Tüdeln und kreiseln

Wenn man durch einige Dörfer kommt auf dem Wege zur Stadt, dann sieht man ab und an eine kleine Hütte in einem Vorgarten stehen, wo „Tüdelkram“ angeboten wird. Das ist alles, was sich sonst auch Deko nennt, und völlig überflüssig ist. Es gibt schon riesige Mengen anTüdelkram in jedem Haus, am Haus, In Gärten, in Geschäften. Auf Flohmärkten findet man auch nützliche Dinge, und auch solche mit Geschichte. Das ist anders.

Die Lust am Basteln und vorgefertigte Materialien machen es möglich.

Bei mir ist auch viel….aber eher Federn und Steine, Hölzer, Stöcke , getrocknete Blüten. Es ist schön per se, da muss ich nicht viel basteln. Aber eigentlich liebe ich leere Räume…

Es tut gut, mal wieder um mich selbst zu kreisen. Ich muss mich kümmern um artemisia Tee, Basenpulver und Zistrose, um Zeolith und was nicht alles, sonst eher Zusatzspielerei, momentan aber gezielte Heilmittel, die im Tagesablauf eingebaut werden müssen. Ich bin da ganz entspannt, solange es mir nicht schlecht geht.

Ein Himmel nach dem Regen, viel Wind.

Warten, sortieren, waschen, und naschen. Zwischen dem Bad in der Menge und der Lautstärke wird es ganz still, dann muss ich ruhen und träume seltsam, Bilder huschen vorbei und husch, bin ich schon wieder eingeschlafen. Am besten gelingt das mit Didjeridoo oder Flötenmusik, so ganz einfach, und eine andere Welle im Gehirn wird ausgelöst. Ganz ohne Denken.

Das Getüdel vergessen, das Wesentliche beachten. Wahrnehmen, wie es dem Körper geht. Und dann ein despacho gemacht, mit Wünschen für die Reisenden, mit Dank vor allem und Innigkeit.

Das bleibt kein Tüdel, sondern wird verbrannt oder vergraben. Welche kluge Idee, es in die geistige Welt zu transportieren. Auch die Mandalas anderer Religionen sind nicht für Dauer geschaffen. Sowie Blüten.

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