Ein wilder Ritt

Eigentlich war es ein sanftes Wochenende, mit vielen Vorhaben allerdings. Ich buk einen Apfelkuchen, denn es kam Besuch mit dem neuen Mieter zusammen. Da wurde immer noch geräumt und eingerichtet und neue Teppiche und so weiter. Leben im Haus ist schön.

Und dann war ich unterwegs, -der letzte Große Flohmarkt auf dem Heider Marktplatz brachte mir allerlei Getier ein- obwohl wegen des morgendlichen Nieselregens weniger Stände da waren. Ich empfand das als sehr angenehm, ich guckte genauer hin und die Weihnachtsmaus wurde mir so nett erzählt, -die muss nun meinen Kuchen bewachen…

Es nähert sich das Fest namens Halloween, dessen Auswüchse ich nicht ganz begreife. Was man da so sieht, hat mitnichten mit der Ehrung der Toten und der Ahnen zu tun! Offensichtlich gruselt man sich hierzulande vor denen. Und das auch noch gerne.

Und genau deshalb treiben sich deren Geister noch in den heimatlichen Gefilden herum. Sie wollen ja gesehen werden. Viel schöner ist da doch der Besuch in historischem Gemäuer, ein Altes Internat in Lunden, wovon ich schon einmal berichtete. Frauke Materlink veranstaltete wie jedes Jahr ein kleines Kunstevent , gemeinsam mit anderen Künstlerinnen aus Südkorea und Norwegen. Es drehte sich um den allgegenwärtigen Kohl. Die schönen jungen Frauen hatten sich etwas ausgedacht und dazu ein wunderbares Essen gekocht, wir saßen am langen Tisch mit anderen Menschen, bekamen erklärt, wie Kimchi gemacht wird und sogar noch ein Glas davon mit nach Hause. Ein so herzerwärmendes Ereignis!

Anschließend ging es noch weiter in den Nachbarort Lehe. Dort gab es ein Apfelfest auf dem Hof Nordstern. https://hof-nordstern.jimdofree.com/aktionen-auf-dem-hof-nordstern/Direkt draußen am Deich gelegen, wo uns der Wind um die Nase blies und im Stall dieser liebevolle kleine Markt ausgerichtet war von Steffi Mahmens. Dort traf ich manche bekannte Gesichter wieder, denn das ganze war in unserem Helferkreis gepostet worden. Es wird noch einen Weihnachtsmarkt im Stall geben. Besonders aufgefallen sind die Kerzen!

Es gibt doch immer etwas, was man noch nie gesehen hat, auch lustig. Wer glaubt, er sieht hier Eisbecher vor sich, hat geirrt. Es sind Duftkerzen, die nach Eisbecher duften und man würde sie am liebsten aufessen.

Eben Kunst in allen Facetten an diesem Tag…Ich war so richtig froh, auf den Deich zu laufen, wo man natürlich nicht das Meer sieht, nein die Landgewinnung hat diese Deiche zu Inland gemacht. In der Ferne der Deich der Eider.

Am Abend hatte ich dann tatsächlich Migräne, die erste seit langer Zeit.Es war dann doch zu viel des Guten! Das macht aber nichts. Die Homöopathie- in diesem Fall Belladonna , hilft sofort. Ich erstand noch einen Krimi von Fred Vargas, eine meiner liebsten Krimiautorinnen, und habe nun Tage mit Schmökern und Blätter fegen vor mir.

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