Wärme

Ein Kater namens Martha freut sich des warmen Ofens. Ich zwangsweise, da die Heizung- wie viele andere, auch Wärmepumpen und Solardächer, also nichts von autark…- durch den Stromvorfall zerstört wurde und repariert werden muss. Schön, dass ich so viel Holz habe, das ich nun allerdings kistenweise ins Haus tragen muss, täglich. Die Gelenke melden sich, das sind sie nicht mehr gewohnt. Aber doch habe ich schon ganze Winter so überstanden. Schließlich sind hier keine 20 Grad Minus. Es hat auch etwas von Selbstwirksamkeit, Überlebensfähigkeit.

Die Frische-Regale in den umliegenden Supermärkten blieben bis gestern Abend leer. Nun konnte man ja etwas weiter fahren, wo der Stromblitz nicht zugeschlagen hatte, aber dennoch eine kleine Warnung: So sieht es dann aus. In der Zeitung stand etwas von den unmöglichen Zuständen in einem Schlachthof, nun vor Gericht, und mir wird so schon schlecht, wenn ich dabei an Fleisch denke. Ich wusste nicht, dass Schweine mit CO2 erstickt werden dürfen.

Und etwas ist seltsam: Ich habe überhaupt keine Lust, auch nur ein Buch zu lesen! Die Gegenwart fordert mich, nichts ist Gewohnheit, und ich bin schon recht durcheinander. Und habe so keine Konzentration, mich in eine andere Geschichte fallen zu lassen. Bestimmt kommt das im Winter wieder. Unruhe, Feuerenergie und viel Austausch untereinander, eine Freundin macht mit bei Energieheilung für die Ostsee und die Wale. https://www.youtube.com/@Swahnja

Das – Leben in Russland- finde ich auch spannend weil authentisch. https://youtu.be/EzEBkjhwhiE

Lachen musste ich, denn ich schätze Silke Schäfer wirklich, und sie redet von der Befreiung von Fremdbestimmung, sitzt aber im https://youtu.be/V-MW1YQf8Zk Interview mit den höchsten vorstellbaren High Heels da…für mich ein Inbegriff von Fremdbestimmung …sonst sieht man ja nur den Kopf und sicherlich hat sie dann auch eher Puschen an…

2 Antworten auf „Wärme“

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  1. Ich habe mal in die links reingeschaut, ohne Ton, nur so aus Neugierde. Dass für Russland Plumsklos charakteristisch seien, scheint mir doch sehr weit hergeholt zu sein, passt aber zu dem Erzählertyp. Die von Fremdbestimmung befreite Dame trägt ihre High heels so, als trüge sie nie etwas anderes, und weiß ihre Hände mit den langen elfenbeinfarben lackierten Fingernägeln gut ins Bild zu bringen. Das meine oberflächlichen Beobachtungen.
    Im Sommer habe ich fast nichts gelesen, nun habe ich wieder angefangen mit einer langen Erzählung von Dostojewski, die ich noch nicht kenne. Da erfahre ich ziemlich viel über Russland und die Seelenverfassung der Menschen im 19. Jahrhundert.

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  2. Der Herr Klaus, der aus Russland berichtet, war zuvor ein weltbekannter Tubamusiker, spielte mit dem Londoner Sinfonieorchester und zwar -immer barfuß. Das hat er nun aufgegeben. Ich finde ihn recht witzig. Über diese Arbeit kam er auch in die russische Stadt.

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