Hinterm Deich

Ich war nicht sicher, ob ich darüber schon geschrieben habe. Ich fand es nicht nötig. Da hatte ich einen Krimi gelesen, der einer ganzen Reihe von “ Hinterm- Deich-Krimis “ offenbar erfolgreich angehörte. Es gibt auch Deich, Nord und sonstwie Heimatkrimis, die sich eigentlich nicht groß unterscheiden. Mindestens 10 Bände und am liebsten gleich verfilmt ; so sind sie geschrieben, dass sie wie eine Serie in Kurzform ihr Thema behandeln.

Nun habe ich entdeckt, dass es ebenfalls eine solche Menge an Gomerakrimis mittlerweile gibt, im Eigenverlag oft, und 0 8 15, wie wir früher sagten. Was 08 15 bedeutet, weiß ich nicht. Es besagt: mainstream, gleichförmig, langweilig. Man nimmt einen Ort, den man vom Urlaub kennt, eigentlich schon peinlich, finde ich. Natürlich erkennt man die Straßen und so weiter,…ein bisschen botanische Kenntnisse, und all das Übliche. Ja ich las einen davon, und möchte nicht mal den Titel nennen. Oder doch, „Tödliche Trommeln“ .Daraus hätte man wenigstens etwas Witziges machen können, denn das Getrommel nervt ja auch so manchen Normalurlauber, von denen es immer mehr gibt. An dem Krimi war nichts witzig. Die Darstellung der Polizei war dermaßen daneben, dass die Autorin im Vorwort erwähnen muss, dass sie keinerlei Erfahrung je damit hatte. Ich muss sagen, ha, die echten Geschichten sind ja so viel tausendmal besser…aber niemand wird sie je erwähnen gegenüber den outsidern. Nun, Capitän Claudio ist nicht mehr, er konnte das schon gut. Und Arndt, der viele Jahre allabendlich trommelte, er ist auch gerade gestorben, wie ich hörte. An Krebs, nicht am Trommeln. R.I.P.

Nun gut, ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Vor ein paar Jahren las ich einenBotanikerkrimi, in dem es um Rüsselkäfer ging, Titel vergessen und das war immerhin informativ. Der war auch witzig.

Im Fernsehen gibt es nun ebenfalls eine Serienschwemme von „Kanarenkrimis“. Und nirgendwo tauchen Massen von Urlaubern auf.

Eins meiner eigenen alten Fotos, die ja auch so viel besser sind, als die von den Gomerakalendern im Handel. Ja, weil nicht für tausend Leute gedacht, die genau die gleichen Dinge wieder erkennen sollen….

Damals, ich bin halt eine alte Oma, da ließen sie noch das canja am Fluß wachsen. Es gab Schatten. Seit dem großen Feuer wird das alles abgeholzt.

Es wird auch Gutes gemacht. Die Mauern der Terassen instandgesetzt.

Oh – Gerade gestern sah ich “ Weiss& Morales“ mit vier Folgen in der zdf Mediathek, , wovon die dritte Folge auf La Gomera spielt. Und ich muss sagen, es war schön, das Valle Gran Rey zu sehen, liebevoll irgendwie. Gewissermaßen realistisch, die Figuren. Besonders gefiel mir der Rückblick der Mutter auf ihre frühen Gomerajahre. So eine Geschichte hatte ich allerdings noch nicht erlebt….obwohl viele Menschen im Lauf der Jahre starben. Ertrunken oder vom Berg gefallen, Autounfälle, alles mögliche.

Herausragend war “ El Hierro“, auch eine spanische Produktion. Das Ausdrucksstarke können sie irgendwie besser.

Ein wilder Ritt

Eigentlich war es ein sanftes Wochenende, mit vielen Vorhaben allerdings. Ich buk einen Apfelkuchen, denn es kam Besuch mit dem neuen Mieter zusammen. Da wurde immer noch geräumt und eingerichtet und neue Teppiche und so weiter. Leben im Haus ist schön.

Und dann war ich unterwegs, -der letzte Große Flohmarkt auf dem Heider Marktplatz brachte mir allerlei Getier ein- obwohl wegen des morgendlichen Nieselregens weniger Stände da waren. Ich empfand das als sehr angenehm, ich guckte genauer hin und die Weihnachtsmaus wurde mir so nett erzählt, -die muss nun meinen Kuchen bewachen…

Es nähert sich das Fest namens Halloween, dessen Auswüchse ich nicht ganz begreife. Was man da so sieht, hat mitnichten mit der Ehrung der Toten und der Ahnen zu tun! Offensichtlich gruselt man sich hierzulande vor denen. Und das auch noch gerne.

Und genau deshalb treiben sich deren Geister noch in den heimatlichen Gefilden herum. Sie wollen ja gesehen werden. Viel schöner ist da doch der Besuch in historischem Gemäuer, ein Altes Internat in Lunden, wovon ich schon einmal berichtete. Frauke Materlink veranstaltete wie jedes Jahr ein kleines Kunstevent , gemeinsam mit anderen Künstlerinnen aus Südkorea und Norwegen. Es drehte sich um den allgegenwärtigen Kohl. Die schönen jungen Frauen hatten sich etwas ausgedacht und dazu ein wunderbares Essen gekocht, wir saßen am langen Tisch mit anderen Menschen, bekamen erklärt, wie Kimchi gemacht wird und sogar noch ein Glas davon mit nach Hause. Ein so herzerwärmendes Ereignis!

Anschließend ging es noch weiter in den Nachbarort Lehe. Dort gab es ein Apfelfest auf dem Hof Nordstern. https://hof-nordstern.jimdofree.com/aktionen-auf-dem-hof-nordstern/Direkt draußen am Deich gelegen, wo uns der Wind um die Nase blies und im Stall dieser liebevolle kleine Markt ausgerichtet war von Steffi Mahmens. Dort traf ich manche bekannte Gesichter wieder, denn das ganze war in unserem Helferkreis gepostet worden. Es wird noch einen Weihnachtsmarkt im Stall geben. Besonders aufgefallen sind die Kerzen!

Es gibt doch immer etwas, was man noch nie gesehen hat, auch lustig. Wer glaubt, er sieht hier Eisbecher vor sich, hat geirrt. Es sind Duftkerzen, die nach Eisbecher duften und man würde sie am liebsten aufessen.

Eben Kunst in allen Facetten an diesem Tag…Ich war so richtig froh, auf den Deich zu laufen, wo man natürlich nicht das Meer sieht, nein die Landgewinnung hat diese Deiche zu Inland gemacht. In der Ferne der Deich der Eider.

Am Abend hatte ich dann tatsächlich Migräne, die erste seit langer Zeit.Es war dann doch zu viel des Guten! Das macht aber nichts. Die Homöopathie- in diesem Fall Belladonna , hilft sofort. Ich erstand noch einen Krimi von Fred Vargas, eine meiner liebsten Krimiautorinnen, und habe nun Tage mit Schmökern und Blätter fegen vor mir.

Buch: Das tibetische Orakel

von Eliot Pattison, 2002

Das Buch ist der dritte Band einer Reihe von mittlerweile 10 Tibet-Krimis, die so viel mehr sind als spannende Geschichten. Es wird uns vor Augen geführt, dass es sich hier um eine hochentwickelte Kultur handelt, die gnadenlos zerstört wird.

Fast 500 Beiträge habe ich nun auf dieser blog-Seite, und sicher habe ich bereits darüber geschrieben.

“ Das Herz der Welt“ von Ian Baker zeichnet eine Expedition in die Tsangpo-Schlucht auf den Spuren alter Prophezeiungen nach. Hier in den wilden Schluchten spielt auch der Roman von Eliot Pattison.

Die Natur dieses unvergleichlichen Landes , als Dach der Welt wird das Gebirge ja auch bezeichnet, ist die Grundlage jener speziellen Heilkunst und Vorstellungswelt, die unwiderruflich mit ihr verloren geht. Warum eigentlich wird das nicht als Völkermord bezeichnet? Weil China ja so wichtig für uns ist….und so schnell beleidigt…..man sieht es im Roman.

Ja, das ist die Gegenwart, abseits von Romanen. Man kann nur hoffen, dass der Berg sich das nicht gefallen lässt. Mir liegen Tibet und der Buddhismus dieser Ausprägung sehr am Herzen. Beides ist mächtig, sonst hätte es nicht diese Gegner.

Im Roman wird sehr deutlich eine Sichtweise gepflegt, die die Seele des Landes und die von Menschen, die die ihre noch spüren, als verbunden darstellt. Und das aus Sicht verschiedener Beteiligter. Ein sehr umfassendes und nie polemisches Mosaik. Dennoch schätze ich, der Autor dürfte Tibet nicht mehr betreten…Es wäre auch ein Denkanstoß, dahingehend dass bei uns so viele Menschen eine innere Leere empfinden oder ihr Streben auf Oberflächliches beschränken. Ich werde nun auch die anderen Bände lesen, um mehr zu lernen. Es hielt mich tagelang in Atem, was bei mir selten geworden ist, und dann weiß ich wieder, wofür mein Herz brennt.

https://www.morgenpost.de/politik/article409636070/china-staudamm-tibet-yarlung-tsangpo-klima-ausbeutung-wasser.html

Buch: Steine am Strand

Das Buch ist von einem alten Freund gemacht, der schon sein ganzes Leben lang an der Ostsee Steine sammelt , Führungen gibt und immer noch begeistert ist und dieses weitergibt.

Meine Auswahl von gestern: fast alles Feuerstein. Ein Porphyr noch. Die Varianten von Feuerstein begeistern mich endlos. Und Manchmal ist noch eine Seeigelabdruck oder andere Fossile drinnen, oder die Kristallisierung davon.

Leider, ja leider, sind die tollsten viel zu groß und viel zu schwer. Doch die sollen ja auch da bleiben. Dafür gibt es Fotos, und ich machte vor langen Jahren auch schon eine Ausstellung damit, wo der Verein geo step by step aus Kiel die geologischen Beschreibungen dazufügte.

Ach, und mir fehlen sie so hier an der Nordsee, wo das platte Watt so endlos weit…

Heute Abend in Garding gibt es Musik auf platt.

Mini-Urlaub

Mit Freunden einen Tag an der Eckernförder Bucht verbracht – auf jeden Fall ist das ein Urlaub von Zuhause. Auch Besuch zu haben ist sehr schön. Finden die Katzen auch, sie dürfen bei denen im Bett schlafen. Mehr Herrchen ist besser als nur ein Frauchen.

Also Eckernförde- ich wohnte da früher, daher kenne ich es. Das dachte ich. Ich war wohl zu selten da, denn die Veränderungen haben mich überrascht. Mal abgesehen von der Riesenbaustelle am Hafen, die der Sanierung dient, liegen da plötzlich Yachten statt Fischerboote…Auch die neuen Häuser entlang der Hafenkante- Eigentumswohnungen, gesichtslos…Dahinter gibt es noch die gepflasterten Gässchen mit Rosen vor den kleinen Häuschen. Diese als Ferienwohnungen natürlich auch zum Teil. Das ist der Gang der Dinge, von einem vernachlässigten Fischerhafen ins Blickfeld reicher Hamburger.

Aber immer noch schön ist die Ostsee mit den Bergen von Algen am Ufer, grün wogt es im seichten Wasser und am liebsten sind mir die steinigen Strände mit ihren Schätzen vielfarbiger Feuersteine.

Es war absolut windstill, am Himmel kleine Wölkchen und der wilde Strand, mein Geheimtipp, war fast menschenleer. Nicht mal Hunde. Nicht mal Surfer. Weit ab vom Kurstrand mit den vielen Touristen, verraten werde ich hier nichts. Aber toll am Hafen ist immer noch der große Biomarkt, in dem man Mittagstisch bekommen kann und Backwaren. Nicht ein einziges bekanntes Gesicht sah ich- das war mal anders. Und weiter draußen lagen sie dann, die alten Segelschiffe mit zwei oder drei Masten, tolle alte Holzschiffe mit Gesicht und Geschichte.

Auf der Rückfahrt, stilecht im alten VW-Bus, hielten wir dann noch an einer Tanke, um Eis zu essen. Die Preise waren echt Urlaub. Wie es sich gehört. Eine Seniorenkaffeefahrt…ich schleppte allerdings etwa zwei Kilo Steine mit. Für mich sind die Steine so wie Freunde. Verlässlich, mit Kristallen im Innern wenn man zu sehen versteht. Mit vielerlei Farben und Facetten.

Geomantieschule

Immer wieder mal nehme ich gern an Projekten teil, die sich mit der Wahrnehmung und dem Kontakt zur Anderswelt befassen. Da wären kleine workshops, oder auch onlinekreise, wie sie zum Beispiel hier von Stefan Brönnle mit seiner Geomantieschule angeboten werden. https://www.youtube.com/@Geomantieschule

In dem aktuellen Projekt geht es um die Sidhe, und wie wir uns öffnen, um Kommunikation zu finden. Es gibt Botschaften von ihrer Seite, sowie einen Austausch der Teilnehmenden, ein Training unserer Fähigkeiten.

Mein Weg dazu ist immer das Zeichnen, auch Worte, jedoch setzen sich innere Bilder nicht eins zu eins um. Oft weiß ich nicht, was ich da zeichne. In der ersten Portalöffnung, die von Stefan angeleitet wurde, erkannte ich deutlich zwei Steine neben mir. Ein schwarzer und ein weißer Felsen, in einer ansonsten leeren Landschaft. Ich grübelte anschließend, wo ich denn solche Steine schon sah, und was die Botschaft sein soll.

Und dann an einem Regentag sortierte ich meine alten Bilder, Mengen von Fotos und Zeichnungen in Durcheinander. Und- mir fiel ein Foto in die Hände, ja , aus einer alten Ausstellung-und da waren sie, die Steine, miteinander. Das Bild stammt aus einer Reise nach Cornwall, zwanzig Jahre her. Da gab es also Orte der Sidhe, natürlich, und dieser besondere Platz, an dem zu den zerklüfteten Granitfelsen auch die weißen Riesenkiesel lagen, denn dort floss ein Bach ins Meer. Ein kleiner Abstieg hinunter in der ansonsten hohen steilen Küste.

Ich lebe ja wieder an einem Fluss, der hier in die Nordsee fließt. Die Eider wird allerdings von einem Sperrwerk begrenzt, welches bei Sturm geschlossen werden kann. Aber hier im Hinterland sind noch immer Ebbe und Flut spürbar, bei Tönning sichtbar, und Eiderstedt wäre sicher ein Ort, den die Sidhe mögen.

So sind meine Eindrücke, im Ausdruck. Das lässt sich nicht einfach nur in Worten wiedergeben. Eigentlich ist meine ganze Kunst so, und ich denke immer, nur mit Tagbuch und Kenntnis von Projekten lässt sich das verstehen. Aber es ist mein Prozess, im engen Austausch mit Landschaft, Wesenheiten, und menschlichen Gruppen auch.

Das ist das wichtigste, dass es geschieht.

Leider sind die Geomantie und schamanische Wege immer noch viel zu wenig bekannt, geschweige denn normal. ich hoffe aber, es wird eines Tages normal sein.

Cornwall

Frühstück

Ein Beitrag zur blogparade von Amorak (Jess)

Jetzt geht mir langsam die Tassenlust aus, auch wenn ich mich freue über die vielen Leser und Leserinnen. Diese Kombination habe ich jeden Morgen vor mir, mit Roibostee und den Nachrichten im Radio. Das ist eine Konstante, die mir wichtig ist. Vorher kommen natürlich die Tiere dran, vier Katzen stürmen in die Küche, sobald ich mich erhebe.

Ich möchte nicht so jemand sein, die als youtube-vloggerin jeden Moment ihres Lebens beschreibt, und dabei entsetzlich langweilig ist, dafür habe ich auch nicht die Fähigkeit, mich gut darzustellen. Nur leider haben so manche, die es tun, diese Fähigkeit auch nicht. Ich schaue ab und zu bei Lara zu, wenn sie auf La Gomera ist. Und bin bestürzt, dass Leute, die einen Reiseblog machen, auch diese jungen, die wandern auf einen Berg und kriegen nicht mal hin, den Namen zu wissen!!! Das wäre doch das einzig wichtige, was einen Zuschauer interessiert!

Aber Lara, die war jahrelang auf der Insel, und hat unzählige langweilige videos gemacht über ihr Frühstück, und nun wandert sie im Valle Gran Rey herum, ohne sich auszukennen und irgendeinen Ortsnamen zu wissen. Wir erfahren nur, dass ihr die Füße wehtun. Das kann ich allerdings gut nachvollziehen, denn ich wohnte ein paar Jahre dort oben in La Viscaina und bin diese Wege sehr oft gelaufen. ( La Viscaina war der Name eines untergegangenen Schiffes von Kolumbus, der einst auf dieser Insel Wasser fasste.) Und weil ich immer Sehnsucht habe nach dem Ort, schaue ich auch die videos .

Ich glaube, am Ende geht sie in die Bar und ob da noch eine Tasse vorkommt, weiß ich nicht.Ich habe nicht bis zum Schluß durchgehalten. Aber ist es nicht schön da!

Wenn ich in La Viscaina im Obertal von Valle Gran Rey etwas empfehlen sollte, dann wäre es das „Macondo“ Der Name ist Lesern von Gabriel Garcia Marquez bekannt, es ist sicher kein Zufall, dass sich der Besitzer Roberto an Macondo erinnert fühlt. Man muss hoch hinauf bis zum Lomo de Balo und wenn man Glück hat, ist geöffnet. Es ist eine kleine Kaffeebar, mit einem Gericht, manchmal. Meine Freunde wohnen auch dort oben. Man hat eine grandiose Aussicht, über das ganze Tal bis hin zu dem Stück Meer, was man zwischen den Bergrücken erhascht. Und der Himmel. Das Macondo hat eine Terasse.

Und der Berg ist auch im Rücken. Ich merke schon, darüber schreibe ich wesentlich lieber. Immerhin, diesen Eindruck kann man im video ja auch erhalten.

Und zum Glück hat mein Bruder im Geiste, ein anderer Gomerafreund mir gestanden, dass er ebenfalls diese videos guckt. Wir haben vielleicht gelacht!

Tasse von Ellie

Ein Beitrag zur blogparade von Amorak

Dieses wunderbare Bild kommt von meiner Freundin Ellie gesendet. Es ist ein Mokkatässchen von Heike Greiner.

Und noch eine Keramikertasse hat sie in ihrer Sammlung, von einem Töpfer von den Externsteinen, wie sie schreibt, den sie einst in Wedel traf.

Auf Kunsthandwerkermärkte gehe ich selbst kaum. Aber Ellie verkauft ja selbst, und hat daher so viele Begegnungen. Sie arbeitet im Kiekebergmuseum, in der Nordheide, und zeigt dort das Filzen, Spinnen, natürliches Färben von Wolle und sie macht auch noch Musik auf ihrer Quetschkommode, singt dabei Frühlingslieder und ist überhaupt so ein herzlicher und kreativer Mensch. Gelernt ist sie eine Webermeisterin.

https://www.kiekeberg-museum.de/

Unter „Zuschauen und Mitmachen“ findet ihr sie.

Einmal ans Watt

Ich entdecke so gern Strukturen. Manche Schätze fand ich am Deich, bei Westerhever auf Eiderstedt.

Das Wasser ist immer weg, wenn ich komme. Und watttaugliche Schuhe hatte ich nicht, daher blieb ich am Rand.

Fast windstill und ohne Regen, Leute sind da auch nicht viele in Richtung Osterhever. Da sind die Schafe auf dem Deich und kacken alles voll. Und hinter dem Deich…hunderte Nonnengänse.

Farben von Flechten, auf Schlacken zur Deichbefestigung. Sand , an manchen Stellen auch dunkel.Wo sich hier Bernstein verbirgt, habe ich noch nicht rausgefunden. Soll aber, sagt der alte Herr vom Flohmarkt, der eine große Kiste voll davon hat.

Und Meeresblumen…das sind die Schätze, die ich mitnahm.

Blasentang, Mövenfedern, aber die unzählbaren Muscheln liess ich da….

Ein Glück, dass der Regen Pause machte, auch gestern abend zum Osterfeuer.

Und dann ist noch der Papst gestorben heute früh.

Totholz

Durch Gerhards Beitrag ( Kopf und Gestalt) über die Mauerbiene kam ich auf Gedanken zum Totholz. Insektenhotels funktionieren nämlich bei mir nicht. Mein Garten ist voll von viel besseren Möglichkeiten. Und zwar zählt dazu das Totholz, welches einerseits durch einst abgesägte große Bäume entstand, andererseits durch Stücke aus dem Brennholz, bzw solche, die Brennholz werden sollten, aber viel zu groß sind und sich in der Garage stapeln, wobei sich natürlich niemand findet, der die kleiner sägt. Solange noch andres Holz da ist.

So nach und nach finden diese interessanten Teile den Weg nach draußen, als Hocker oder Blickfang,und dienen dem Specht als Nahrungsquelle, den Schlangen als Unterschlupf für ihre Eier. Wo die Igel überwintern, habe ich noch nicht herausgefunden.

Das Tipi lebt , zum Teil. Die Weide wird immer größer und darunter kann auch kein Feuer mehr gemacht werden. Die anderen Äste gammeln jährlich vor sich hin, müssen aufs Feuer, also das ist ja auch Leben. Es lebt.

Auf dem Dachboden habe ich Wespen, die überwintern. Es gibt hoffentlich auch Wildbienen, jedenfalls Hornissen im Dach und viele Hummeln. Sie lieben auch das alte Holz, das sie kauen , um ihre Nester zu bauen.

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