Riesewohld

Ich war gestern im Wald, der heißt Riesewohld. Deshalb habe ich erstmal die Riesen begrüßt.
Schon bald lenkten sich meine Schritte in einen Seitenweg, wo ich verstreute Taubenfedern entdeckte, kleine flauschige und große grauweisse Federn.Ganz sicher hat hier ein Raubtier Beute gemacht. Ich betrachte solch einen Fund immer als ein Geschenk und bedanke mich. Es kann auch so gesagt werden, dass ich einen Instinkt dafür habe, eine gute Beobachtungsgabe, es ist meiner Meinung nach aber ein Aussenden von Absicht, eine Kommunikation.
Gerade nämlich brauche ich immer wieder solche Federn, um mit Kindern „Steinzeitketten“ zu basteln. Und dann fiel mir ein, dass natürlich auch Zwerge sind in solch einem Wald. Die grüßte ich auch.
Innen oder Außen, sichtbar oder unsichtbar, – wer will behaupten, dass nur eines davon wahr ist?Ob sie so aussehen müssen wie es uns die Märchenbücher vorstellen? Das müssen sie nicht. Ich glaube fast, sie würden sich auch durchaus gern mit einer Federkette schmücken.

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