Minus zehn

Die Mühle ohne Flügel ist mein täglicher Anblick. Solche Temperaturen sind hier zwischen den Meeren aber selten. Schön sieht es aus, aber fünf Minuten draußen reichen mir schon…es ist die Luft, die mir zusetzt. Sehr trocken und es wirkt gar nicht so kalt.

Die Katzen machten in der Nacht Radau- die Katzentür war wieder zugefroren und sie kamen nicht wieder hinein. Ich wurde wach. Abends hatte ich in der Autobiografie von Patti Smith geschmökert, welche mich sehr berührt. Da ist so viel Ähnliches, wie seelenverwandt. Auch sie ein Steinbockkind, bockig, wissbegierig. Mir scheint viel auch in den Fünfzigern wie noch europäisch gewesen zu sein in Amerika.

Bread of Angels“, Patti Smith

Dank Blaue Feder für den Hinweis! Ein anderes Buch von ihr kannte ich schon, M Train. Sie ist die Einzige, die wirklich wahrhaftig ist. Keine Rolle, keine Show, sondern sich selbst treu. Und darin ein Vorbild wie kein anderes, nun außer ihren Vorbildern: Männer. Jungs. Bob Dylan, den ich auch schon früh liebte. UND die Jungs liebten sie auch. Weil sie so ist. Ging mir auch so, ein bisschen beides sein.Wegen der Freiheiten.

Ich bin staunend vor Bewunderung!

Aber auch wie sie ihre Kindheit beschreibt, oder sich zu Zeiten als Reisende, die nicht reist, zu anderen als Schriftstellerin, die nicht schreibt. Es ging ja nie alles.

Und ich eine Fotografin, die nicht fotografiert. Wie die Mühle ohne Flügel. Sie ruht sich aus. Weil alles um mich herum schon tausendmal gesehen.

Hell und Dunkel

Die Gegensätze sind doch faszinierend- bei uns ist alles eingeschneit, so richtig. Meine jungen Katzen finden es toll- sie rasen herum und spielen im Schnee. Die Ältere mag es gar nicht.

Und dann bekomme ich das Bild gesendet, von einem Freund. Das ist der dunkle Strand, playa del Ingles auf La Gomera und es strahlt Wärme aus.

Aber in der Tat finden sie es dort auch kalt, man friert dann schon bei 17 Grad. Ich finde 10 Grad schon warm. Es hat mit der Gewöhnung des Körpers zu tun. Nun, an das Schneeschippen gewöhne ich mich nicht mehr gern. Ich bin kein Mensch für den echten Norden, wo immer Schnee liegt. Aber raus muss ich, die Vogelfuttersäulen aufhängen, denn am Abend soll wieder Sturm kommen.

Der Fasan war schon da, er ist ja nicht zu überhören. An den Spuren erkennt man auch das Rehböckchen, sie finden nichts mehr. Ich habe die Äpfel wieder ausgegraben. Und Kürbis. Allerdings friert das alles ein und ist steinhart.

So schön die Idee ist, den Winter über zu verreisen, sogar möglich auf einmal- aber wer sorgt dann für die ? Nee, auf einem Flughafen wollte ich jetzt auch nicht festhängen. Meine Freundin düst diese Wochen nach Marokko…ich gönne es ihr, denn sie arbeitet im Sommer hart. Dann gibt es wieder schöne Bilder zu gucken…

Mein Geburtstag war immerhin gemütlich, vier Gäste hatten den Weg gefunden, im Schneckentempo. Man muss ja von einem anderen Dorf anreisen, und nicht immer ist alles geräumt. Es schneit ja weiter.

Manch einer kommt dann lieber mit dem Trecker. Da sind sie hart im Nehmen mit der Kälte. Es gab dann eine Hühnersuppe passend zum Winter. Und neue Bücher. Einen Kuchen aus den eigenen Boskop-Äpfeln.

Winter, alle zwei Tage

Das ist doch merkwürdig mit dem Frost. Heute ist er wieder weg, darüber bin ich auch froh. Das Autofahren ist leichter. Aber gestern war er so schön, auf meinem Hundespaziergang. Bussarde ganz nah. Ein Rabe auf dem Feld, die hatten da was gefunden.

Shiva hätte auch gern den Hasen eingeholt. Aber sie ist nun viel zu langsam, und ich hielt sie kurz, bevor sie mich in den Graben zerrt. Das hat sie nämlich einmal gemacht, ich stand bis zu den Knien im nassen Graben.

Der Schnupfen geht nicht weg.

Ich bin genervt, dünnhäutig, angestrengt. Abends schauten wir den neuen Avatar-Film, das heißt eigentlich braucht man etwa drei Abende. Ich bin nicht begeistert. Die ganze Bildsituation überfordert mich, es gibt keine ruhige Minute und unendliches Gewirr und Gerenne, bis man kapiert hat wer wer ist- also sehr viele Personengruppen, – ich bin eindeutig nicht die Zielgruppe.

Und die Geschichte ist die ewig alte von Krieg und Zwist und Niedertracht. Und alles so blau hier. Die Faszination des ersten Avatar hat mich nicht wieder. Zumal ich Avatar als einen Begriff aus der Religion kannte, der eine menschliche Inkarnation Gottes bezeichnet, soweit ich weiß. Ja klar, nur ein Gott wollte Mensch werden, sprach die Pastorin im Radio. Das stimmt aber so ganz und gar nicht. Ich denke Gott war öfter hier und ist es vielleicht auch jetzt. Die wenigsten treffen ihn ja.

Von Babadschi zum Beispiel hörte ich. Überhaupt ist er in Indien wohl häufiger als hier.Und blau waren die da auch schon, damals, von Krishna bis hin zu diversen Buddhas, und ich kann überhaupt nicht begreifen, wieso nur ein Buch die wahre Geschichte erzählen soll, wenn doch andere so viel älter sind.

Jedenfalls sind die alten Geschichten immer noch in allen Filmen präsent.https://www.kino-zeit.de/film-kritiken-trailer/avatar-fire-and-ash-2025 Ich muss mir wohl eine 3D Brille zulegen…

Inselfeeling

http://www.infocanaria.de/html/hautacuperche.html

Das ist ein KI erzeugtes video, welches mir gut gefällt! Shola selbst ist hier mit der Statue des Hautacuperche im Valle Gran Rey zu sehen. Es ist toll, wie in so kurzen Sekunden so viel Aussage rüberkommen kann. Es ist „nur“ eine Werbung für Kleider? Ach nein. Die Liebe und Verbindung zur Insel La Gomera, sie dauert für alle, die einst dort lebten, immer an.

Hautacuperche selbst wird in den Beschreibungen als Mörder genannt, was ja doch eine gewisse Verzerrung der Geschichte darstellt. Die Canarios haben ihren Stolz und sehen sich bis heute nicht ausschließlich als Spanier. Soweit ich weiß, haben Genetische Analysen ergeben, dass die Ureinwohner einst mit Berbern aus Nordafrika verwandt waren. Auf La Gomera besteht noch die größte Übereinstimmung mit Ureinwohnergenen.

Shola kam auf die Insel, und sie malte. Heute macht sie daraus auch wunderschöne Kleider und Seelenbilder, und sie ist so ein kreativer spiritueller Geist, der inspiriert und weitergibt.

Ich selbst würde mich nicht mit der bekannten Statue darstellen, bin aber ebenso verbunden und liebe die Berge wie das Meer sowie manches mehr…(und Sholas Bilder)

Hinterm Deich

Ich war nicht sicher, ob ich darüber schon geschrieben habe. Ich fand es nicht nötig. Da hatte ich einen Krimi gelesen, der einer ganzen Reihe von “ Hinterm- Deich-Krimis “ offenbar erfolgreich angehörte. Es gibt auch Deich, Nord und sonstwie Heimatkrimis, die sich eigentlich nicht groß unterscheiden. Mindestens 10 Bände und am liebsten gleich verfilmt ; so sind sie geschrieben, dass sie wie eine Serie in Kurzform ihr Thema behandeln.

Nun habe ich entdeckt, dass es ebenfalls eine solche Menge an Gomerakrimis mittlerweile gibt, im Eigenverlag oft, und 0 8 15, wie wir früher sagten. Was 08 15 bedeutet, weiß ich nicht. Es besagt: mainstream, gleichförmig, langweilig. Man nimmt einen Ort, den man vom Urlaub kennt, eigentlich schon peinlich, finde ich. Natürlich erkennt man die Straßen und so weiter,…ein bisschen botanische Kenntnisse, und all das Übliche. Ja ich las einen davon, und möchte nicht mal den Titel nennen. Oder doch, „Tödliche Trommeln“ .Daraus hätte man wenigstens etwas Witziges machen können, denn das Getrommel nervt ja auch so manchen Normalurlauber, von denen es immer mehr gibt. An dem Krimi war nichts witzig. Die Darstellung der Polizei war dermaßen daneben, dass die Autorin im Vorwort erwähnen muss, dass sie keinerlei Erfahrung je damit hatte. Ich muss sagen, ha, die echten Geschichten sind ja so viel tausendmal besser…aber niemand wird sie je erwähnen gegenüber den outsidern. Nun, Capitän Claudio ist nicht mehr, er konnte das schon gut. Und Arndt, der viele Jahre allabendlich trommelte, er ist auch gerade gestorben, wie ich hörte. An Krebs, nicht am Trommeln. R.I.P.

Nun gut, ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Vor ein paar Jahren las ich einenBotanikerkrimi, in dem es um Rüsselkäfer ging, Titel vergessen und das war immerhin informativ. Der war auch witzig.

Im Fernsehen gibt es nun ebenfalls eine Serienschwemme von „Kanarenkrimis“. Und nirgendwo tauchen Massen von Urlaubern auf.

Eins meiner eigenen alten Fotos, die ja auch so viel besser sind, als die von den Gomerakalendern im Handel. Ja, weil nicht für tausend Leute gedacht, die genau die gleichen Dinge wieder erkennen sollen….

Damals, ich bin halt eine alte Oma, da ließen sie noch das canja am Fluß wachsen. Es gab Schatten. Seit dem großen Feuer wird das alles abgeholzt.

Es wird auch Gutes gemacht. Die Mauern der Terassen instandgesetzt.

Oh – Gerade gestern sah ich “ Weiss& Morales“ mit vier Folgen in der zdf Mediathek, , wovon die dritte Folge auf La Gomera spielt. Und ich muss sagen, es war schön, das Valle Gran Rey zu sehen, liebevoll irgendwie. Gewissermaßen realistisch, die Figuren. Besonders gefiel mir der Rückblick der Mutter auf ihre frühen Gomerajahre. So eine Geschichte hatte ich allerdings noch nicht erlebt….obwohl viele Menschen im Lauf der Jahre starben. Ertrunken oder vom Berg gefallen, Autounfälle, alles mögliche.

Herausragend war “ El Hierro“, auch eine spanische Produktion. Das Ausdrucksstarke können sie irgendwie besser.

Ein wilder Ritt

Eigentlich war es ein sanftes Wochenende, mit vielen Vorhaben allerdings. Ich buk einen Apfelkuchen, denn es kam Besuch mit dem neuen Mieter zusammen. Da wurde immer noch geräumt und eingerichtet und neue Teppiche und so weiter. Leben im Haus ist schön.

Und dann war ich unterwegs, -der letzte Große Flohmarkt auf dem Heider Marktplatz brachte mir allerlei Getier ein- obwohl wegen des morgendlichen Nieselregens weniger Stände da waren. Ich empfand das als sehr angenehm, ich guckte genauer hin und die Weihnachtsmaus wurde mir so nett erzählt, -die muss nun meinen Kuchen bewachen…

Es nähert sich das Fest namens Halloween, dessen Auswüchse ich nicht ganz begreife. Was man da so sieht, hat mitnichten mit der Ehrung der Toten und der Ahnen zu tun! Offensichtlich gruselt man sich hierzulande vor denen. Und das auch noch gerne.

Und genau deshalb treiben sich deren Geister noch in den heimatlichen Gefilden herum. Sie wollen ja gesehen werden. Viel schöner ist da doch der Besuch in historischem Gemäuer, ein Altes Internat in Lunden, wovon ich schon einmal berichtete. Frauke Materlink veranstaltete wie jedes Jahr ein kleines Kunstevent , gemeinsam mit anderen Künstlerinnen aus Südkorea und Norwegen. Es drehte sich um den allgegenwärtigen Kohl. Die schönen jungen Frauen hatten sich etwas ausgedacht und dazu ein wunderbares Essen gekocht, wir saßen am langen Tisch mit anderen Menschen, bekamen erklärt, wie Kimchi gemacht wird und sogar noch ein Glas davon mit nach Hause. Ein so herzerwärmendes Ereignis!

Anschließend ging es noch weiter in den Nachbarort Lehe. Dort gab es ein Apfelfest auf dem Hof Nordstern. https://hof-nordstern.jimdofree.com/aktionen-auf-dem-hof-nordstern/Direkt draußen am Deich gelegen, wo uns der Wind um die Nase blies und im Stall dieser liebevolle kleine Markt ausgerichtet war von Steffi Mahmens. Dort traf ich manche bekannte Gesichter wieder, denn das ganze war in unserem Helferkreis gepostet worden. Es wird noch einen Weihnachtsmarkt im Stall geben. Besonders aufgefallen sind die Kerzen!

Es gibt doch immer etwas, was man noch nie gesehen hat, auch lustig. Wer glaubt, er sieht hier Eisbecher vor sich, hat geirrt. Es sind Duftkerzen, die nach Eisbecher duften und man würde sie am liebsten aufessen.

Eben Kunst in allen Facetten an diesem Tag…Ich war so richtig froh, auf den Deich zu laufen, wo man natürlich nicht das Meer sieht, nein die Landgewinnung hat diese Deiche zu Inland gemacht. In der Ferne der Deich der Eider.

Am Abend hatte ich dann tatsächlich Migräne, die erste seit langer Zeit.Es war dann doch zu viel des Guten! Das macht aber nichts. Die Homöopathie- in diesem Fall Belladonna , hilft sofort. Ich erstand noch einen Krimi von Fred Vargas, eine meiner liebsten Krimiautorinnen, und habe nun Tage mit Schmökern und Blätter fegen vor mir.

Buch: Das tibetische Orakel

von Eliot Pattison, 2002

Das Buch ist der dritte Band einer Reihe von mittlerweile 10 Tibet-Krimis, die so viel mehr sind als spannende Geschichten. Es wird uns vor Augen geführt, dass es sich hier um eine hochentwickelte Kultur handelt, die gnadenlos zerstört wird.

Fast 500 Beiträge habe ich nun auf dieser blog-Seite, und sicher habe ich bereits darüber geschrieben.

“ Das Herz der Welt“ von Ian Baker zeichnet eine Expedition in die Tsangpo-Schlucht auf den Spuren alter Prophezeiungen nach. Hier in den wilden Schluchten spielt auch der Roman von Eliot Pattison.

Die Natur dieses unvergleichlichen Landes , als Dach der Welt wird das Gebirge ja auch bezeichnet, ist die Grundlage jener speziellen Heilkunst und Vorstellungswelt, die unwiderruflich mit ihr verloren geht. Warum eigentlich wird das nicht als Völkermord bezeichnet? Weil China ja so wichtig für uns ist….und so schnell beleidigt…..man sieht es im Roman.

Ja, das ist die Gegenwart, abseits von Romanen. Man kann nur hoffen, dass der Berg sich das nicht gefallen lässt. Mir liegen Tibet und der Buddhismus dieser Ausprägung sehr am Herzen. Beides ist mächtig, sonst hätte es nicht diese Gegner.

Im Roman wird sehr deutlich eine Sichtweise gepflegt, die die Seele des Landes und die von Menschen, die die ihre noch spüren, als verbunden darstellt. Und das aus Sicht verschiedener Beteiligter. Ein sehr umfassendes und nie polemisches Mosaik. Dennoch schätze ich, der Autor dürfte Tibet nicht mehr betreten…Es wäre auch ein Denkanstoß, dahingehend dass bei uns so viele Menschen eine innere Leere empfinden oder ihr Streben auf Oberflächliches beschränken. Ich werde nun auch die anderen Bände lesen, um mehr zu lernen. Es hielt mich tagelang in Atem, was bei mir selten geworden ist, und dann weiß ich wieder, wofür mein Herz brennt.

https://www.morgenpost.de/politik/article409636070/china-staudamm-tibet-yarlung-tsangpo-klima-ausbeutung-wasser.html

Buch: Steine am Strand

Das Buch ist von einem alten Freund gemacht, der schon sein ganzes Leben lang an der Ostsee Steine sammelt , Führungen gibt und immer noch begeistert ist und dieses weitergibt.

Meine Auswahl von gestern: fast alles Feuerstein. Ein Porphyr noch. Die Varianten von Feuerstein begeistern mich endlos. Und Manchmal ist noch eine Seeigelabdruck oder andere Fossile drinnen, oder die Kristallisierung davon.

Leider, ja leider, sind die tollsten viel zu groß und viel zu schwer. Doch die sollen ja auch da bleiben. Dafür gibt es Fotos, und ich machte vor langen Jahren auch schon eine Ausstellung damit, wo der Verein geo step by step aus Kiel die geologischen Beschreibungen dazufügte.

Ach, und mir fehlen sie so hier an der Nordsee, wo das platte Watt so endlos weit…

Heute Abend in Garding gibt es Musik auf platt.

Mini-Urlaub

Mit Freunden einen Tag an der Eckernförder Bucht verbracht – auf jeden Fall ist das ein Urlaub von Zuhause. Auch Besuch zu haben ist sehr schön. Finden die Katzen auch, sie dürfen bei denen im Bett schlafen. Mehr Herrchen ist besser als nur ein Frauchen.

Also Eckernförde- ich wohnte da früher, daher kenne ich es. Das dachte ich. Ich war wohl zu selten da, denn die Veränderungen haben mich überrascht. Mal abgesehen von der Riesenbaustelle am Hafen, die der Sanierung dient, liegen da plötzlich Yachten statt Fischerboote…Auch die neuen Häuser entlang der Hafenkante- Eigentumswohnungen, gesichtslos…Dahinter gibt es noch die gepflasterten Gässchen mit Rosen vor den kleinen Häuschen. Diese als Ferienwohnungen natürlich auch zum Teil. Das ist der Gang der Dinge, von einem vernachlässigten Fischerhafen ins Blickfeld reicher Hamburger.

Aber immer noch schön ist die Ostsee mit den Bergen von Algen am Ufer, grün wogt es im seichten Wasser und am liebsten sind mir die steinigen Strände mit ihren Schätzen vielfarbiger Feuersteine.

Es war absolut windstill, am Himmel kleine Wölkchen und der wilde Strand, mein Geheimtipp, war fast menschenleer. Nicht mal Hunde. Nicht mal Surfer. Weit ab vom Kurstrand mit den vielen Touristen, verraten werde ich hier nichts. Aber toll am Hafen ist immer noch der große Biomarkt, in dem man Mittagstisch bekommen kann und Backwaren. Nicht ein einziges bekanntes Gesicht sah ich- das war mal anders. Und weiter draußen lagen sie dann, die alten Segelschiffe mit zwei oder drei Masten, tolle alte Holzschiffe mit Gesicht und Geschichte.

Auf der Rückfahrt, stilecht im alten VW-Bus, hielten wir dann noch an einer Tanke, um Eis zu essen. Die Preise waren echt Urlaub. Wie es sich gehört. Eine Seniorenkaffeefahrt…ich schleppte allerdings etwa zwei Kilo Steine mit. Für mich sind die Steine so wie Freunde. Verlässlich, mit Kristallen im Innern wenn man zu sehen versteht. Mit vielerlei Farben und Facetten.

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