Der magische Ort 3

Drei Wochen später. Herr und Frau Mayer sitzen in ihrem kleinen Hotelzimmer und blicken auf das Meer. Vor dem Eingang des Hotels steht ein Polizist. Er versteht kein deutsch. Es ist untersagt, an den Strand zu gehen, nur zum Einkauf von Lebensmitteln darf man nach draußen. Die Flüge für neue Touristen wurden abgesagt.

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Der magische Ort 2

Lara
Eigentlich ist das doch super! Lara steht unter der Dusche in der Pension, das Wasser ist nicht heiß.  Aber egal. Sie ist erledigt, aber viel zu aufgeregt, um sich auszuruhen. Es war so eine Überwindung, allein loszufahren, und nun hat sie zum Glück gleich jemanden gefunden, mit dem sie nicht allein ist. Das sieht doch einfach doof aus, denkt sie, allein rum sitzen oder essen gehen. Auch wenn dieser Typ ihr Papa sein könnte, oder gerade deswegen. Nun, jedenfalls hatte sie solche Befürchtungen und Berechnungen angestellt.
Aber gleich zu einer Party, draußen, und was bitte, soll sie dazu anziehen? Es scheint, in ihrem riesigen Rucksack befindet sich nicht ein einziges Teil, dass sie anziehen könnte. Sie holt sie alle raus. Trekking, das geht ja wohl gar nicht.

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Buch: Die wandernde Erde, von Cixin Liu

Buch: Die wandernde Erde, Cixin Liu, Heyne2019

Selten lese ich ein neu herausgekommenes Buch, dazu noch einen Bestseller. Doch als ich diesmal einen Buchladen betrat, wurde mir das Ausmass des Kommerzes, einer Buchindustrie  erst bewusst. Ich schritt durch die Abteilungen: Liebeswerke, Deichkrimis, fantasy, science fiction. Dort blieb ich stehen.

Ich wurde neugierig.

Die Titel der laut aufgemachten Taschenbuchreihe von Cixin Liu erinnerten mich an etwas. Die drei Sonnen, die wandernde Erde…mir kamen Szenarien in den Sinn, die ich zu anderer Zeit in den sog. channelings von Medien gelesen hatte. Medien, also die Art von Menschen, die Botschaften empfangen, in diesem Falle Botschaften Ausserirdischer. Eines dieser Bücher nannte sich „Der Photonenring“, von Virginia Essene und Sheldon Nidle in Gesprächen mit Sirianern niedergeschrieben. ( ch-falk-Verlag, Im Original „You are becoming a galactic human, 1994, Amerika, auf jeden Fall das ältere der beiden Bücher, auch wenn „Die wandernde Erde“ bereits in China 2008 erschien, 10 Jahre früher als bei uns!)

Und aus diesem Grunde erstand ich den dicken Erzählband von Cixin Liu mit dem Titel: Die wandernde Erde. Ich denke, dass die meisten Bestseller nicht zu solchen werden, weil sie erhabene Literutur zu bieten haben. Sie werden an die Spitze gepuscht, weil sie gesellschaftlich relevante Themenkomplexe aufwerfen, und diese im Sinne wichtiger Leute beantworten.

Das tun sie natürlich auf subtile Weise. Cixin Liu ist tatsächlich ein Meister darin. Die überwiegend gewaltigen zukünftigen Weltgesellschaftsprobleme, die bei ihm beschrieben werden, kann ich kaum lesen, ohne die Geschichte Chinas und die Strukturen, die Traumata, Ideale und Ziele jenes Volkes ebenfalls im Hinterkopf zu haben. Ich sehe, allerdings, so gut wie alle aktuellen science fiction Romane des Verlages, die beworben werden, befassen sich mit dem Ende der Welt. Immer sind die Bedrohungen übermächtig, der Einzelne geht unter.

Das scheint in der aktuellen Gegenwart oft vorzukommen.

Es sei denn, Einzelne werden zu Helden des Volkes stilisiert, aus einfachen unbedeutenden Einzelnen kann jemand werden, der alle rettet oder zumindest das Ganze voranbringt. Soweit ist uns die Ideologie und die Propaganda bekannt. (Jedes Konzept, nicht nur sog. Kommunismus) Das ist der Aufhänger, um den Leser, Kunden, Jedermann/frau mitzunehmen. Jeder träumt von Bedeutung.

Beim Lesen dieser groß angelegten Geschichten von Cixin Liu beschleicht mich als Leserin dennoch ebenso wie jenen Protagonisten nicht selten der Zweifel, ob der Sinn und der Weg der Richtige sei. Als Zuschauer einer möglichen Weltenzukunft dürfen wir die Antwort miterleben.

Es ist also doch ein Effekt zu erwarten, wenn wir uns Vorstellungen hingeben, wie die Erde aus dem Sonnensystem bewegt werden soll, weil die Sonne zu explodieren droht,wenn Ausserirdische landen, die behaupten, uns einst erschaffen zu haben ( herrlich, wie eine Fabel: Um Götter muss man sich kümmern), wenn gigantische Flutwellen und Meteoriteneinschläge zum Alltag gehören und vieles mehr.

Alle Szenarien sind technisch gekonnt  unterlegt, das gehört sich auch so in einer „Wissenschaftsfiktion“.

Nun, es reizt mich nun doch, „Die drei Sonnen“, das wohl bekannteste Buch dieses Autors auch noch in den Händen zu halten. Denn, der Titel erinnert mich seltsam an eine andere Prophezeiung, waren das nun die Sirianer oder andere, deren Visionen uns durch Einzelne vermittelt wurde, welche aus dem Verständnis ihrer Gesellschaft, in den 70igern, 80zigern und noch immer, völlig herausfallen.

Eines ist klar: Niemals würde ich selbst in einer solchen baumlosen von Technik völlig unterworfenen Welt leben wollen. Und doch sind wir auf dem Wege dahin. Ich werde es vermutlich nicht erleben. Weil ich alt bin, nicht weil ich glaube, dass alles gut wird.

Einzelne Helden werden es wohl nicht schaffen, die mächtigen Interessen aufzuhalten. Sie dienen nur dem Gewissen, in der Illusion es werde etwas getan, Das sehe ich ebenso radikal wie mancher science fiction Autor, dessen Fiktion längst Wirklichkeit ist, und zu seiner Zeit schon war. Wir lasen sie in der Schule, George Orwells „1984“und „Schöne neue Welt“!

Gewiss sind geköpfte Störche und Raubvögel, die unter den Windmühlen der angeblichen Energiewende liegen, und heimlich entsorgt werden, das geringere Problem. Zwischen den Zeilen liegt so oft die Wahrheit. Jeder muss sie suchen.

co) Kayute

Trance

Trance

Viele Menschen mögen es, in Trancezustände zu tauchen. Sei es durch Alkohol, Drogen, Musik und andere, kollektive Erfahrungen. Diese werden , wie wahrscheinlich zu allen Zeiten, gelenkt mit den Mitteln, die früher Priester und andere Wissende zur Verfügung hatten. So werden Massen gelenkt.
Die Frage ist doch immer, warum und mit welcher Intention gehe ich in eine Trance? Wie tief geht diese überhaupt, will ich eigentlich nur eingelullt werden? Wer lenkt mich wohin? „Trance“ weiterlesen

The Stone Age Experience

The stone age experience

Nach mehr oder weniger zwei Wochen im gut organisierten und  miteinander gelebten Steinzeitsein sehe ich die Normalwelt etwas anders. Was ist hier normal? Es ist Entfremdung, die uns normalerweise vertraut ist. Entfremdung von der Nahrung, der Erde, dem eigenen Körper. Das alles hängt zusammen, und ehrlich gesagt, nimmt uns dieses Normal etwas. Es nimmt Intensität und direktes Erleben, das was das Leben spannend macht. Auf andere Weise wird dies künstlich wieder zugesetzt, in Form von Freizeitvergnügen, Produkten und Waren. Diese endlose Prozession von künstlichen Waren, hinter denen sich das verbirgt, was wir eigentlich brauchen fürs gute Überleben: sie ist ermüdend. Sie ist auslaugend im wahrsten Sinne des Wortes.

Denn die Vertrautheit mit der eigentlichen Welt wird verlernt. Die Sinne stumpfen ab, durch immer bunter lauter und mehr, Die echte Welt: manchmal möchte man sie im Urlaub erleben, in Gegenden, wo noch alles ohne die Künstlichkeit ist- zumindest hinter dem Hotel…auf die ist man aber gar nicht vorbereitet. Ich vermeide hier den Begriff Natur, er wird längst für nachgemachtes innerhalb der Kultur missbraucht. Nun, jedenfalls taucht der Besucher selten wirklich in die echte Welt ein. Denn dafür braucht man Zeit.
Es gibt auch mächtige Bestrebungen, die Künstlichkeit auszuweiten und die letzten Oasen der Natürlichen zu übernehmen. Es ist noch immer nicht angekommen, dass unsere Kultur mit ihrer Warenwelt der Untergang der Menschheit wäre.
Es gibt aber auch eine kleine feine Bewegung, in der das Selbermachen wieder Wert hat. Und auch einen Sinn macht, wenn das Erlernte zu gebrauchen ist. Der Mensch kann sich weit von seinem Wesen entfernen, bis ihn das krank macht. Doch er kann auch wieder zurück finden.
Kinder finden das ganz leicht. Gebt ihnen Zeit, Steinzeit. Es erspart auch vielerlei esoterische kostenintensive Sinnsuche.
Kayute 2018

Löwe

Stell dir vor, du bist ein Löwe in einem Zoo. Scharen von Besuchern strömen vorbei und viele wollen mit dir in Kontakt treten. Du erzählst ihnen dann, wie es so ist, als Löwe in einem Zoo, und berichtest von deinen Tätigkeiten.

Und von der Zeit, als Löwen nicht im Zoo, sondern frei waren. Was Löwe sein eigentlich bedeutet. Aber das macht dich ein wenig traurig, weil sie es nie verstehen werden. Zwei drei Kinder kommen, mehr. Sie verstehen es mit leuchtenden Augen. Sie verstehen im Spiel. Sie werden zu Löwen.

Es kommt der Tag, an dem du mit ihnen durch das Tor gehst und sie in die Freiheit der Löwen begleitest.

Die zehnte Katze

Die zehnte Katze

Neun der bei mir lebenden Katzen sind auch bei mir geboren. Die drei Mütter – auch Schwestern- noch in Spanien. Sie kennen mich vom ersten Tag an. Damals, vor sieben, acht Jahren, waren es schon mal mehr als zehn, sogar mehr als zwanzig, weil so viele gleichzeitig geboren wurden. Dann wurden es nach der Welpenzeit schon weniger. Die roten Katerchen fanden neue Leute, doch die schwarzen nicht. Fast alle sind schwarz. „Die zehnte Katze“ weiterlesen

Magische Werkzeuge

Schamanismus als Selbstbedienungsladen?

Gerade fand ich die wunderbare Aussage von jemandem: Ich kenne schamanische Werkzeuge nur aus dem Computerspiel. So sieht es aus. Das gilt wohl für die Mehrheit, und ich würde sagen, zum Glück ist das so.
Man stelle sich vor, all diese Unwissenden würden tatsächlich mit magischen Mitteln in der Welt herumballern…dann würde die Welt genauso aussehen wie sie es tut. „Magische Werkzeuge“ weiterlesen

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