Buch: Magie für Neue Menschen

von Heike Antons & Andreas Hösl, tredition 2021

Ach, da ist es ja- Das Goldene Buch!- das Grundlagenwerk ethischer Magier. Der Inhalt ist anspruchsvoll und wertvoll, und ist doch als Einstieg wunderbar geeignet für alle, auch jene, denen das Thema neu ist. – vielmehr der Themenkreis: die Erde und alles darauf, darin, darunter- eben von tieferen Ebenen betrachtet.

Besonders da das Wort MAGIE mittlerweile eher von fantasy-Autoren benutzt wird, ist es höchste Zeit, uns die wahre Bedeutung wieder zu enthüllen. Und das in einem Sinne der Selbstentwicklung, indem wir für Alle etwas tun. Ein gut strukturiertes Sachbuch, die Autoren haben viel Erfahrung und bieten auch Seminare, Kraftortwanderungen und weitere Bücher zum geomantischen Verständnis. Gemeinsam bilden sie das Team AHHA https://www.wandermagie.de/

Das wahre Heim

Vor langer Zeit las ich einen buddhistischen Text mit diesem Titel, vielleicht war es von Thich Nat Han, doch ich weiss es nicht mehr genau. Ich las es immer wieder, weil es so wahr war.

Mit dem Begriff Heimat konnte ich nie etwas anfangen, weil ich meine Wurzeln nicht hatte. Ich beginne zu ahnen, dass diese Wurzeln tief in der bäuerlichen Lebensweise liegen, der meine Grosseltern noch angehörten. Es gibt Heimat, mit den Bäumen und Tieren verbunden zu sein, die Wolle der Schafe zu riechen und zu berühren. Es gibt Heimat, die Beeren zu pflücken. Und dann nicht irgendwelche Bäume. Es ist der den du kennst, den du jedes Jahr beobachtest, der dich nährt. Und daher suchte ich in Orten, wo sie so lebten, wo die alten Damen Feuerholz sammeln, wo die Hühner leben und dergleichen. Und immer war ich nur Gast. Es war eine Erinnerung!

Lange bin ich umhergezogen, und sammelte Traurigkeit an, wenn ich vertrautes wieder verlassen musste oder wollte. Sogar die Wörter sind verwandt! Das Trauen muss ich erst wieder lernen. Ich traute mich immerhin in die Ferne, doch den Wurzeln nicht. Da liegen all unsere Traumata aus der Familienlinie, aus den Ursprungsländern, denen wir auch zugehören, ob wir wollen oder nicht.

Das wahre Heim lag nach der buddhistischen Lehre so gar nicht auf der Erde, und da wollte ich eigentlich hin…zu diesem dahinter, beyond. Doch das Geheimnis ist, es ist immer da….wenn man hindurch findet durch die Wirren. Sich trauen ist schon ein guter Anfang.

Auf einmal ist es da, die Berührung und das was meine Grossmutter bedeutete. Werte, die in meiner Kindheit Wert verloren, wir waren modern und wussten alles besser. Und so verloren wir. So verloren ich war in der Welt.

Buch: Das Dorf der Mütter

Roman von Franka Villette, rororo 2005

In diesem kenntnisreichen Roman geht es um die Steinzeit. In einer ungeheuer spannenden Geschichte wird hier die Begegnung der alten Jäger-und Sammlerkultur mit der eingewanderten jungsteinzeitlichen Bauernkultur vor ca 7000 Jahren erzählt. Den Rahmen bildet eine Ausgrabung, bei der zwei junge Archäologen durch ein Zeitloch in die frühe Zeit zurückfallen , diese am eigenen Leibe erleben und so aus ihrer Rolle der Beobachtenden herausfallen, und nebenbei auch in ihrem eigenen Leben einiges umkrempeln.

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Schamanische Werte

Als ich mich gestern in einer neuen Gruppe vorstellen sollte,- wer bin ich denn?- schrieb ich etwas von schamanischen Werten. Was ist das eigentlich?

Schamanische Werte beruhen auf der Basis, dass alles lebendig ist. Nicht nur im biologischen Sinne lebendig, sondern in einer Verbundenheit des Bewusstseins. Diese ist nicht mehr intakt in der Welt des heutigen Menschen. Wir müssen es gehen lassen und neue Wege öffnen. Geistig.

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Flagge

Es ist ja gerade so IN, Flagge zu zeigen. Und man weiß es ja, nicht wahr? In Tibet findet der Völkermord schon so lange statt. Auch wenn heute am 10. März, zum Gedenktag des tibetischen Volksaufstandes von 1959 hier bei uns diese Flagge gezeigt werden darf, so würde das im Lande selbst eine mehrjährige Haftstrafe bedeuten. Die Kontrolle durch China ist übermächtig, die Sprache verboten, die Religion nur eine touristische Veranstaltung. Eine große Anzahl Tibeter lebt im Exil, und versucht, die Kultur zu bewahren. Wir verdanken ihnen religiöse Lehrer, über die ganze Welt verstreut, die uns auch etwas gegeben haben. Ich habe in diesen Lehren weit mehr als ein religiöses Dogma gefunden. Der Buddhismus ist per se nicht tibetisch, diese Form jedoch speziell und eng mit der Landschaft des Himalaya verbunden. Sie enthält tiefe Weisheit und Hingabe, Güte, Mitgefühl. Eigenschaften, an denen es bei uns im Lande sehr wohl zu mangeln scheint, bzw. an deren Wertschätzung.

Mit uns verändert sich diese Lehre, und es gibt ernsthafte Studien, auch die Lehrer verändern sich. Die Struktur aber hält die ältesten Wissenshochkulturen der Welt aufrecht, und in bin dankbar, dass wir in unserer Sprache Zugang dazu haben, Schulen, sowie Gemeinschaften. Mir gaben sie einmal eine Basis, einen Sinn und ein Verständnis, welches ich Jahrzehnte lang nicht erfuhr. Enges Dogma liegt mir nicht, aber als Grundlage für ein erfülltes Leben ist sie unverzichtbar.

Buch: zum Frauentag

Ich bin froh damit, eine Frau zu sein. Und dies hier ist ein wichtiges Buch, das beste was ich seit „die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estes entdecken konnte.

Weibliches Manifest

von Maitreyi D. Piontek

Allinci Verlag Schweiz

Neue Matrix

Das ist Realität!

https://www.deutschlandfunkkultur.de/virtueller-raum-aufsicht-gesetze-100.html

Dem Autor dieses Beitrags kann man immerhin antworten: ja, was man tun kann: den virtuellen Raum kann man verlassen, seinen Avatar löschen….

Allerdings, nachdem ich den neuen Matrix resurrection Film gesehen habe, bin ich mir da nicht so sicher. Er ist nicht so erfolgreich wie die früheren Matrix Filme, die ich überhaupt nie ganz verstanden habe, und ebenso geht es mir mit dem neuen. Die Ebenen auseinanderzuhalten ist nicht gerade leicht, ich bin nicht aus der virtuellen Generation. Aber etwas Übung mit Ebenen und anderen Welten habe ich schon. Die echten, die wurden nicht von Meta erschaffen und verkauft. Mit Bewusstsein ist es aber so: es lässt sich steuern. Glaube erschafft.

Das einzige Problem ist, dass Menschen sich gern was vormachen lassen anstatt es selbst zu machen: sie lassen sich so weit täuschen, dass sie glauben es zu erschaffen. Sind sie der Avatar oder noch sie selbst? Die Frage ist wesentlich für den Matrixfilm, und geht weit über das hinaus, was der Rundfunkbeitrag aufwirft. Ich glaube, da der heutige Mensch langsam mit nicht mehr passenden Identitätszugehörigkeiten konfrontiert ist, möchte man ihm die natürlich anbieten…das ist ein globales Phänomen, an dem sich sicher die Macher gut bereichern können, während alle eine Verarmung der Vorstellungswelt und der echten Welt erleiden. Und es erschafft Kontrolle.

Das zentrale Thema für mich; die Menschen wollen nicht sie selbst sein, sie mögen sich nicht und möchten anders sein….so wie es ihnen vorgespielt wird. Sie wollen nicht mehr echt sein.

Ja, das kenne ich, viel zu viele Jahre meines Lebens habe ich etwas versucht zu sein, Rollen auszufüllen, etwas zu werden….

Leben aber, Leben wird nur das Echte. Avatar ist ein Begriff aus der Religion. Er bezeichnete ursprünglich eine Verkörperung eines Gottes, der reinen göttlichen Energie. Welche Ironie. Das weiss ja kaum einer.

Ky 2022

Hunde

Der Mensch hat die wilden Tiere ausgerottet? Er hat keine Feinde mehr. Sagt man. Ich denke, der hat seine Bestien nun selber erschaffen. Ich schaute mir die Seite eines Tierheimes in der Großstadt an.

Das sah aus wie die Liste der Hunde, die gefährlich sind. In jedem Falle sind es aber die Züchter und Halter, die das sein können. Seit ich selbst einen Herdenschutzhund kenne, dem es gut geht und der Glück hat, auf dem Land zu leben, interessiert mich das. Ein toller Hund!

Ich stellte mir nur mal vor, die würden im Falle von Unruhen und Chaos alle frei kommen und Rudel bilden. So wie die verdrehten Menschen auch, von denen noch ein guter Teil mit Hilfe von Suchtmitteln und Medikamenten ruhig gestellt ist, dann hätten wir eben diesen science fiction Film, in denen immer gleiches passiert: der Mensch wird ausgerottet von sich. Aus Angst. Es sei denn da käme so ein Held. Und wenn wir das jeder sein müssten? Ist nur so ein kleiner Film in meinem Kopf. Mit geistiger Kraft jedenfalls kann man Hunde beruhigen, so wie früher manche das mit wilden Tieren machten und Meister konnten das.

Verbinden mit der Erde und den elementaren Kräften. Könnte auch bei unsichtbaren Feinden helfen.

Tiere sind unsere Begleiter und Meister, sie sind da, damit wir lernen. Oder , mit einem Zitat gesagt aus dem Roman: Lost in Fuseta, (Holger Karsten Schmidt) , wobei ich es nicht wiederfinde, es könnte ein Zitat eines anderen Meisters sein: „Das Leben an sich hat keinen Sinn. Es hat immer genau den Sinn, den wir ihm geben.“

Buch: Toröffnungen

Da gibt es nichts zu reden. Dieses Buch ist ein Segen und eine Offenbarung für die aktuelle Zeit. Mehr mag ich nicht sagen, denn man kann sich dieses auf der Seite des kristallmensch-Verein anschauen, und vieles mehr.

Vision Board

Eine Freundin aus England fragt in ihrem chat, wie wir uns Deutschland vorstellen, wenn es so wäre wie wir es haben möchten. Also es sollte quasi eine vision sein, die eine positive Miterschaffung der Zukunft wäre. Die Frage brachte mich ordentlich ins Grübeln. Erst einmal konnte ich mir Deutschland kaum getrennt von allem anderen vorstellen. Dann stelle ich mir normalerweise etwas persönliches und bergrenztes vor, aber viel häufiger sehe ich was kommt, und das hat so gar nichts mit meinen Wünschen zu tun. Es kommt was kommen muss. Ich kann in meinem geschützten Rahmen und mit meinen Gedanken und Handlungen kreieren. Das Bild was ich sah: Apfelbäume. Das ist einmal der Wunsch nach Natur und einfacher Lebensweise. Ich will nicht Anteil einer Nation sein, die sich mit Rüstung und Gift ihren Wohlstand absahnt auf Kosten aller.

Doch ich dachte an Forschung und Wissen, an Tagebuch-Archive und Literatur, an einiges was durchaus wert wäre, hier einen Ort des Lernens zu erschaffen, allerdings ganz anders als bisher. Ich hatte früher schon mal Visionen von Kristallstädten in denen wahre Meister wandeln. Also nicht die Art Naturwissenschaftler, die heute so wichtig scheinen, jene die alles nur auseinandernehmen. Geisteswissenschaft, Sprache, Bilder und das Lernen von den ganz Alten- von den Sternen, den Völkern da draussen im Weltenraum, – der Körper als Heiligtum, das ist meine Vision die nicht ganz klar von mir mit Inhalten gefüllt werden kann. Dafür können die Apfelbäume auch stehen- als Bild der Erkenntnisse in Hülle und Fülle…oder etwa für Avalon, die Apfelbauminsel? So ist es mit den Visionen. Man kann sie interpretieren. Ich lerne meist so, dass mir zufällt, was ich als Botschaft bekomme. Vielseitig. Spontan. Durch das Leben.

Ich erinnere mich nun daran, ein vision board für das nächste Jahr zu schaffen, eine collage mit Bildern, Worten, und dem was ich mir vorstellen kann. Denn erstaunlicherweise hat sich jenes, welches ich zu Anfang diesen Jahres machte, recht gut erfüllt mit Leben! Und danach sah es erst so gar nicht aus! Es ist wohl das Geheimnis, die Magie: Dass man selbst dieses Bild immer wieder anschaut, mit Liebe, Energie und Kraft erfüllt, und Wege findet, sie zu verwirklichen.

Darum geht es auch in dieser Frage.

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