Das nächste Buch

Und wieder Regen…da brauche ich Lesestoff. An dem einen Sonnentag, -auf den unweigerlich eine Woche Regen folgt,- habe ich dermaßen viel draußen geschafft, dass ich wirklich zufrieden abends einschlief. Ich werde nämlich Platz brauchen für die vielen Keimlinge, die Bohnen, Erbsen, Kürbisse und was da alles in den Töpfchen aufgeht. Eine Hälfte des Gartens steht nun weiterhin unter Wasser.

Und aus Neugier hatte ich „Das letzte Buch“ bestellt, ein kleiner Kriminalroman von Zoran Zivcovic, dtv Verlag 2008. Es kam spät an, auch ist es nur einer von verschiedenen Titeln, die sich „Das letzte Buch“ oder „Ein letztes Buch“ nennen. Letztendlich schreibt ja jeder Schriftsteller irgendwann einmal sein letztes Buch. Manchmal wird es nach seinem Tod noch fertiggestellt, womit auch nicht alle glücklich sind. Dieses spielt in einem Buchladen namens Papyrus. Und es spielt. Es spielt mit Realitäten und sogar damit, das eigene genre des Kriminalromans wieder aufzuheben, es spielt mit uns, den Lesern? Leser sind ja auch die Protagonisten, offenbar besessen davon, ein letztes Buch in die Hände zu bekommen. Wer es aufschlägt, stirbt leider dabei. Ja, logisch….

Für mich wird dies definitiv nicht das letzte Buch gewesen sein, welches ich aufschlage. Das nächste Buch ist schon bestellt, es kommt mit 60 Heilkarten, und ist ein Begleitbuch. Eigentlich ist ja jedes Buch ein Begleitbuch…es begleitet mich. In diesem Fall begleitet es die Karten und erklärt sie, es gibt auch videos von Felix Baritsch und Maria Blumencron, die das Kartenset erklären. Das spielt sich auch auf mehreren Ebenen ab, vielleicht werde ich noch mehr darüber berichten, wenn ich ein wenig Einblick habe.https://youtu.be/If6jmsFtQNA?feature=shared

Die Homöopathie ist für mich kein beruflicher Weg, sondern ein persönlicher Heilweg und eine Verständniserweiterung in Maßen, wie es eben zu mir kommt. Felix Baritsch hörte ich schon vor einiger Zeit in einem Homöopathiekongress. Ich bin relativ wissenslos, doch habe ich Intuition. Die tut mir gute Dienste.

Und ich habe Beziehung zu den Mitteln, die im Grunde die Welt sind. Minerale, Pflanzen, Tiermittel. Milche und Flechten, sogar unsubstanzielle Medizin wie es sie im Schamanismus und anderswo auch gibt, können das fehlende Puzzleteilchen sein, der Weg führt tief in geistige Räume und eben da eröffnet sich die Bedeutung des Wortes Medizin, wie ihn Indigene schon immer verwenden. Alles kann Medizin sein. jeder hat seine ganz eigene Medizin. Es kann ein Lied sein.

Ich bekam eine Medizin mit dem „Herzsamen“, cardiospermum Urtinktur aus einer tropischen Schlingpflanze. Auf deren Samen zeigt sich ein weißes Herz. Das ist so wunderbar, das könnte ich mir nicht mal ausdenken. Allein das Wort ist doch schon heilsam, Heilsame.

Buch: Das Buch, in dem die Welt verschwand

Wolfram Fleischhauer, Roman, Droemer 2003

Ein ganz außerordentliches Buch, dessen Titel sich erst einmal nicht so leicht erschließt. Die Geschichte spielt um 1780, eine Zeit des deutschen Reiches, die uns durch manche „neue“ Reichbürger nochmal erinnert wird. Schonungslos wird die damalige Gesellschaft hier in einem spannenden plot dargestellt, in dem es um die Durchsetzung neuer Ideen geht, durch die letztendlich die bekannte Welt verschwindet. Und so ist es ja auch gekommen. Die erlaubte Welt, vielmehr, denn die war damals noch katholisch.

Heute wird die damals als neu eingeführte Gedankenwelt der Vernunft des Immanuel Kant als Wegbereiter einer rein materiellen Betrachtung und damit des Unterganges gesehen.

Im Roman dachten verschiedene Gruppierungen, das Heilige würde verschwinden und die Seele. Zum Teil ist das auch passiert. Oder ist es schon unumkehrbar?

https://www.swr.de/swr2/wissen/zurueck-zur-beseelten-natur-plaedoyer-fuer-einen-paradigmenwechsel-swr2-wissen-2024-03-31-102.html

Die damals neue Welt ist heute die Alte, die Sendung des swr ist ein Zeichen, dass auch die denkende Zunft merkt, dass da etwas nicht stimmt. Zitat:

Wenn ich das richtig verstehe, darf ich leider nicht aus dem Manuskript zitieren.

Ein Hörspiel, dessen Manuskript auch zu lesen möglich ist. Für viele Andere ist dies schon lange klar, auch wenn der Begriff lange hier relativ ist…so alt ist die Idee nämlich gar nicht! Und es gibt, auch wie anno dazumal, Gegenbewegungen und hoffnungsvolle Versuche, den Weg in die unbeseelte Menschheit aufzuhalten. Denn genau dahin führt diese Vergegenständlichung, die jetzt auch (wieder) unsere Körper zu Objekten macht, die nicht mal uns gehören sollen. Doch auch die Seele ist Objekt von Methoden geworden, die uns formen und verbessern sollen! Dieses Denken macht nirgends Halt.

Man mag denken über Alicia und Robert, was man will, sie haben sich einer authentischen alten Lehre der Maya verschrieben und geben viel, um diese am Leben zu erhalten. Die Welt braucht auch diese Ältesten, die über sie ihre Stimme erheben und gehört werden. Das Thema ist genau das. Und deshalb teile ich hier ein video, auch wenn sich der Zusammenhang nicht gleich herstellt. In meinem Denken tut er das, es ist irgendwie Multi-Strang-Denken. Oder eher ein Sehen.

https://youtu.be/-feDtsLXaxc?feature=sharedhttps://youtu.be/-feDtsLXaxc?feature=shared

Um noch mal auf das Buch zurückzukommen: Die Geschichte dreht sich um einen jungen Arzt und zeigt auch den Stand der Medizin zum damaligen Zeitpunkt recht drastisch auf. Es ist doch deutlich, dass jedes Wissen nur temporär sein kann, und dennoch jedes Neue zu verhindern gesucht wird auf Seiten etablierter Präsentanten. Die an der Macht sitzen. Doch die war in jenem Reich reichlich durcheinander.

Schrulle

Ja, ich bin eine alte Schrulle, ist das ein schönes Wort!

Schreckschraube war auch so ein Wort, welches wir als Kinder gebrauchten. Vermutlich für unfreundliche alte Damen. Aber herrlich, wenn frau sich endlich erlauben kann, unfreundlich zu wirken. Ich muss ja nicht allen gefallen. Außerdem scheine ich nur mit anderen Schrullen in Wortgefechte zu geraten. Meist geht es dann um unterschiedlich verstandene Begriffe, die ich erklären will, so zum Beispiel “ Karma“ In welcher Weise das heutzutage gebraucht wird, nenne ich mal Desinformation. Dabei bin ich gar nicht so dogmatisch noch gehöre ich einem festen Glauben an. Aber hier wird ja alles durcheinandergewürfelt und das Gesetz von Ursache und Wirkung ist nun mal keine Strafe, wie es oft verstanden wird.

Mir fiel auch ein etwas dümmliches Büchlein in die Hände, namens „Mieses Karma“. Bestimmt ist es eine Satire, solche verstehe ich ja nie. Aber es stimmt schon, es gibt ein buddhistisches Sprachrepertoire, dessen man sich untereinander bedienen kann, und andere Leute will man gar nicht darüber belehren. Außer wenn die daherkommen und mich belehren wollen, aber gar nichts wissen. So gar nichts! Hat mich doch geärgert, klar. Über mein Karma mache ich mir gar keine Gedanken. Oder ob ich noch mal wiederkommen will. Ich mache auch keine Übungen, damit ich bloß nicht wiederkomme auf diese Erde. Eigentlich finde ich die trotz aller Schrecken und Schrullen ganz wunderschön.

Flagge zeigen

Und das ist für mich die Flagge von Tibet.

https://www.arte.tv/de/videos/111739-000-A/tibet-china-das-stille-verschwinden/?utm_source=pocket-newtab-de-de

Eine gute Geschichtsdoku über das, was mit Tibet passiert ist. Eine ungeheure Tragödie, die kein Ende findet.

Dazu der Roman von Federica De Cesco: „Die Tochter der Tibeterin“, ausgesprochen realistisch, von 2004. Den ersten Band „Die Tibeterin“ las ich vor langer Zeit. Ich folgte tibetischen Lehrern des Buddhismus. Die Geschichte von Gewalt und Exil, von unbeirrbarem Glauben und Widerstand eines Volkes berührt mich tief, die Landschaft unvergleichlich. Als ich in den achzigern in Asien weilte, war es zum ersten Male möglich, nach Tibet zu reisen. Ich tat es nicht. Wer weiß. warum das besser war. Doch ich hörte die Geschichten von anderen Reisenden im Hostel in Hongkong, wenn diese zurückkehrten. Die Ersten. Ich las viele andere Bücher.

Buddhistin war ich erst später, ich glaube aber sicher schon in früheren Leben. Ich fand zu dem Karmapa, zu Zen und der Bön-Tradition. Ich las über versteckte Schatztexte, und den Ursprung von Zhangzhung vor 20000 Jahren. Der sehr schamanistische Ursprung. Auch einem tibetischen Arzt begegnete ich. Seit 2001 hängt die grüne Tara über meinem Bett.

In Teufels Küche

Sobald ich mich irgendwo einmische, das heißt, Kommentare abgebe, komme ich gleichsam in Teufels Küche. So könnte man diverse Gruppen auf telegram durchaus nennen. Da brodelts, da wird einiges durcheinander gemischt und gerührt, und es ist auch völlig egal, von woher die vermeintlichen Informationen kommen- sobald man ach man darf man auch nicht sagen,- sobald ich etwas anmerke, in der Richtung das hielte ich für unkorrekt, werde ich abgestraft. Das war schon früher auf facebook so, wo ich mich noch gegen die Oberflächlichkeit wehren wollte. Um anderen die Augen zu öffnen. Nun das wollen diese ganzen Postverbreiter wohl auch. Oft hören sie nicht mal an, was sie weitersenden. Facebook ist schon lange tabu für mich.

Aus politisch motivierten Gruppen halte ich mich raus, das halte ich nicht aus.

Ich rede von esoterischen Gruppen. Von Licht und Liebe Fraktionen, die wie Pilze aus dem Boden schießen und immer Unsinnigeres von sich geben. Daher bin ich ausgesprochen froh über die Initiative von Alicia und Robert, und teile hier mal explizit ihr video ( ja das Sendungsbewusstsein ist noch da, oder ist es eine Verantwortung?) , diese Beiden sind spirituelle Anbieter und sehr aktiv im Sinne einer indigenen Linie der Maya in Guatemala. Dort haben sie gelernt, dort leben sie. Das verfolge ich seit ein paar Jahren. Auch da muss man überprüfen, ob alles authentisch ist. Auch dort gibt es Trittbrettfahrer, vor denen sie auch warnen. Die Naivität so Vieler ist erschreckend. Es gibt in jedem spirituellen System ein Schattenreich, es gibt diese Küche des Teufels, in der man sich so mancher tools bedienen kann. An den Teufel selber muss man sich da nicht wenden.

Vielleicht bin ich ganz froh, hier nur wenige Kommentare zu erhalten, von wohlwollenden, die mich länger „kennen“. Doch, dort wo jemand regelmässig schreibt, kennt man sich, kennt man sie, erfährt viel über sie und ihre Einstellung, ihr Leben. Es macht einfach mehr Sinn.

„In Teufels Küche“ weiterlesen

Das Alte

Ich bin ja nun alt. Und ich bin auch oft für das Alte. Ich freue mich über alte Bücher, und wenn ich eines finde von 1970, dann ist das ein Schatz. Eigentlich könnte ich „das Alte“ mit „Werte“ übersetzen. Ich  mag Klassiker, auch die Krautrockmusik von 1970. Es gibt so vieles, was ich damals gar nicht kannte. Da war ich ja auch erst 12.

Ich finde das Buch “ Gespräche mit Seth“ von Jane Roberts, nie gelesen, aber viel davon gehört.Und endlich die Gelegenheit, mich selbst zu überzeugen. Wertvoll ist mir das, weil so viele darauf aufgesprungen sind, auf den Zug, ohne die gleichen ernsthaften Absichten zu haben. Aber ich schätze die Kommunikation mit der geistigen Welt, mit Wesenheiten des Kosmos, um endlich einen Sinn zu entdecken. Um Identität zu erweitern. Und habe reichlich eigene Erfahrungen gemacht, nun, es gibt immer noch nicht mehr Menschen, die was davon verstehen. Zu viele lassen sich über den Tisch ziehen. Aber das gehört dazu, dass man aufmerksam wird, die eigene Fähigkeit entwickelt, ernsthaft. So lernt man auch. Ich werde es nun erst mal lesen, bis dann, Ky.

Die Glaskugel

In letzter Zeit hörte ich mehrmals, wie Journalisten oder Analysisten in Interviews sagten: Ich habe keine Glaskugel, ich kann das Ergebnis nicht vorhersagen. Das ist doch witzig, wie sich solche Aussagen verbreiten, und hätte je irgendwer die Zukunft aus einer Glaskugel gelesen?

Nun, echte und falsche Wahrsager dürften zumindest eine echte Kristallkugel dafür verwendet haben. Das ist eine vollkommen andere Energie. Auch wenn das Sehen nicht direkt mit der Kugel verbunden ist, es gibt ja unzählige andere Verfahren , die dazu dienen, Bilder an die Hand zu geben, um dem Fragenden das Gesehene zu verdeutlichen. Ob Tarot, remote viewing, channeling, ob wahr oder nicht.

Wahr ist, was wir wahrnehmen. Und Wahrsagen ist eine Wahrnehmung. Ich kann zumindest sagen, dass die Wahrsager, die ich aufsuchte, vor langer Zeit, Recht behielten mit ihren Aussagen, und das kann ich erst aus dem Abstand von Jahrzehnten bestätigen. Einer davon war ein kanadischer Halbindigner, der mir die Karten legte. Der hatte es einfach drauf, von den Karten kam das nicht. Die habe ich mir dann allerdings auch zugelegt und ein Leben lang einfach dabei . Der andere war ein alter Chinese in Hongkong, der mir eine deutliche Warnung zukommen liess. Genutzt hat es nichts, aber so manche Sätze vergisst man einfach nicht. Er wurde von seiner Nichte übersetzt, und las aus meiner Hand. Doch eigentlich las er nicht die Linien oder so, er schaute nach Innen, während er meine Hand hielt.

Und auch Lenny, ein australischer Hühnerfarmer, der uns einst auf einer Tramptour quer durch Australien beherbergte, und dabei seine Geschichte als Kind im KZ erzählte, er hatte noch die Nummer am Arm, der las uns aus den Karten und traf damit auch einiges richtig.

Es sind Begegnungen, die man nie vergisst.

Um den Ausgang von Kriegen vorherzusehen, eignet sich das alles nicht . Kann es einen guten Ausgang von Grausamkeit geben? Bleibt das nicht auch alles Jahrzehnte in Erinnerung und mit Folgen?

Und mit dem Glas und dem Kristall….da gibt es noch die Analogie vom gläsernen Menschen: wie wir alle wissen, ist damit der durchkontrollierte Mensch gemeint, über den man alle Daten hat, angeblich alles zu wissen glaubt. Der Kristallmensch dagegen ist ein kosmisches Wesen, so wie wir uns in die Zukunft entwickeln mit Fähigkeiten und Aufgaben, die weiter gehen als die meisten sehen können. Bei https://kristallmensch.net/bibliothek/das-geistige-lehrerzimmer/ gibt es einige Updates für Menschen , die das interessiert.

So wie mir meine Ahnungen sagen, wird es beide Arten von Menschen geben. Man kann sich entscheiden, ob man von KI gelenkt wird oder sie selber lenkt. Die ganze Technik arbeitet durchaus auch mit Kristallen, Mineralen, ist nicht nur künstlich, denn wie jeder Esoteriker weiss, lassen sich diese mit Information aufladen und Information ist in jedem Falle ein Medium der Zukunft.

Ich habe nur eine leise Ahnung von dem, was möglich wird.

KY 23

Orgonite

In neuester Zeit bin ich fasziniert von den Orgonitpyramiden, die eine Freundin selbst macht. Der Sinn ist ein Schwingungsfeld, welches schädliche Strahlung neutralisiert. Die Form ist gefüllt mit Metallen und Kristallen in verschiedener Anordnung. Es ist etwas Kleines, welches große Wirkung entfalten kann. Wilhelm Reich hat über Orgon geschrieben, das Buch habe ich auch irgendwo. Die Liste meiner gelesenen Bücher ist unüberschaubar größer geworden, weg von fantasy wieder hin zu Homöopathie und Heilkunde, seit ich den onlinekongress darüber teilweise schauen konnte. Da hätte ich mir am liebsten „Die zwölf Juwelen“ von Peter Tumminello bestellt, das Heilkartendeck von Felix Baritsch, die mir aber unerschwinglich sind. „Das Feld der Ähnlichkeiten“ über Systemaufstellungen und Homöopathie habe ich mir geleistet, sowie „Die Königin des Waldes“ von Johannes Latzel. Es gibt so viel neue Forschung , all diese Sprecher, hatten hunderte von Patienten in den letzten zwei Jahren, mit covid und Impfproblematiken, mit shedding und Folgeschäden, und können interessantes darüber berichten. Wie wir uns schützen und gesund halten.

https://mathiasberner.com/nathanael-schwartz-heilpilze-mitgliederbereich/

Aber immer fasziniert das Feld der Ähnlichkeiten, welches jeder in seinem Umfeld nämlich beobachten kann. Mit was verbinde ich mich? Da sind Orgonpyramiden keine schlechte Wahl, Lichtsäulen, Kraftorte, Sonne und Mond. Einfach etwas, das klein erscheint, aber viel viel größer ist. Ein Anker ist anstelle der kleingeistigen Überzeugungen von Menschen, Narrativen, Zeitgeistern. Auch den globuli, so klein sie sind, angeblich inhaltlos, wohnt so große Kraft inne. Man kann lernen, man muss nicht glauben.

Ky 23

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