Schönen Film gesehen

https://www.arte.tv/de/videos/119365-001-A/sonntagnachmittagsblues-1-8/

Dieser Film hat kurze Folgen, doch ich habe sie an einem Stück gesehen, in der Mediathek. Ein Parisfilm, ein Film über Film, ein vielschichtiges emotional reiches Stück Geschichte. Es hat mich mitgenommen in positiver Hinsicht. Die alles zusammenbindende Figur ist Louise, die junge Filmemacherin,der rote Faden, die ihren roten Faden sucht für ihren ersten Film.

Ältere Mentoren tauchen auf und es wäre kein französischer Film, wenn es nicht um Liebe ginge, in ganz vielen Zwischentönen. Unsere Vorstellung von Liebe. Alte Filme, bei denen die Tränen laufen dürfen, Sonntagsnachmittags. Ich werde doch nicht den Inhalt erzählen, das finde ich immer schade, weil dabei so viel weggenommen wird.

Die Schauspielerinnen fand ich großartig, es gibt so viel Mimik, die weder amerikanisch noch deutsch ist….Stil haben sie auch….Ich glaube ich habe zu viele Rentnerfilme gesehen in letzter Zeit, und Krimis. Die wahre Spannung ist im Finden des eigenen Weges und im Miteinander. Wie all diese Fragmente hier zusammengebunden sind, hat mir wirklich wirklich sehr gefallen.

Und der Klassiker wird zitiert.https://christian-erdmann.com/2024/06/14/francoise-hardy/ Bestimmt habe ich nicht alles erkannt. Ich war mit 14 in Paris bei einer katholischen Familie zu Gast. Danach rauchte ich Gitanes und hörte so einen Chansonsänger, dessen Name ich nicht mehr weiß. Paris ist ein besonderer Kraftort, oder.

Stinteck

Gestern fuhr ich mit zum Abbau auf einem Campingplatz nahe der Nordsee, der verkauft werden soll. Nun müssen alle Camper runter. Der Platz ist etwas in die Jahre gekommen, aber das macht auch einen gewissen Charme aus. Nun, ich konnte nicht viel tun und ging mit dem Hund einen Deichspaziergang.

Stinteck kannte ich vorher gar nicht. Es war noch völlig leer, was sich wohl während der Ostertage ändern wird. ich vermeide Touristen. Die Leute im Imbiß waren sehr nett. Jeder grüßt, wie hier üblich.

Einen Immobilienaushang gab es auch…ansonsten finde ich es am Deich eher langweilig , bis auf das glitzernde Wasser im Sonnenschein, die Schafe mit ihren neuen Lämmchen, irgendwas findet sich immer zu gucken. Aber Strände in Dänemark gefallen mir besser, da können wir aber mit diesem Hund nicht hin. Es ist auch zu weit, und wir haben selbst keinen Wohnwagen, der fährt. Jede Menge, die nur noch stehen können.

Der ehemalige Campingplatz heißt Nordseeburg, den Preis dafür weiß ich nicht…auf dem Weg zurück durch den Wesselburenerkoog sah ich noch viele Lämmchen, und einige andere Häuser, ein kleiner road movie wie ich es mag.

Aber eins verstehe ich gut- dass die Leute ans Wasser wollen. Ich versuchte mal zwischendurch, bei Hannover zu wohnen, aber ohne das Meer und so,…das geht auf Dauer nicht. Nur fahre ich relativ selten hin ans Meer. Es war lebenslang der Traumort, der Gegensatz zum Alltag, der mit freier Zeit verbunden war. Hat man Alltag, hat man auch eine Struktur, und sorgt für Haus und Garten. Und 10 Euro zum Parken am Strand, das sehe ich auch nicht ein. Hier wohnen ja gar nicht so reiche Leute. Das sieht man auch.

Brillenbilder

Durch welche Brille schaust du?-könnte die Frage bei jeder Begegnung sein. Den Meisten ist es gar nicht bewusst, dass sie durch eine Brille schauen. Man kennt da die rosa Brille, bei der weiß jeder Bescheid, was gemeint ist. Doch die sind ausverkauft.

Brillen machen Leute. Besonders Sonnenbrillen sind beliebt, um die eigenen Augen zu verstecken. Und oft sieht man das in Filmen, die wirklich so klischeehaft arbeiten,. Lachen musste ich, dass in einem Zürichkrimi der reiche Anwalt, immer bestens gekleidet, mit seiner roten Billigbrille von Rossmann hantiert.

Und ich liebe ja auch die Sonnenbrillen, die mich zur Diva machen. Je größer, desto besser, keine Augenringe, kein Alter-kein Gesicht.

Heute schaute ich ins Gegenlicht, mein liebstes magisches Licht.

Guten Morgen!

Zur Antwort auf meine Frage im Bild, warum welches Wort in den Nachrichten verwendet wird. Zitat Wikipedia:“Im allgemeinen Sprachgebrauch findet ‚Regime‘ mit abwertender Konnotation vor allem für nicht demokratisch gebildete und kontrollierte Herrschaftsformen, etwa für Diktaturen oder Putschregierungen, Verwendung.“ https://de.wikipedia.org/wiki/Regime

Crow City

Die Stadt gehört den Krähen, bis zu 12 Nester in einem Baum zählte ich. In anderen gar keine. Aber insgesamt sind es sicher Hunderte und das Stimmengewirr da oben recht laut. Dafür gibt es kaum Menschen, es war ja auch schon wieder Mittagspause in den Läden.

Schade, dass es mit dem video nicht geht…Ich wollte eigentlich Knöpfe kaufen, für die Jacke vom Flohmarkt, die ich leicht umgestaltet habe, schnipp schnapp.

Am Sonntag ist der erste Flohmarkt, gerade hielt das Auto vor mir, dessen Fahrerin die Plakate aufhängte. Vielleicht werde ich da fündig.

Am Ende dieser Gracht liegt die Treene mit einem kleinen Ausflugsschiff im Hafen. Die Grachtenboote waren noch nicht unterwegs. Man saß vor kleinen Cafes in der Sonne, und die italienische Familie hatte den Eisladen auch noch nicht eröffnet. Angenehme Stimmung. Einwohner mit Hunden.

Am Klev

Das Klev markiert den Übergang von der Marsch zur höher gelegenen Geest.

Hier stehen die winderprobten Baumwesen.

Hier sind zwei Graugänse drauf…und gleich zwei Eichhörnchen. Mir begegnete ein junger Mann mit einem schlafenden Baby unter der Jacke.

Zugehörigkeit.

Äussere Arbeit-Innere Arbeit, Energiefeld, Gruppen, Energieverlust, etc.

Das ist eine Thematik, die ich vom Interview Lars Köhne- Sonia Emila Rainbow mitgenommen habe. Wie schnell es geschieht, dass man seinen Fokus verliert. Vielleicht ist es deshalb, dass ich an diesen äußeren Formaten wie Demos, Diskussionen und Öffentlichkeit überhaupt nicht teilhaben möchte.

Mit welchen Energien verbinde ich mich, was nähre ich und was nährt mich? Das sind die wichtigen Fragen. Ich kann jede Organisation für Menschlichkeit unterstützen, aber wie arbeiten die wirklich? Wie tief geht das? Viele Begriffe berühren mich überhaupt nicht.

Gibt es Menschlichkeit, die Tiere und Pflanzen nicht ebenso wert achtet? Ab wann sind wir unmenschlich? Bestehende Strukturen wurden auseinandergerissen, getrennt, Lebensgrundlagen systematisch zerstört und die Menschen sind ab da nicht mehr ganz. Eine vollständige Seele hat Verbindung, und ist dann auch bei sich.

Alles andere sind Kopfworte, die keine nachhaltige Wirkung haben. Oder hat sich da viel getan in den letzten Jahrhunderten? Ein bisschen, im Kleinen. Aber die mächtigen Kräfte …es wird immer noch viel mehr manipuliert, auf allen Kanälen sozusagen. Menschen werden von ihrem Ursprung getrennt, und zwar mit Absichten. Ich kann Organisationen und Autoritäten nicht vertrauen. Denn bisher geht ihre Grundlage nicht mit echtem Wissen über Leben einher. Ich will damit nicht sagen, dass ich mehr weiß. Aber ich kann es fühlen. Menschen wünschen sich Sinn und Zusammenhalt und erfahren das vielleicht auch. Mir fällt es nicht so leicht.

Ich möchte nicht als gleichgesinnt eingemeindet werden, nirgendwo! Dafür sind meine Erfahrungen zu individuell, nicht vergleichbar, wo andere sehr schnell drüber hinweg gehen, weil sie keine Ahnung davon haben. Ich habe lange gebraucht, um mich wieder zu fühlen, auch die abgespaltenen Teile anzunehmen, und im Endeffekt sollte es dann keine Feindbilder mehr geben, weil du alles in dir findest anstatt es nach Außen zu projzieren. Empörungskultur macht einen zum guten Menschen? Ich hatte auch so manches, worüber ich mich empörte. Wenn Menschen die Regeln nicht einhielten, wenn sie mich verraten haben und somit die Zugehörigkeit.

Und so habe ich es nicht mit der Zugehörigkeit. Das Wort Hörigkeit steckt da drin, zuhören ist ja schön und gut. Aber das Gehören, dass ich jemandem gehöre, ist durchaus einstmals so gewesen in Gemeinden, und oft heute noch der Fall. Für Schulden werden die Angehörigen belangt.

Das klingt jetzt nicht sonderlich logisch alles, eher wie eine Abwehr…Aber Grenzen sind für mich wichtig, meine Grenzen. Um mich überhaupt wahrzunehmen. Vielleicht ist darum das Fremdsein meine Zugehörigkeit, weil ich dabei immer weiß, wo ich stehe.

Im März

Schreibeinladung für März 2026 | Wortspende von Irgendwas ist immer https://365tageasatzaday.wordpress.com/2026/03/01/schreibeinladung-fuer-maerz-2026-wortspende-von-irgendwas-ist-immer/

Sie lag nachmittags im Sonnenstreifen quer über dem Bett, er wärmte den Nacken, obwohl noch längst keine Sommerzeit ausgerufen war. Dieser erreichte sie durch die große Fensterscheibe aus dem Südwesten, die Richtung, aus der auch der kalte Wind zumeist aufs Haus traf und den Bäumen ein struppiges Kleid schenkte. Das waren die Koniferen und Fichten, die ein wenig nach Friedhof aussahen, immergrün, und alle anderen noch kahl.

Im Gesicht hatte sie das Gefühl, da sei noch eine Brille, obwohl sie gar nicht da war. Lange gelesen, wieder einmal. Etwas verbissen hatte sie sich in ein Thema verstrickt, und hatte gestichelt, weil ein Freund diese “ Woche gegen Rassismus“ gepostet hat. Warum geht ihr das gegen den Strich, wegen dieser verordneten offiziellen Menschlichkeit, wegen der Schlagworte und Abstraktheit? Weil er sich so stolz gibt in seinem linken Richtigkeitswahn? Viele Menschen auf dem Lande machen ihre Sprüche, die als rassistisch, altmodisch, unüberlegt gelten. Sie selbst als Zugezogene hatte sich auch als von Außen kommend definiert. Hier zählen Regionales, Plattdeutsche Sprache und Tradition noch etwas.

Jahre hatte sie im Ausland verbracht, nie wurde über Rassismus geredet. Das machen nur Gebildete, die gab es da aber auch nicht. Es gab da einen Unterschied, ganz klar. Es waren die weißhäutigen Männer, die in Manila hübsche dunkle Mädchen suchten. Ist das Rassismus, Kapitalismus, Gier, Kolonialismus…und Verachtung, auf beiden Seiten.

Und es sind die gleichen Männer, die zu Hause gegen den Zuzug zu vieler Ausländer , also Männer , die die einheimischen Frauen belästigen, oder das Land verfremden, wettern. Sie verwickeln sich in Widersprüche, doch eine Rede der Ministerin und gut gemeinte Gleichheit Aller, die es niemals gibt, die werden das nicht ändern. In anderen Völkern war sie fremd, das wusste sie und hatte sich daran gewöhnt. Niemals fühlte sie sich zugehörig, auch ihr Land war nicht Zuhause. Nur der Sonnenstreifen, das Bett, die Bäume.

Katertheater

Was war hier wieder los, während ich schlief….ich hatte eine Baldrianpille eingenommen, die mich beruhigte. Aber um sechs ging das Geknurre los, Mäxchen wurde zwei mal in den Regen gejagt, und am Ende sperrte ich den Bösewicht aus. Da waren aber beide draußen, seufz.

Dann sah ich dass Chilli ganz blutig ist und draußen sind ihre weißen Haare verteilt, sie hatte also auch eine unangenehme Begegnung. Meine Güte, jeder muss sich selbst seine Position verteidigen, aber ich bin doch die Chefin und bringe damit alles durcheinander.

Ich will nämlich die „Kleinen“ beschützen, die ich schon als Welpen hatte, und die in meinen Augen wohl klein bleiben….Im Garten lag ein kopfloser Vogel, das wäre aber keine Katzenart, ausgerechnet den Kopf?…Ich glaube, der wollte sein Nest verteidigen, deshalb kreisten gestern die beiden Bussarde so nah über uns. C’est la vie. Der Fasan ist immer noch hier. Gatos Machos nerven. Kämpfe nerven.

Ein Käfig für Wassertropfen, das habe ich gefunden. Die Tropfen kommen überall durch. Wie die Seele, so leicht und durchscheinend, sich benetzt und nährt von Luft und Liebe, von Sonnenlicht und Tropfen aus Nektar, was Besseres als reines Wasser kann es kaum geben.

Das Welttheater ist auch nicht erträglich, hatte das Radio gar nicht angemacht.

Kopflos, so bin ich, wenn alles zu unklar ist und man nicht mehr weiß, was richtig ist. In blinder Verteidigung …und jetzt komme mir bloß keiner mit Tierkommunikation. Ich kann das. Aber der Olle versteht mich nicht, er verbindet das Anziehen von Socken mit mir auf die Füße treten (mit Krallen), er will alles für sich, er ist unsicher weil er die Menschenwelt nicht kennt, seit Jahren nicht kannte außer im Stall vielleicht. Die sind schon rabiat, diese Dithmarscher. Das verstehe ich als rücksichtslos. Aber das kommt davon, wenn sich wer als benachteiligt fühlt, ausgeschlossen- . Ich muss also auch rabiat werden, was mir nicht gefällt. Denn wer zu nett ist, den bestraft die Katzenwelt wirklich mit Forderungen ohne Maß. Kommt mir bekannt vor.

Schlicht

Ein altes Wort, das auf etwas Einfaches und Unverziertes angewendet wird. Das Schlichtinger Moor oder die Niederung , die kann so bezeichnet werden. Das Beste daran ist der Himmel! Am Wegesrand ist zuvor der Razorhead entlang gefahren, also eine riesige Rasierklinge für Büsche.

Besonders dort finden sich viele Elfenaugen, -Äste, die zusammenwachsen- die Weiden sind schlimmes gewohnt. Auch sind Flächen mit Entwässerungsgräben und Nutzrecht da. Und dennoch ein Ort für Vögel erlaubt.

Ich gehe. Das Fahrrad bleibt an der Brücke und ich gehe, Jeden Tag will ich nun gehen. Me estoy caminando. cada camino es el camino. In Barfußschuhen fühlt sich der Boden anders an. Der Moorweg so viel weicher. Sonne. Das ist fast Glück.

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