Rauhnächte

Das sind die Karten, die ich für die ersten vier Rauhnächte gezogen habe. (Chrysalis Tarot)

Da sich hiernach im Februar eine große Veränderung ereignen soll, von der ich nicht sehe, was es sein wird- ergibt sich vermutlich daraus das Neu-Weben von Lebensfäden und eine Fülle an Möglichkeiten, die vielleicht auch verwirrend sind und alle verlockend erscheinen. Das wäre nicht ganz neu für mich. Das Zerstreute liegt mir eher als das Konkrete. Termine gibt es auch schon, sogar ein Sommerfest.

Dafür bieten einige, die in der Helfergruppe sind, workshops an und ich überlege, diesmal mit kreativem Schreiben dabei zu sein. Es wird ein Jurte und Zelte und eine Bühne geben, auf dem Bauernhof, und Musik bestimmt und da es in den letzten Jahren immer tolle Tage waren und richtig heiß, freue ich mich jetzt schon. Ich bin immer noch verschnupft und habe ganz schnell schlechte Laune und draußen ist eiserner Frost.

Wahlfamilie

Nun bin ich also die „Oma“, bei der sich alle Mühe geben, einen harmonischen Festabend zu verleben, und es hat auch geklappt. Es gab verschiedene Differenzen zu umschiffen. Ich stand zwei Tage in der Küche, Familie war übrigens nicht dabei. Keine Kinder, Eltern, Schwester. Sondern eine zusammengewürfelte Gruppe unserer Freunde, die sich jedes Jahr so wiedertreffen. Man kann das eine Wahlfamilie nennen, so wie manche auch von Wahlheimat oder zweiter Heimat sprechen. Da trifft man ja wirklich eine Wahl. Bei den Freunden, wie kommt es bloß.

Einige von ihnen hatten im letzten Jahr eine neue Liebe gefunden, die aber schon wieder passe war. Alle sind singles, bis auf c und mich natürlich, die wir uns sechs Jahre kennen und in der Zeit die verschiedensten Lebensräume zusammen versuchen zu vereinen.

Ich brauche immer jemanden, der die Unterhaltung schmeißt. Dafür gibt es eine perfekte Freundin, die allerdings nach drei, vier Stunden sehr anstrengend wird. Aber so mögen wir sie. Ihr Vater war vor drei Tagen gestorben und wir diskutieren über verschiedene Bestattungsmöglichkeiten.

Cést la vie.

Es wurde Frost, wir waren satt, alle waren froh, nicht allein gewesen zu sein. Aber hat man eine Wahl? Ich wundere mich doch immer wieder, wie ich an diese Menschen gerate, die alle so anders sind, so schwierig im landläufigen Wortsinne, und das ist schon mein Leben lang so. Mit meinen Nachbarn, die glaube ich alle ganz normal sind, habe ich nichts zu tun, Also nichts privates.

Aber man glaubt es vielleicht nur, das mit dem normal. Zumindest wundere ich mich immer, bei allen, wie sie bestimmte Dinge glauben können. Und zwar Propaganda in deutlichstem Sinne. Politisch wie religiös, böseste Hetze in meinen Augen, Unwahrheiten um zu übertreiben,…ach es ist ein Jammer. Und das haben wir an dem Abend weitgehend umschifft.

Übrigens stellten wir zufällig fest, dass sowohl Patti Smith als auch Madonna aus einem streng religiösen Elternhaus stammten, und wie unterschiedlich aber auch sehr auffällig ihre Reaktionen darauf waren. Ich bin natürlich ein totaler Patti-Fan und habe ihr neues Buch bald…

Mit Grausen lese ich von den neuen Gebets-Apps und sonstigen Machtinstrumenten, die in Amerika wieder oder immer noch aktuell sind.

Gestern sah ich dann den Anfang einer Miniserie: „Becoming Karen Blixen“, die mir nicht sonderlich gefiel, aber doch ist das interessant, wie sie ihren Weg ging als Schriftstellerin. Als Mensch so gescheitert…und aus einer Unitarierfamilie, auch streng. Die sind mir erst durch eine Freundin bekannt geworden, die auch damit aufwuchs. Offenbar bewirkt solche Strenge einen riesigen Drang nach Freiheit und ziemliche Unkenntnis, wie man damit umgeht. Auch mir ging es so. Man gerät an die Falschen. Andere werden dennoch weltberühmt! Sie leben die Freiheit inklusive der Einsamkeit für die anderen aus, die davon träumen.

Der Traum vom Leben in Afrika, in Indien und sonstiges Exotisches war damals groß en vogue, mitsamt dem ganzen kolonialen Gehabe. Und da verkauften sich eben solche Bücher gut und wurden kitschig verfilmt. Ich habe übrigens hervorragende Romane über die Kolonialzeit in Indien gelesen, von Indern geschrieben.

Die allerdings wurden damals auch in England in Internaten großgezogen und schrieben auf englisch.

Aber wir kennen ja auch Arundhati Roy, in der heutigen Zeit, die den Finger in die Wunde der Kastengesellschaft legt. Das Exotische ist mitnichten nur bunt und Malerisch. Die Welt so zu entdecken ist in unserer Zeit vorbei…aber wenn man jung ist, ist es schon ein gelebter Traum.

Und ich bin dankbar für alle, die davon geschrieben haben, sie haben mich auf die Reise geschickt.

Blaukraut bleibt Blaukraut

Soviel von meinem heutigen Kochmarathon. Wir sind fünf oder sieben, das ist noch nicht klar.

Es gibt genug . Für manche klassisch, für andere vegetarisch, der dritte isst Keto. Ich mache mir gar keinen Stress, denn ich habe nun schon Übung. Früher war es undenkbar, dass ich solche Sachen koche, einen Bräter im Ofen habe…Ich kann mich gar nicht erinnern. Aß ich Dosensuppe oder nur Pellkartoffeln? Dabei war meine Mutter eine tolle Köchin, aber in jungen Jahren war ich keine Esserin und habe daher nicht viel gelernt.

Mama ist dann im März auch schon dreißig Jahre tot. Und wer noch alles. Ja, auch dieses Jahr . Manchmal bin ich ganz dankbar, dass ich mit den unsentimentalen Männern feiere, die eher still trauern, Gefühle gelten als privat. Aber füreinander da sein schon auch als gute Sache. In praktischer Form.

Wie ich entdeckte, ist auch Barbara Ann Brennan schon gestorben, vor mehr als 20 Jahren las ich ihre Bücher und lernte und übte das geistige Heilen, und ich hatte mir ein Buch hingelegt, von dem ich dachte, es sei die englische Ausgabe des ersten. Aber was sehe ich- es ist ihr neuestes Buch von 2017- ein Vermächtnis sozusagen mit Sachen, die ich noch nicht wusste! Cool!! Natürlich gibt es jede Menge Nachfolger, Schülerinnen ihrer Schule, was weiß ich. Ich bin Autodidaktin und erkannte durch sie, was ich da tue. Ich bin ein Kanal. Ich habe einen Lichtkörper. Ich kann Energie lenken- jeder kann das und tut das, und weiß es aber nicht.

Und dieses Buch gibt es wohl gar nicht auf deutsch. Macht nichts.

Mein Bezahlproblem habe ich immer noch nicht gelöst…solange ich schreiben darf, alles gut. Da hänge ich noch ein Bild an, allein wegen der Süßheit meiner Chilli…

Falls irgendwann nichts mehr geht…schöne Weihnachtstage Euch allen, und ich lese immer weiter….

https://www.arte.tv/de/videos/127503-000-A/western-lands/

Diese Form von persönlicher Dokumentation hat mir sehr gut gefallen. Es geht um Amerika, Musik, die sechziger…

https://www.arte.tv/de/videos/122220-014-A/re-tierretter-auf-teneriffa/

Und diese hier ebenfalls. Damit ist heute alles gesagt,…Tut Gutes, manch einer tut es. Liebe ist der Kern von Allem.

Lichterfest

Wie Wünsche manchmal wahr werden…ich schrieb doch gerade noch von asiatischen Busbahnhöfen. Vom Dieselgeruch und so….Gestern fuhr ich ahnungslos Richtung Nachbardorf, als ich in die weihnachtliche Treckerparade geriet. Ach herrlich! Hundert Menschen säumten die Straße, es blinkte und lärmte und so voll habe ich den Ort noch nie gesehen.

Zig Teilnehmer hatten ihre Gefährte bunt geschmückt, schade dass ich die videos nicht zeigen kann. Trecker sieht man viel im Einsatz, das ganze Jahr über. Man hört und riecht sie. Man muss sie überholen auf der Landstraße. Und es gibt auch Oldtimer-Treffen, davon waren auch welche dabei.

Ich hatte das noch nie miterlebt und fand es toll. Nach einer halben Stunde ging es los durch andere Dörfer und ich konnte weiterfahren zum Bauernhof, wo unser Sonnenwendfeuer stattfand. Mehr als 20 Freunde sangen schon und es gab auch eine kleine Djembe-Trommelgruppe. Man stellte sich einzeln ans Feuer , warf ein paar Reiskörner hinein und sagte, wofür man dankbar ist.

Und einen Zettel mit dem , was man hinter sich lassen will, konnte man ins Feuer geben. Den hatte ich gestern schon geschrieben und es kam doch einiges zusammen! Von oben bis unten geräuchert wurde ich. Es wird kälter und so gab es keinen Nebel auf der Rückfahrt , die Landstraße ist schon sehr schwarz und nur der Golfplatz war hell beleuchtet, sicher hat das Hotel Gäste über die Feiertage. Aber spielen die nachts Golf?? Das sah sehr krass aus, das Echte und das Künstliche liegen nah beieinander. Nicht alles ist gut oder schlecht. Es ist.

Das schlimmste Buch

Meine derzeitige Retro und Antikliebe bei Büchern…hat mich zu einem Buch geführt, das eher peinlich ist, es gelesen zu haben. Fiesta Fatal (muss es nicht fatale heißen?) spielt auf Fuerteventura, und das war auch der einzige Grund, etwas daran gut zu finden.

Es ist von 2002, aber es tranportiert- wie schon auf dem cover ersichtlich, – ein Frauenbild der 50iger Jahre. Da geht es um Heiraten und Geld. Es ist eine Aschenputtelgeschichte, mitsamt allerlei Verdrehungen und reichen Erbtanten und ach, Lest es nicht. Nur die Beschreibung der Insel ist ganz gut. Wer trifft denn einen reichen Mann dort? Na ja manchmal, habe ich von gehört. Dann aber nicht mehr jung…

Der Katzenkrimi von Mrs. Murphy- wer kennt ihn nicht!- ist immer noch so gut, dass man ihn noch einmal lesen kann! Wer Katzen kennt, wird ihn lieben. Die klugen Tiere erzählen uns nämlich, wie sie über Menschen denken, und sie haben leider ganz recht.

Besonders gefällt mir der Aufkleber von DM 12,- auf dem cover, denn auch das ist ein Stück Geschichte, fast vergessen. Dieses antike Exemplar stammt aus den Neunzigern. Damals arbeitete ich auch das letzte Mal in einem Laden, und auf dem Biomarkt, wo ich noch in D-Mark kassierte. Ich mochte es sehr, das Bargeld. Es macht einen doch unabhängig! Alles, was uns unabhängig macht, ist wichtig.

Zu Zeiten von Sklaverei und Leibeigenschaft ist den Abhängigen Vieles verboten. Glaubt ihr, das sei Vergangenheit? Vielerorts eben nicht. Es sind deutsche Firmen, die solches anderswo praktizieren, wenn auch die Hochglanzfassade anderes zeigen mag in Werbevideos. Ich will mich ja nicht mehr aufregen, nein….Lachhaft ist das Argument von „Grünem Stahl“. Es gibt ihn nicht. Da werden Flächen abgeholzt, in Brasilien, um Eukalyptusbäume hochzuziehen, die dann anschließend zu Holzkohle gemacht werden, mit der dann Stahl erzeugt wird. Das ist so unglaublich. Aber wahr, wie die Doku auf arte ( finde sie nicht mehr) es zeigt, aber keinen interessiert es! Darum glaube ich nicht an die Klimarettungsnarrative, sie sind erlogen.

Mal abgesehen davon, dass genau dort den Einheimischen ihr Land einfach weggenommen wird. Grün ist hier gar nichts. Aber das ist ja gar nicht neu. Wie konnte das passieren, in den letzten Jahrzehnten!

Die Keksdose

Dieses Modell von VW Bus habe ich in echt nicht in Erinnerung. Aber die anderen, die seit einigen Jahren als Keksdosen im Umlauf und recht beliebt sind, schon. So tauchen diese alten Busse regelmäßig in Filmen auf, wo alte Hippies noch einmal ihren alten Träumen folgen . (Sogar im letzten Münster-Tatort, leicht ironisch natürlich) Es ist ehrlich gesagt, nicht sehr bequem in diesen Bussen. Aber als Symbol sind sie in unserer bequemen Gesellschaft nicht weg zu denken.

Mir steht der Bus für Reisen, Möglichkeiten, Freiheit. Ja, auch wir fuhren mal so ein Ding, bis Spanien. Damals kannte ich einen Autobastler. Ich muss gestehen, dass mich der Geruch von Diesel immer an Busbahnhöfe in Asien erinnert,…auch das keine bequemen Reisen. Aber aberteuerlich. Diese Pisten entlang steil abfallender Abgründe, mit Hühnern und Ziegen, in fensterlosen eiskalten Bergen.

In der Regenzeit rutschte auch mal einer ab. Das gibt es sicher immer noch, überall auf der Welt, und das ist mehr Realität als die bequeme Rentnerreise, auf der ich mich befinde. So eine Keksdose…

Drei Dinge

Diese schöne Übung habe ich bei Frau Querfühlerin gefunden, und habe sie mir für das letzte Jahr gedacht. Drei Dinge:- die mich weitergebracht haben, -die mir gut getan haben, -die mir Freude gemacht haben,- die nützlich für mich oder andere sind,- für die ich dankbar bin.

Ja. Es gefällt mir besser, als Dinge aufzuschreiben, die ich hinter mir lassen will, und dann den Zettel im Sonnenwendfeuer zu verbrennen- ein Ritual, was am Sonntag geplant ist. Ich will gar nicht so viel hinter mir lassen, da ist schon so so viel, hinter mir.

Aber auffallend ist es doch, dass mir gerade nichts einfällt- was mich weitergebracht hat. Was heißt das auch, weiter. Voran. Was Neues. Was gelernt. Ich kann zwar behaupten, das ein oder andere Buch, und der Film usw., hat mich weitergebracht, etwas zu erfahren, zu wissen…Aber dieses ganze angehäufte Wissen, was machte ich überhaupt damit?

Dinge , die mir gut getan haben, gibt es weit mehr als drei. Das ist ja auch wichtig. Sicher habe ich meinen Fokus darauf gelegt. Aber eine gewisse Unzufriedenheit hat ganz bestimmt mit dem Gefühl zu tun, nicht „weiter“ zu kommen. Da ist kein Ziel mehr, ich habe mich in Bescheidenheit eingerichtet. Freundschaft ist mir wichtig und ich achte auf meine Kontakte und den Austausch. Das habe ich früher zu oft vergessen.

Ich behaupte gern, ich habe keinen Ehrgeiz mehr. Ich will nichts erreichen, um wichtig zu sein, oder gut da zu stehen, anerkannt. Ich will reichen, wie ich bin. Das war tatsächlich ein sehr gutes Ziel. Und nun Stillstand? Hübsch aussehen, freundlich sein, das ist relativ mittlerweile…Ehrlich sein ist mir wichtig, aber nicht alles aussprechen….

Es war ein Jahr ohne Angst. Ohne große Angst so wie Retraumatisierungen oder Panikanfälle. Die kommen erst bei größeren Anforderungen. Und Einfluß habe ich darauf wenig, wenn die von Außen kommen.

Am Delver Koog. Ein Naturschutzgebiet an der Eider. So wie diese Landschaft wenig spektakulär wirkt, aber doch befreiend, weil sie nicht so voll und gewaltig ist, so ist das bescheidene Leben. Man darf da einfach stehen und gucken….

Was Verrücktes machen

Darüber sprachen wir gestern, das heißt raus aus dem alltäglichen Trott. Manche machen immer was Verrücktes, so wie Monika mit dem Straßentheater, dafür fertigt sie Kostüme und trommelt Leute zusammen und sie singt und erfindet kleine Stücke. Wir reden hier von Frauen über 60. Manche leben ja auch im Wohnmobil und eine andere Freundin hat sich nun ein Pferd gekauft, zum Reiten. Das ist nicht so verrückt, denn sie hat einen Hof und Weiden und Stall und so weiter.

Mit fällt gar nichts Verrücktes mehr ein. Alles verschenken und auswandern hatten wir schon, dann zurück mit 10 Katzen und ohne Wohnung hatten wir schon, und all dieses Verrückte hat viel Kraft gekostet. Es brachte mich aus dem Gleichgewicht. Vor allem wandelte es sich in einen Alltag mit kranken Katzen, von denen 5 oder 6 die Zähne raus operiert kriegen mussten .

Andere Menschen werden krank, derzeit. Es ist ein Trauerspiel. Wir feiern Weihnachten mit Freunden, die gerade ihre Eltern zur letzten Ruhe bringen. Manche sind auch so verrückt, ihren Krebs nicht mit Chemotherapie zu behandeln, und ich bewundere das. Verrückt ist ja schon die halbe Welt, was soll man da noch Verrücktes Schönes machen.

Füreinander da sein ist schon das, was gerade zählt. Naja, der Jakobsweg würde mich schon reizen, ist ja nicht verrückt…und dann mit allen zusammen…Wovon träumt ihr denn noch?

Trommeln

Es gibt immer wieder workshops zum Trommelbauen. Finde ich schön. Ich mache es nicht selbst, ich habe sie aber bemalt. Das soll eine Flussseeschwalbe sein, die aber eher wie ein Geistvogel in die andere Welt für mich aussieht. In Erfde gibt es Trommelreisen auf dem Hof Sinnvoll, lese ich. Das ist hier nicht so häufig, und oft muss man weit fahren. Es interessiert mich. Zugezogene kaufen einen Riesenhof und machen ein Seminarhaus daraus. Meistens scheitern sie am fehlenden Interesse.

In letzter Zeit nehme ich die Trommelreisen aus youtube, und ich schlafe regelmäßig dabei ein. Von wegen Reisen. Ich kannte das mit Bildern wie in einem Film, und auch meine Träume waren immer lebhaft. Es gab Zeiten, in denen ich jeden Traum, vier in der Nacht, genau aufschrieb. Das ist länger her. Ich weiß, dass ich tolle Träume habe, ich erlebe immer so viel, mit Menschen, fantastisch- aber erinnern kann ich mich nicht mehr! Ich erwache von kleinsten Geräuschen hier, ein schnaufender Kater kommt rein, der Nachbar geht zur Arbeit, eine Katze frisst Trockenfutter und es knackt leise dabei…

…Und weg ist der Traum. Die ganzen Hefte, wo ich es mal aufschrieb, habe ich auch nicht mehr. Ich habe die der letzten sechs Jahre, und wären es mehr, würden sie ein ganzes Zimmer füllen. Weg, vorbei. Irgendwo im geistigen Raum wird ja alles aufbewahrt. Man nennt es Akasha-Chronik, und wer weiß, vielleicht sind meine Träume auch ein Lesen in dieser Chronik, in der Menschengeschichte und anderen Inkarnationen, auf jeden Fall aber in einer solchen Fülle, dass der kleine Verstand das niemals erfassen kann. Selbst aus wordpress kann ich nur einen kleinen Teil der Geschichten und Ideen mitnehmen. Und – wir gucken Fernsehn. Das habe ich früher nie gemacht, aber ich liebe gute Bilder. Gute Filme gibt es auch. Viele Leute sind daran beteiligt, sie umzusetzen.

Im nächsten Jahr versuche ich es mal mit echten Menschen, nehme ich mir vor.

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