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Was tut man eigentlich ohne Haus Auto Boot Wohnmobil und Haustiere, für die man ständig sorgen muss? Ich hatte das alles nie zuvor und wollte es auch nicht, wenn ich die Nachbarn so über ihrem Hochdruckreiniger streiten hörte. Nun aber finde ich „kärchern“ klasse. Man muss nämlich auch noch das ganze Werkzeug besitzen, um alles instand zu halten…

Das, was es leichter macht. Nun, man findet, dass man etwas nützliches tut und der Wohnwagen ist zwar nicht dicht, aber weiß. Perfektion wird sich niemals einstellen, irgendwann ist alles genauso marode, wie im Urlaub das Hotel. Ich kenne schon alte Leute, die es nicht mehr schaffen und davon träumen, im Wohnwagen zu wohnen- überschaubar- statt einen Resthof zu pflegen. Ja nur die Jungen wollen es auch nicht…

Die Qualität des Nordens ist das Wasser. Wir können froh und dankbar dafür sein. Der Supermarkt ist unser Tante-Emma-Laden, die Frau des Managers an der Kasse hat blaue Haare, man duzt sich und trifft die Nachbarin noch, mit der man im Regen schnackt. Das ist Zuhause. Wenn nur die Politik nicht wäre.

Ich träumte immer davon, in der Holzhütte oder im Wohnwagen zu wohnen, und immer weg zu können, wenn es nicht mehr stimmt. Der Traum stimmt aber nicht mehr…es ist einfach zu anstrengend, weg zu müssen. Der Sinn erschließt sich auch nicht mehr. Und so lebt es sich entspannter. Die ganzen alten Wohnwagen haben ja auch keinen TÜV mehr und sind nur noch zum Stehen geeignet.

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