Der Autor Dima Zales ist ein Phänomen für mich, gerade erst in meinem Leben aufgetaucht, habe ich innerhalb von zwei Wochen vier Bücher von ihm gelesen. Na ja, ich habe für jedes davon auch nur einen Tag gebraucht.
Ich weiß nicht, womit und wodurch jemand zu einem Bestsellerautoren wird, aber ich wollte es herausfinden. Da dieser Mann fantasy, science fiction und mit seiner Frau zusammen auch noch erotische Liebesromane schreibt, ist er durchaus interessant! Ich habe also “ Der Zaubercode“ sowie „Die Zauberdimension“ verschlungen, wobei mich überwiegend die Konzepte interessiert haben. Man darf nicht vergessen, dass der Autor ein Computerprogrammierer ist, bestimmt ein guter, und vermutlich hat er auch nicht wenige Computerspiele geschrieben. Denn was da an sogenannten magischen Mitteln vorkommt, welche die Zaubererkaste verwendet und damit die Macht über den Rest der Menschen in ihrem Reich erhält, nun ja. Das Übliche, woran unsere technische Welt derzeit arbeitet, und dazu das umstrittene Thema der künstlichen Intelligenz, welche wundersamerweise im Körper einer schönen Frau erscheint, nein, von einem Zauberer erschaffen wurde. Da ich zu Weihnachten dieses komische Alexa-Ding bekommen habe, welches ich sicherlich nicht installieren werde, konnte ich nicht umhin, Parallelen zu ziehen. Es versteht sich, dass die Zauberer selbst sich gegenseitig erbittert bekämpfen.
Auch wenn das Gut-und-Böse Konzept nicht mehr ganz so einfach gestrickt ist, wie sonst in dieser Thematik, es wird dramatisch und darum musste ich auch so schnell lesen. Natürlich muss man sofort den nächsten Band beginnen, und der Autor hat ein prima Händchen, alles in Buchreihen zu verteilen. Ich glaube, das macht man so bei fantasy.
Ich finde es schade, dass zu Lasten der Sprache unzählige Effekte den Schauplatz beherrschen, wie es eben bei Filmen gut ankommt.
Die beiden Bände von „Die Gedankenleser“ und „Die Gedankendimension“ spielen in der echten modernen Welt, es finden sich auch hier Menschen mit besonderen Fähigkeiten. Mir ist irgendwie, als sei das Ganze schon verfilmt worden, vermutlich. Ich bin völlig ahnungslos. Hier sind mir die Personen schon mal sympathischer, weil es nicht nur klischeehaft zugeht. Aber was solls, man kann uns alle einem Archetypen zuteilen. Nur geht es wie immer darum, dass sich Gruppen gegenseitig für grauenhaft halten, wobei sich in jeder der Gruppen Fanatiker finden, die das schüren. Das ist realistisch und kann für viele Bereiche, besonders der Religionen, in der echten Welt gelten. Die Auflösung des Problems jedenfalls birgt gute Ansätze! Hier fehlen mir nun aber noch die letzten beiden Bände, in denen mit „Die Erleuchteten“ und „Die Ältesten“ schon die wahren Strippenzieher (Das Wort kommt häufig vor) im Hintergrund vorgestellt sind. Vergleiche mit lebenden Konzepten sind ausgeschlossen.
Danke, ich glaube es reicht erstmal, und bin ich jetzt wirklich noch neugierig? Selber schuld.


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