben, Strom zum Kühlen brauchen, das ist doch alles dumm und nicht überlebensfähig, wenn wir in dieser Welt weiter leben wollen.

Das sind alles verschiedene Bereiche von Energie, doch die Spannung steigt in allen Bereichen! Mehr später…

co) Kayute

Der magische Ort 3

Drei Wochen später. Herr und Frau Mayer sitzen in ihrem kleinen Hotelzimmer und blicken auf das Meer. Vor dem Eingang des Hotels steht ein Polizist. Er versteht kein deutsch. Es ist untersagt, an den Strand zu gehen, nur zum Einkauf von Lebensmitteln darf man nach draußen. Die Flüge für neue Touristen wurden abgesagt.

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Der magische Ort 2

Lara
Eigentlich ist das doch super! Lara steht unter der Dusche in der Pension, das Wasser ist nicht heiß.  Aber egal. Sie ist erledigt, aber viel zu aufgeregt, um sich auszuruhen. Es war so eine Überwindung, allein loszufahren, und nun hat sie zum Glück gleich jemanden gefunden, mit dem sie nicht allein ist. Das sieht doch einfach doof aus, denkt sie, allein rum sitzen oder essen gehen. Auch wenn dieser Typ ihr Papa sein könnte, oder gerade deswegen. Nun, jedenfalls hatte sie solche Befürchtungen und Berechnungen angestellt.
Aber gleich zu einer Party, draußen, und was bitte, soll sie dazu anziehen? Es scheint, in ihrem riesigen Rucksack befindet sich nicht ein einziges Teil, dass sie anziehen könnte. Sie holt sie alle raus. Trekking, das geht ja wohl gar nicht.

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Trance

Trance

Viele Menschen mögen es, in Trancezustände zu tauchen. Sei es durch Alkohol, Drogen, Musik und andere, kollektive Erfahrungen. Diese werden , wie wahrscheinlich zu allen Zeiten, gelenkt mit den Mitteln, die früher Priester und andere Wissende zur Verfügung hatten. So werden Massen gelenkt.
Die Frage ist doch immer, warum und mit welcher Intention gehe ich in eine Trance? Wie tief geht diese überhaupt, will ich eigentlich nur eingelullt werden? Wer lenkt mich wohin? „Trance“ weiterlesen

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