Das Feuerfestival

Das Feuerfestival, von Matthias White lightfire initiiert, bringt ganz schön was in Bewegung! Das ist wirklich etwas Besonderes, und zwar weil authentisch, ehrlich, frei zugänglich, und weil wir Teilnehmer auch aktiv beitragen zu dem Kreis des heiligen Feuers, welches hier und überall nun für 11 Tage gehütet wird. Es sind wunderbare Stammesälteste dabei, deren Enkelinnen mit ihnen vor dem Internet sitzen und übersetzen, es sind junge Menschen, die ihre Lieder beitragen, die die Herzen öffnen. Es sind Weisheitslehrer aus vielen Ländern und irgendwie entsteht etwas ganz neues. Der Kreis, von dem ich schon träumte.

https://lightfire.de/

Der Prozess für Menschen, die als Feuerhüter teilnehmen, jeweils für einige Stunden oder auch länger, von den Alpen bis hin nach Kolumbien und Peru, in indischer Tradition und Homafeuer auch viele dabei, begann mit den acht Vorbereitungsfeuern, und er wird immer intensiver. Insgesamt geht es hier um einen Transformationsprozess, der nicht nur persönlicher Natur ist. Das ist wichtig, denn es geht um alle – Menschen und weitere Lebewesen, Lichtwesen und Sternenwesen.

Eine solche Kraft ist interdimensional.

Ich dachte zuerst, ich sei der Interviews mit bekannten spirituellen Lehrern schon etwas müde, ich bin schliesslich schon etwas länger auf dem Pfade und auch hüte ich schon das ein oder andere Feuer, seit ich selbst einen Platz dafür geschaffen bekam.

Doch es gab Überraschungen! Valruna und Norbert Muigg, das sind angenehm zurückhaltende Weise, die ich sehr ehre. Sie zeigen mir, dass das weitergehen in die Tiefe eine ganz eigene Dimension ist, die vielleicht noch nicht so Viele teilen. Ich lege allen, die das wollen, die Bücher von Norbert Muigg ans Herz!

https://youtu.be/thKZPCiDdr4

Auch hier in diesen Beiträgen von ihm kann man sich ein Bild machen. Und es geht dabei ums ganze Menschsein, nicht nur um einen einzigen Weg eines alten Volkes. Ich wünsche Norbert Muigg, der noch nicht live dabeisein konnte, alles Gute. Jeden Abend gibt es ein zoom Zusammentreffen, geleitet aus Nicaragua, wo Matthias lightfire mit seiner Familie das Feuer eröffnet hat, im strömenden Regen, gegen alle Widerstände und alle Fäden zusammenhält.

Ich danke für alle, die dies möglich machen! Aho.

Ky 22

Buch: Die Sonnendiebe

von Cara St. Louis-Farrelly, Roman, 2012,Hesper-Verlag

Ich habe es noch nicht gelesen! Doch, ich schaue in den Himmel, seit einigen Jahren und ich glaube, dass wir dieses Buch nun 2022 mit anderen Augen lesen werden.

Weiterlesen: Buch: Die Sonnendiebe

Diese Himmelsfotos sind in den letzten Tagen bei Sonnenaufgang von meinem Fenster gemacht. Schön, dass man nun endlich darüber reden kann, wenn es Geo-engeneering genannt wird und sogar in Dokus bei öffentlichen Sendern ein Thema ist. Komisch, dass trotzdem so viele das ignorieren und lieber glauben wollen, dass sie in irgendwelchen guten alten Zeiten leben. Die es auch nicht gab. Es handelt sich um den Vorgang der Mystifizierung innerhalb einer Pseudo-Gemeinschaft, die eine gestörte Familie und ähnliches zusammenhalten soll. Das wurde erforscht von Gregory Bateson und anderen 1969, und sicherlich wird es in verschiedene Richtungen verwendet. Ich bin kein Verschwörungstheoretiker, nee. Das waren Wissenschaftler, die uns doch als Experten heilig sind.

Sicherer ist es, Romane zu schreiben, die meist, wenn sie gut sind, gut recherchiert sind. Dann wird auch dem Leser das Verrücktwerden erspart, zu dem das fortwährende Lügengebilde führt. Zum Bild paralleler Realitäten wird es auf jeden Fall.

Ky 22

Schweigen

Ich bin etwas stumm geworden, oder schreib-unlustig. Dafür war ich wieder unter Menschen unterwegs, alles was geht….Doch auch da ist es nicht mehr so, dass Empörung, Kritik, die Weltlage oder wichtiges angesprochen werden kann. Ganz im Gegenteil, es herrscht Schweigen über das, was vorher war. Man macht irgendwie weiter, es ist wieder geöffnet und keiner hat was davon mitbekommen, dass wir – also ein Teil der Bevölkerung- da vorher nicht mitmachen durften. Doch wir vergessen das nicht. Wir haben uns in dieser Zeit anderweitig orientiert, mit anderen Menschen, die diese Berührungsangst nicht mitgemacht haben. Und ich bin gekränkt, schweige, denke mir mein Teil.

Aber ja, so mancher ist zur Zeit krank, wir haben viele Touristen im Land, Besucher im Museum, das ist auch gut so. Die Events sind übervoll, alle sind ausgehungert nach Erleben. Auch ich, denn ich höre gern Musik und tanze. Da freue ich mich über Strassenfest und Konzerte.

Aber ich vergesse nicht, dass uns schon wieder eingetrichtert werden soll- „das Leben ist gefährlich. Man muss alles wieder beschränken….“ Ich kann dazu nur sagen: das Leben in reiner Sicherheit ist ein Knast, es ist nicht lebenswert. Es existiert nicht., Hierzulande scheint eine Zwangsneurose vorzuherrschen, solch eine Furcht wenn etwas nicht kontrollierbar ist. Aber wir alle müssen lernen, mehr im flow zu sein! Wir müssen! In Ländern mit mehr unbeherrbarer Natur fällt das leichter. manchmal auch, wenn es einen Glauben gibt…

Ich habe sehr viel Mitgefühl mit allen, die so große Angst haben, Panik, denn ich weiss wie sich das anfühlt. Derzeit mit meinem Vater, der kurz vor dem 90igsten Geburtstag im Krankenhaus liegt, und Angst vor dem Tod hat. Er glaubt an nichts als die Wissenschaft. Und wenn doch Religion nur den Sinn hätte, dass sie diese Angst nehmen kann, wäre das doch ein Sinn, denke ich. Natürlich nicht in der Form, dass sie wieder neue Kontrollsysteme und Ängste und Strafen hervorbringt…

Mein Vertrauen basiert nicht auf solchen Systemen.

Man kann sich ein Leben lang kontrollieren, beschäftigen, verdrängen, und auch das bringt eine gewisse Starrheit hervor, die irgendwann zum Hindernis selbst wird. Denn es macht den Körper krank, letztendlich.

Ich las wieder ein schönes Buch: Die Mondspielerin, von Nina George. Einfach ein Roman, über eine Frau mit 60 Jahren. Dank an die Schriftsteller-Innern.

Es erinnert daran, wie wir unsere Realität selbst mit erschaffen.

Ky 7/22

Buch: Magie für Neue Menschen

von Heike Antons & Andreas Hösl, tredition 2021

Ach, da ist es ja- Das Goldene Buch!- das Grundlagenwerk ethischer Magier. Der Inhalt ist anspruchsvoll und wertvoll, und ist doch als Einstieg wunderbar geeignet für alle, auch jene, denen das Thema neu ist. – vielmehr der Themenkreis: die Erde und alles darauf, darin, darunter- eben von tieferen Ebenen betrachtet.

Besonders da das Wort MAGIE mittlerweile eher von fantasy-Autoren benutzt wird, ist es höchste Zeit, uns die wahre Bedeutung wieder zu enthüllen. Und das in einem Sinne der Selbstentwicklung, indem wir für Alle etwas tun. Ein gut strukturiertes Sachbuch, die Autoren haben viel Erfahrung und bieten auch Seminare, Kraftortwanderungen und weitere Bücher zum geomantischen Verständnis. Gemeinsam bilden sie das Team AHHA https://www.wandermagie.de/

Buch: Das Dorf der Mütter

Roman von Franka Villette, rororo 2005

In diesem kenntnisreichen Roman geht es um die Steinzeit. In einer ungeheuer spannenden Geschichte wird hier die Begegnung der alten Jäger-und Sammlerkultur mit der eingewanderten jungsteinzeitlichen Bauernkultur vor ca 7000 Jahren erzählt. Den Rahmen bildet eine Ausgrabung, bei der zwei junge Archäologen durch ein Zeitloch in die frühe Zeit zurückfallen , diese am eigenen Leibe erleben und so aus ihrer Rolle der Beobachtenden herausfallen, und nebenbei auch in ihrem eigenen Leben einiges umkrempeln.

„Buch: Das Dorf der Mütter“ weiterlesen

Ausnahmemenschen

Manchmal denke ich, dass ich mein Leben mit Menschen verbracht habe, die anders sind. Menschen, die sich auch nicht anpassen konnten, was das miteinander auskommen immer schwierig machte. Aber nur diese verstehen doch, was ich meine. Gestern kam eine Freundin vorbei und brachte eine Tasche voller alter Bücher mit, von denen ich mir welche aussuchen sollte.

Und das erste Taschenbüchlein, welches ich herausholte: es war der erste Roman von Anais Nin: Leitern ins Feuer. Wie sehr ich mich darüber freue! Anais Nin war meine erste Seelenverwandte ( abgesehen von Karl May und Huckleberry Finn ), sie fand in meiner Jugendzeit die Worte, die ein Innenleben, ein Seelenleben beschrieben. Worte, die es sonst nicht gab. Tagebücher, geheimnisvoll, empfindungsvoll.

Das ist lange her und noch mehr zu ihrer Zeit, da war auch sie ein Ausnahmemensch. Selten wird man verstanden. Aber es hilft, sich selbst zu verstehen.

Was fand ich noch in der Tasche? Es war Marguerite Duras „Der Liebhaber“, ebenfalls eines dieser Werke, die ich geliebt hatte, und welches später auch verfilmt wurde.

Und „Die Rose von Jericho“, Sergio Bambaren, kenne ich nicht und werde ich vielleicht auch nicht lesen mögen. Oder doch? Es handelt vom Alkoholismus, ein Thema das ich für immer hinter mir gelassen habe, Jahrzehnte. Ich wäre nicht einer dieser hilfreichen Leute, die anderen dabei helfen, daraus auszusteigen. Ich gehe ihnen aus dem Weg. Es schmerzt, Betrunkene zu sehen, zu erleben.

Verachte ich sie, verachte ich auch etwas von mir.

Aber bin ich noch, was ich mal war? Nö. Viele Leben in einem, wie Inkarnationen, die an einem vorüberziehen in einer Rückführung, alten Fotos, wie eine Fremde scheine ich mir da. Ich bin anders.

Ich habe soviel dazugewonnen.

Ky2022

Buch: Der Salzpfad

von Raynor Winn, 2019

Mein Paradies ist die Sonne. Immer wird das so sein. Und auch wenn es draussen eisig ist, so scheint die Sonne und ich lese ein Buch über das Wandern. Eigentlich ist es nicht über das Wandern. Es ist über das Wesentliche im Leben, über das, was wir alle brauchen , am nötigsten brauchen.

Es wundert mich immer wieder, wenn ein solches Buch von der Times gelobt und zum Spiegelbestseller wird, denn die meisten, die darüber lesen, leben ganz anders. Man könnte fast von einem geheimen Leben sprechen, dem, dass sich alle wünschen, aber es nicht tun.

Dieses ältere Paar – es ist eine wahre Geschichte- hat alles verloren und macht sich deshalb auf den Weg, noch dazu bedroht durch eine Kankheit, die den größten Verlust in Aussicht stellt.

Nun, ich kaufte das Buch in einem Drogeriemarkt, wegen des wunderschönen coverbildes. Und weil ich selbst ein winziges Stück dieses Wanderpfades entlang der englischen Küste in Cornwall gelaufen bin. Weil es mich erinnert an die steile Höhe, vor der ich Angst hatte, an die Felsen und rauschenden Wellen, die Wildheit und alles andere dazu. Weil ich Geschichten brauche, die mich erinnern.

Und weil das Leben nicht berechenbar ist, die Liebe so wesentlich, und das Geschichten erzählen. Auch wenn es kein Papier mehr geben sollte für Bücher, müssen Geschichten erzählt werden.

Ky 2022

Buch: zum Frauentag

Ich bin froh damit, eine Frau zu sein. Und dies hier ist ein wichtiges Buch, das beste was ich seit „die Wolfsfrau“ von Clarissa Pinkola Estes entdecken konnte.

Weibliches Manifest

von Maitreyi D. Piontek

Allinci Verlag Schweiz

Dada is the answer

Zitat

Aus wikipedia

Dadaismus oder auch Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 von Hugo Ball, Emmy Hennings, Tristan Tzara, Richard Huelsenbeck, Marcel Janco und Hans Arp in Zürich begründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst und Kunstformen – die oft parodiert wurden – und bürgerlicher Ideale auszeichnet. Vom Dada gingen erhebliche Impulse auf die Kunst der Moderne bis hin zur zeitgenössischen Kunst aus…….Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Traditionelle Kunstformen wurden deshalb satirisch und übertrieben verwendet…..

…Der Begriff Dada(ismus) steht im Sinne der Künstler für totalen Zweifel an allem, absoluten Individualismus und die Zerstörung von gefestigten Idealen und Normen….

…Im Laufe des Ersten Weltkriegs breitete sich der Dadaismus in ganz Europa aus. Überall protestierten Künstler durch gezielte Provokationen und vermeintliche Unlogik gegen den Krieg und das obrigkeitsstaatliche Bürger- und Künstlertum. Gegen den Nationalismus und die Kriegsbegeisterung vertraten sie Positionen des Pazifismus und stellten sarkastisch die bisherigen absurd gewordenen Werte in Frage…..“

Zitat Ende

Durch reinen ZUfall bekam ich das oben gezeigte Künstlerbüchlein von Karl-Friedrich Hacker in die Hände. Der Begriff Dada ist mir schon bekannt, doch als etwas aus der Vergangenheit. Das Buch heisst aber „cèst ma dodo“. Eigentlich gibt es heute ja nichts, was es nicht gibt und sich gegen Werte zu stellen, ist auch schon ganz normal. Oder. (im Übrigen ist dies eine wunderschön gebundene Miniausgabe mit 60 Linolschnittabdrucken, 1. Auflage 20 Exemplare, 2012,) etwas sehr klassisches, wertvolles und somit zeugt es auch von Werten. Davon spricht natürlich auch der Inhalt.

Das bringt mich irgendwie zu dem gestrig gezeigten Tatort, eine Ikone der Krimi-film-welt Deutschlands. https://www.ardmediathek.de/video/tatort/propheteus-oder-team-muenster/das-erste/Y3JpZDovL2Rhc2Vyc3RlLmRlL3RhdG9ydC8zYTEyODIxZC01YmU3LTRhMDktOGFmNS1kYWI4ZGYyMWI3ZjY

Wo ja in vielerlei Form Probleme auf dem Tisch serviert werden, die auf falsche Weise gelöst werden. Im Tatort Münster spielen diesmal chaotische Umstände zwischen Aluhutträgern und ausserirdischen Verfassungsschützern eine schon recht satirische Rolle, in die der Professor Boerne verwickelt wird, weil er die logische Existenz Ausserirdischer nicht leugnen will und das ganze erforscht…

Nicht ganz zufällig denke ich dabei an die unschöne Verunglimpfung des Schauspielers Jan-Josef Liefers, als er – im Echtleben- in einer satirischen Kritik an herrschenden Massnahmen auftrat.

Jede Satire hat ihr Körnchen Wahrheit, an der sie sich entzündet, und die Wahrheit selbst auszusprechen ist offensichtlich keine gute Idee…. Nun sah ich also im Film die allerersten Aluhutträger meines Lebens, das Chaos war wunderbar, und ich kann überhaupt nur Verwirrung entdecken, doch da wir die Figuren bereits kennen, wollen wir auch, dass es gut ausgeht…

Die Ausserirdischen (?) bzw. der Verfassungsschutz als der sie sich ausgeben (?) hehehehe…werden von der Staatsanwältin eingeschüchtert und müssen das Feld räumen.

Oder ich hab das Ganze nicht verstanden. Werden wir verschaukelt, und von wem?

Das ist auch kein Wunder,da man ja nichts mehr glauben kann und Dada ist my way…

Bild aus „cést ma dodo“ von Karl-Friedrich Hacker, Itzehoe

Leseliste 2022

Marisha Pessl : Die alltägliche Physik des Unglücks

Neal Stephensen : Crypto-nomikon (nicht geschafft…)

Cambra Skade: Geschichtenklang

Narayana Verlag: Spektrum der Homöopathie

Tom Mögele: Das MindFlow Konzept

Der Salzpfad

Franka Villette, Das Dorf der Mütter

Tony Hillerman, Schüsse aus der Steinzeit

Sabrina Janesch, Die goldene Stadt

Ikonen der Seele, Andreas Krüger

Ake Edwardson, Der Jukeboxmann

Tony Hillerman, Der Wind des Bösen

Nina George, Die Mondspielerin

Delia Owens, Der Gesang der Flusskrebse

Jesus Carrasco, Bring mich nach Hause

Die wundersame Leber-und Gallenblasenreinigung

Bernhard Moestl, Handeln wie ein Shaolin

Heike Antons u. Andreas Hösl, Magie für Neue Menschen

Peter Rühmkorf, Auf Wiedersehen in Kenilworth, Ein Katzenmärchen

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