Das ist Realität!
https://www.deutschlandfunkkultur.de/virtueller-raum-aufsicht-gesetze-100.html
Dem Autor dieses Beitrags kann man immerhin antworten: ja, was man tun kann: den virtuellen Raum kann man verlassen, seinen Avatar löschen….
Allerdings, nachdem ich den neuen Matrix resurrection Film gesehen habe, bin ich mir da nicht so sicher. Er ist nicht so erfolgreich wie die früheren Matrix Filme, die ich überhaupt nie ganz verstanden habe, und ebenso geht es mir mit dem neuen. Die Ebenen auseinanderzuhalten ist nicht gerade leicht, ich bin nicht aus der virtuellen Generation. Aber etwas Übung mit Ebenen und anderen Welten habe ich schon. Die echten, die wurden nicht von Meta erschaffen und verkauft. Mit Bewusstsein ist es aber so: es lässt sich steuern. Glaube erschafft.
Das einzige Problem ist, dass Menschen sich gern was vormachen lassen anstatt es selbst zu machen: sie lassen sich so weit täuschen, dass sie glauben es zu erschaffen. Sind sie der Avatar oder noch sie selbst? Die Frage ist wesentlich für den Matrixfilm, und geht weit über das hinaus, was der Rundfunkbeitrag aufwirft. Ich glaube, da der heutige Mensch langsam mit nicht mehr passenden Identitätszugehörigkeiten konfrontiert ist, möchte man ihm die natürlich anbieten…das ist ein globales Phänomen, an dem sich sicher die Macher gut bereichern können, während alle eine Verarmung der Vorstellungswelt und der echten Welt erleiden. Und es erschafft Kontrolle.
Das zentrale Thema für mich; die Menschen wollen nicht sie selbst sein, sie mögen sich nicht und möchten anders sein….so wie es ihnen vorgespielt wird. Sie wollen nicht mehr echt sein.
Ja, das kenne ich, viel zu viele Jahre meines Lebens habe ich etwas versucht zu sein, Rollen auszufüllen, etwas zu werden….
Leben aber, Leben wird nur das Echte. Avatar ist ein Begriff aus der Religion. Er bezeichnete ursprünglich eine Verkörperung eines Gottes, der reinen göttlichen Energie. Welche Ironie. Das weiss ja kaum einer.
Ky 2022


Wann ist man „man selbst“?
Im DLF gab es auch einen Beitrag „Schale Freiheit“, wie findest Du den?
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Ayeh, ganz schönes Wortgeschraube, schon „Heilpraktiker und Siegheilpraktiker“ ja da berauscht sich jemand an seinen Worten…finde ich geschmacklos. Da fällt mir gerade wieder auf, wie sehr der Andere, der nicht im mainstream paddelt, so verachtet wird. Und vielleicht deshalb sucht der die Freiheit, zu sein der er ist, inklusive Achtung der Anderen.
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Achtung der anderen? Das habe ich bei Mitgliedern des Nicht-Mainstreams eher nicht wahrgenommen.
Was ich wahrnehme, ist mangelnde Solidarität.
Ja, Rente, Bezüge, Krankhausaufenthalte ect. beanspruchen, aber ja nicht irgendetwas tun wollen, was der Staat für richtig hält oder halten könnte. Maximale Freiheit eben.
Ist es nicht so? 🙂
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Nein, eher nicht. 😉 Also bei mir ist es so, dass wenn ich konnte, mich auch gern in Ländern ohne dieses Sicherheitsnetz aufhielt, und dort ebenfalls Solidarität erfuhr. Von denen, die ich bei Spaziergängen traf, sind die meisten fleissige Arbeitende. Oder solche gewesen. Was der Staat für richtig hält…nun, das löst natürlich die Frage aus, wer dieser Staat ist, und wieweit der über meinen Körper richten darf. Ja, ich habe mit Ängsten zu kämpfen, schon vor dieser Zeit, und empfinde das keineswegs als Freiheit, maximal wäre die wohl, wenn ich endlich diese Einschränkung durch meine Angst loswerden könnte. Aber das geht nicht. Der Staat ist mir wirklich nicht geheuer. Ebenso wie alle autoritären oder fremdbestimmenden Personen, als die derselbige sich ja präsentiert. Mein Arzt weiss um meine Abwehr auf ALLE invasiven Therapien und Behandlungen. Und nein, ich nehme auch keine Schmerztabletten und so weiter. Dass man praktisch keine Anerkennung für medizinische Gegenanzeigen erfährt, ist mir sehr verdächtig und quasi unmöglich realistisch, Staat hin oder her. Für seine Rente bezahlt man doch, Steuern auch usw usw. Ich achte die Verkehrsregeln. Mehr als manch anderer. Viele denen es so ähnlich geht, tun tagtäglich ihren Beitrag zum Gemeinwesen. Aber ehrlich, das diskutiere ich eigentlich schon gar nicht mehr, im Umfeld, denn da wo ich nicht verstanden werde, wende ich mich ab.
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Danke für deine Antwort, Sonnenspirit.
Vielleicht gelingt ja auch eine Annäherung zwischen uns durch den Hinweis, daß ich auch mehrmals auf Gomera war.
Mit Ängsten kenne ich mich auch mein Leben lang aus.
Der Staat ist mir geheuer, aber das ist tatsächlich eine persönliche Haltung/Auffassung. Dass Du da anderes empfindest, von Grund auf, das kann man ja nicht einfach wegdividieren.
„Mein Arzt weiss um meine Abwehr auf ALLE invasiven Therapien und Behandlungen“ Das ist schon mal gut, daß der das weiss.
„ich nehme auch keine Schmerztabletten und so weiter.“
Ich nehme regelmässig etwas ein, gegen Zwangsängste. Ohne das wäre ein normales Leben wohl für mich nicht möglich. Ich sehe das so, daß mein Gehirn zu wenig an Botenstoffen produziert, die nötig sind, damit ich gut durch den Tag komme.
Was ich nehme, ist nur eine sehr geringe Dosis.
Liebe Grüsse
Gerhard
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Ja, das ist gut zu wissen. Die Ängste können vielerlei Form annehmen. Da wird dir mein heutiger blog gefallen, Musik…hilft mir oft. Gegen die düsteren Zeiten. Für mich ist auch so eine Reise anstrengend, und ich konnte mir kaum vorstellen, mit einer Maske im Gesicht so viele Stunden sein zu müssen. Die Atemnort ist ja schon beim Zusehen da…Sonst wäre ich sicher auch wieder dort , weil einige Freunde dort leben. Ich hatte eine Suchttherapie, und daher bin ich mit dem stofflichen so vorsichtig. Ein normales Leben, das habe ich vermutlich nicht.
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Danke für den Einblick.
Das ist recht hilfreich.😀
Ich bin ja Schachspieler.
Anfang März soll es wieder Mannschaftsspiele geben. Zu sechzehn mit Unbekannten in einem engen Raum für 5 stunden sitzen, das kann und will ich nicht.
Schließlich habe ich eine Frau, die ich schützen möchte ,nicht nur mich.
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