„Meisterin der Runen“, so heißt der Roman von Julia Kröhn, und dieser ist auch ein meisterhaftes Buch über historische Zeiten, in dem ich einiges über die Normandie gelernt habe. „Gegen Liebe ist kein Kraut gewachsen“ von Abbi Waxman, auch ganz nett, um sich einen Tag mit kaltem Wetter zu vertreiben. Ich gebe zu, länger als einen Tag brauche ich nicht für solch ein Buch, solange die Augen das noch mögen. Filme gehen schneller. Da hatten wir immerhin „Wir können nicht anders“, der natürlich so gar nicht nett war, aber durchaus -mir fehlen da die Worte – krass. Worum es geht, sagt der Vortext, jedoch finde ich das so gar nicht, dass es darum geht.
Es ist gar nicht so ungewöhnlich, solche eigenartigen normalen Menschen auf dem Lande zu finden. Jo, nach dem Film findet man Dithmarschen richtig heimelig. Wo doch wieder all die Weihnachtsfeiern in jedem Dorfe stattfinden, Kaffee und Kuchen und Plätzchen aufgetischt, so langsam finde selbst ich Gefallen, außer an den Liedern allerdings. Wir hören auch nostalgisch, aber eben die guten alten Siebziger, im offenen Kanal Westküste, von Jens-Peter Grimm an jedem Donnerstag Abend meisterhaft ausgesucht – da kennt sich ein alter Hase richtig gut aus.
Und morgen ist Büchertreff! Noch mehr Geschichten….und Geschichten sind laut einer Studie über die Steinzeit der Beginn von Religionen, der Beginn vielleicht von dem ganzen was uns Menschen so ausmacht, oder? Wobei jetzt meine Katzen offenbar auch ganz vieles erinnern….
Die Buchtrilogie „Silber“, von Kerstin Gier, von der ich erst zwei Bände las, ist für Jugendliche geschrieben, und hat eine ziemlich gute Thematik! Es geht um luzides Träumen, und darin ein Meister zu werden, eine Meisterin. Oder aus welchen Gründen man dieses betreibt. Da finde ich sehr viel Wahres, welches von tibetischen Mönchen, die diese einst geheime Praxis lehren reicht,bis hin zu schwarzen Ritualen, die Angst machen und manipulieren sollen. Von da ist der Weg nicht weit zu Mobbing und Ausspionieren über das Internet, meisterhaft verknüpft diese Parallelen, in den parallelen Welten. Wir müssen uns immer fragen, ob unser Zweck und Ziel angemessen ist.
Den Begriff Schlafyoga hatte ich noch nie gehört, obwohl ich vor vielen Jahren dem Buch von Tenzin Wangyal Rinpoche folgte und mich an viele viele meiner Träume erinnern konnte. Er hat dieses Wort selber nicht verwendet. Wir erschaffen Welten, von denen wir nicht mal wissen….
Ky 12/22


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