Prozesse im Tagebuch

Ein Freund erzählte dieser Tage, er habe seine Manuskripte geordnet. Er ist 70 und ich wußte nicht, dass er schreibt.

Das sollte ich auch mal tun, dachte ich. Dabei stoße ich auf erstaunliche Dinge, besonders meine Tagebücher, – den gesuchten Text habe ich immer noch nicht entdeckt- und finde sie erhaltenswert. So ist dies auch ein Weg des Bewahrens außerhalb des dunklen Köfferleins, des Erinnerns und Gestaltens.

Zumal es nun gewünscht wurde, dass ich eine Traumreise anleite, was ich lange nicht mehr gemacht habe, schaue ich hinein ins Innere.

Da ist so unendlich viel zu finden. Traumreisen waren eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber auch so habe ich einiges erlebt und umgewandelt in Erfahrung.

Das jedenfalls war Schmerz, der lange anhielt! Mittlerweile laufe ich nur noch in Barfußschuhen und meinen Füßen geht es gut.

Auf das Datum kommt es hier im Grunde gar nicht mehr so an. Eigentlich sind Tagebücher nach Datum sortiert, wenn man die Kisten mit der Jahreszahl sortieren nennt. Aber schade um die Schätze, die verborgenen.

Heute muss man alles abfotografieren zum Sortieren…und die inneren Reisen werden aufgemalt.

Diese Projekte waren natürlich für mich. Sie machten mich reicher und froher.

Astrologie

Vielleicht liegt es am Fieber oder es hat sich was verschoben durch ein paar Tage im Bett, wo einfach nur hier und Jetzt angesagt war. Auf einmal erscheinen mir Aussagen von Leuten, denen ich mal gern zugehört habe, als totaler Schwachsinn. Nein, vielmehr wird mir klar, dass Astrologie immer schon ein prima Mittel war, Menschen und sogar Massen zu manipulieren. Man kann mit ihr nämlich alles erklären.

Ich kann das ja nicht nachprüfen, es ist kompliziert und manchem glaube ich auch noch. Nur einer Dame, die in letzter Zeit auf big business macht, sehr professionell, ist mir irgendwie verdächtig geworden. Events hat sie schon vorher gemacht. Dann hat sie sich mit anderen Influencerinnen zusammengetan. Überigens gab es noch eine, bei der es mir ähnlich ging…Lohrey Susanne, ich kann sie nicht mehr ertragen…seit sie mit der Ahnenaufarbeitung so viel Erfolg hatte, wie einst mit ihrem Narzisstenprogramm,…Wir arbeiten seit ewig mit den Ahnen. Ich hasse diese hypes auf die jeder youtuber aufspringt ohne wirklich zu ahnen was es bedeutet.

Nur dass jemand ein jahrtausendaltes buddhistisches Mantra, das Mantra überhaupt, als Friedensmantra ausruft und neu vertont, so als sei es ihres, ohne diese Geschichte zu beachten- und die ist ja machtvoll! Wie wahrhaftig kann derjenige denn wohl sein! Solchen Worten wohnt Kraft inne, sicher. Kann sie sie verwenden, wenn tausende Menschen mit ihr singen, -diese Frau ist keine Meisterin und keine Schamanin. Sie sucht uns auf gedanklicher Ebene mit Logik zu erreichen, aber bitte:“ Der galaktische Schöpfungsmoment befindet sich auf 0 Grad Widder.“ (Zitat Silke Schäfer)

Also ….ein von Menschen ausgedachtes und beobachtetes System, gut ,ja. Aber wieso, ach wer schlechtes verkündete, der wurde ja geköpft, im übertragenen Sinne ist das noch so.

Da rufen wir doch plötzlichen Frieden aus, benutzen die Energie von vielen followern- Verfolgern- um diese selbst zu beruhigen. mag auch ein hehres Ziel sein. Nur höre ich schon seit Jahren, dass wir alle auf Neuanfang gehen und und und. Mein ganzes Leben ist Neuanfang, immer.

Recht kurios mag dagegen ein besonderer Astromann dastehen, für die Menge .

)

Der galaktische Schöpfungsmoment?? Werner Held kann uns da besser aufklären. Bei ihm ist es niemals unter drei Stunden und super interessant! Ich schaffe es nur nicht ganz, zu Ende zu hören. Er wirft mit gewaltigen Worten um sich…ich meine das positiv, denn der ist ein Meister.

Woher ich das so weiß?

Ach. Feeling. Intuition. Wissen. Erfahrung. Resonanz. Eigene Stimme. Darauf kommt es an.

Licht

Dunkel und Licht gleichermaßen: plötzlich sah ich es in den Fotos, die ich lange nicht betrachtete. Das macht den Zauber eines solchen Ortes aus, und zwar vom tiefsten Schwarz zum hellsten Licht, vor dem man die Augen schließen muss. Die vollständige Welt der Schattierungen, sowie das überwiegende Fehlen künstlicher Strukturen, die Mächtigkeit von Natur. Sicher schafft der Mensch sich kleine Räume, damit er sich sicher fühlen kann, soweit es geht. Je länger er mit mächtiger Natur lebt, umso besser gelingt es. Ich glaube, man erkennt sie an, ihre Zerstörungskraft ist offensichtlich. Der Tod ist auch Begleiter auf manchen Urlaubsorten, wo nicht damit Vertraute sich überschätzen und auf unbekannten Wegen straucheln, oder in die Tiefe gezogen werden. Einige Jahreszeiten müssen schon erlebt werden, um das Unberechenbare zu begreifen.

Ich muss sagen, ich schaute zu Jahresbeginn nach Kalendern dieses Ortes, – doch keiner kommt an meine eigenen Fotos heran, die schon 15 Jahre alt sind. Man muss tagtäglich damit aufwachen, in den Bergen, mit dem Licht, welches hundertmal am Tage wechselt, und dann muss man Zeit haben, beobachten, statt Strecken abzuwandern und abzuhaken die üblichen Touristenspots.

Fotos auf http://beingalive.jimdofree.com

Etliche Pcs gingen an mir vorbei seit jener handylosen Zeit, und ich weiß nicht mehr, wo die Bilder noch gespeichert sind, außer in meinem Inneren. Auch dort haben sich Licht und Dunkel seither in Frieden gefunden. Verzehrende Feuer sind seitdem passiert, Asche trübte mein Herz. Und wie Phoenix erstand es wieder .

Eine Reise an jenen Kraftort , die Insel La Gomera, wird übrigens im April hier https://www.impulseseminare.de/ ausgerichtet, da nicht auf der Seite angegeben, muss man danach fragen.

Ich machte diese Reise 2008 und dann war um mich geschehen- ich blieb länger als gedacht.

Sagen wir mal, bis heute reicht die Wirkung allemal, ohne dass ich körperlich dort anwesend bin. Es hat viele Gründe und die Fähigkeit zu Bindung, die mich nun anderswo hält. Doch im Innern ist es stark, das Feuer und die Schatten.

Hexenwerk

Im Schuppen toben sich ein paar Hexen aus. Ich bekam die neulich geschenkt auf dem Flohmarkt, wo ein Händler viele Kisten stehen hatte. Die grüngesichtigen Damen sind wohl von Halloween übrig geblieben. Als wenn es die nur einmal im Jahr gäbe!

Gestern sah ich den sehr guten Film: The Gift, welcher auf deutsch: „Die dunkle Gabe“ genannt wurde. Leider, denn das „dunkel“ trifft auf die Hellsichtigkeit der Hauptfigur nicht zu. Dunkel ist vielmehr das, was sie sehen muss, ob sie will oder nicht. Dieser Film spielt zu einer Zeit und an einem Ort, wo durchaus noch eine Frau mit solcher Gabe als Hexe bezeichnet wurde- und wird .Dennoch rettet die Gabe bzw die guten Taten, die sie tat damit, am Ende sie selbst, wobei es mystisch wird.

Ich mag nichts verraten. Es war ganz schön unheimlich. Cate Blanchet und Keanu Reeves!

Mit dem Wort „Hexe“ wäre ich nicht so froh bezeichnet zu werden. Ich finde, es haftet ihm das Leid an, die Negativierung. Anders ist es mit wicca und Magie und anderen Worten. Aber Hexe….so manche heutige Frau bezeichnet sich selbst so, auch als Kräuterhexe, wobei sicher das Heilwissen und alte Mittel eine Rolle spielen. Aber eine echte Hexe kann ja viel mehr. Nicht nur gutes.

Ich werde die Hexen im Schuppen lassen; als Elementarwesen sind Sumpfhexen und andere ja vorhanden, in diesem Lande, noch. Wer weiß, was mit ihnen passiert, wenn ihr Moor voller Solarpaneele gestellt wird, ob sie dann austrocknen oder böse werden?

Buch: Autor

Ich bin durch den summit von Alicia Kusumitra und Robert mal wieder auf einen interessanten Autor gestoßen. Vielmehr finde ich den ziemlich genial, weil er Themen behandelt, die mich schon lange interessieren. https://mayamagik.de/#blog

Christian Köhlert vermag sachlich und analytisch höchst mysteriöse Dinge zu beschreiben und Zusammenhänge darzustellen. Darauf hofft man sonst oft vergeblich…

Damit ist er schon sehr weit im Denken, und ich komme auch nicht überall mit. Es tröstet mich aber doch, dass jemand es tut. Irgendwie fühle ich mich an Ken Wilber erinnert, der Psychologie, Buddhismus und Weltentheorie unter einen Hut brachte. Lange her, dass ich ein schwieriges Buch von ihm las, „Eros und Kosmos“ glaube ich. Ich meine, wir wollen doch verstehen, was da los ist und warum, nur dass das leider nicht so einfach ist, wie allgemein bekannt.

Den meisten fehlen wohl auch die passenden Worte, oder die Unaufgeregtheit, die ich hier sehr sympathisch finde. Er hat auch die Forschungen von Stefan Berndt gut zusammengefasst , dem ich ja schon lange folge. Erst durch gewisse Kontinuität kann man auch etwas begreifen.. Die größte Faszination für mich haben wohl Rätsel, Mysterien und Sinnsuche, ebenso wie schnöde Kriminalromane, von denen es ja auch mehr und weniger kunstvolle gibt.

Ein mir neuer Autor auch hier: Wimmer Wilkenloh, mit “ Eidernebel“, welches erstens auf Eiderstedt spielt, also mir alle Orte bestens bekannt sind, und zweitens einige Themen verknüpft, die gesellschaftlich relevant sind, nämlich Herztransplantationen und die Arbeitsbedingungen in großen Discountern. Zudem wird ein buddhistischer Meister zitiert, des Öfteren, und im Vorwort Bruce Lipton, was in jedem Fall für den Autor spricht! Es geht dabei um die Fähigkeit des Herzens, Erinnerung zu speichern, und das läßt die ganze Praktik, die gut erklärt wird nebenbei, doch in den Raum des Mysteriösen gleiten, es ist wohl wahr und wird von Ärzten allgemein abgestritten.

Davon abgesehen glaube ich ja sogar an Erinnerungen an frühere Leben, die also sicher nicht materiell oder körperlich abgespeichert werden. Spannend und vielschichtig, das Buch.

Was ich bei dem neuesten Tatort aus Stuttgart nicht sagen kann. Die Geschichte war derart konstruiert, völlig unglaubwürdig. Also ich gucke die ja eigentlich nie , gar nicht mehr, ich frage mich warum Millionen sich das sonntags abend antun, um gut schlafen zu können. Ein Szenario angeblich rechter Terroristen, die so an die raf erinnern, dass da alles nicht zusammenpasst. Oder ist das framing? Politisch war das schon, dabei reicht doch das reale Chaos weit aus, um Geschichten zu finden. Und klar, es war deutlich wie schnell sich Leute an Mord anpassen, solange die andern dran sind. Ja, wir haben die raf Zeit schon miterlebt und erinnern uns. Das wissen die jungen Leute natürlich nicht so. Jede Menge haben noch nicht mal was von Holocaust gehört, angeblich. Vermutlich darum bringt arte wieder eine Menge Dokus darüber. Ich erinner mich auch an eine Reihe, vor zwanzig Jahren, wo sie alte Leute interviewt hatten, das war richtig gut. Wahre Geschichten, wie man sie auch von Freunden über ihre Eltern und Großeltern hört.

Die Heilkarte

Aus dem Kartendeck von Felix Baritsch zog ich mal wieder eine Heilkarte, die es in sich hat. Also insgesamt haben die alle viel zu sagen, doch “ Innere Autorität “ als Thema, das haut mich doch um. Unerlöster Zustand: Bevormundung, steht da und im erlösten Zustand : Selbstbehauptung. Das ist nicht weniger als mein Lebensthema, mit dem ich immer wieder kämpfe.

Als Homöopath setzte Baritsch diese Themen zu bestimmten Krankheitsgeschehen in Bezug, in diesem Falle eine Kinderkrankheit, die ich auch als Kind hatte, doch das ist lange vergessen. Die missverstandene Selbstbehauptung nicht. Oder ich komme erst jetzt der Sache auf die Spur, auf die Zusammenhänge. Denn was ich immer tat, war abzulehnen, was andere mir sagen wollten, die etwas zu sagen hatten. Und ich hatte natürlich nie etwas zu sagen. Ich konnte mich zwar entziehen, der Fremdbestimmung, aber sie taucht immer wieder auf. Die eigene Kraft war nicht dahinter, so dass ich unsichtbar blieb.

Ein Heilkraftort, so etwas ist das Bild der Karte, mit der man sich auch ein Heilwasser kreieren kann. Ein Bild, der Löwenkopf mit der Federkrone eines indigenen Häuptlings, und im unerlösten Teil so etwas wie Lamas, die Schutzmasken tragen. nein nein, es sind keine Schafe….Das Bild von den Wölfen im Schafpelz oder überhaupt von den dummen Schafen ist mir sowas von über, und das ist es auch nicht. Es tragen ja nicht alle Wölfe Schafpelz und schon gar nicht sind Wölfe schlecht. Innerhalb ihres Rudels kennen sie ihren Platz- es gibt auch eine wunderbare homöopathische Arznei für Menschen, die damit Probleme haben : Lac lupi, die Milch der Wölfin.

Und das ist mein Neuanfang in diesem Jahr: Da sein. Wie der Löwe. Auch Lamas sind ja eigentlich recht stolze Tiere, ebenso wie Schafe gibt es welche in meiner Nachbarschaft. Nur wenn sie krank sind, dann verstecken Tiere sich, damit keiner ihre Schwäche sieht. Vielleicht gewöhnt man sich so etwas an, und auch wenn längst gesund, hat man vergessen, ganz da zu sein.

Ich würde gern an einem Kraftort wohnen, mit tosenden Wellen des Atlantiks, Winden und Sonne. Doch hier muss ich der Kraftort sein. Hier ist Nebel, sind Moore, sind efeuberankte Bäume, ein gänzlich anderes Feld. Gesund bedeutet so viel mehr als das Fehlen von Problemen. Gesund ist der entsprechende Umgang mit Problemen. Den delegiere ich nicht an einen Arzt, der keine Zeit hat und mich nie so gut kennt wie ich selbst.

Und Respekt zu zeigen, das ist ebenfalls gesund, denke ich. Für aufrechte ehrliche Menschen. Ist ein Entwicklungsweg, denn das normale ist es noch nicht. Man tut so, alle möglichen Gutmenschen werden hingestellt als solche, als hELDEN IN EINEM KONSTRUIERTEN dRAMA.

Wir haben auch viel Blödsinn gemacht, als wir jung waren. Darum muss ich mir gewiss nichts sagen lassen von diesen blassen jungen Halbgaren. Mumpf. Mupf.

Stimmt oder nicht

Menschen, die „nicht stimmen“, sind neuerdings ganz schnell wieder weg bei mir. Sie behaupten zwar, dass etwas mit mir nicht stimmt, aber glücklicherweise gibt es doch stimmige Kreise, in denen ich passe, und sie nicht. Oder so. Es ist wohl wie mit dem Instrumente stimmen. Es hat gar nicht so viel damit zu tun,die gleichen Lieder zu singen. Beim Singen geht es, wir tönen nämlich oder singen Mantras, die jeder kann. Es gibt sehr eindrucksvolle Stimmen, die beim Singen überzeugen, doch wenn es um Belehrungen geht und Politik, dann tönen sie schief. Oder sind ganz still. Das ist auch nicht verkehrt! Ich muss keinen mehr überzeugen von irgendwas, aber ich stehe fest und höre sehr genau, ob wo was nicht stimmt.

Manchmal macht so ein gemeinsames Erlebnis von Stille und von Musik gleichermaßen richtig erfüllt und glücklich! So ein Kreis kann auch schützen und hat ja einen eigenen Geist, einen Raum und dafür bin ich so dankbar.

Die andere Musik, die zum Tanzen, wild und progressive, von früher zu Zeiten, als wir dachten, alles sei uns noch möglich, die Freiheit lag vor uns- die macht, dass ich mich jung fühle! Nun war ich damals als ich jung war, keineswegs besonders glücklich, und mit der heutigen Erinnerung daran kann vieles heilen, neu aufgeladen mit der besseren Erfahrung, die Musik reicht in Räume des Unbewussten, Nicht Denkens, und tut dort ihre Wirkung. Ich schätze diese Wege sehr, die ohne Worte Heilung tun.

Jeden Morgen

Ich male mir nun jeden Morgen eine kleine Welt…vielleicht ist es eine Übersetzung von Eindrücken, vielleicht auch Kosmogramme, wie ich sie früher zu bestimmten Orten in der Geomantie machte. Ich denke nicht all zu viel darüber nach, freue mich an den Farben und hänge sie alle an die Wand. Manchmal ist es noch dunkel, wenn ich den ersten Kaffee trinke, dann verzerrt das künstliche Licht die Farben. Aber auch das macht nichts, weil ich will ja nichts Bestimmtes. Kleine Projekte erfreuen auch, hier nur auf Din A 4, es ist leicht, es muss nicht schön sein, aber doch…nicht alles gefällt mir.

Gestern verschenkte ich eines zum Geburtstag. Da gibt es ein ganzes Haus voller Bilder, Buddhafiguren und anderem, so dass es mich auch erfreut, wenn es dazu kommt. Wenn es gesehen wird.

workshop oder mehr

Ich bin noch sehr beeindruckt von der schamanischen Zeremonie, an der ich gestern teilnehmen durfte. Zu Gast im spirituellen Wohnzimmer war Ilin Kyn aus Jakutien, und wir eine Gruppe von 10 Frauen. Zuerst gab es ein Feuerritual draußen im Kalten, wir wurden gereinigt mit Rauch und gesegnet . Wir begrüßten die vier Himmelsrichtungen.

Später erklärte Ilin, die mit ihrem deutschen Mann in Jakutsk lebt, die Arbeitsweise von weißen und schwarzen Schamanen und manches mehr aus ihrer Heimat. Anschließend wurde gesungen. Das Singen, Besingen war ein Segen für sich und ungeheuer kraftvoll. Ich kann mich kaum erinnern, dass das normale Singen von Liedern jemals so viel ausgelöst hat. Als ich in der Mitte saß und besungen wurde, erhob sich ein Kraftfeld wie ein Tempel um mich herum, bei anderen liefen die Tränen und ich bin ganz sicher, dass hier Heilung geschah durch den Segen des Himmels. Denn die weißen Schamanen rufen nur die Geister des Himmels. Sie bereisen nicht die Unterwelt, um sich nicht mit den anderen Energien zu vermischen. Es ist fühlbar und ein Erlebnis, das so intensiv nachwirkt.

Mir gefällt das gut, dass keine Handlung und Gedanken dazu gehören, die etwas manipulieren. Welcher Segen gegeben wird, entscheidet die geistige Welt. Wichtig ist, dafür offen zu sein und den Segen zu empfangen. Dafür gibt es den geschützten Raum. Es war das erste Mal, dass ich eine authentische Vertreterin einer solchen Kultur selbst kennen lernen konnte. Und ja, es gibt da sicher eine Verbindung zu diesen Völkern im Osten von meinen Vorfahren her, allerdings wäre es mir sicher viel viel zu kalt dort.

Ich bin noch erfüllt und entspannt, dankbar für die Zeit, es einwirken zu lassen.

Ahnenreihen

Das Thema der Ahnen scheint in unserem Lande gerade eine große Aufmerksamkeit zu erfahren. Entweder weil etliche coaches es für sich entdeckt haben; nachdem nun alle auf den Narzissmuszug aufgesprungen waren, muss was Neues her. Oder auch weil tatsächlich viele Seelen Verstorbener noch nicht ihren Frieden gefunden haben. Da geht es um das Schuldthema, und viele empfinden, dass das Leid der Bevölkerung nicht gesehen und verdaut wurde. Gerade die aktuellen Kriege holen vielleicht manches wieder hervor, und es ist unfassbar, wie viel neues Leid da erzeugt wird für Generationen.

Es ist nur zu hoffen, dass in der neuen geistig anders wirkenden Wassermannzeit es schneller gehen wird, damit klar zu kommen.Aber leider darf ja vieles immer nicht gesagt werden.

Möglicherweise sind ja gerade Fremdenergien und Besetzungen, alter Unfrieden daran beteiligt, dass wieder so viel Grausamkeit herrscht. Und da vermisse ich bei all den vielen, die wieder Kerzen aufstellen und Bilder ihrer Opas rauskramen, die echte Aufarbeitung, die schon seit Jahrzehnten zB. in Familienaufstellungen stattfindet. Also ich kann nur darüber sehen, die Erfahrungen die ich machte, dass in vielen Familien diese Ahnenlinie unterbrochen war, so dass sich die Kraft der Alten nicht in die neuen Generationen fortsetzen konnte. Und dazu ist so eine Ahnenreihe ganz sinnvoll, um zu gucken und wieder zu verbinden. Manchmal finden die Seelen einfach nicht nach Hause, wenn sie in Gefangenschaft oder anderorts verstarben. Oder sie hängen sich an die Verwandten, wo sie im Grunde mehr Schaden anrichten, weil es den Lebenden behindert, seine Kraft nimmt. Er vielleicht Gedanken wahrnimmt, die nicht seine eigenen sind. Das kann man ändern, wenn man davon weiß, dass es diese Möglichkeiten gibt. Früher…also unsere Ahnen…die wussten schon darüber Bescheid, und hatten ihre Leute dafür, die Schwüre, Flüche oder Gelübde von einem nahmen. Leider natürlich auch jene, die diese aussprachen. Auch das alles wimmelt noch in der Grauzone der erdgebundenen Seelen herum.

Ich las gerade auf Empfehlung des Fantasyblogger https://fantasyblogger.wordpress.com/2024/11/15/waechter-des-wyrdwood-von-rj-barker/ein neues Buch, bestellte mir:

“ Wächter des Wyrdwood“ von R J Barker. Eine grausame, menschlich kalte und von seltsamsten Wesen bevölkerte Welt wird da erzählt, deren Namen und Eigenarten man erst mal verstehen muss. Leider sind die Folgebände noch nicht auf deutsch erschienen. Und da es schon so viele fremde Worte sind, erlasse ich mir die englische Version, und warte. Parallelen zu unserer Welt sind nicht ausgeschlossen, und vielleicht gibt es auch gute Handlungsweisen als Vorbild.

Und ich fand die durchaus nützlichen Büchlein: „Energievampire“ von Maryan Stone, sowie „Clearing“von Bianca Denise Albrecht, als Ratgeber und Therapiewegweiser, so dass diese Thematik und Aufmerksamkeit nicht nur allein der Fantasy-Literatur vorbehalten bleibt. Das sind nämlich die besten Kenner und viele Leser wissen, dass dort eine Menge echte Information versteckt ist.

Zu sagen „daran glaube ich nicht“ hat auch nichts verbessert.

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