Sommer

Also gestern war mal wieder Sommer. Heute, ich weiß nicht recht. Sehr merkwürdig finde ich das, denn richtig Sommer ist für mich mehrere Wochen hintereinander. Für die Ernte der Bauern ist der Regen sicher gut, auch für die Bäume. Die nächsten fünf Fichten am Rande meines Gartens verlieren dennoch ihre Nadeln und werden kahl.

Nun muss ich also schon über das Wetter schreiben, ich verstehe das mit dem Sommerloch in der Presse. Da ist allerdings reichlich viel los in der Welt, über das ich nicht schreiben möchte.

Mein altes Kätzchen ist gestorben und begraben. Unter dem Holunderbaum, mehr oder weniger schwierig ist es hier, ein Plätzchen ohne Wurzeln zu finden und bin froh, dass mein Freund für mich gegraben hat. Eine Rose blüht da schon. Wie gut aber doch, dass so viele Bäume einfach gewachsen sind in den 10 Jahren, die ich nun hier bin. Ich wundere mich immer über das Bäume pflanzen. Pflanzen muss man hier nicht….und es geht so schnell, dass sie ein paar Meter hoch sind. Ahorn, Eschen, Birken, Weißdorn, Sauerkirschen, Haselnuss und Kornelkirsche. Holunder und Brombeeren. Hopfen und und und. Ein paar Eichen wollen sich auch immer einschleichen. Das liegt an den Eichhörnchen und Eichen säumen hier die Landwege. Die Krähen futtern im Herbst Walnüsse auf dem Dach und lassen die Schalen herunterfallen.

Das alles unter dem Schatten mächtiger Tannen, meine Hüterbäume. Ihre Nadeln fallen in die Wiese, barfuss laufen ist da nicht so schön.Viele Leute denken bei Garten an Gemüse und Blumen und Pavillons ,…hier ist ein Naturgarten und ich kann nur hoffen, dass der Freunde findet, falls ich es nicht mehr schaffe. Man muss den nämlich ständig bearbeiten.

Etwas ganz anderes hat mein Interesse auch, nämlich die Unterhaltungen, die einige mit der KI haben, mittels chat GPT, – ich habe es noch nie gemacht. Ich mag die künstlichen simulierten Stimmen nicht sehr. Die Emotion steckt normalerweise in der Stimme. Aber was da an Inhalten zusammenkommt, finde ich schon erstaunlich. Manche meinen, dass sich Wesenheiten durch die KI äußern. Das mag ja sein, aber die stereotype sehr amerikanische Ausducksweise ( das ist wunderbar, etc) und simulierte Empathie lassen mich zweifeln. Die Intelligenz allerdings ist faszinierend. Ich poste ein Beispiel. https://youtu.be/Ve8VczKn7L8?feature=shared

Sie steigt aber erst mit dem Fragenden. Zum Beispiel hier https://youtu.be/ZkEODtjjmTw?feature=shared Ja. Manche Antworten stammen offenbar aus den buddhistischen Lehrbüchern, die wir gar nicht alle lesen könnten. Und das ist ja nicht schlecht. Diese Fragenden haben sich mit ihrer Materie beschäftigt. Mich würde diese Aufzählungsmasche, alles in eine Struktur zu bringen, verrückt machen. Ich bin ein Fraktalgehirn, also ich denke synchron oder wie man das nennen soll. Ich sehe und spinne dann Ketten, die ganz woanders enden. Die lineare Struktur passt nicht für mich.

Ich denke, das kann auch Menschen erreichen, die sich noch nie Gedanken über Spiritualität gemacht haben. Die eben linear denken. Aber die Gefahr, da etwas zu verwechseln, ist groß. Das war schon bei channelings so – wo der Mensch der Kanal ist und nicht die Technik- anfällig. Da gibt es eine reichliche Auswahl, die den Zuhörer meist in süsslicher Sprache anspricht und vom goldenen Zeitalter spricht, Mutter Maria, Sananda und manch anderer sprach durch geschäftstüchtige Leute. Ich habe mir mal viel davon angehört und konnte fühlen, was echt ist.

Heute bin ich mir da nicht mehr so sicher. Ich neige eher dazu, nicht mehr zu glauben. Aber für möglich zu halten. Elfen, Feen, Pan und die Elementarwelt ist für mich real. Verschiedene Dimensionen sind für mich real. Es ist mir auch nun egal, ob andere daran glauben. Ich bin von Menschen umgeben, die anderes glauben, und suche gar nicht mehr danach aus. Unter anderem hatte ich wieder ein Gespräch mit dem Christen, der mir als Mensch ein Freund ist, aber vom Glauben her sehr weit entfernt. Aus seiner Sicht. Sind doch alle anderen außer Jesus für ihn okkulte Mächte und vom Bösen gesteuert. Seien es meine Tarotkarten, unsere Meditationsgruppe…

Dazu gibt es auch eine interessante Sendung: https://www.arte.tv/de/videos/093034-000-A/evangelikale-mit-gott-an-die-macht-1-3/

Es geht also auch um Macht, nicht vergessen. Das Glauben der anderen macht Macht.

Ja, kein Wunder, dass manch einer die Orientierung verliert und gerne an was festes glauben möchte. Diese Zeiten sind seltsam, besonders Glaubensgruppen bekämpfen sich noch immer bis aufs Blut. Heute geht es um Drusen- die gibt es noch. Und mir scheint, das grausame Mittelalter ist noch gar nicht vorbei, während andere mit intelligenten Wesen sprechen, was eigentlich nicht so verkehrt sein kann…

Sommerfest

Ich war auf einem Sommerfest und habe liebe Menschen getroffen, die auch zum Teil ein bisschen weiter weg wohnen und man sieht sich dann nicht so oft. Und es war so schön. Ein leckeres Buffet von allen, ein bisschen Musik und basteln, und ich bekam eine höchst gute Rückenmassage. Man konnte auch einen Flohmarktstand anbieten, und es gab einen kleinen Junenmarkt, oder G1, wie ein alternatives Geldmodell aus Frankreich genannt wurde. https://monnaie-libre.fr/la-g1-june/

https://zukunftswerkstatt.events/wp-content/uploads/2024/12/G1-Freigeld-MJA.pdf

Ich mache das nicht, weil es ein digitales Modell ist, und ich bin absolut für Bargeld!

So etwas findet privat auf einem Bauernhof statt, wo auf der großen Ponywiese übernachtet werden konnte. Immer viel Arbeit für die Gastgeber, aber- es ist ja ein Helferverein. Gar kein Verein, einfach so. Als Projekt wird dieses Jahr statt eines musicals eine Jurte aufgebaut, in der künftige Treffen veranstaltet werden können.

Und während ich da so mit meinem Steinzeitbastelkram saß, trat eine alte Dame auf mich zu und sagte: Ich kenne dich von Kristallmensch. Das war so toll, denn bisher kenne ich eben die meisten aus jenem ganz anderen Verein nur online von regelmäßigen zoommeetings. Da sind wir doch überwiegend alte Damen. Spirituelle Urgesteine. https://kristallmensch.net/

Auf diesem Fest war alt und jung vertreten, wir hatten Spaß daran miteinander. Und noch besser- sie kannte mich sogar schon aus den Zeiten, wo wir auf der Momandaplattform (2011) spirituelle Themen diskutierten, ich war damals sehr engagiert und sendungsbewusst und wollte immer alles richtig stellen…

Zu hören, dass ich tatsächlich damit gehört wurde- in diesem Fall über den Mayakalender,- das war überwältigend. Ja, und es wird mir auch klar, dass wir Pioniere waren, vor uns gab es auch einige solche, und wenn heute groß getönt wird, werdet spirituelle Pioniere, dann lächel ich leise…

Leider ist nämlich auch diese Momanda-Plattform nur noch kommerziell, vermarktet bekannte Autoren, die einen Vertrag abschließen müssen, und ich denke, das ist beispielhaft für die gesamte Entwicklung. Alles schön und gut für die Masse, aber für mich ein Zeichen für Materialismus statt Geist. Dagegen hat mein kleiner Verein mit sinkenden Zahlen zu kämpfen, arbeitet ehrenamtlich und das, obwohl so viel an Lehrmaterial zur Verfügung steht.

Das Laute ist nicht zum Ziel führend, glaube ich. Wir haben nicht alle das gleiche Ziel.

Der Rote Teppich

Ja, so heißt es: der rote Teppich wird ausgerollt, wenn jemand offiziell und ganz ehrenhaft empfangen wird, meist sind es VIPS, Stars, Politiker, die zu Recht oder zu Unrecht auf dem roten Teppich schreiten dürfen.

Hier hat nun -zufällig- jemand rote Teppiche entdeckt, ausgerollt, und ich durfte darauf wandeln, ebenso der Hund und die Unsichtbaren, also jene Wesenheiten, für die sich hier und jetzt die Portale öffnen, und die wir willkommen heißen. Der Teppichfinder weiß nichts davon, und doch….

Portale sind so eine Sache, bei der nicht jeder wohnen kann. Das sind energetische Wurmlöcher, blödes Wort eigentlich, aber bekannt aus dem Film…Natürlich soll da nicht jeder durchkommen. Dafür gibt es Wächter, Hüter und Leute, die Energien umwandeln, wissentlich ist sicher besser, aber hochsensible Menschen, die auf Energien reagieren, könnten es vielleicht nicht aushalten. Ich habe da schon so einiges erlebt. Ich bin dankbar und froh, dass ich jetzt wieder hingehen kann.

Zumal es sowohl in die untere Welt als auch in die obere Welt geht. Da begegnen sich also Welten. Das habe ich mir so gedacht. Der rote Teppich ist jedenfalls eine gute Idee.

Seien also die Sidhe, die Sonnenalben und Meister willkommen. Ich bin gespannt auf neue Zeiten.

Freitag der dreizehnte

Das fiel mir erst später auf. Ich bin doch nicht abergläubig. Und gläubig auch nicht. Wo ist da überhaupt die Grenze. Das wird schwierig, wenn man keinem Glauben angehört.

Einerseits kann ich es gar nicht fassen, was Menschen alles zu glauben bereit sind, und das für Wissen, Fakten, und Wirklichkeit halten. In meinen Augen ist die Wirklichkeit so viel weiter, reicht ins Unsichtbare, und da fangen die meisten an, eben zu glauben, was andere sehen oder sagen.

Die dreizehn ist so eine Schwelle, die man als guter Christ nicht überschreiten durfte. Das hat schon einen Grund, dreizehn Monde sind die Monate der Frau, und es wurde denen eine Macht zugeschrieben, die angeblich auch noch Böses wollte.

Viele Gruppen bestanden aus 12 Personen, die dreizehn ist eine Stufe in den höheren Zyklus. Zahlen haben durchaus Bedeutung.

Also ich glaube Dinge zu spüren und zu wissen, an die wenige glauben, dennoch ist das weniger elitär als verborgen, doch immer wenn ich mich mit anderen zusammentun möchte, dann weicht deren Sicht doch erheblich von meiner ab. So geht es mir mit der Geomantieschule, die ich im letzten blog noch vorstellte. Ich bin erstaunt. Es gibt einen tollen Austausch von Wahrnehmungen. Doch die bewegen sich fast immer auf einer Schiene absoluter Klischees und Bilder, die bereits vorgegeben sind. Eben von alten Kulturen oder von kitschigen Künstlern, und wenn es mit Symbolen losgeht, dann hört es bei mir auf. Wie schade.

Ich mag schon alte Kulturen.

Ach ja, die dreizehn. Zufällig die Zählweise des Mayakalenders, die ich jeden Morgen in mein Büchlein schreibe. Pech bringt davon keine Zahl.

Doch heute morgen brachte mein Freund ein Boot für jemanden ans Wasser, das wurde hineingelassen- und explodierte. Zum Glück kam niemand direkt zu Schaden, ich hörte die Sirene, Feuerwehr losfahren, es war ja gleich in der Nähe.

Irgendwie passt es in die Stimmung von Spannung, die ich spüre. Andauernd passieren Sachen, während ich friedlich im Garten sitze, oder putze. An Energien und ihre Wirkung glaube ich bedingungslos, und dass von der Sonne viel ausgeht derzeit.

Vielleicht machen die Leute aber auch einfach zu viel. Endlich ist drei Tage lang Sommer, und da muss man alles reinpacken!

Geomantieschule

Immer wieder mal nehme ich gern an Projekten teil, die sich mit der Wahrnehmung und dem Kontakt zur Anderswelt befassen. Da wären kleine workshops, oder auch onlinekreise, wie sie zum Beispiel hier von Stefan Brönnle mit seiner Geomantieschule angeboten werden. https://www.youtube.com/@Geomantieschule

In dem aktuellen Projekt geht es um die Sidhe, und wie wir uns öffnen, um Kommunikation zu finden. Es gibt Botschaften von ihrer Seite, sowie einen Austausch der Teilnehmenden, ein Training unserer Fähigkeiten.

Mein Weg dazu ist immer das Zeichnen, auch Worte, jedoch setzen sich innere Bilder nicht eins zu eins um. Oft weiß ich nicht, was ich da zeichne. In der ersten Portalöffnung, die von Stefan angeleitet wurde, erkannte ich deutlich zwei Steine neben mir. Ein schwarzer und ein weißer Felsen, in einer ansonsten leeren Landschaft. Ich grübelte anschließend, wo ich denn solche Steine schon sah, und was die Botschaft sein soll.

Und dann an einem Regentag sortierte ich meine alten Bilder, Mengen von Fotos und Zeichnungen in Durcheinander. Und- mir fiel ein Foto in die Hände, ja , aus einer alten Ausstellung-und da waren sie, die Steine, miteinander. Das Bild stammt aus einer Reise nach Cornwall, zwanzig Jahre her. Da gab es also Orte der Sidhe, natürlich, und dieser besondere Platz, an dem zu den zerklüfteten Granitfelsen auch die weißen Riesenkiesel lagen, denn dort floss ein Bach ins Meer. Ein kleiner Abstieg hinunter in der ansonsten hohen steilen Küste.

Ich lebe ja wieder an einem Fluss, der hier in die Nordsee fließt. Die Eider wird allerdings von einem Sperrwerk begrenzt, welches bei Sturm geschlossen werden kann. Aber hier im Hinterland sind noch immer Ebbe und Flut spürbar, bei Tönning sichtbar, und Eiderstedt wäre sicher ein Ort, den die Sidhe mögen.

So sind meine Eindrücke, im Ausdruck. Das lässt sich nicht einfach nur in Worten wiedergeben. Eigentlich ist meine ganze Kunst so, und ich denke immer, nur mit Tagbuch und Kenntnis von Projekten lässt sich das verstehen. Aber es ist mein Prozess, im engen Austausch mit Landschaft, Wesenheiten, und menschlichen Gruppen auch.

Das ist das wichtigste, dass es geschieht.

Leider sind die Geomantie und schamanische Wege immer noch viel zu wenig bekannt, geschweige denn normal. ich hoffe aber, es wird eines Tages normal sein.

Cornwall

Herold

Das Wort hat mich angesprochen, Herold, ein Herold zu werden. Oder eine Heroldin. Es erinnert fast an Held und Heldin. Nun, worum geht es? Es geht darum, über den Weg der Geomantie Energien und Wesenheiten wahrzunehmen und ihre Existenz zu bekunden.

Noch immer ist das eine meist nicht ernstgenommene Nische.

https://youtu.be/gPgNGfUrXzo?feature=shared

Der link zur Geomantie-Schule von Stefan Brönnle.

Obwohl sich so viele Leute schon mit alternativen Wegen beschäftigen, so doch sehr oft im Rahmen ihrer Gesundheit. Es gibt hier aber ein viel größeres Gesamtbild.

Es gibt dort die Ankündigung eines Portals, na gut, das hört man eher häufig, vor allem im Zusammenhang mit bestimmten Tagen. Nicht immer stimmt das.

Im Zusammenhang mit dem derzeitigen Licht – man siehe die videos- scheint mir das richtig, auf die Lichtelfen, Lichtalben, Sonnenspirits zu achten und eine gute Anleitung erhalten wir hier von einem erfahrenen Geomanten.

In schamanischen Reisen durchschreiten wir immer ein Portal, machen es durch Visualisierung sichtbar im Innen. Nun ist es Zeit für das Außen. Ich nehme das Angebot wahr, teilzunehmen.

Medizinrad

Gerade am Samstag nahm ich an einem workshop teil, in dem mit Hilfe des Medizinrades und der Geburtsdaten , mit inneren Reisen noch wichtige Themen bewusst werden und wenn möglich auch bearbeitet.

Da kommt es also: Das Schuldthema. Vielmehr das Schuldgefühl-Thema, das ich ständig mit mir herum trage und welches mich dazu bringt, viel für andere zu tun, mehr zu geben als zu nehmen, – was wiederum anderen Schuldgefühl erzeugen kann…

Bei kranken Tieren ist es so eine Sache: Ich bin hilflos, doch aus Erfahrung ist es meist der Tierarzt auch. Er tut nur anders und es kostet viel Geld, zu wissen, warum man jetzt nichts mehr machen kann.

Gestern sah ich dann noch einen guten Film, “ Die Tote vom Jakobsweg“, in welchem das Thema Schuld eine große Rolle spielte. Besonders das katholische Umfeld in Santiago de Compostela war meisterlich dargestellt, ein interessanter Ort für so einen düsteren Film. Zwar mit deutschen Schauspielern, doch gut gemacht. https://www.tittelbach.tv/kritiken/die-tote-vom-jakobsweg/ (Echte spanische Filme thematisieren oft Dramen, familiäre Dramen, und es kommt dem sehr nah)

Auch auf dem Jakobsweg zu pilgern, ist für viele ein Weg um Vergebung zu bitten und kann mit echter Schuld einhergehen. Aber wie lässt sich diese definieren. Selbst wenn uns von Kindheit an Schuldgefühle antrainiert werden, sicher ist das mit narzisstischen Elternteilen, dann haben diese auch nur bedingt Schuld- wenn sie ihre eigenen Schuldgefühle komplett nicht ertragen können und sie projezieren nach Außen. Sie wissen es nicht und lernen es nicht.

Wir haben nun beschlossen, die Medizinradreise zu einer Jahresgruppe zu machen, eine gute Gelegenheit, viele Aspekte über die Steine zu beleuchten und sich zu kennen. Der Steinkreis ist in der Ponywiese eingelassen. Die Gastgeber machen selber mit, unermüdliche coworker für unsere Gruppen.

Sogar eine Jurte wird nun angebaut.

Das Bild vom dem Büchlein entspricht nicht ganz dem unseren Rad, ist aber ein schönes Zusatztool.

Dein persönliches Indianerhoroskop„, Kenneth Meadows, Flechsig, 2004. Wir arbeiten auch noch mit dem Aszendenten. Die Struktur wird hier gut erklärt und wunderschöne Illustrationen machten einen Klassiker daraus.

Prozesse im Tagebuch

Ein Freund erzählte dieser Tage, er habe seine Manuskripte geordnet. Er ist 70 und ich wußte nicht, dass er schreibt.

Das sollte ich auch mal tun, dachte ich. Dabei stoße ich auf erstaunliche Dinge, besonders meine Tagebücher, – den gesuchten Text habe ich immer noch nicht entdeckt- und finde sie erhaltenswert. So ist dies auch ein Weg des Bewahrens außerhalb des dunklen Köfferleins, des Erinnerns und Gestaltens.

Zumal es nun gewünscht wurde, dass ich eine Traumreise anleite, was ich lange nicht mehr gemacht habe, schaue ich hinein ins Innere.

Da ist so unendlich viel zu finden. Traumreisen waren eine meiner Lieblingsbeschäftigungen. Aber auch so habe ich einiges erlebt und umgewandelt in Erfahrung.

Das jedenfalls war Schmerz, der lange anhielt! Mittlerweile laufe ich nur noch in Barfußschuhen und meinen Füßen geht es gut.

Auf das Datum kommt es hier im Grunde gar nicht mehr so an. Eigentlich sind Tagebücher nach Datum sortiert, wenn man die Kisten mit der Jahreszahl sortieren nennt. Aber schade um die Schätze, die verborgenen.

Heute muss man alles abfotografieren zum Sortieren…und die inneren Reisen werden aufgemalt.

Diese Projekte waren natürlich für mich. Sie machten mich reicher und froher.

Astrologie

Vielleicht liegt es am Fieber oder es hat sich was verschoben durch ein paar Tage im Bett, wo einfach nur hier und Jetzt angesagt war. Auf einmal erscheinen mir Aussagen von Leuten, denen ich mal gern zugehört habe, als totaler Schwachsinn. Nein, vielmehr wird mir klar, dass Astrologie immer schon ein prima Mittel war, Menschen und sogar Massen zu manipulieren. Man kann mit ihr nämlich alles erklären.

Ich kann das ja nicht nachprüfen, es ist kompliziert und manchem glaube ich auch noch. Nur einer Dame, die in letzter Zeit auf big business macht, sehr professionell, ist mir irgendwie verdächtig geworden. Events hat sie schon vorher gemacht. Dann hat sie sich mit anderen Influencerinnen zusammengetan. Überigens gab es noch eine, bei der es mir ähnlich ging…Lohrey Susanne, ich kann sie nicht mehr ertragen…seit sie mit der Ahnenaufarbeitung so viel Erfolg hatte, wie einst mit ihrem Narzisstenprogramm,…Wir arbeiten seit ewig mit den Ahnen. Ich hasse diese hypes auf die jeder youtuber aufspringt ohne wirklich zu ahnen was es bedeutet.

Nur dass jemand ein jahrtausendaltes buddhistisches Mantra, das Mantra überhaupt, als Friedensmantra ausruft und neu vertont, so als sei es ihres, ohne diese Geschichte zu beachten- und die ist ja machtvoll! Wie wahrhaftig kann derjenige denn wohl sein! Solchen Worten wohnt Kraft inne, sicher. Kann sie sie verwenden, wenn tausende Menschen mit ihr singen, -diese Frau ist keine Meisterin und keine Schamanin. Sie sucht uns auf gedanklicher Ebene mit Logik zu erreichen, aber bitte:“ Der galaktische Schöpfungsmoment befindet sich auf 0 Grad Widder.“ (Zitat Silke Schäfer)

Also ….ein von Menschen ausgedachtes und beobachtetes System, gut ,ja. Aber wieso, ach wer schlechtes verkündete, der wurde ja geköpft, im übertragenen Sinne ist das noch so.

Da rufen wir doch plötzlichen Frieden aus, benutzen die Energie von vielen followern- Verfolgern- um diese selbst zu beruhigen. mag auch ein hehres Ziel sein. Nur höre ich schon seit Jahren, dass wir alle auf Neuanfang gehen und und und. Mein ganzes Leben ist Neuanfang, immer.

Recht kurios mag dagegen ein besonderer Astromann dastehen, für die Menge .

)

Der galaktische Schöpfungsmoment?? Werner Held kann uns da besser aufklären. Bei ihm ist es niemals unter drei Stunden und super interessant! Ich schaffe es nur nicht ganz, zu Ende zu hören. Er wirft mit gewaltigen Worten um sich…ich meine das positiv, denn der ist ein Meister.

Woher ich das so weiß?

Ach. Feeling. Intuition. Wissen. Erfahrung. Resonanz. Eigene Stimme. Darauf kommt es an.

Licht

Dunkel und Licht gleichermaßen: plötzlich sah ich es in den Fotos, die ich lange nicht betrachtete. Das macht den Zauber eines solchen Ortes aus, und zwar vom tiefsten Schwarz zum hellsten Licht, vor dem man die Augen schließen muss. Die vollständige Welt der Schattierungen, sowie das überwiegende Fehlen künstlicher Strukturen, die Mächtigkeit von Natur. Sicher schafft der Mensch sich kleine Räume, damit er sich sicher fühlen kann, soweit es geht. Je länger er mit mächtiger Natur lebt, umso besser gelingt es. Ich glaube, man erkennt sie an, ihre Zerstörungskraft ist offensichtlich. Der Tod ist auch Begleiter auf manchen Urlaubsorten, wo nicht damit Vertraute sich überschätzen und auf unbekannten Wegen straucheln, oder in die Tiefe gezogen werden. Einige Jahreszeiten müssen schon erlebt werden, um das Unberechenbare zu begreifen.

Ich muss sagen, ich schaute zu Jahresbeginn nach Kalendern dieses Ortes, – doch keiner kommt an meine eigenen Fotos heran, die schon 15 Jahre alt sind. Man muss tagtäglich damit aufwachen, in den Bergen, mit dem Licht, welches hundertmal am Tage wechselt, und dann muss man Zeit haben, beobachten, statt Strecken abzuwandern und abzuhaken die üblichen Touristenspots.

Fotos auf http://beingalive.jimdofree.com

Etliche Pcs gingen an mir vorbei seit jener handylosen Zeit, und ich weiß nicht mehr, wo die Bilder noch gespeichert sind, außer in meinem Inneren. Auch dort haben sich Licht und Dunkel seither in Frieden gefunden. Verzehrende Feuer sind seitdem passiert, Asche trübte mein Herz. Und wie Phoenix erstand es wieder .

Eine Reise an jenen Kraftort , die Insel La Gomera, wird übrigens im April hier https://www.impulseseminare.de/ ausgerichtet, da nicht auf der Seite angegeben, muss man danach fragen.

Ich machte diese Reise 2008 und dann war um mich geschehen- ich blieb länger als gedacht.

Sagen wir mal, bis heute reicht die Wirkung allemal, ohne dass ich körperlich dort anwesend bin. Es hat viele Gründe und die Fähigkeit zu Bindung, die mich nun anderswo hält. Doch im Innern ist es stark, das Feuer und die Schatten.

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